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Kampfjets für die Wüste? Dassault ärgert EADS

Der französische Militärflugzeugbauer Dassault Aviation macht dem Eurofighter Konkurrenz. Kunden aus der Golfregion interessieren sich für Kampfjets des Typs "Rafale".

Weiche kraftvolle Formen: Frankreichs fliegender Stolz.

Weiche kraftvolle Formen: Frankreichs fliegender Stolz.

(Foto: REUTERS)

Der französische Militärflugzeugbauer Dassault Aviation verhandelt mit den Vereinigten Arabischen Emiraten über den Kauf von Kampfjets des Typs "Rafale". Ein Konzernsprecher bestätigte am Samstag einen entsprechenden Medienbericht und erklärte, die Gespräche gestalteten sich als sehr komplex und würden noch eine Weile dauern. Es wäre das erste Mal, dass Dassault Militärflugzeuge dieses Typs an einen ausländischen Interessenten verkauft.

Entenflügel wie der Eurofighter: Rafale in Parkposition.

Rafale in Parkposition.

(Foto: REUTERS)

Die Zeitung "Le Parisien" hatte zuvor berichtet, Frankreich wolle den Verkauf von 60 "Rafale"-Jets für sechs bis acht Milliarden Euro absegnen. Präsident Nicolas Sarkozy wolle sich bei seinem Besuch in Abu Dhabi am Montag und Dienstag persönlich für das Geschäft einsetzen. Wie die Zeitung unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person weiter berichtete, hat Dassault die "Rafale" verbessert, um potenzielle Käufer zu überzeugen.

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Archivbild aus dem Jahr 1998: Dassault wirbt mit einer Mirage 2000 um Kundschaft.

Die "Rafale" ist Frankreichs anspruchvollstes Kampfflugzeug. Bisher ist es Dassault nicht gelungen, ausländische Käufer dafür zu finden, da sich viele Länder für preiswertere, technisch einfachere Modelle entschieden haben.

 

Quelle: n-tv.de, rts

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23.05.09