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Nach der Bank-Pleite FBI-Agenten bei IndyMac

Nach dem Zusammenbruch der US-Bausparbank IndyMac ermittelt die US-Bundespolizei FBI einem Medienbericht zufolge gegen das Finanzinstitut.

Die Fahnder untersuchten, ob die kalifornische Bank bei der Vergabe von Krediten an Kunden mit zweifelhafter Bonität betrügerisch vorgegangen sei, meldete der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf Ermittlerkreise. Die Untersuchung der Behörden richte sich vor allem gegen das Unternehmen, nicht gegen einzelne Personen, hieß es weiter. Mit dem Kollaps von IndyMac hatte die US-Kreditkrise am Wochenende einen neuen dramatischen Höhepunkt erreicht. Die Sparkasse hatte am Montag unter Kontrolle der Bankenaufsicht wieder ihre Türen geöffnet, soll aber nun verkauft werden.

Den Behörden zufolge handelt es sich um den zweitgrößten Banken-Crash in der Geschichte der USA und den größten seit dem verschärften Ausbruch der Finanzmarktkrise vor einem Jahr. Die Bank war in eine Liquiditätskrise gestürzt, nachdem aus Angst um die Zahlungsfähigkeit des Instituts zahlreiche Anleger binnen weniger Tage mehr als eine Milliarde Dollar abgehoben hatten.

Quelle: ntv.de