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Nur Zusammenarbeit, keine Fusion Microsoft flirtet mit Yahoo

Software-Gigant Microsoft hat dem Suchmaschinenbetreiber Yahoo erneut Avancen gemacht. Die Unternehmen sollten sich zusammentun, um den Internetgiganten Google anzugreifen, sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer. Er wolle Ressourcen bündeln und nicht Yahoo kaufen, betonte er. An der Börse in New York schossen die Aktien von Yahoo nach den Äußerungen deutlich nach oben.

Yahoo hatte im vergangenen Jahr ein Microsoft-Übernahmeangebot über knapp 50 Mrd. US-Dollar abgelehnt - heute ist die Firma nur noch einen Bruchteil des Geldes wert. Für Microsoft wäre ein Einstieg bei Yahoo vor allem deshalb interessant, weil es so seine Position im Markt für Internet- und Suchmaschinenwerbung stärken könnte.

Yahoo, dass mit dem Verlust von Marktanteilen an Branchenführer Google kämpft, stellte am Dienstag verschiedene Techniken vor, mit deren Hilfe Werber ihre Anzeigen noch genauer an bestimmte Zielgruppen adressieren können. Da Anzeigenkunden ihre Ausgaben im Zuge der Wirtschaftskrise immer mehr zusammenstreichen müssten, wollten sie genauer wissen, wofür sie ihr Geld ausgeben, sagte Yahoos Anzeigen-Manger Michael Walrath.

Quelle: ntv.de