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Dynamik aus Übersee Robuste USA drücken Euro

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(Foto: dpa)

Die jüngsten Aussagen der US-Notenbank Fed sowie die überraschend dynamische US-Wirtschaft machen es dem Euro schwer. Da helfen die Konjunkturdaten aus der Eurozone kaum.

Der Kurs des Euro hat nach den hohen Verlusten des Vortags weiter leicht nachgegeben. Am Nachmittag notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,2622 US-Dollar, nachdem sie im Handelsverlauf bis auf 1,2548 Dollar gefallen war. Seit der Veröffentlichung der geldpolitischen Beschlüsse der Fed am Vorabend ging es mit dem Euro zeitweise um fast zwei Cent nach unten.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,13

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2598 (Mittwoch: 1,2737) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7938 (0,7851) Euro.

Experten begründeten die Dollar-Stärke mit Aussagen der US-Notenbank zum Arbeitsmarkt in den USA. "Der geldpolitische Rat schlug hier leicht optimistischere Töne an", meinte Expertin Esther Reichelt von der Commerzbank. Am Nachmittag veröffentlichte Daten zum US-Wirtschaftswachstum unterstrichen zudem die hohe Dynamik der dortigen Konjunktur. Laut einer ersten Schätzung der Regierung war die US-Wirtschaft im dritten Quartal überraschend stark um auf das Jahr hochgerechnet 3,5 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 3,0 Prozent gerechnet.

Dagegen konnten besser als erwartet ausgefallene Konjunkturindikatoren aus der Eurozone die Gemeinschaftswährung kaum stützen. Im Oktober hatte sich die Wirtschaftsstimmung vor allem dank optimistischerer Dienstleistungs- und Bauunternehmen leicht aufgehellt. Volkswirte hatten hingegen mit einer Eintrübung der Stimmung gerechnet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78720 (0,79095) britische Pfund, 137,27 (137,75) japanische Yen und 1,2059 (1,2059) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1202,00 (1223,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.280,00 (30.480,00) Euro.

Quelle: n-tv.de, sla/dpa

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