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Probleme mit Notrutschen Airbus dementiert

Der Flugzeugbauer Airbus hat einem Bericht über erneute Probleme mit dem Riesen-Flieger A380 teilweise widersprochen. Die Treibladungen für die Notrutschen würden wie geplant nach jeweils 70 Flügen ausgetauscht, teilte die EADS-Tochter mit. Es werde nun daran gearbeitet, dass die Ladungen länger hielten.

Das Internetportal "stern.de" hatte unter Berufung auf Airbus-Kunden berichtet, sämtliche Notrutschen der Maschine müssten nach wenigen Flügen überholt werden. Die pyrotechnischen Treibladungen, die die aufblasbaren Rutschen im Notfall in wenigen Sekunden füllen sollen, zersetzten sich mit der Zeit von selbst und funktionierten dann nicht mehr.

Wegen ihrer Ausmaße - einige der Rutschen sind rund 20 Meter lang - werden sie nicht wie bei kleineren Flugzeugen üblich mit Pressluft aufgeblasen, sondern mit chemischen Treibsätzen. Um die sich auflösenden und damit unbrauchbar werdenden Treibladungen auszutauschen, müssten die gesamten Rutschen immer wieder ausgebaut werden. Dies sei ein aufwendiger Prozess, hieß es in dem Bericht.

Quelle: ntv.de