Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Februar 2016
  • Unternehmen

    Zynga weiter in roten Zahlen

    Die Spiele-Firma Zynga ist erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von knapp 47 Millionen Dollar. Im dritten Vierteljahr war Zynga noch ein dünner Gewinn von drei Millionen Dollar gelungen, ein Jahr zuvor war das Minus mit 45 Millionen Dollar fast genauso hoch wie im Schlussquartal 2015. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um vier Prozent auf 185,8 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als acht Prozent. Zynga, das einst vor allem mit "Farmville" auf der Facebook-Plattform sehr erfolgreich war, laufen weiterhin die Spieler davon. Allein in den vergangenen drei Monaten sank die Zahl aktiver Nutzer um neun Prozent auf 75 Millionen im Monat. Zu besten Zeiten waren es noch mehrere hundert Millionen gewesen. In diesem Jahr will Zynga zehn neue Spiele herausbringen, darunter mehrere Casino-Games. (dpa)

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  • Mittwoch, 17. Januar 2018
  • Ernährungsindustrie
    Lebensmittelindustrie erwartet Rekordumsatz

    Die Lebensmittelindustrie erwartet für das abgelaufene Jahr einen Rekordumsatz: Laut Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) stieg der Umsatz ersten Schätzungen zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent auf 181 Milliarden Euro.

    BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff bezeichnete die Lebensmittelexporte dabei als den "Wachstumsmotor der Branche". Diese seien um 6,9 Prozent auf 60,4 Milliarden Euro gestiegen, erklärte er. Dabei entwickelte sich das EU-Binnengeschäft besonders gut. Das Wachstum beim Export in Drittländer würde jedoch durch Handelsbarrieren gedämpft. (AFP)

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  • Digitalwirtschaft
    Netzagentur kritisiert Daten-Anbindung

    Viele Bundesbürger haben einer Studie zufolge einen viel langsameren Internetanschluss als vertraglich vereinbart. Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, hatten fast drei von zehn Nutzern (28,4 Prozent) eine Festnetz-Verbindung mit einer Datenübertragung von nicht mal der Hälfte der vereinbarten Höchstgeschwindigkeit. Bei mobilen Verbindungen war es noch mieser - mehr als acht von zehn Surfern (81,4 Prozent) hatten Anlass zur Klage. Ausgewertet worden waren rund 700.000 Messungen im Zeitraum Oktober 2016 bis September 2017. Im Vergleich zu der vor einem Jahr publizierten Vorgängerstudie hat sich die Situation kaum verbessert. (dpa)

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  • Geldpolitik
    Inflation hinkt dem Aufschwung hinterher

    In der Eurozone hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise zum Jahresende 2017 hin leicht abgeschwächt. Im Dezember seien die Preise im Jahresvergleich um 1,4 Prozent gestiegen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat auf Grundlage einer zweiten Schätzung mit. Im November lag die Inflationsrate im gemeinsamen Währungsraum bei 1,5 Prozent und damit etwas höher. Damit entfernte sich die Inflation zum Jahresende hin wieder vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB), die mittelfristig eine Teuerung von knapp unter 2,0 Prozent anstrebt. Bei der Preisentwicklung steht die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Lebensmittel und Energie ausgeblendet werden, besonders im Blickfeld der Währungshüter. In dieser Abgrenzung meldete Eurostat nur eine Teuerung um 0,9 Prozent, nach ebenfalls 0,9 Prozent im November. Obwohl sich die Wirtschaft in der Eurozone in einem robusten Aufschwung befindet, hinkt die Inflation der allgemeinen Entwicklung hinterher. Dies spricht für eine weiter extrem lockeren Geldpolitik und eine Fortsetzung der Nullzinspolitik der EZB. (dpa)

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  • Gewerkschaften
    DGB zählt weniger Mitglieder

    Die Mitgliederzahl des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ist einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich unter die Marke von sechs Millionen gerutscht. Dies zeige eine Umfrage unter den Mitgliedsgewerkschaften, berichtete das "Handelsblatt". Zur Jahrtausendwende hatte der DGB noch knapp 7,8 Millionen Mitglieder. Die größten Einzelgewerkschaften IG Metall, Verdi und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) hatten ihre Zahlen bereits veröffentlicht und unter dem Strich Verluste gemeldet, wie die Zeitung weiter berichtete. So hatte Verdi Ende 2017 erstmals weniger als zwei Millionen Mitglieder. (AFP)

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  • Siemens-Rivale
    GE denkt an die Spaltung

    Der US-Industriekonzern General Electric (GE) erwägt offenbar eine Aufspaltung. "Wir suchen aggressiv nach der besten Struktur oder den besten Strukturen (...), um das Potenzial unserer Geschäfte zu maximieren", sagte Vorstandschef John Flannery bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. GE sei bereits dabei, eine Zerschlagung in einzelne Geschäftsteile in die Wege zu leiten, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf Insider. Eine Aufspaltung könnte schon im Frühjahr verkündet werden. (dpa)

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