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US-Umfrage Angst vor Rezession

In den USA wächst die Angst vor einer Wirtschaftskrise. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters stieg die Zahl der US-Bürger, die im kommenden Jahr mit einem drastischen Abschwung rechnen, immer mehr Amerikaner befürchten für 2008 sogar eine Rezession.

Die Reuters/Zogby-Umfrage wurde am Mittwoch veröffentlicht, die Befragungen fanden zwischen dem 14. und 17. November statt. Demzufolge rechneten 40 Prozent der Befragten damit, dass sich die wirtschaftliche Lage in den USA im kommenden Jahr drastisch eintrüben wird. Diese Zunahme der skeptischen Stimmen entspricht im Vergleich zum Vormonat einem Anstieg von fast einem Viertel - im Oktober waren nur 31 Prozent der befragten US-Amerikaner der Ansicht, dass es in den USA zu einer Rezession kommen könnte.

Als Grund für ihre Angst vor einer Wirtschaftskrise nannten die Befragten in den meisten Fällen wachsende Sorgen über die Immobilien- und Kreditkrise sowie die immer weiter steigenden Rohölpreise. Und die Sorgen der US-Bürger könnten weiter wachsen: Der Ölpreis hatte am Mittwoch in New York erstmals die Marke von 99 US-Dollar für ein Barrel (159 Liter) überschritten.

Die Stimmung der Verbraucher in den USA ist einer der wichtigsten Wirtschafts-Indikatoren überhaupt, weil der private Verbrauch in den USA rund zwei Drittel der gesamten Wirtschaftsleitung des Landes ausmacht. Deshalb beobachten Wirtschaftsexperten und Investoren schon seit längerem, ob bzw. wie sich die Krise auf dem Immobilien- und Finanzmarkt der USA auf die Ausgaben der Verbraucher dort auswirkt.

Quelle: ntv.de