Marktberichte

Euro auf dem aufsteigenden Ast US-Geldpolitik setzt Dollar zu

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(Foto: dpa)

Der Euro hat Oberwasser: Da es keine Hinweise auf eine baldige Straffung der ultralockeren Geldpolitik in den USA gibt, dürfte weiteren Höchstmarken wenig entgegenstehen. Die Fed kommt morgen zu ihrer zweitägigen Sitzung zusammen.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,16

Nach Einschätzung von Analysten wird der Euro seinen Aufwärtstrend in dieser Woche fortsetzen. Zu Wochenbeginn notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,3817 Dollar in Reichweite ihres Zwei-Jahres-Hochs von 1,3832 Dollar vom Freitag.

Im fernöstlichen Devisenhandel lag der Euro noch mit 1,3800 Dollar wenig verändert zum späten New Yorker Handel am Freitag. Zum Yen notierte die Gemeinschaftswährung etwas höher mit 134,74 Yen. Der Dollar wurde mit 97,62 Yen gehandelt.

In den kommenden Tagen dürften sich keine Hinweise auf eine baldige Straffung der ultralockeren US-Geldpolitik ergeben, prognostizierte Helaba-Analyst Ralf Umlauf in einem Kommentar.  Weiteren Euro-Höchstmarken sollte damit nur wenig entgegenstehen.

Die US-Notenbank Fed kommt am Dienstag und Mittwoch zu ihrer Zinssitzung zusammen. Viele Analysten rechnen jedoch frühestens im ersten Quartal 2014 mit einer Abkehr von der Politik des billigen Geldes, weil sich die Bekanntgabe einiger Konjunkturdaten wegen der vorübergehenden Schließung der Behörden verzögert hat. Die Fed macht die Drosselung der milliardenschweren Anleihenkäufe vor allem von der Entwicklung des Arbeitsmarkt abhängig.

Quelle: ntv.de, ddi/rts