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Im Osten wird am meisten geklaut Autodiebe lieben Audi, BMW und Co.

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Am häufigsten wird in Deutschland der Audi Q7 gestohlen.

Für professionell organisierte Autodiebe sind auch moderne Wegfahrsperren kein unüberwindliches Hindernis. Vor allem wenn es um hochpreisige Luxus-SUV geht, schlagen sie gerne zu. Vor allem im Osten Deutschlands.

Autodiebe haben im vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden in Rekordhöhe angerichtet, und das, obwohl sie weniger versicherte Fahrzeuge gestohlen haben. Der Grund ist einfach: Die Diebe nahmen noch mehr als früher die teuren Geländewagen, Sportwagen und Limousinen mit. Das geht aus den veröffentlichten Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

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Im Durchschnitt beträgt der Schaden pro gestohlenem Auto 18.500 Euro

Gestohlen wurden insgesamt 17.493 versicherte Autos, immerhin 4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Das waren 0,04 Prozent des Gesamtautobestandes von 46 Millionen in Deutschland. Autos, die nur haftpflichtversichert sind, tauchen in der GDV-Statistik nicht auf. Die tatsächlichen Diebstahlszahlen liegen deshalb höher. Für Brandenburg etwa weist der GDV 1531 gestohlene Autos aus. Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst für das östlichste Bundesland hingegen 2513 Fälle. Dabei sind auch die Diebstähle erfasst, in denen die Autos keine Teilkaskoversicherung hatten. Der durchschnittliche Schaden betrug laut GDV 18.500 Euro. Im Vergleich mit dem letzten Jahr ist das ein Plus von 13 Prozent. Die Gesamtsumme des Schadens bezifferte sich auf 324 Millionen Euro.

Diebe lieben hochpreisige Marken

Am häufigsten wurden Autos der Marken VW, Audi, BMW und Mercedes gestohlen. Im Verhältnis zur Verbreitung der Modelle führt der Audi Q7 die Negativ-Liste an. Von 1000 versicherten Fahrzeugen wurden im vergangenen Jahr 15 gestohlen. Aber auch Range Rover und Porsche waren sehr beliebt bei den oft organisierten Kriminellen.

Im Osten agieren Autodiebe am liebsten

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Die wenigsten Autodiebstähle hat Bayern zu verzeichnen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am unsichersten lebten die Besitzer teurer Wagen im Osten Deutschland, wo organisierte Banden aus Osteuropa fast unbehelligt agieren können. Am wenigsten Verluste gab es im Süden. In ganz Bayern mit seinen 13 Millionen Einwohnern wurden nur 821 Autos mit Teilkaskoversicherung gestohlen. In der Hauptstadt Berlin mit 3,7 Millionen Einwohnern registrierten die Versicherungsfirmen dagegen 3355 Diebstähle bei ihren Kunden. Das waren 3,6 gestohlene Autos auf 1000 kaskoversicherte Personenwagen. Es folgte in der Liste mit großem Abstand Hamburg mit 1143 Diebstählen. Dann die östlichen Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Bayern hat die wenigsten Diebstähle

Im Mittelfeld lagen nördliche und westliche Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Deutlich seltener kamen die Autos in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz weg. Die niedrigsten Diebstahlsquoten erzielten das Saarland, Baden-Württemberg und Bayern. Auch der Vergleich von Großstädten ändert nichts an den großen Unterschieden zwischen dem Osten und Süden. In München gab es nur 135 Diebstähle, in Stuttgart 43. Berlin hat 2,5 Mal so viel Einwohner wie München - aber 25 Mal so viele Autodiebstähle.

Teuersten Autos wurden in Hessen gestohlen

Die teuersten Autos stahlen die Diebe allerdings nicht im Osten sondern in Hessen. Da lag der durchschnittliche Schaden bei rund 25.500 Euro. Es folgten Hamburg mit knapp 22.700 Euro und Nordrhein-Westfalen mit knapp 20.000 Euro. Blickt man nur auf die Städte lag auf Platz eins Düsseldorf mit rund 30.300 Euro vor Wuppertal und Köln. Die niedrigsten Schäden pro Diebstahl registrierten die Versicherer in Karlsruhe und Bielefeld mit jeweils etwa 11.500 Euro.

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Quelle: n-tv.de, hpr/dpa

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