Dienstag, 12. Februar 2019Der Tag bei n-tv

Heute mit Sebastian Huld und Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 12. Februar 2019

"El Chapo", der wahrscheinlich mächtigste Drogenboss aller Zeiten, wird wohl den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Im New Yorker Mammutprozess gegen den mexikanischen Joaquín "El Chapo" Guzmán hat die Jury den Angeklagten in allen Punkten für schuldig befunden. Das genaue Strafmaß ist noch nicht bekannt - eine lebenslange Haft gilt aber als sicher. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was heute sonst alles wichtig war:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

22:02 Uhr

Berlusconi: Italiener sind verrückt, sie wählen mich nicht

116872499.jpg

Silvio Berlusconi will den Italienern den Spiegel vorhalten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Italiener sind nach Ansicht von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi verrückt geworden - weil sie ihn nicht mehr wählen.

  • "Ich schäme mich, es zu sagen: 5 bis 6 Italiener von 100 wählen mich noch - eine unglaubliche Sache", sagte der 82-Jährige in einer Fernsehshow seines Senders Canale 5. "Ich glaube die Italiener sind durchgeknallt(...). Sie sollten in den Spiegel schauen." Das "Unternehmen" Italien hätten die Wähler einer Riege anvertraut, "die nicht gearbeitet oder studiert hat", sagte er mit Blick auf den Chef der Fünf-Sterne-Bewegung Luigi Di Maio.
  • "Wir sind ein Volk von Verrückten."
    Er sei "sehr besorgt", wohin Italien, Europa und der Westen steuerten - schließlich habe er fünf Kinder und zwölf Enkel.
  • Aus "Verantwortungsgefühl" habe er deshalb nicht anders gekonnt, als für die Europawahlen zu kandidieren. Er habe auch schon ein Haus in Brüssel in Aussicht, dass er "mieten oder auch kaufen" könnte.
  • Berlusconi war mehrmals Italiens Ministerpräsident, bis er nach mehreren Justizskandalen 2011 zurücktrat. Seine konservative Partei Forza Italia liegt in landesweiten Umfragen mittlerweile nur noch bei etwa acht Prozent.
21:34 Uhr

Europaparlament benennt Gebäude nach Helmut Kohl

Helmut Kohl wird Namensgeber eines Brüsseler Gebäudes des Europaparlaments. Das Präsidium des Parlaments beschloss, ein Bürohaus am Square de Meeûs in der belgischen Hauptstadt nach dem gestorbenen Bundeskanzler zu benennen.

Kohl habe die deutsche Vereinigung zum Abschluss gebracht und sich erfolgreich für die Einführung der Gemeinschaftswährung Euro eingesetzt.

Ein weiteres Gebäude soll nach dem österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig benannt werden, wie das Parlament weiter mitteilte. Zweig habe sich für ein vereintes Europas stark gemacht und sich allen Formen des Nationalismus widersetzt. Er sei von den Nazis ins Exil gedrängt worden.

20:58 Uhr

Will Smith kommt als Dschinni nicht gut an

*Datenschutz

Eigentlich sollte der Trailer zur Realverfilmung von "Aladdin" wieder in 1001 Nacht entführen. Stattdessen animiert der Clip dazu, mindestens ebenso viele Witze auf Kosten von Schauspieler Will Smith zu reißen, der darin zum ersten Mal als Flaschengeist zu sehen ist. Denn als Dschinni erlebt Smith gerade sein blaues Wunder und wird mit gehöriger Häme überschüttet.

  • Ob direkt unter dem YouTube-Video auf Disneys Kanal, wo der Trailer weitaus mehr Dislikes als Likes vorweisen kann, oder in den sozialen Netzwerken: Überall werden naheliegende und gemeine Vergleiche gezogen. So sehe Smith als Dschinni aus wie ein "aufgepumpter Schlumpf" oder eine "sprechende Blaubeere".
  • Auch als "blaue Version von Oger Shrek" oder Möchtegern-Na'vi aus "Avatar" wird der Schauspieler bei Twitter bezeichnet. Oder aber attestiert, dass er Alptraum-Potenzial habe und gruseliger als jedes Horrorfilm-Monster sei - etwa Pennywise aus der "Es"-Verfilmung.
  • Generell herrscht zudem die Meinung, dass Smith als prominenter Neuzugang der "Blue Man Group" besser als in "Aladdin" aufgehoben sei.
*Datenschutz

20:33 Uhr

Mazedonien heißt jetzt offiziell Nordmazedonien

116867587.jpg

Der 27 Jahre andauernde Namensstreit um den Namen Mazedonien ist beigelegt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das kleine Balkanland Mazedonien hat sich offiziell in Nordmazedonien umbenannt. Die Umbenennung trete mit Wirkung vom Dienstag in Kraft, gab die Regierung in Skopje am Abend bekannt.

  • Der neue Name ist Teil der Umsetzung eines Abkommens mit Griechenland aus dem Juni des Vorjahres. Entsprechende Verfassungsänderungen hatte das Parlament in Skopje im Vormonat gebilligt.
  • Athen hatte seit der Unabhängigkeit Mazedoniens vor 27 Jahren darauf bestanden, dass der nördliche Nachbar seinen Namen ändert, weil eine Region im Norden Griechenlands ebenso heißt. Als EU- und Nato-Mitglied hatte Griechenland mit seinem Veto jede Annäherung Mazedoniens an die westlichen Bündnisse blockiert.
  • Mit der Umbenennung ist der Namensstreit mit Griechenland beigelegt. Inzwischen ist auch der Beitritt Nordmazedoniens zur Nato eingeleitet worden. Das griechische Parlament hatte in der Vorwoche das diesbezügliche Protokoll ratifiziert.
20:09 Uhr

Mutter wegen Totschlags an Säugling verurteilt

116857103.jpg

Die 23-Jährige soll ihr Baby getötet haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Elf Monate nach dem Fund eines toten Babys in Kerpen ist dessen junge Mutter zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Kölner Landgericht verurteilte die angeklagte 23-jährige Marokkanerin wegen Totschlags und Misshandlung von Schutzbefohlenen.

