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RAG dementiert Kein Einstieg der Russen

Der Essener RAG-Konzern hat einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" dementiert, wonach intensiv mit der russischen Regierung über einen Einstieg beim geplanten Börsengang verhandelt werde. "Völliger Blödsinn", sagte dazu RAG-Sprecher Christian Kullmann. "Es gab und gibt keinerlei Gespräche zwischen RAG und Gazprom. Auch nicht zwischen RAG und der russischen Regierung", sagte Kullmann.

Der "Focus" berichtet in seiner neuesten Ausgabe, in den vergangenen Tagen seien beim Berliner Kanzleramt und der Düsseldorfer Staatskanzlei detaillierte Informationen über die Geheimgespräche eingegangen. In einem Strategiepapier einer zwischengeschalteten Unternehmensberatung werde offen über eine Beteiligung des staatlichen russischen Energieriesen Gazprom an der RAG gesprochen. "Die russische Administration hat Mittel in erheblicher Höhe bereitgestellt", zitiert der "Focus" aus dem Papier.

Für den 29. Juni sei ein Treffen zwischen RAG-Vorstandschef Werner Müller und Vizepremier Dmitri Medwedew geplant, schrieb das Magazin weiter. Selbst ein Treffen mit Präsident Vladimir Putin werde "angesichts der Themenfelder in Aussicht" gestellt. RAG-Sprecher Kullmann sagte, es gebe keinen Termin zwischen Müller und Medwedew und es sei auch kein Termin geplant.

Quelle: n-tv.de

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