Marktberichte

Rohstoffe in der Fed-Debatte Gold und Öl ziehen an

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Schlepper vor einer Spezialwerft in Singapur: Bei Keppel FELS warten schwimmende Bohrplattformen auf ihren Einsatz im Küstengewässer.

(Foto: REUTERS)

An den Rohstoffmärkten beginnt die neue Woche mit einem unruhigen Ausblick: Die anstehenden Weichenstellungen in der US-Geldpolitik sorgen für Unruhe. Hinzu kommt die Sorge vor Turbulenzen in den Schwellenländern.

Die Ölpreise liefern zu Wochenbeginn kein einheitliches Bild ab: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostet 107,61 US-Dollar. Das waren 7 Cent mehr als vor dem Wochenende. Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zieht sich hingegen um 26 Cent auf 97,72 Dollar zurück.

Überschattet wird der Wochenauftakt an den Finanzmärkten durch Nervosität wegen der jüngsten Turbulenzen in den Schwellenländern. Wachstumssorgen, Angst vor dem Billiggeld-Entzug der US-Notenbank Fed und hausgemachte politische Probleme - allen voran in der Türkei und Argentinien - hatten Investoren bereits Ende vergangener Woche in Unruhe versetzt.

Die Währungen von Schwellenländern wie Argentinien und der Türkei hatten vergangene Woche stark an Wert verloren. Dies hatte die Furcht vor neuen Schockwellen an den Devisenmärkten und einer weiteren großen Finanzkrise geschürt.

In dieser Ungewissheit stößt Gold auf weiter wachsendes Interesse der Anleger. Nachdem der Preis für das Edelmetall bereits fünf Wochen in Folge zugelegt hat, sind zu Wochenbeginn für eine Feinunze zeitweise 1278,01 Dollar fällig - ein neues Zwei-Monats-Hoch. Der Preis gab später auf 1267,61 Dollar nach.

Quelle: ntv.de, mmo/dpa