  • Der ebenfalls angeklagte 48 Jahre alte Ehemann der Frau und Vater des Jungen wurde hingegen freigesprochen.
  • Der sieben Monate alte Junge war am 8. März 2018 in seinem Kinderbett in der heimischen Wohnung in Kerpen bei Köln leblos aufgefunden worden. Sein Körper wies zahlreiche Hämatome, Kratzer und Bissspuren auf. Todesursächlich war laut dem Urteil Gewalt gegen den Kopf des Jungen, die zu einer Schädel-Hirn-Verletzung führte.
  • Das Gericht geht davon aus, dass der Junge von der Frau mit einem kantigen Gegenstand geschlagen wurde oder dass das Kind aus rund 1,60 Meter Höhe auf einen kantigen Gegenstand gestürzt ist. Den genauen Tathergang konnten die Richter nicht aufklären.
  • "Wir sind überzeugt, dass Sie aktiv gegen ihren Sohn vorgegangen sind", sagte die Vorsitzende Richterin zur Angeklagten.
19:35 Uhr

Kind büxt wegen TV-Verbots ohne Schuhe aus

Weil er mit einem Fernsehverbot in seinem Kinderheim nicht einverstanden war, ist ein neunjähriger Junge im Ruhrgebiet ausgebüxt - und mehr als 70 Kilometer ohne Schuhe in nassen Socken mit dem Zug nach Münster gefahren.

  • Einem Zugbegleiter fiel das Kind mit durchlöcherten Socken in einem Regionalexpress auf.
  • Die Polizeibeamten nahmen den frierenden Jungen aus Herne im Hauptbahnhof von Münster in Empfang und gaben ihm auf der Wache erst einmal einen heißen Kakao zum Aufwärmen.
  • Über die Bahnhofsmission organisierten die Bundespolizisten dann noch warme Stricksocken und festes Schuhwerk für den Ausreißer, der später von einem Erzieher des Heims abgeholt wurde.
19:03 Uhr

Trump unzufrieden mit Kompromiss zu Mauer-Finanzierung

US-Präsident Donald Trump ist nicht zufrieden mit einem vorgelegten Kompromissvorschlag zur Beilegung des Streits um die Finanzierung einer Grenzbefestigung an der Grenze zu Mexiko. "Ich kann nicht sagen, dass ich glücklich bin, ich kann nicht sagen, dass ich begeistert bin", sagte Trump zu Beginn einer Kabinettssitzung. Er deutete an, er könnte Geld für die Grenze aus anderen Ministerien zusammensuchen und notfalls auch einen Nationalen Notstand ausrufen.

Tags zuvor hatte ein parteiübergreifend zusammengesetztes Verhandlungsteam ein Papier ausgearbeitet. Die Inhalte wurden zunächst nicht offiziell bekannt. US-Medien berichteten, es beinhalte unter anderem 1,375 Milliarden Dollar (1,216 Mrd. Euro) für zusätzliche Grenzbefestigungen. Das ist deutlich weniger als die Forderung Trumps, der 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer verlangt hatte.

Der Streit um den Mauerbau und seine Finanzierung hatte über die Jahreswende zum mit 35 Tagen längsten Regierungsstillstand in der US-Geschichte geführt. An diesem Freitag folgt die nächste Frist - sollte bis dahin keine Einigung erzielt werden, könnte es erneut zu einem Stillstand kommen.

18:34 Uhr

Mann marschiert auf Suche nach Diebesgut in Berliner LKA

43529757.jpg

(Foto: picture alliance / dpa)

Auf der Suche nach Diebesgut ist ein Drogenkonsument zunächst unbemerkt in das Berliner Landeskriminalamt (LKA) marschiert.

  • Der 45-Jährige wurde in einem kurzfristig nicht besetzten Büro entdeckt. Zu dem offenbar geplanten Diebstahl kam es nicht. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt.
  • Offenbar gelangte der 45-Jährige über einen Eingang ins LKA, der in einen für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Gebäudekomplex führt.
  • Die Sicherheitslücke wurde nach Polizeiangaben geschlossen.
18:09 Uhr

Lindner: "CDU und SPD haben sich auf die Couch gelegt"

Die Regierungsparteien CDU und SPD beschäftigen sich nach Ansicht von FDP-Chef Christian Lindner zu sehr mit sich selbst und zu wenig mit dem Regieren. "Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD haben sich auf die Couch gelegt und haben ihre seelischen Wunden bearbeitet und besprochen", sagte Lindner mit Blick auf das Vorstandstreffen der SPD und das "Werkstattgespräch" zur Migrationspolitik bei der CDU.

  • "Im Ergebnis bekommt man den Eindruck es geht gar nicht mehr um konkretes Regierungshandeln, sondern nur um die Aufarbeitung von Traumata und um die jeweilige Startposition für einen nächsten Bundestagswahlkampf", sagte Lindner.
  • Die Parteien debattierten nicht mehr über konkrete Regierungsvorhaben, sondern "darüber, wie sie eine Regierung auflösen können und wie sie schnellstmöglich mit eigenem Profil vor ihre Wählerinnen und Wähler treten können".
  • Wenn dies der Dauerzustand bis 2021 sein sollte, drohten Deutschland Stillstand und teure Kompromisse zu Lasten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, warnte der FDP-Chef. "Wenn die beiden Parteien Union und SPD nicht mehr zu gemeinsamem Regierungshandeln finden, dann sollten sie es doch am besten lassen."
17:25 Uhr

Grüne beantragen Aktuelle Stunde zu Nord Stream 2

Die Grünen wollen im Bundestag noch in dieser Woche den Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 zum Thema machen. Die Fraktion hat eine Aktuelle Stunde beantragt, teilte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt mit.

