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Agrar schlägt Autohandel Baywa hebt Prognose an

Der Agrar- und Baustoffhändler Baywa hat seine Geschäftsprognose für 2008 angehoben. Es sei nun mit einem Gewinn von "deutlich über 100 Mio. Euro" vor Steuern zu rechnen, teilte der in München ansässige Konzern mit. Bisher waren "90 Mio. plus X" angepeilt. Konzernintern wurde mit einem "X" von rund zehn Millionen gerechnet.

Zuversichtlicher stimmt Vorstandschef Klaus Josef Lutz jetzt vor allem die im bisherigen Jahresverlauf außergewöhnlich gute Entwicklung im Kernsegment Agrar. Details zum dritten Quartal will das Unternehmen mit den Kernbereichen Agrar, Bau und Energie Mitte November veröffentlichen.

Lutz steuert um

Zudem teilte Baywa mit, dass der Autohandel doch nicht zu einem Kernsegment ausgebaut werden soll. Diese Entscheidung sei das Ergebnis einer Studie zu den Chancen und Risiken einer Erweiterung. Der neue Vorstandschef Lutz hatte im Sommer, kurz nach seinem Amtsantritt, angekündigt, den Autohandel stärken zu wollen.

Über Zukäufe hatte er bereits verhandelt. Aus diese Weisung sei es möglich, so die damalige Begründung, den Auto-Umsatz auf eine Milliarde Euro anzuheben. Im ersten Halbjahr waren es 133 Mio. Euro. Sein Vorgänger hatte das Geschäftsfeld verkaufen wollen. Ob eine Trennung vom Autohandel nach der Kehrtwende ausgeschlossen sei, wollte ein Sprecher nicht kommentieren. Baywa behalte zunächst die bestehenden Autohäuser, hieß es.

Quelle: n-tv.de

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