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US-Rettungspaket anfällig Tarp-Chef sieht Missbrauch

Der Chefprüfer des 700-Milliarden-Dollar-Rettungspakets der US-Regierung für die Finanzbranche (Tarp) hat vor einem Missbrauch des Hilfstopfs gewarnt. Das Programm sei anfällig für Betrügereien und benötige wegen möglicher Interessenskonflikte strenge Regeln, forderte Neil Barofsky in seinem zweiten Quartalsbericht.

Insbesondere das Programm zur Auslagerung belasteter Wertpapiere mit staatlicher und privater Hilfe (PPIP) laufe Gefahr, ausgenutzt zu werden. Derzeit werde in rund 20 Fällen ermittelt. Die Bandbreite der Vorwürfe reiche vom Verdacht des Betrugs bis hin zum Insiderhandel, hieß es weiter. Einzelheiten wurden nicht genannt.

Die US-Regierung will mit dem Rettungspaket ins Trudeln geratenen Finanzinstituten unter die Arme greifen. Dem Bericht zufolge wurden bis zum 31. März 590,4 Mrd. Dollar aus dem Topf vergeben.

Quelle: n-tv.de