"Die Bundesregierung hat mit ihrem Vorgehen bei Nord Stream 2 die europäischen Energie- und Klimaziele torpediert und die europäische Solidarität preisgegeben - für mehr Abhängigkeit von russischem Gas", sagte sie. "Würde sich die Bundesregierung mit gleicher Verve in Brüssel einmal für mehr Klimaschutz und saubere Energien einsetzen, wären Nord Stream 2 und russische Gasimporte gänzlich verzichtbar."

Vorige Woche hatten sich die EU-Staaten nach einem Streit zwischen Deutschland und Frankreich auf eine Position geeinigt. Demnach soll die Gasrichtlinie so geändert werden, dass Pipelines aus Drittländern wie Russland in die EU denselben Regeln unterworfen werden wie Leitungen innerhalb der EU. So dürfen unter anderem Besitz und Betrieb nicht in einer Hand liegen.

17:20 Uhr

Streik legt Luftverkehr in Belgien für 24 Stunden lahm

In Belgien legt ein Generalstreik den Luftverkehr am Mittwoch weitgehend lahm. Es gebe keine Sicherheit, dass genügend Fluglotsen verfügbar seien, um zentrale Posten zu besetzen, teilte die Flugsicherung Skeyes mit. Die Gesellschaft sehe sich deshalb gezwungen, "keinen Luftverkehr" zwischen Dienstagabend um 22.00 Uhr und Mittwoch 22.00 Uhr zu erlauben.

16:50 Uhr

Mann geht auf Passanten mit Samurai-Schwert los

Ein 25-Jähriger hat in Dorfmark in Niedersachen zwei Menschen mit einem Samurai-Schwert attackiert. Polizisten konnten den offensichtlich verwirrten Mann überwältigen.

  • Zunächst hatte der 25-Jährige Passanten bedroht. Dann zerstörte er einen Briefkasten und warf Steine gegen ein Haus.
  • Als ein Bewohner ihn aufforderte zu gehen, griff der Mann an. Das Opfer konnte ausweichen und rief um Hilfe. Auch ein herbeieilender Nachbar konnte sich retten, als er attackiert wurde.
  • So gab es am Ende keine Verletzten. Der Angreifer kam in ärztliche Behandlung.
16:25 Uhr

CSU lobt AKK für Aussage zu Grenzschließung

Die CSU hat den Vorstoß von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Schließung der deutschen Grenze als letztes Mittel bei einer möglichen neuen Flüchtlingskrise begrüßt.

Dass Kramp-Karrenbauer auch das Thema Grenzschließungen anspreche, nannte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt "mutig". Damit gehe sie über die Diskussionen des vergangenen Jahres hinaus. Zudem hob er hervor, dass die CDU im Papier zu ihrem "Werkstattgespräch" zur Migration auch von möglichen Zurückweisungen an der Grenze spricht.

Kramp-Karrenbauer hatte am Montagabend in einem Interview der ARD auf die Frage nach möglichen Grenzschließungen im Fall einer erneuten Ausnahmesituation wie 2015 erklärt: "Wir haben gesagt, als Ultima Ratio wäre das durchaus auch denkbar.

15:57 Uhr

Fulda ist erste "Sternenstadt" Deutschlands

107681988.jpg

(Foto: picture alliance/dpa)

Fulda will als erste "Sternenstadt" Deutschlands im Kampf gegen Lichtverschmutzung eine Vorreiterrolle einnehmen. Die osthessische Stadt wurde kürzlich von der International Dark Sky Association in den USA als erste Dark-Sky-Kommune Deutschlands ausgezeichnet, wie die Stadt berichtete.

  • Der Fuldaer Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld sagte: "Ein großer Teil der Lichtverschmutzung ist vermeidbar, und wir wollen mit intelligenten Lösungen als Vorbild für andere Kommunen vorangehen."
  • Lichtverschmutzung bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, deren Licht in die Atmosphäre strahlt.
  • Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) erklärte, zu viel und vor allem falsch gerichtetes Licht in kalten Lichtfarben beeinträchtige nachweislich das Leben vieler nachtaktiver Arten, störe Pflanzen und belaste die Gesundheit der Menschen. Es sei leicht möglich, künstliches Licht standort- und bedarfsgerecht einzusetzen. "So kann man Lichtverschmutzung vermeiden, Kosten senken und durch Energieeinsparung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten."
15:17 Uhr

Überfall in Landstuhl: Familienvater tötet Angreifer

Bei einem Mann, der bei einem versuchten Raubüberfall auf eine US-Familie im rheinland-pfälzischen Landstuhl getötet wurde, handelt es sich um einen der Täter.

  • Nach bisherigen Ermittlungen hatten die vier Täter am Sonntag an der Haustür der Familie geklingelt und versucht, den 41-jährigen Familienvater zurückzudrängen. Der Mann wehrte sich mit einem Küchenmesser und schlug die Täter in die Flucht. Der 43-Jährige wurde durch mehrere Stiche verletzt.
  • Die Täter flüchteten mit einem Auto. Vermutlich weil sie einen Krankenwagen rufen wollten, hielten sie an und legten den Schwerverletzten auf dem Bürgersteig ab. Der Bruder des 43-Jährigen, ebenfalls einer der Täter, bat einen Zeugen, den Notarzt zu rufen.
  • Der 51-jährige Bruder wurde festgenommen, die anderen beiden Täter konnten fliehen. Die Obduktion der Leiche ergab, dass der 43-Jährige verblutete.
  • Gegen den 41-jährigen Familienvater ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Es soll geprüft werden, ob der Mann aus Notwehr handelte. Das Ehepaar wurde bei dem Angriff leicht verletzt, die drei Kinder blieben unverletzt.
14:54 Uhr

Schweden feiert Flaggentag versehentlich zu früh

In Schweden gibt es neben den offiziellen Feiertagen sogenannte Flaggentage, an denen es Pflicht ist, die Nationalflagge zu hissen.

