Das war Freitag, der 29. August
Liebe Leserinnen und Leser,
sie wollten nicht miteinander regieren und müssen es doch: Nachdem es zwischen Union und SPD vor den Sommerferien hakte, wollen die Fraktionsspitzen es nun mit ganz vielen Gesprächen richten. Nach ihrer Klausurtagung in Würzburg üben sich die Beteiligten in Zuversicht. Mein Kollege Sebastian Huld war vor Ort.
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Damit verabschiede ich mich und wünsche Ihnen eine gute Nacht!
"Flughafen müsste gesprengt werden": Lufthansa verweigert Ex-Metro-Chef den Flug
Ex-Metro-Chef Eckhard Cordes, heute Aufsichtsratschef von Bilfinger SE, wurde am Donnerstag der Einstieg in einen Lufthansa-Flug von Berlin nach München verweigert. Darüber berichtet die Bild-Zeitung. Anlass war eine heftige Beschwerde über den BER, bei der Cordes gesagt haben soll, der Flughafen sei so schlecht, dass man sich manchmal wünsche, er würde "in die Luft gesprengt und neugebaut". Der Kapitän stufte ihn daraufhin als "unruly passenger" ein, die Polizei wurde hinzugezogen und Cordes reiste schließlich mit einem Mietwagen weiter nach München.
Nach Darstellung seines Sprechers habe Cordes die mangelnde Information am Gate und das Verhalten des Personals kritisiert. Auch mit dem Kapitän geriet er in Streit, als dieser wegen eines angeblichen Gewitters das Aussteigen stoppte. Obwohl Cordes die Entscheidung respektierte, hielt er an seiner Kritik fest. Ab München flog er wie geplant weiter nach Ibiza, wobei er seinen Vielflieger-Status nutzte.
In Lufthansa-Kreisen wurde spekuliert, ob Cordes künftig Hausverbot in den Lounges erhalten könnte. Ein Sprecher der Airline erklärte laut "Bild", Fluggesellschaften könnten bei aggressivem Verhalten Beförderung oder Status verweigern, dies werde aber stets juristisch im Einzelfall geprüft. Laut Bundespolizei werden Bemerkungen über Sprengstoff grundsätzlich als potenzielle Bedrohung gewertet und fast immer mit Flugverboten oder Ermittlungen beantwortet.
Italien baut Seilbahn ausschließlich für Äpfel
In den Dolomiten ist eine neue Seilbahn entstanden. Die transportiert jedoch weder Skifahrer noch Wanderer. Kein einziger Mensch sitzt in der Gondel - dafür tonnenweise Äpfel. Mit der Anlage sollen vor allem die Straßen entlastet werden.
800 Euro Strafe wegen illegaler Mausefalle in Fleischabteilung
Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz hat das Amtsgericht St. Georg in Hamburg einen Mann zu 800 Euro Strafe verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts platzierte der Angeklagte oder einer seiner Mitarbeiter in der Fleischabteilung seines Geschäfts im Hamburger Stadtteil Billstedt eine Klebefalle. Bei einer Betriebskontrolle Ende Juli 2023 war eine festgeklebte Maus in der Falle entdeckt worden, die noch zitterte. Das Tier sei gestresst und Schmerzen ausgesetzt gewesen, so das Gericht.
Es tue ihm leid, dass so etwas passiert sei, in der Vergangenheit habe er keine Probleme mit der Lebensmittelkontrolle gehabt, sagte der Anwalt. Die 800 Euro Strafe fließen in den Tierschutz, erklärte das Gericht, das mit seinem Urteil beim zuvor verhängten Strafbefehl über 20 Tagessätze geblieben war. Zu der Verhandlung war es gekommen, weil der Angeklagte den ursprünglichen Strafbefehl nicht akzeptieren wollte. Sollte die Geldstrafe innerhalb von sechs Monaten nicht gezahlt werden, wird das Verfahren wieder aufgenommen.
Seltenes Phänomen: Rhein fließt plötzlich zweifarbig
Nach starken und anhaltenden Regenfällen erscheint der Rhein und einer seiner Nebenflüsse in zwei Farben. Drohnen filmen die besondere Färbung an der Flussmündung zwischen dem Glenner und dem Vorderrhein in der Schweiz.
Polizei ermittelt gegen K-Pop-Star Psy
Der südkoreanische Popstar Psy, bekannt durch den Welthit "Gangnam Style", steht im Verdacht, gegen das Medizinrecht verstoßen zu haben. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap soll er sich verschreibungspflichtige Medikamente durch Dritte besorgt haben. Die Polizei in Seoul ermittelt deshalb gegen ihn und einen beteiligten Arzt.
Psys Label P Nation räumte ein, dass die Abholung durch Dritte ein Fehler gewesen sei, und entschuldigte sich dafür. Man betonte, dass keine Rezepte missbräuchlich ausgestellt wurden, jedoch Medikamente in seinem Namen abgeholt worden seien. Der Sänger leide an einer chronischen Schlafstörung und nehme Schlafmittel unter ärztlicher Aufsicht in den vorgeschriebenen Dosierungen. Psy soll seit 2022 über mehrere Jahre hinweg Rezepte für die Psychopharmaka Xanax und Stilnox erhalten haben.
