Auto

Stadt, Land, Spaß Fünf kleine Crossover für alle Belange

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Auch kleine Crossover können inzwischen eine große Nutzungsbandbreite abdecken.

(Foto: Collage)

SUV gibt es in allen Größe. Doch gerade in der Stadt bringen die großen Brocken nur wenig Spaß. Im urbanen Raum machen vor allem die kleinen Crossover eine gute Figur. Doch auch über Land lassen sich die kleinen SUV inzwischen gut bewegen, wie fünf Beispiele zeigen sollen.

Das Angebot an SUV wird immer vielfältiger. Längst gibt es auch in den kleinen Klassen eine unübersichtliche Zahl an Crossovern, Mini-Geländewagen und hochgelegten City-Flitzern. Einige stechen aus der Menge heraus - fünf Beispiele.

Toyota Aygo X - der Winzling

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Der Toyota Aygo X versprüht einen Hauch von Offroad-Flair.

(Foto: Toyota)

Ohne "X" im Namen war der Aygo bis zum vergangenen Jahr ein konventionell gestickter Kleinstwagen zum Kleinstpreis. In der Neuauflage will der Japaner mehr bieten als reine Basismobilität und kommt daher als schicker City-Crossover mit Lifestyle-Anspruch daher. Kernige Anbauteile und die erhöhte Bodenfreiheit sorgen für einen Hauch von Offroad-Flair, ein vergleichsweise großer Kofferraum und ein quirliger und beim Spritdurst anspruchsloser Dreizylinderbenziner mit seinen 72 PS stehen für die praktischen Fähigkeiten. Hybridantrieb gibt es im Gegensatz zu den anderen Modellen der Marke hier nicht. Trotzdem ist der Viersitzer mit einem Startpreis von 15.900 Euro dem angestammten Kleinstwagensegment längst entwachsen.

Dacia Spring - der Emissionsfreie

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Mit 125 km/h Spitze ist der Dacia Spring auch als E-Auto kein Vergnügen auf der Autobahn.

(Foto: Dacia)

Jeder Dacia trägt den Titel des "günstigsten Autos in seinem Segment". So auch der Spring, der mit 20.940 Euro der Preisbrecher unter den deutschen E-Autos ist. Wer noch den Umweltbonus abzieht, liegt knapp über 10.000 Euro - dafür gibt es woanders kaum mehr einen normalen Verbrenner. Im Gegenzug muss der Kunde allerdings Zugeständnisse machen: Nicht so sehr bei der Reichweite, die mit 230 Kilometern für ein Stadtauto durchaus angemessen ist, dafür bei Ambiente, Platzangebot und Fahrleistungen. Maximal kommt der Viersitzer auf 125 km/h, was die Fahrt auf deutschen Autobahnen nicht unbedingt zu einem Vergnügen macht. Zudem empfiehlt sich eine private Lademöglichkeit, da man die bis zu 14-stündige Ladezeit kaum an einer öffentlichen Säule verbringen kann.

Hyundai Bayon - der Hingucker

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Ob einem der Hyundai Bayon gefällt, sei dahingestellt. Auf jeden Fall ist der Koreaner optisch präsent.

(Foto: Hyundai)

Weil die Koreaner bei der Neuauflage des Kleinwagens i20 auf die in der Vorgänger-Generation noch angebotene Crossover-Variante verzichtet haben, war im SUV-Angebot der Marke wieder Platz. Gefüllt wird sie seit 2021 vom 4,18 Meter langen Bayon, der optisch deutlich präsenter auftritt als sein vor allem robust beplankter Quasi-Vorgänger. Der Neue gibt eher den hochgelegten Lifestyler als den Geländewagen-Imitator, sorgt vor allem mit seiner modern gestalteten Doppelscheinwerfer-Front für Aufsehen. Mit Preisen ab 17.090 Euro zählt der Fünfsitzer trotzdem zu den günstigeren SUV auf dem deutschen Markt. Beim Antrieb reicht das Angebot vom eher trägen 1,2-Liter-Benziner mit 84 PS bis zum spritzigen 1,0-Liter-Mildhybrid mit 120 PS.

Jeep Renegade - der Offroader

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Nicht jeder Jeep Renegade macht abseits der Straße eine gute Figur.

(Foto: Jeep)

Zwischen all den modischen SUV gibt es immer noch ein paar taugliche Geländewagen. Gerade die Stellantis-Marke Jeep betont gerne die Offroad-Fähigkeiten ihrer Modelle - und tut das selbst in der kleinsten Klasse. Tatsächlich hängt der Renegade die meisten Konkurrenten abseits der Straße locker ab. Die können in der Regel nicht mal mit Allradantrieb aufwarten, der Renegade bietet in der besonders geländegängigen "Trailhawk"-Variante sogar eine Getriebeuntersetzung und Stoßfänger mit extra großem Böschungswinkel. Weil das Stock-und-Stein-Ausstattungspaket nur in Verbindung mit der Top-Motorisierung, einem 240 PS starken Plug-in-Hybridantrieb, zu haben ist, werden für den Gelände-Crossover allerdings stolze 45.200 Euro fällig.

Suzuki Ignis - der Pionier

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Der Suzuki Ignis ist mit 3,70 Meter Länge das, was man als Micro-SUV bezeichnet.

(Foto: Suzuki)

Nachdem die SUV-Welle von der Oberklasse über die Kompaktmodelle in die Kleinwagen gespült war, war es der nächste logische Schritt, auch das Segment darunter zu fluten. Das zumindest war die Ideen, die Suzuki mit dem Ignis verfolgte, der 2016 die noch junge Klasse der Micro-SUV begründete. Der 3,70 Meter kurze Fünftürer kommt dank Allradoption durchaus ordentlich zurecht, während ihm in der City seine knackigen Abmessungen und der sparsame Vierzylinderbenziner mit 90 PS zugutekommen. Mit Preisen ab 16.410 Euro zählt er zudem zu den besonders günstigen Crossovern.

Quelle: ntv.de, Holger Holzer, sp-x

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