  • Einer davon ist der Namenstag der Kronprinzessin Victoria. Der wurde dieses Jahr in Stockholm versehentlich einen Monat zu früh gefeiert.
  • Mehrere Busse wurden heute, am 12. Februar, in der Stadt mit der schwedischen Flagge aufgehübscht. Der Namenstag der Kronprinzessin wird allerdings am 12. März gefeiert. "Jemand muss die Daten durcheinander bekommen haben", sagte die Sprecherin der Nahverkehrsbehörde SL, Elin Lindström, dem Sender SVT.
  • Wie viele Busse mit den blau-gelben Flaggen unterwegs waren, ist unklar. Die Fahnen sollten im Laufe des Tages abgenommen werden, sagte Lindström.
14:26 Uhr

US-Verteidigungsminister besucht überraschend Irak

a6c90e838b68552c8fe89cca7aedfdda.jpg

Am Montag reiste Shanahan nach Afghanistan.

(Foto: dpa)

Der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan ist zu einem nicht angekündigten Besuch in den Irak gereist.

  • Bei dem Besuch dürfte es vor allem um die künftige US-Militärpräsenz im Irak nach dem Truppenabzug aus dem Nachbarland Syrien gehen. Präsident Donald Trump hatte kürzlich mit der Äußerung für Empörung gesorgt, dass US-Streitkräfte vom Irak aus auch weiterhin "den Iran überwachen" sollten.
  • Im Irak, wo es schon lange Forderungen nach einem Abzug der US-Truppen gibt, stießen diese Äußerungen auf Protest.
  • Iraks Präsident Barham Saleh sagte, die irakische Verfassung verbiete "die Nutzung des Irak als Stützpunkt, um ein benachbartes Land zu attackieren". US-Truppen seien auf der Grundlage gemeinsamer Vereinbarungen im Irak, und jede Aktivität außerhalb dieses Rahmens sei "inakzeptabel".
13:52 Uhr

Frachter mit 1000 Tonnen Kohle brennt auf dem Rhein

5071fc024d445e8b4fb8c9915dea3828.jpg

Von dem Güterschiff stiegen zeitweise dicke dunkle Rauchwolken auf.

(Foto: dpa)

Mit zwei Löschbooten haben Feuerwehrleute auf dem Rhein ein Feuer auf einem mit Kohle beladenen Frachter bekämpft. Beamte der Wasserschutzpolizei retteten den Schiffsführer und einen weiteren Mann bei Duisburg von dem niederländischen Güterschiff. Während der Fahrt hatte die Besatzung am Morgen den Brand im Maschinenraum bemerkt und den Anker geworfen.

Nachdem sie zunächst selbst erfolglos versucht hätten, das Feuer zu löschen, alarmierten sie die Feuerwehr, sagte ein Feuerwehrsprecher. "Das ist kein normaler Hausbrand, wir kommen mit dem Auto da nicht hin", sagte er. Der Frachter hatte den Angaben zufolge 1000 Tonnen Kohle geladen. Die Ladung selbst brannte den Angaben zufolge aber nicht.

13:49 Uhr

Bezahlen mit Bargeld laut Studie am schnellsten

imago85153250h.jpg

Kontaktloses Zahlen ist nur ohne Pin-Eingabe schneller.

(Foto: imago/Westend61)

Bezahlen mit Bargeld ist einer Studie zufolge schneller als mit Girocard (EC-Karte) oder Kreditkarte. Eine durchschnittliche Barzahlung an der Ladenkasse dauert gut 22 Sekunden, wie aus einer Untersuchung der Deutschen Bundesbank und des Handelsinstitutes EHI hervorgeht. Ausgewertet wurden dafür mehr als 3000 Bezahlvorgänge in 15 Geschäften im Herbst und Sommer 2017.

Der Studie zufolge sind Zahlungen mit Schein und Münze rund sieben Sekunden schneller als mit Karte und Eingabe der PIN-Nummer, beim Einsatz des Plastikgeldes mit Unterschrift sind es sogar 16 Sekunden.

Zum Zeitpunkt der Untersuchung war kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone oder Bankkarten quasi im Vorbeigehen an der Ladenkassen allerdings noch kein Thema. Die Studie berücksichtigte diese Entwicklungen durch eine Simulation. Demnach dauert das Bezahlen mit Karte bei Beträgen bis 25 Euro, für die keine PIN eingegeben werden muss, nur 15 Sekunden. Größere Summen haben dagegen weiterhin eine Kassierzeit von knapp 30 Sekunden.

*Datenschutz

13:23 Uhr

Ärzte nach Tod von Siebenjährigem freigesprochen

Nach dem Tod eines Siebenjährigen im Krankenhaus sind zwei Düsseldorfer Kinderärzte vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Einem Gutachten zufolge waren sie nicht verantwortlich für die Entscheidung gegen eine dringend notwendige Operation. Dem schloss sich das Gericht an. Die Staatsanwaltschaft will stattdessen Ermittlungen gegen Chirurgen der Klinik aufnehmen, die für den Tod des Jungen verantwortlich sein könnten.

Der Siebenjährige hatte laut Obduktion an einem gefährlichen Darmverschluss gelitten. Nach fast zwölf Stunden in der Klinik war er gestorben. Die Staatsanwaltschaft hatte einen 64 Jahre alten Oberarzt und eine 31 Jahre alte Assistenzärztin vor Gericht gebracht, am Dienstag aber aufgrund des Gutachtens selbst beantragt, beide freizusprechen.