Teurer Pakettrick: Neue Betrugsmasche ist im Umlauf
Ein harmlos wirkendes Päckchen kann teuer werden: Mit erfundenen Namen und falschen Briefkästen bestellen Betrüger Ware, die dann beim Nachbarn landet. Wer das Paket herausgibt, macht sich unter Umständen strafbar - und die eigentlichen Rechnungsempfänger müssen ihre Unschuld beweisen.
Mädchen vor Zug geschubst? Verdächtiger kommt in Psychiatrie
Gut zwei Wochen nach dem Tod einer 16-Jährigen am Bahnhof Friedland ist ein 31 Jahre alter Mann per Unterbringungsbefehl in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Der Mann steht im dringenden Verdacht, das Mädchen am 11. August vorsätzlich vor einen durchfahrenden Güterzug gestoßen zu haben. Zunächst war von einem Unglück ausgegangen worden. DNA-Spuren des Mannes an der Schulter der Getöteten führten zu seiner Identifizierung. Der Beschuldigte bestritt die Tat und hatte zum Tatzeitpunkt 1,35 Promille Alkohol im Blut.
Die Staatsanwaltschaft berichtete, dass der Mann psychische Auffälligkeiten gezeigt habe und bereits wegen paranoider Schizophrenie diagnostiziert wurde. Ob er im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe antreten oder dauerhaft in einer Klinik bleiben wird, ist offen. Der Iraker war 2022 erstmals von der Bundespolizei kontrolliert worden, sein Asylbegehren wurde abgelehnt, eine Abschiebung bislang jedoch nicht vollzogen.
Polizist schlägt Pro-Palästina-Demonstrantin ins Gesicht
Bei einer nicht genehmigten pro-palästinensischen Kundgebung in Berlin kommt es zur Eskalation: Eine Demonstrantin schreit einen Polizisten an, woraufhin dieser ihr plötzlich auf die Nase schlägt. Nachdem er ein weiteres Mal ausholt, wird die junge Frau von einem weiteren Beamten weggeführt.
Block-Prozess: Mutmaßlicher Kindesentführer spricht von minutiös geplanter Aktion
Im Prozess um die mutmaßliche gewaltsame Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block hat sich der geständige Mitangeklagte erneut zu seiner Rolle und den Tatabläufen geäußert. Demnach war es eine minutiös geplante Aktion. Er habe nicht darüber nachgedacht, ob er sich strafbar machen könnte, sagte der 36-Jährige Tal S..
Er habe auch erst nach seiner Festnahme im Urlaub auf Zypern im vergangenen Jahr erfahren, dass die deutschen Behörden deshalb überhaupt gegen ihn ermittelten. Der Beschuldigte hatte bereits an den vorigen Prozesstagen ausführlich ausgesagt und seine Beteiligung an der Entführungsaktion in der Silvesternacht 2023/24 gestanden. Nun stellte er sich erneut detaillierten Nachfragen von Gericht und weiteren Verfahrensbeteiligten.
Nach Messerangriff in Dresden - zweiter Tatverdächtiger stellt sich
Nach der Messerattacke auf einen US-Amerikaner in einer Straßenbahn in Dresden ist ein zweiter mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Nach der eingeleiteten Öffentlichkeitsfahnung habe sich der 20-Jährige nun gestellt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden mit. Er soll am vergangenen Wochenende an dem Angriff auf den Amerikaner, bei dem dieser verletzt wurde, beteiligt gewesen sein. Ein Tatverdächtiger sitzt bereits in Untersuchungshaft.
Nach dem mutmaßlichen Mittäter wurde seit dem Morgen mit einem Foto gefahndet. Polizisten nahmen den Mann in Dresden fest, nachdem dieser den Notruf gewählt und seinen Standort genannt hatte. Er soll dem Opfer bei dem Angriff mit einem Messer Schnittverletzungen im Gesicht zugefügt haben. Gegen ihn und den bereits in Untersuchungshaft sitzenden Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
Bestatterin soll Babyleichen im Wohnzimmer aufbewahrt haben
Eine Bestattungsunternehmerin im britischen Leeds soll über Jahre hinweg Babyleichen in ihrer Wohnung aufbewahrt haben. Wie die BBC berichtet, hätten mehrere Eltern die Körper ihrer verstorbenen Kinder im Wohnzimmer der Frau vorgefunden – teils in Babywippen und in Anwesenheit von Haustieren, ohne angemessene Kühlung. Der Fall habe landesweites Entsetzen ausgelöst; das Leeds Teaching Hospitals Trust habe der 38-Jährigen daraufhin den Zugang zu Leichenhallen und Geburtsstationen untersagt. Die Beschuldigte weise jedoch alle Vorwürfe zurück.
