Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. September 2017
  • Unternehmen

    VW ruft in China 4,8 Millionen Autos zurück

    Volkswagen und seine Partner müssen in China 4,86 Millionen Fahrzeuge wegen fehlerhafter Takata-Airbags zurückrufen. 2,35 Millionen entfielen auf das VW-Joint-Venture mit FAW und 2,4 Millionen Fahrzeuge auf das mit SAIC, teilte die Aufsichtsbehörde AQSIQ mit. 103.573 Autos würden von VW China in die Werkstätten beordert. Der Rückruf solle im März 2018 beginnen. Volkswagen wollte sich zunächst nicht dazu äußern. Die Behörde schätzt, dass in China über 20 Millionen Autos mit Airbags von Takata ausgestattet wurden. Mindestens 16 Todesfälle werden in Verbindung mit den defekten Aufblasvorrichtungen gebracht. Der Verursacher des weltweit größten Massenrückrufs in der Autoindustrie war im Sommer mit Hilfe von Autobauern in eine kontrollierte Pleite gegangen. (rts)

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  • Samstag, 20. Januar 2018
  • Unternehmen
    Lufthansa soll Alitalia-Gebot nachbessern

    Die italienische Regierung hält das Angebot von Lufthansa für die Krisen-Fluglinie Alitalia für verbesserungswürdig. "Wir denken, man kann es viel besser machen", sagte Verkehrsminister Graziano Delrio im Sender Rai mit Blick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und neue Investitionen bei der ehemaligen italienischen Staatslinie. "Wir wollen Alitalia verkaufen, nicht verscherbeln." Alitalia steckt seit Jahren in der Krise und hatte im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet. Derzeit fliegt sie mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung. Neben Lufthansa sollen auch der Billigflieger Easyjet und der Investitionsfonds Cerberus an Teilen von Alitalia interessiert sein. (dpa)

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