Marktberichte

Zypern sorgt für Wirbel Ölpreise fallen - Goldpreis steigt

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Alle Blicke richten sich auf Zypern.

(Foto: Reuters)

Die Unsicherheit über die Folgen der Zypern-Krise halten auch an den Rohstoffmärkten die Notierungen unten, auch wenn Händler von moderaten Reaktionen sprechen. Doch dank der aktuellen Risikofreude werden sich die Anleger nicht lange vom Parkett fernhalten.

Am Ölmarkt hat das Zypern-Debakel die Angst vor einem Wiederaufflackern der Euro-Schuldenkrise geschürt und einer daraus resultierenden, fortdauernden Konjunkturschwäche. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI fiel um 1,7 Prozent auf 92,16 Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent gab um 1,9 Prozent auf 107,45 Dollar nach.

"Die Lage in Zypern zeigt, dass die Schuldenkrise in der Eurozone noch nicht vorbei ist", sagte ein Händler in London. Doch beschrieben viele Börsianer die bisherigen Reaktionen der Anleger auf das Hin und Her bei der Lösung der Zypern-Probleme als moderat. Grund dafür sei der Glaube an die Macht der Zentralbanken aber auch in den fehlenden Investment-Alternativen, erklärten die Analysten der Commerzbank. "Aus unserer Sicht dürfte die anhaltend hohe Liquidität und Risikobereitschaft der Anleger auch den Rohstoffmärkten in den kommenden Monaten Unterstützung verleihen."

Anleger flüchteten in sichere Häfen wie US-Staatsanleihen und Gold. Das Edelmetall verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 1611,30 Dollar je Feinunze. Am Anleihemarkt drückten steigende Kurse die Rendite zehnjähriger Treasurys auf 1,90 Prozent.

Quelle: ntv.de, bad/DJ

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