13:05 Uhr

Gericht in Südkorea hebt Sexpuppen-Importverbot auf

imago85249797h.jpg

Der Markt für Sexpuppen ist erstaunlich groß.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ein Berufungsgericht in Südkorea hat zugunsten eines Importeurs lebensgroßer Sexpuppen entschieden, der gegen die Beschlagnahme seiner Ware durch die Zollbehörde geklagt hatte. Obwohl solche Silikonpuppen vulgär erschienen, verstoße ihre Einfuhr nicht gegen das Zollrecht, zitierte die Zeitung "The Korea Times" den Richter. Die staatliche Intervention in private Angelegenheiten sollte gering gehalten werden, um die Freiheit und Würde des Einzelnen zu schützen, sagte der Richter nun zur Begründung.

Das Hohe Gericht in Seoul hob damit am Montag ein Urteil aus erster Instanz auf, die noch der Zollbehörde Recht gegeben hatte. Der Zoll hatte die Puppen als "moralisch herabwürdigende Produkte" eingestuft, deren Import und Export nach dem Gesetz verboten sei. Der Zoll stellte die Puppen dem Bericht zufolge bereits 2017 sicher.

12:49 Uhr

Zwei Tonnen Kokain unter Bananen eingeschmuggelt

97251097.jpg

Das Kokain war unter den Bananen versteckt.

(Foto: picture alliance / Landeskrimina)

Nach einem spektakulären Kokain-Fund an mehreren Orten in Deutschland hat die Staatsanwaltschaft Landshut Anklage gegen acht Männer erhoben. Sie sollen das in Bananenkisten versteckte Rauschgift zwischen Juli 2017 und April 2018 immer wieder aus speziellen Hallen gestohlen haben, in denen das Obst vor dem Verkauf weiter reifen sollte. Die Männer sollen Teil einer Gruppe sein, die knapp zwei Tonnen Kokain von Ecuador in Südamerika nach Deutschland geschmuggelt haben soll.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Männer in dem Netzwerk nur für die Einbrüche in die Reifehallen zuständig waren und das Kokain dann an weitere Täter übergaben. Die Ermittler waren der Bande auf die Spur gekommen, nachdem im September 2017 in verschiedenen Supermärkten in Oberbayern Kokain aufgetaucht war. Vermutlich seien die Täter dort nicht rechtzeitig an das Rauschgift herangekommen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler fanden heraus, dass das Kokain aus Ecuador stammte. Rund 860 Kilogramm Kokain konnten die Ermittler sicherstellen.

12:12 Uhr

Fußballmannschaft rettet Mann aus brennendem Haus

536c0169a358e431bff0072bf4278445.jpg

Der Schaden beläuft sich auf mehr als 50.000 Euro.

(Foto: dpa)

Eine Fußballmannschaft hat im baden-württembergischen Horb am Neckar einem 54-Jährigen das Leben gerettet: Die Mannschaft wurde auf ein Feuer in einer städtischen Unterkunft aufmerksam und brachte den Mann aus seiner Wohnung ins Freie. Bei dem Feuer wurden nach Polizeiangaben einschließlich des Geretteten drei Menschen leicht verletzt.

Insgesamt waren zum Zeitpunkt des Feuers neun Menschen in dem Haus untergebracht. Bis auf den 54-Jährigen konnten alle Bewohner das Haus selbstständig verlassen. Der Brand weitete sich auf das komplette Obergeschoss aus. Ursache für den Brand könnte nach ersten Ermittlungen eine Fahrlässigkeit des Geretteten sein.

11:38 Uhr

Hawaii meldet historischen Schneefall

f61e36332c332cfadfb76a7caf5d2ea2.jpg

Screenshot eines Videos von der schneebedeckten Landschaft im Landschaftspark Polipoli.

(Foto: REUTERS)

Eine Extremwetterlage bringt derzeit arktische Temperaturen von Alaska an die Nordwestküste der USA und nach Hawaii. Auf der Inselgruppe sorgte die Kälte für ein seltenes Spektakel: Schnee! Auf der Insel Maui lag Schnee auf 1900 Metern Höhe - so niedrig wie nie zuvor aufgezeichnet auf Hawaii.

Zudem meldeten die Behörden extrem hohen Wellengang nördlich der Inseln Kauai und Oahu. Es wurden Rekordwellen mit einer Höhe von mehr als elf Metern verzeichnet.

11:15 Uhr

Flughafen Frankfurt schafft Platz für Flugtaxis

116844849.jpg

Zwischen Taxi, Helikopter und Drohne: So könnte laut Volocopter die Zukunft aussehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt könnten in nicht allzu ferner Zukunft auch Flugtaxis abheben. Der Betreiber Fraport prüft gemeinsam mit dem Hersteller Volocopter, wie das drohnenähnliche Verkehrsmittel in den Flughafenbetrieb integriert werden kann. Es soll eine schnelle Verbindung durch die Luft vom Flughafen zu zentralen Punkten des Rhein-Main-Gebiets ermöglichen.

Eine Fraport-Sprecherin nannte einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren bis zur Aufnahme eines Regelverkehrs. Zunächst müssten Sicherheitsfragen und technische Voraussetzungen mit allen Beteiligten abgeklärt werden.

*Datenschutz

10:54 Uhr

Neunjährige nach Brand in Wohnhaus verstorben

38b5739378d73cbec9f4e9031193df48.jpg

Die Mutter und die drei Jahre alte Schwester des verstorbenen Kindes überlebten das Unglück leicht verletzt.

(Foto: dpa)

Nach dem Brand in einem Wohnhaus im hessischen Rüsselsheim am vergangenen Donnerstag ist ein neunjähriges Mädchen seinen Verletzungen erlegen. Das Kind sei im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei in Darmstadt mit. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten demnach an.

