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Milliardeninvestitionen geplant Autoindustrie schützt Klima

Die deutsche Autoindustrie hat Milliardeninvestitionen angekündigt, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren. Die EU-Initiative sei richtig, in Zukunft noch konsequenter auf Klimaschutz zu setzen, erklärte der Präsident des Verbandes der deutschen Automobilwirtschaft (VDA), Bernd Gottschalk in den "Stuttgarter Nachrichten". "An diesem Prozess wird sich auch die deutsche Automobilindustrie maßgeblich und konstruktiv beteiligen und hohe Milliardenbeträge dafür investieren."

In dem Gastbeitrag für die Zeitung wandte sich der VDA-Präsident gegen einen für alle Fahrzeugtypen einheitlichen Schadstoff-Grenzwert. Dies könnte dazu führen, unterschiedliche Strukturen und Segmente eingeebnet würden. Europa brauche aber "starke Industrien, die auf technologisch anspruchsvolle Produkte setzen, sich im internationalen Wettbewerb durchsetzen und die zugleich dem Nachhaltigkeitsziel entsprechen". Zugleich wehrte sich Gottschalk gegen den Eindruck, die deutsche Autoindustrie habe sich bei der Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen Versäumnisse zu Schulden kommen lassen. Der deutsche Verkehrssektor habe die CO2-Emissionen seit 1999 um 15 Millionen Tonnen gemindert und damit als einziger in Europa die Trendwende erreicht.

Quelle: ntv.de