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Staatshilfe nicht nötig HSBC schafft's alleine

Die größte britische Bank HSBC benötigt weiterhin keine Hilfen der Regierung in London. Das Rettungspaket der Regierung müsse auch bei einem sich weiter eintrübenden wirtschaftlichen Umfeld nicht in Anspruch genommen werden, sagte Finanzvorstand Douglas Flint der Zeitung "South China Morning Post". Zudem sei es unwahrscheinlich, dass die Londoner Bank erneut die Aktionäre zur Kasse bitten werde.

Das Finanzinstitut hatte Anfang März einen Einbruch des Nettogewinns für 2008 um rund 70 Prozent vermeldet und daraufhin eine Kapitalerhöhung im Umfang von 12,5 Mrd. Pfund angekündigt. Durch das nun eingenommene Geld sei die HSBC für verschiedene Szenarien sehr robust ausgestattet, sagte Flint weiter.

Hauptgrund für den Gewinneinbruch 2008 bei der britischen Großbank waren hohe Abschreibungen auf das US-Geschäft mit Verbraucherfinanzierungen. Flint stellte nun in Aussicht, dass die US-Subprimetochter Household Financial Corp bis Ende 2010 keine Finanzspritzen von dem Rest der Gruppe benötigt.

Quelle: n-tv.de