Bei dem Feuer war am vergangenen Donnerstag ein 39-jähriger Mann ums Leben gekommen. Das neunjährige Mädchen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Mann wurde leblos neben dem Haus gefunden und starb nach Reanimationsversuchen. Nach ersten Ermittlungen könnte der 39-Jährige in Panik aus dem dritten Stock gesprungen sein.

10:48 Uhr

Unionsfraktion weist SPD-Reformpläne strikt zurück

105992284.jpg

Grosse-Brömer hält von den SPD-Ideen nichts.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Spitze der Unionsfraktion im Bundestag hat die Pläne der SPD zu Sozialreformen und einer Grundrente strikt abgelehnt. Das "Resozialisierungsprojekt der SPD zur Überwindung der Hartz-IV-Traumata" mit neuen Namen und der sozialen Gießkanne würden nicht zu Verbesserungen führen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer.

Aus Sicht der Union sei nach dem Prinzip der sozialen Marktwirtschaft zunächst jeder für sich selbst verantwortlich. In Notsituationen müsse der Staat ihn auffangen. Am Abend treffen sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD zu einer Sitzung des Koalitionsausschusses. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat angekündigt, auch die Grundrenten-Pläne der SPD dort zur Sprache zu bringen.

10:30 Uhr

May an Parlament: "Müssen alle Nerven behalten"

91e8e353034619db5220a5084943e477.jpg

Hofft noch immer auf Zustimmung zu ihrem Brexit-Deal: Premierministerin May.

(Foto: REUTERS)

Die britische Premierministerin Theresa May wird die Abgeordneten dazu aufrufen, im Streit um den Brexit-Kurs mit der EU Ruhe zu bewahren und ihr mehr Zeit zu geben. "Wir müssen jetzt alle die Nerven behalten, um die Änderungen, die dieses Haus gefordert hat, zu bekommen und den Brexit pünktlich zu vollziehen", heißt es in vorab veröffentlichten Passagen aus ihrer Erklärung, die May heute im Unterhaus abgeben wird. Die Gespräche seien in einer entscheidenden Phase.

May will am Mittag das Unterhaus über den Stand der Gespräche mit der EU informieren. Am Donnerstag ist dann eine große Debatte über das weitere Vorgehen beim Brexit angesetzt. May fordert von der EU Nachverhandlungen zu dem von ihr ausgehandelten Austrittsabkommen, was die EU aber ablehnt.

 

Mehr dazu lesen Sie hier.

10:15 Uhr

Bastian Pastewka macht Schluss mit "Pastewka"

115377991.jpg

Pastewka: "Noch dieses Jahr wird gedreht, und im kommenden Jahr feiern wir ein fröhliches Finale."

(Foto: picture alliance/dpa)

Bastian Pastewka beerdigt sein zweites Ich aus der Sitcom "Pastewka": Es gibt noch eine zehnte Staffel, aber dann soll Schluss sein. "Nach 15 Jahren, zehn Staffeln und knapp 100 Folgen heißt es im nächsten Jahr "Fluppe aus!", kündigte der Komiker an. "Ich weiß, dass uns dieser Abschied nicht leicht fallen wird."

Die aktuelle neunte Staffel sei wieder sehr gut eingeschlagen, teilte Amazon mit. "Als Fan bin ich traurig, aber ich habe großen Respekt vor Bastian Pastewka, der auf dem Höhepunkt des Erfolgs entschieden hat, die zehnte Staffel zur finalen zu machen.", kommentierte der Geschäftsführer von Amazon Prime Video Deutschland, Christoph Schneider.

09:43 Uhr

Drogenschmuggler schluckt 99 Päckchen Crystal Meth

Indonesische Grenzpolizisten haben auf der Ferieninsel Bali einen Drogenschmuggler aus Tansania mit mehr als einem Kilo Crystal Meth im Magen festgenommen. Der 42-Jährige sei Ende Januar auf dem Flughafen von Denpasar festgenommen worden, teilten die Behörden mit. Bei einer Röntgen- und CT-Untersuchung seien dann 99 Plastiksäckchen mit einem weißen Pulver entdeckt worden, die er geschluckt hatte.

Indonesien zählt zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Indonesier und Ausländer wegen Drogendelikten hingerichtet. Dutzende Schmuggler warten derzeit im Todestrakt auf ihre Hinrichtung. Welche Strafe den tansanischen Drogenkurier erwartet, war zunächst unklar.

09:29 Uhr

Polizei geht nach Seehofer-Erlass gegen PKK-Verlage vor

4d119539ca94d258b3aeab260c5d1e0a.jpg

PKK-Sympathisanten demonstrieren in Hamburg.

(Foto: imago/Jannis Große)

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat Verlage der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verboten. Die Vereinigungen "Mezopotamien Verlag und Vertrieb GmbH" und die "MIR Multimedia GmbH" seien Teilorganisationen der seit 1993 in Deutschland verbotenen PKK und werden aufgelöst, teilte das Bundesinnenministerium in Berlin mit. Seit dem Morgen laufen Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Nach einer früheren Durchsuchung der Geschäftsräume bestätigte sich demnach der Verdacht, dass die Verlagsbetriebe "allein der Aufrechterhaltung des organisatorischen Zusammenhalts der PKK dienen". Die PKK ist in Deutschland mit rund 14.500 Anhängern mit Abstand die mitgliederstärkste extremistische Ausländerorganisation. Der Generalbundesanwalt leitete bisher 180 Ermittlungsverfahren mit PKK-Bezug ein, seit 1992 wurden mehr als 90 PKK-Funktionäre verurteilt.

