Marktberichte

Frost erwärmt Rohstoffhändler Kälteeinbruch in den USA treibt Ölpreis

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Das spätere Aufwärmen daheim freut derzeit die Rohstoffhändler.

(Foto: REUTERS)

In den USA bibbern Millionen Menschen bei klirrend eisigen Temperaturen. Naturgemäß laufen in den betroffenen Regionen die Heizungen auf höchster Stufe. Das fördert die Nachfrage nach Öl - und lässt den Preis steigen.

Vor dem Hintergrund des bitteren Kälteeinbruchs in den USA klettern die Preise für Öl. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar 107,23 US-Dollar. Das waren 50 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg um 18 Cent auf 93,61 Dollar. Der ungewöhnlich harte Winter in den USA sorge für eine stärkere Nachfrage nach Heizöl, hieß es.

Damit hält der Trend nach oben weiter an. Nach dem zuletzt deutlichen Preisrückgang hatten Anleger bereits zu Wochenbeginn wieder beim schwarzen Gold zugegriffen. In der Vorwoche hatte der Preis noch um mehr als sechs Prozent nachgegeben. Grund war die angekündigte Wiederaufnahme der Ölproduktion auf einem Feld im Westen Libyens. Allerdings gewann nach der ersten Euphorie zunehmend Skepsis die Oberhand.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa/rts

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