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Teurere Molkereiprodukte Lebensmittel treiben Inflation

Die Lebenshaltungskosten in Deutschland haben sich auch im Oktober wegen teurer Nahrungsmittel erhöht. Die Verbraucherpreise lagen im Schnitt um 2,4 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im September waren die Preise mit 2,4 Prozent bereits so stark gestiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Preistreibend wirkten erneut Mineralölprodukte: Tanken verteuerte sich um gut zehn Prozent zum Vorjahr, Heizöl kostete fast sechs Prozent mehr.

"Die relativ hohe Teuerungsrate ist auch auf überdurchschnittliche Preisanstiege bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken zurückzuführen", erklärten die Statistiker. Hier gab es ein Plus von 4,6 Prozent. Butter kostete rund 46 Prozent mehr, Milchprodukte verteuerten sich um 13,5 Prozent. Von September auf Oktober zogen die Preise um 0,2 Prozent an. Dabei mussten die Verbraucher erneut für Nahrungsmittel tiefer in die Tasche greifen. Auch nach den Erhöhungen der vergangenen Monate legte der Preis von Molkereiprodukten abermals um gut sechs Prozent zu.

Bei dem für den Vergleich mit anderen europäischen Ländern ermittelten harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg die jährliche Teuerung auf 2,7 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Preisstabilität bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Zum Vormonat kletterte der HVPI um 0,2 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit ihre ersten Schätzungen von Ende Oktober.

Quelle: ntv.de

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