09:18 Uhr

Türkische Justiz ordnet tausend Festnahmen an

86706950.jpg

Polizisten patrouillieren in Istanbul

(Foto: picture alliance / Deniz Toprak/)

Die Generalstaatsanwaltschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara hat die Festnahme von mehr als Tausend mutmaßlichen Gülen-Anhängern im Zusammenhang mit dem Putschversuch vor zweieinhalb Jahren angeordnet. Zur Ergreifung der insgesamt 1112 Verdächtigen werde ein Einsatz in 76 Provinzen gestartet, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Die türkische Führung sieht den islamischen Prediger Fethullah Gülen als Drahtzieher des gescheiterten Putsches vom Juli 2016. Gülen lebt in den USA, die Türkei verlangt seine Auslieferung. Die Gesuchten sollen nach Angaben von Anadolu im Jahr 2010 bei dem Polizeikommissar-Examen betrogen haben. Demnach hätten sie die Prüfungsfragen vorher erhalten. Experten gehen davon aus, dass die Gülen-Bewegung im großen Stil Prüfungsfragen für die Polizei- oder Offizierslaufbahn besorgt hat, um den türkischen Staat zu unterwandern.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:39 Uhr

Neunjähriger erkennt Vergewaltiger auf der Straße

In Zeil am Main hat ein neun Jahre alter Junge seinen mutmaßlichen Vergewaltiger zufällig auf der Straße entdeckt. Nachdem die Mutter umgehend die Polizei alarmierte, konnte der 25-Jährige noch am selben Tag festgenommen werden, wie die Polizei mitteilt. Es handelt sich um einen im Jahr 2013 wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen vorbestraften Mann.

Der Täter hatte das Kind offenbar auf der Straße angesprochen gehabt und sich in zwei Fällen an dem Jungen vergangen. Nach dem zweiten Vorfall hatte sich das Kind der Polizei zufolge seiner Mutter anvertraut. Am folgenden Tag, dem vergangenen Mittwoch, erkannte der Junge seinen Vergewaltiger in einem Fußgänger wieder.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:17 Uhr

Bangkok macht wegen Smogs tagelang Schulen dicht

e2c36e4e3e964033733d1fbb395d898b.jpg

Bangkok: eine aufregende aber auch rappelvolle Stadt.

(Foto: REUTERS)

Wegen des andauernden Smogs über Bangkok haben viele Schüler in Thailands Hauptstadt bis nächste Woche schulfrei. Die Stadtverwaltung ordnete an, dass der Unterricht an mehr als 400 staatlichen Schulen mit sofortiger Wirkung wegen der Luftverschmutzung eingestellt wird. Betroffen sind Zehntausende Schüler.

Bangkoks mehr als acht Millionen Einwohner leiden schon seit Beginn des Jahres unter extrem schlechter Luft. Experten sind der Meinung, dass der Smog vor allem von Auto-Abgasen ausgelöst wird. In Bangkoks Straßen herrscht chronischer Stau. Das Gesundheitsministerium empfahl auch den Verzicht auf Räucherstäbchen, die traditionell an den vielen buddhistischen Tempeln der Stadt angezündet werden.

08:01 Uhr

Übergriffe gegen Juden in Frankreich nehmen rasant zu

AP_060222027637.jpg

Im Keller dieses Hauses wurde Ilam Halimi zu Tode gefoltert weil er Jude war.

(Foto: AP)

Die Zahl der antisemitischen Übergriffe in Frankreich hat sich nach Regierungsangaben im vergangenen Jahr um 74 Prozent erhöht. Es seien 541 Fälle registriert worden, teilte das Innenministerium mit. 2017 waren in Frankreich nach offiziellen Angaben 311 antisemitische Übergriffe gemeldet worden. Das waren sieben Prozent weniger als 2016.

"Der Antisemitismus breitet sich aus wie ein Gift", sagte Frankreichs Innenminister Christophe Castaner im Pariser Vorort Sainte-Genevieve-des-Bois. Dort war der Jude Ilan Halimi 2006 verschleppt und drei Wochen lang gefoltert worden. Der 23-Jährige starb, während er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ein Denkmal für den jungen Mann wurde kurz vor seinem 13. Todestag am Mittwoch geschändet. Ein Baum, der zu Ehren Halimis gepflanzt worden war, wurde durchgesägt.

07:37 Uhr

Berlin ist Deutschlands Stau-Hauptstadt

113320362.jpg

Uff Berlins Straßen jeht oft jar nüscht voran.

(Foto: picture alliance/dpa)

Berliner Autofahrer brauchen laut einer Studie bundesweit die meiste Geduld. Im vergangenen Jahr verloren sie im Schnitt 154 Stunden in dichtem Verkehr und Stau, wie der Verkehrsdatenanbieter Inrix ausgerechnet hat. Leidgeprüft sind demnach auch Münchner und Hamburger, die 140 beziehungsweise 139 Stunden einbüßten. Deutsche Städte stehen aber noch recht gut da: Metropolen wie Rom, Paris, London und Moskau liegen deutlich über 200 Stunden.

Inrix erfasste 2018 anders als in den Vorjahren nicht nur die Zeit, die Autofahrer im Stau verbrachten, sondern auch die Zeit in zähfließendem Verkehr. Dadurch erhöhte sich der durchschnittliche Zeitverlust gegenüber 2017 deutlich. Auf vergleichbarer Basis gerechnet sei die Belastung aber gesunken, betonte das Institut.

07:15 Uhr

AfD-Gründer fordert Bruch mit Rechtsextremen

a920aeb19b5a14f38292c94ee3dbd09e.jpg

Lucke ist LKR-Bundesvorsitzender und Europaparlamentarier.

(Foto: dpa)

AfD-Gründer Bernd Lucke hat die gemäßigten Mitglieder seiner ehemaligen Partei aufgefordert, Rechtsextremen in ihren Reihen die Stirn zu bieten. In einem offenen Brief "an die nicht rechtsextremen Mitglieder der AfD" schreibt Lucke: "Brechen Sie mit den Rechtsextremisten in der AfD! Grenzen Sie sie aus und fordern Sie sie auf, Ihre Partei zu verlassen."

