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Neuauflage vorgestellt Golf GTI - neues Urmeter des Kompaktsports

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Optisch vermittelt der neue GTI eher nicht das Gefühl eine echte Sportskanone zu sein.

(Foto: VW)

Wenn das Wetter am schönsten ist, im Spätsommer, schickt VW den Golf 8 als GTI ins Rennen. Der Kompaktsportler knüpft da an, wo 2019 die Karriere des Vorgängers endete. Nur schärfer, moderner und optisch expressiver.

Erst wenige Wochen ist es her, dass VW vom neuen Golf 8 die Basisversion in den Konfigurator eingestellt hat. Das Urmeter deutscher Mobilität war den Wolfsburgern allerdings keine Nachricht wert. Ganz anders verhält sich das beim neuen GTI.

Breiter und ernster

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Am Heck ist der neue Golf GTI wohl am ehesten durch seine zwei Endrohre von den Alltagskollegen zu unterscheiden.

(Foto: VW)

Auf den ersten Blick mag die Neuauflage des GTI wenig überraschen, doch hat sich die Kompaktsport-Ikone in diversen Punkten in markanter Weise verändert. Laut VW-Designchef Klaus Bischoff vermittelt seine neue Optik die deutliche fahrdynamische Weiterentwicklung des Kompaktsportlers. "In der Grundgestalt als auch in Details präsentiert sich der neue GTI aggressiver und moderner", so Bischoff.

Dafür sorgen beim Neu-GTI eine Front mit mehr Breitenwirkung und Präsenz als auch "mehr Ernsthaftigkeit" im Gesicht. Zudem sei die achte GTI-Generation in der Seitenansicht schnittiger und keilförmiger geworden. Ein besonderes Detail in der Front sind die aus jeweils fünf LED-Rechtecken bestehenden Nebelleuchten. Unter dem Motto "Licht ist das neue Chrom", bietet mit dem GTI erstmals ein Serien-VW eine leuchtende Kühlergrill-Querspange.

Die Leistung bleibt

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In der Seitenansicht soll der neue GTI schnittiger und keilförmiger wirken als der Vorgänger.

(Foto: VW)

2013 startete der Golf 7 GTI mit 220 PS, in der bis Ende 2019 produzierten Topversion Performance waren es dann 245. Exakt mit dieser Leistung sowie 370 Newtonmeter Drehmoment geht auch der neue GTI an den Start. Sprint- und Verbrauchswerte werden noch nicht verraten, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt. Kombinieren lässt sich der Zweitliter-Turbodirekteinspritzbenziner mit sechsstufiger Handschaltung oder dem 7-Gang-DSG.

Ein Fokus bei der Entwicklung des neuen GTI lag auf der Abstimmung des Fahrwerks, das laut VW Manager Karsten Schebsdat “deutlich neutraler und performanter” zugleich gestaltet wurde. Während das Fahrzeug bei wenig Tempo agiler als bisher wirken soll, verhält es sich bei hohem Tempo stabiler. Dafür sorgen unter anderem eine höhere Federrate als auch neu abgestimmte Querlenker, Federn und Dämpferhydrauliken sowie eine Progressivlenkung, bei der das Lenkrad vom einen bis zum anderen Ende 2,1 Umdrehungen benötigt.

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In der Automatikversion des GTI gibt es nur noch einen Schaltgnubbel zwischen den karierten Polstern.

(Foto: VW)

Zudem soll der Antrieb direkter auf Gasbefehle ansprechen, heißt es. Das zeigt laut Schebsdat im sportlichen Einsatz Wirkung: Auf einem Handlingkurs im Testzentrum Ehra soll der neue GTI 2:04,8 Minuten für eine Runde benötigen, mit dem alten GTI Performance sind es 2:08,7 Minuten. Auch beim 18-Meter-Slalom ist die Neuauflage 3 km/h schneller als der Vorgänger.

Breiter aufgestellt

Zudem werden im neuen GTI die elektronische Differenzialsperre XDS, die serienmäßig integrierte elektronische Vorderachsquersperre als auch das optionale Adaptivfahrwerk DCC künftig über einen sogenannten Fahrdynamikmanager zentral gesteuert. Laut VW soll dieser unter anderem eine höhere Spreizung zwischen höchster Dynamik und maximalem Komfort garantieren.

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Wie die gesamte Golf-8-Serie fährt auch der GTI mit einem voll digitalen Cockpit vor.

(Foto: VW)

Inwieweit sich dieses Feature, dass es bereits für Golf-8-Fahrer mit DCC gibt, von dem im GTI unterscheidet, muss sich in der Praxis zeigen. Sportfahrer dürfte jedenfalls freuen, dassich das ESC künftig komplett ausschalten lässt. Jedenfalls so lange, bis Emergency- oder Front-Assist eine Notsituation ausmachen.

Der kommende Golf GTI bietet neben gehobener Performance auch ein umfangreiches Ausstattungsniveau, das unter anderem ein Infotainmentsystem mit 8,25-Zoll-Touchscreen und eine Klimaautomatik umfasst. Ein digitales Cockpit, schlüsselloses Startsystem, 17-Zoll-Leichtmetallräder, Sportfahrwerk, Multifunktionslenkrad, LED-Scheinwerfer und USB-C-Steckdosen sind ebenfalls serienmäßig dabei. Preise gibt VW noch nicht bekannt. Die dürften aber in etwa auf dem Niveau des zuletzt mit DSG angebotenen GTI Performance, also bei etwa 37.000 Euro liegen.

Quelle: ntv.de