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"Sehr gut gemacht" Trichet verteidigt sich

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat das Vorgehen der großen Zentralbanken in der Finanzmarktkrise verteidigt. "Wir sind immer noch in einer Marktkorrektur", sagte Trichet auf einer Konferenz der Notenbank von Kansas City in den USA. "Was bislang gemacht wurde, wurde aus meiner Sicht sehr gut gemacht angesichts der sehr schwierigen Umstände."

Trichet teilte damit nicht die Kritik des ehemaligen ranghohen Mitarbeiters der Bank von England, Willem Buiter. Der hatte zuvor in einem Beitrag das Vorgehen der US-Notenbank (Fed), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank von England (BoE) kritisiert. So werde die scharfe Zinssenkungspolitik der Fed der vergangenen Monate zu höherer Inflation führen, hatte er geschrieben. Fed, EZB und BoE hätten zudem erlaubt, quasi als Fiskalagenten des Staates benutzt zu werden und Hilfen an Banken und andere hochangesiedelte Institute zu verteilen.

Quelle: n-tv.de

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