Marktberichte

Börsianer in Asien feiern Draghi Hochstimmung in Tokio

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Da staunt der Japaner.

(Foto: AP)

EZB-Präsident Draghi schürt auch in Asien Hoffnungen auf ein Handeln der EZB in der Euro-Krise. Die Tokioter Börse schließt im Fahrwasser der der europäischen und US-Börsen ebenfalls mit kräftigen Gewinnen.

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Die Hoffnung auf eine aktivere Rolle der Europäischen Zentralbank in der Euro-Krise hat den Aktienmärkten in Asien zum Wochenschluss Auftrieb gegeben.

An der Leitbörse in Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Plus von fast 1,5 Prozent auf 8567 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index legte 1,6 Prozent auf 726 Punkte zu. Auch an anderen Börsen in Asien ging es bergauf. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte knapp 2,2 Prozent zu.

In der gesamten Handelswoche verlor der Nikkei-Index jedoch 1,19 Prozent. Der Topix fiel um 1,01 Prozent.

EZB-Präsident Mario Draghi hatte gesagt, die Zentralbank sei innerhalb ihres Mandats bereit, alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten. Das hatte Hoffnung auf ein stärkeres Engagement geweckt und Börsenkurse weltweit angetrieben.

In Tokio waren zyklische Werte gefragt, die zuletzt auf den Verkaufslisten gestanden hatten. Investoren trennten sich von defensiven Papieren. Aktien des Baumaschinenherstellers Komatsu gewannen mehr als drei Prozent.

Gefragt waren auch Papiere von Stahlunternehmen wie JFE Holdings, die sich fast sechs Prozent verteuerten. Autohersteller legten ebenfalls zu. Aktien von Toyota gewannen mehr als 2,6 Prozent. Der Konzern ist nach den am Donnerstag vorgelegten Zahlen mit 4,97 Mio. verkauften Fahrzeugen wieder der größte Autobauer der Welt. Aktien von Honda zogen um fast 3,8 Prozent an.

Die Äußerungen Draghis verhalfen auch dem Euro, sich im fernöstlichen Handel zu stabilisieren. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,2276 US-Dollar gehandelt, nachdem er zeitweise auf 1,2330 US-Dollar getrieben worden war.

Quelle: ntv.de, rts/dpa

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