Wer noch Zweifel an der Gesinnung dieser Parteimitglieder habe, müsse sich nur das Gutachten des Verfassungsschutzes über die AfD zu Gemüte führen. "Wer dazu schweigt, macht sich mitschuldig." Nicht nur Holocaust-Leugner und Skinheads seien rechtsextrem, sondern auch Deutsche, die sich "über Menschen anderer Herkunft erheben, nur weil diese nicht deutsch sind". Lucke hatte die AfD im 2015 verlassen. Er gründete die Partei Alfa, die wegen eines Namensstreits heute Liberal-Konservative Reformer (LKR) heißt.

07:04 Uhr

Mindestens 17 Tote bei Hotelbrand in Indien

d23a3a3cd82ecb306441e6b64371dbf5.jpg

Ein Feuerwehrvertreter sagte, Holzverkleidung in den Fluren habe die Menschen an der Flucht gehindert. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.

(Foto: REUTERS)

Bei einem verheerenden Hotelbrand in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Unter den Todesopfern ist demnach auch ein Kind. Das Feuer war vor Morgengrauen im Billig-Hotel Arpit Palace in der Innenstadt der indischen Millionenmetropole ausgebrochen.

Die Feuerwehr konnte den Brand erst nach mehreren Stunden unter Kontrolle bringen. Feuerwehrchef G.C. Misra sagte, es seien 35 Menschen gerettet worden. Medienberichten zufolge starben eine Frau und ein Kind, als sie bei ihrer Flucht vor den Flammen aus einem Fenster sprangen.

06:48 Uhr

Vale-Konzern wurde vor Dammbruchrisiko gewarnt

84d8eca57b0d52c90c46e3a6d91dd5cc.jpg

Eine gigantische Welle giftigen Schlamms begrub Siedlungen, Straßen und Felder unter sich.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Der brasilianische Bergbaukonzern Vale wusste nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bereits Monate vor der Damm-Katastrophe an seiner Mine im Bundesstaat Minas Gerais, dass bei dem Bauwerk ein erhöhtes Einsturzrisiko bestand. Dies geht aus einem auf den 3. Oktober 2018 datierten internen Bericht hervor, den Reuters einsehen konnte.

Bei dem Dammbruch im Januar waren mindestens 165 Menschen ums Leben gekommen. Vale erklärte, der Bericht sei von Fachingenieuren erstellt worden, die strenge Verfahren befolgen müssten. Es sei aber kein Bericht bekannt, aus dem ein unmittelbar bevorstehendes Einsturzrisiko hervorgehe. "Im Gegenteil, einheimische und ausländische Spezialisten haben dem Damm alle Sicherheits- und Stabilitätszertifikate bescheinigt."

06:34 Uhr

Was heute wichtig wird

5809860f8f62a19a2646588d512e8cbe.jpg

May will weder einen von der Labour-Opposition geforderten Verbleib in einer Zollunion mit der EU, noch kann sie die Kritiker in den eigenen Reihen überzeugen.

(Foto: REUTERS)

Guten Morgen,

ich hoffe, Sie sind heute unfallfrei zur Arbeit gelangt - trotz Glätte in vielen Regionen. Wenn Sie noch daheim sind, bleiben Sie am besten beim Kaffee sitzen und lesen ntv.de, bis die milderen Temperaturen ihr Werk getan haben. Interessant wird es in jedem Fall:

  • Die Parteien im Bundestag streiten über Sinn und Unsinn der angekündigten SPD-Sozialreformen.
  • Die britische Premierministerin May gibt im Parlament eine Erklärung zum Stand ihrer Brexit-Nachverhandlungen ab.
  • Der Chef der EU-feindlichen italienischen Regierung, Giuseppe Conte, spricht im Europaparlament.
  • Bundespräsident Steinmeier landet am Abend zu einem Staatsbesuch in Kolumbien.
  • Die Champions-League-Achtelfinale beginnen mit den Partien Manchester United gegen Paris Saint-Germain und AS Rom gegen Porto.

Mein Name ist Sebastian Huld. Ich freue mich, dass Sie dabei sind. Anregungen und Kritik schreiben Sie bitte an sebastian.huld[at]nama.de oder via Twitter.

06:14 Uhr

Am Morgen droht Glätte, zum Wochenende wird es mild

100329635.jpg

Zugefrorene Seen sind derzeit nicht abzusehen.

(Foto: picture alliance / Patrick Pleul)

Der Tag startet gerne mal mit Frost oder Bodenfrost und dementsprechend kann es zum Teil sehr glatt auf den Straßen sein. Einerseits durch Reif oder gefrierende Nässe. Andererseits sind auch tagsüber noch Schneeschauer unterwegs. Besonders im Bereich der östlichen Mittelgebirge sowie in Richtung Bayrischer Wald und Alpen mit winterlichen Straßenverhältnissen. Zudem sind im Bergland bei Höchsttemperaturen um den Gefrierpunkt noch stürmische Böen drin.

Ansonsten ist es ruhiger, freundlicher und meistens trocken bei Spitzenwerten zwischen 4 und 8 Grad. Wobei es am Rhein und im Emsland am mildesten ist.

Die weiteren Aussichten: Hoch "Dorit" schiebt die letzten Tiefausläufer weg und sorgt neben der Sonne für ansteigende Temperaturen. Nachts ist es zwar nach wie vor oft frostig. Dafür sind tagsüber am Mittwoch bereits 3 bis 10 Grad möglich. Der Donnerstag hat zwischen 5 und 13 Grad im Programm. Am Freitag werden es im Westen sogar bis zu 16 Grad. Und auch der Trend fürs Wochenende zeigt auf sonnig und vorfrühlingshaft mild.

 Ihr Björn Alexander