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Stützungsaktionen in Russland Devisenreserven schrumpfen

Die russische Zentralbank hat im September und Oktober fast 100 Mrd. US-Dollar ihrer Gold- und Devisenreserven eingebüßt. Gründe seien Stützungsmaßnahmen für die Landeswährung Rubel, für das Finanzsystem und Wechselkurseffekte, teilte Notenbankpräsident Sergej Ignatjew mit.

Demnach haben die Währungshüter in den beiden Monaten 57,5 Mrd. Dollar ausgegeben, um den Rubel zu stützen. Weitere 14 Mrd. Dollar flossen laut Ignatjew in die staatliche Entwicklungsbank VEB. Der Rest habe sich aus der Aufwertung des US-Dollar und des britischen Pfunds gegenüber dem Rubel ergeben.

Die Zentralbank hält 45 Prozent ihrer Devisenreserven in US-Dollar, 44 Prozent in Euro, zehn Prozent in Pfund und einen Prozent in Yen. Ende August lagen die Gold- und Devisenreserven nach Informationen der Nachrichtenagentur RIA Nowosti bei 581,6 Mrd. Dollar.

Quelle: ntv.de

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