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Preise ziehen drastisch anTeuro jetzt auch in Slowenien

07.01.2007, 15:57 Uhr

Wer den Euro haben will, muss leiden. Dieses Lied singen nicht nur die Deutschen und alle anderen Mitglieder der Euro-Zone, sondern auch die neuen, wie beispielsweise Slowenien. Bereits in der ersten Woche der Euro-Umstellung gingen hunderte Hinweise über Verteuerungen bei den Verbraucherschützern ein. Vor allem wurden Preiserhöhungen im Gastgewerbe gemeldet – teilweise um bis zu 30 Prozent.

Wer den Euro haben will, muss leiden. Dieses Lied singen nicht nur die Deutschen und alle anderen Mitglieder der Euro-Zone, sondern auch die neuen, wie beispielsweise Slowenien. Denn auch dort haben sich zum Jahreswechsel etliche Preise drastisch erhöht.

In der ersten Woche der Euro-Umstellung seien knapp 600 Hinweise über Verteuerungen eingegangen, berichtete der slowenische Verbraucherverband ZPS am Sonntag in Ljubljana. "Wir prüfen diese Informationen sorgsam. Die hohe Zahl von Meldungen hat uns jedoch überrascht", sagte ZPS-Präsidentin Breda Kutin der slowenischen Nachrichtenagentur STA.

Viele Bürger hatten in den ersten Januar-Tagen besonders Preiserhöhungen im Gastgewerbe gemeldet. Vor allem Kaffee, Mittagsmenüs und Schnellimbisse seien nach der Silvesternacht um bis zu 30 Prozent teurer geworden. Indes haben die slowenischen Behörden wie auch die EU-Kommission den bisherigen technischen Verlauf der Euro-Übernahme in Slowenien gelobt. Mit der bisherigen Landeswährung, dem Tolar, kann in Slowenien nur noch bis einschließlich 14. Januar in Geschäften bezahlt werden. Slowenien ist das 13. Mitglied der Euro-Zone.