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Aufbruch in bessere Zukunft? Neuer Ford Kuga unter Strom

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In Amsterdam hat Ford die Neuauflage des Kuga vorgestellt.

(Foto: Ford)

Ford-Fans können sich auf den neuen Kuga freuen. Der US-amerikanische Autobauer hat mit der Neuauflage ein durchaus schickes SUV in der Pipeline, das auch mit Hybrid-Antrieben vorfährt. Allerdings dauert das in Deutschland noch ein Jahr.

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Neue LED-Rückleuchten zieren das Heck des Kuga.

(Foto: Ford)

Den ersten Kuga hat Ford nur vier Jahre lang gebaut, Nummer zwei startet dagegen gerade ins siebte und damit traditionell letzte Jahr. Unüblich: Rund zwölf Monate vor dem Marktstart hat Ford jetzt schon den Nachfolger vorgestellt, der dann im Frühjahr 2020 zum Händler rollt. Dass der Autobauer das Geheimnis um Generation drei seines Kompakt-SUV so früh gelüftete hat, hat zwei Gründe: In den USA geht der Kuga, wie gehabt als Escape, schon in diesem Herbst an den Start. Und er soll als Hoffnungsträger Fords Aufbruch in eine hoffentlich bessere Zukunft einläuten. Denn, in Europa läuft das Geschäft schlecht. Mehr als 400 Millionen Euro Verlust hat der Autobauer hier im vergangenen Jahr eingefahren.

Elektrifizierung als Voll- und Plug-in-Hybrid

Ein wichtiger Teil der Zukunftsstrategie: Elektrifizierung. Ford will seine Modelle durch die Bank unter Strom setzen und der Kuga zeigt gleich drei Möglichkeiten auf. Zwar steht das SUV auch mit herkömmlichen Benzinern und Dieseln beim Händler. Den Fokus legt der Hersteller aber auf die Hybride: Beim Mild-Hybrid wird ein 150 PS starker Diesel vom 48-Volt-Netz mit Riemenstarter-Generator unterstützt, der boostet und Energie zurückgewinnt.

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In der Länge ist der Kuga III um gut neun Zentimeter auf über 4,60 Meter gewachsen.

(Foto: Ford)

Einen Schritt weiter geht der Voll- und Plug-in-Hybrid. Hier wird ein 2,5-Liter-Otto mit einem E-Motor zu einer 225 PS starken Einheit kombiniert. Der normale Hybrid, der rein elektrisch nur wenige Kilometer fahren kann, soll so 5,6 Liter je 100 Kilometer verbrauchen. Beim Plug-in lagert Strom für rund 50 elektrische Kilometer in einer 14,4-kWh-Batterie. Rechnerischer Verbrauch: 1,2 Liter. Das Aufladen des Akkus soll an der Haushaltssteckdose circa vier Stunden dauern; eine rein elektrische Version ist derzeit allerdings nicht vorgesehen. Verbrauchssenkend soll sich bei allen Antrieben die neue Plattform auswirken: Der Kuga steht als erstes Ford-SUV auf der C2-Architektur, die nicht nur deutlich steifer sondern auch leichter ist. Bis zu 90 Kilogramm weniger soll das SUV auf den Rippen haben.

Ein wenig Porsche-Charme

Nicht minder wichtig als die Antriebstechnik ist für Ford das Design. Der neue Kuga ist in Länge und Breite ordentlich gewachsen – er streckt sich um 8,9 Zentimeter auf über 4,60 Meter – sieht aber dank des etwas flacheren Dachs dynamischer aus als sein Vorgänger. Dazu trägt auch das deutlich geglättete Blechkleid mit den scharfen LED-Scheinwerfern bei, das dem Ford von schräg vorne sogar einen Hauch Porsche-Charme verleiht.

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Up to date ist der Kuga mit seinem digitalen Zentralinstrument mit 12,3 Zoll.

(Foto: Ford)

Innen geht es dagegen recht bodenständig zu. Der aufgesetzte Infotainment-Screen wirkt etwas deplatziert, dazu kommen reichlich Plastik und schon beim ersten Probesitzen zu weiche Polster mit wenig Seitenhalt. Up-to-date ist dagegen das digitale Kombiinstrument mit riesiger 12,3-Zoll-Anzeige. Das Head-up-Display hingegen arbeitet mit einer nicht mehr zeitgemäßen ausklappbaren Kunststoffscheibe, anstatt alle Infos direkt in die Windschutzscheibe zu projizieren.

Dass der neue Kuga immer online ist, versteht sich für ein Auto aus den 2020er Jahren von selbst. Mit einer eigenen App kann man zudem jederzeit den Tankfüllstand abfragen oder die Türen verriegeln. Und auch bei den Assistenzsystemen gibt’s nichts zu meckern. Abstandstempomat mit Stop-and-Go-Funktion, automatischer Parkhelfer, Ausweichassistent und ein Falschfahr-Warner der vor Geisterfahrten schützen soll sind nur ein Teil der Sicherheits-Armada – allerdings muss man dafür zumindest in der Basis-Version extra bezahlen. Was der Kuga kostet, steht ein Jahr vor dem Start natürlich noch nicht fest, aktuell beginnt das SUV bei knapp 25.000 Euro in der Trend-Version. Wie heute, soll es den Kuga auch künftig als ST-Line – mit sportlicher Ausprägung – und als besonders nobles Vignale-Modell geben.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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