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China kauft wenigerÖl und Kupfer billiger

10.04.2012, 17:12 Uhr
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(Foto: REUTERS)

Weil die Nachfrage Chinas nach Öl im März schwächer ausfällt als im Vormonat, gibt der Ölpreis deutlich nach. Auch der Kupferpreis lässt Dampf ab. Trotz wachsender Unsicherheit an den Märkten gibt auch der Goldpreis nach.

In

Reaktion auf spürbar gesunkene Importe Chinas hat der Ölpreis am Dienstag nachgegeben. Das Barrel Brent verbilligte sich um

rund einen Dollar auf 121,70 Dollar.

Die weltweit zweitgrößte

Volkswirtschaft hat im März 23,55 Mio. Tonnen Öl eingeführt. Das ist zwar knapp

neun Prozent mehr als im Vorjahresmonat, allerdings sieben Prozent weniger als im

Februar.

Für die nächsten Monate

werden weiter sinkende Ölimporte prognostiziert, da die Vorratslager in den vergangenen

Wochen offensichtlich gut aufgestockt wurden. Der aktuelle Verbrauch rechtfertige

die hohen Importe nicht, sagte ein chinesischer Ölhändler. Preise von mehr als 120

Dollar je Fass seien allerdings auch nicht unbedingt geeignet, um sie für Vorratshaltung

zu bezahlen. Deshalb dürfte die Nachfrage auch von dieser Warte aus zurückgehen,

ergänzte der Händler.

Auch der Kupferpreis gab in Reaktion auf eine geringere

chinesische Nachfrage nach. Die Tonne des Industriemetalls verbilligte sich um ein

Prozent auf 8245 Dollar.

Nur von kurzer Dauer war ein zwischenzeitlicher Anstieg des Goldpreises wegen Spekulationen über eine mögliche Abwertung des Dollar. Im frühen Handel kletterte der Spotpreis bis auf 1655 US-Dollar, dann setzte jedoch die Gegenbewegung ein und drückte den Preis des Edelmetalls bis auf 1632 US-Dollar, was zugleich auch der Tiefstkurs des Vortages war.

Quelle: ntv.de, nne/rts