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Exklusives Elektromotorrad Curtiss Zeus - ein Bike für die Götter

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2020 soll die Serienversion der Curtiss Zeus fertig sein.

In puncto Design eröffnen E-Antriebe für Motorräder keine völlig neuen Möglichkeiten, denn die Vorgaben macht auch hier die Physik. Wie radikal anders ein E-Bike in naher Zukunft dennoch aussehen kann, zeigt die Studie Curtiss Zeus.

Curtiss heißt eine neue Motorradmarke aus den USA, die in Zukunft exklusive Motorräder mit E-Antrieb und außergewöhnlicher Optik bauen will. Wie das in Zukunft aussehen könnte, verdeutlicht ein jüngst enthülltes Konzept-Bike namens Zeus, das in Hinblick auf das Design extravagante Wege geht.

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Das wuchtige Batteriepaket weckt Erinnerungen an einen Motor.

Zentrales Element der Zeus ist ein massiver Batterieblock mit metallisch wirkender Außenhaut. Der Stromspeicher befindet sich dort, wo bei konventionellen Motorrädern Motor und Getriebe unterkommen. Das Außendesign des Akkus könnte man deshalb auf den ersten Blick auch für einen Motor halten. Davon gibt es im Fall der Zeus gleich zwei, die in einem Gehäuse im hinteren Teil zwischen Batterieblock und der rohrförmigen Sitzbank unterkommen.

Das Gehäuse der E-Maschine bietet zugleich die Anlenkpunkte für die Hinterradschwinge und ein zentral montiertes Federbein. Das Vorderrad wird von einer aus massivem Metall gearbeiteten Parallelogramm-Gabel mit Zentralfederbein geführt. Weitere Besonderheiten sind LED-Leuchten vorne und hinten, Vollcarbonräder sowie ein Touchpad als Cockpit.

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Mit 175 PS ist die Curtiss Zeus Concept schon ein starkes Stück.

Angesichts der massiv wirkende Bauweise und einer 14,4 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie dürfte die Zeus kein Leichtgewicht sein. Doch der über eine Kette das Hinterrad antreibende E-Motor wird angesichts von gut 175 PS und fast 400 Newtonmeter Drehmoment dennoch leichtes Spiel haben. Um die Kraft unter Kontrolle zu bringen wurden Bremsen von Beringer verbaut und die BST-Felgen mit Pirellis ummantelt.

Über Fahrleistungen und Reichweite macht Curtiss keine Angaben. Auch einen Preis für das voraussichtlich erst 2020 verfügbare Serienmodell, das vermutlich in limitierter Stückzahl produziert wird, nennt der Hersteller noch nicht.

Quelle: ntv.de, Mario Hommen, sp-x