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"Wir haben keinen Einbruch" Handwerk bleibt krisenfest

Die deutschen Handwerker kommen offenbar besser durch die Wirtschaftskrise als andere Branchen. "Sollte sich die Lage nicht weiter verschlechtern, könnten wir mit einem Umsatzrückgang von zwei Prozent aus dem Jahr gehen und Beschäftigung und Ausbildungsquote einigermaßen stabil halten", sagte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer, der in Freiburg erscheinenden "Badischen Zeitung".

"Wir haben keinen Einbruch wie die Gesamtwirtschaft", stellte Schleyer fest. Die gesamte Wirtschaftsleistung wird nach Prognosen der Forschungsinstitute in diesem Jahr um sechs Prozent schrumpfen.

Das Handwerk profitiert laut Schleyer davon, dass es weniger als andere Wirtschaftsbereiche vom Export abhängt und der private Konsum noch erstaunlich stabil ist.

Willkommene Impulse

Hilfreich seien auch die Konjunkturpakete der Bundesregierung, etwa Programme zur Gebäudesanierung und die verbesserte steuerliche Abzugsfähigkeit von Handwerkerleistungen.

"Es darf aber nicht vergessen werden, dass die Umsetzung der Konjunkturpakete gerade erst beginnt. So werden die Investitionen in Infrastruktur frühestens ab Juni dieses Jahres umfassend und flächendeckend greifen", sagte der Generalsekretär.

Quelle: ntv.de