Marktberichte

Europäische Börsen im Abwärtstrend US-Daten belasten

Die europäischen Börsen sind am Mittwoch zum Teil leichter aus dem Handel gegangen. Händler führten die Verluste auf die schlechten Nachrichten aus den USA zurück. Nach dem unerwartet starken Anstieg der US-Verbraucherpreise um 0,6 Prozent im Januar gingen viele Marktteilnehmer davon aus, dass vorerst keine weiteren Zinssenkungen der US-Notenbank zu erwarten sind.

London

An der Londoner Börse haben die Kursgewinne bei GlaxoSmithKline und AstraZeneca den Rückgang des FTSE limitiert. Das Börsenbarometer schloss um 0,13 Prozent tiefer bei 5972 Punkte. Astra profitierte von der Zulassung eines Medikamentes und stiegen um 8,85 Prozent. Glaxo zog nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 4,07 an.

Paris

In Paris wurden die Aktien von Inflationsängsten und von der Besorgnis über die Gewinnentwicklung der Technologiebranche unter Druck gesetzt. Der CAC40 schloss 1,34 Prozent niedriger, bei 5474 Punkten. Das Abwärtspotential ist durch die Gewinne einiger Titel der "Old Economy" limitiert worden. Peugeot legte nach der Vorlage der Geschäftszalen 5,11 Prozent auf ein Allzeithoch von 302,20 Euro zu.

Zürich

Die Schweizer Börse ist nach Aussagen von Händlern von den Verlusten der Finanzwerte unter Druck gesetzt worden. Der SMI verlor 0,89 Prozent auf 7637 Punkte. Die Gesamtstimmung sei schlecht, hieß es. Viele Anleger fürchteten eine anhaltende Baisse. Daher sei eine Trendwende derzeit nicht in Sicht, obwohl die Finanzbranche überverkauft sei.

Quelle: n-tv.de