Laut BBC ist die Bestattungsbranche in England und Wales kaum reguliert: Es gebe weder verbindliche Standards für die Lagerung von Leichen noch eine Pflicht zu Qualifikationen. Zwar existierten freiwillige Branchenverbände mit eigenen Kontrollen, dort sei die Beschuldigte jedoch kein Mitglied gewesen. Das Krankenhaus hat den Fall dem Bericht zufolge an Polizei und Aufsichtsbehörden gemeldet und zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeführt. Die britische Regierung prüfe inzwischen gesetzliche Vorgaben, um die Standards für Bestatter zu erhöhen.
Porno-Plattform veröffentlichte manipulierte Fotos von Meloni
Ein Skandal um die Verbreitung frauenfeindlicher und sexistischer Fotos auf Online-Plattformen erschüttert Italien. Unter den Opfern ist auch Regierungschefin Giorgia Meloni, sie zeigte sich am Freitag "angewidert von dem, was passiert ist". Zuvor war bekannt geworden, dass auf einer Porno-Website über viele Jahre teils reale, teils manipulierte Aufnahmen von prominenten Frauen verbreitet wurden. Meloni rief alle ebenfalls betroffene Frauen auf, unbedingt Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Betroffen von der Verbreitung der Fotos auf der Porno-Plattform "Phica" war neben Meloni auch die führende Oppositionspolitikerin Elly Schlein. Die verbreiteten Bilder waren Aufnahmen von politischen Kundgebungen oder auch von persönlichen Social-Media-Konten gestohlene Urlaubsfotos. Diese wurden manipuliert, um Körperteile hervorzuheben oder zu sexualisieren. Für Meloni ist es nicht der erste Fall: Schon im vergangenen Jahr war sie gerichtlich gegen gefälschte Sexvideos vorgegangen.
Deutschlands erster autonomer Linienbus startet Testphase
Zum ersten Mal geht ein großer autonom fahrender Linienbus in Deutschland in den Testbetrieb im Straßenverkehr. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder nannte das Projekt "Albus" wegweisend und betonte, autonomes Fahren sei die Zukunft. Seine eigene Testfahrt beschrieb der CDU-Politiker als "beeindruckend, weil ganz normal" – der Bus erkenne sogar automatisch einsteigende Fahrgäste.
Der acht Meter lange Bus des türkischen Herstellers Karsan bietet 22 Sitzplätze und fährt in der bis Jahresende laufenden Testphase mit bis zu 40 km/h auf einer sieben Kilometer langen Strecke, begleitet von einem Fahrer zur Sicherheit. Ausgerüstet mit Sensoren und Software des Partners Adastec soll der "Albus" nach erfolgreichem Test dauerhaft in den Nahverkehr der Region Hannover integriert werden.
Nach Ehec-Verdacht: Rettungseinsatz in Kita bei Rostock
In Kavelstorf bei Rostock mussten neun Kinder mit starkem Erbrechen und Durchfall notärztlich behandelt und in Krankenhäuser gebracht werden. Wegen der Häufung von Ehec-Fällen in Mecklenburg-Vorpommern bestand der Verdacht auf eine Ausbreitung der gefährlichen Bakterien, bestätigt ist dies jedoch noch nicht. Laut Landkreis werden die Proben derzeit ausgewertet, auch Noroviren kommen als Ursache in Betracht.
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete bislang zwölf bestätigte Ehec-Infektionen in Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald, betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche. Fünf von ihnen entwickelten das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das zu schweren Nieren- und Blutgerinnungsstörungen führen kann.
Derweil sind auch in mehreren belgischen Seniorenheimen etwa 20 Menschen an Ehec erkrankt. Der Nachrichtenagentur Belga zufolge starben bislang fünf von ihnen. Nach Angaben der belgischen Lebensmittelaufsicht AFSCA wird vermutet, dass kontaminiertes Essen die Ursache war. Betroffen seien vermutlich Produkte wie rohes Fleisch, Fisch, Rohkost oder Rohmilch.
Studie belegt: Diese Giftpflanze hilft bei Herzschwäche
Seit mehr als 200 Jahren angewendet, jetzt erstmals auch wissenschaftlich bewiesen: Ein Wirkstoff aus dem roten Fingerhut hilft bei Herzschwäche. Das bestätigten Forscher in zehnjähriger Arbeit an einer klinischen Studie mit mehr als 1200 Patienten, bei der sie den Wirkstoff auf seine Sicherheit und Wirksamkeit hin untersuchten, wie die Medizinische Hochschule Hannover berichtete.
Der Stoff Digitalis wird aus den Blättern des roten Fingerhuts gewonnen. Zu dieser Wirkstoffgruppe der Herzglykoside zählt auch das Medikament Digitoxin. Jetzt konnten die Forscher demnach einwandfrei nachweisen, dass Digitoxin einen deutlich positiven Effekt bei einer Herzschwäche hat.
Eine Zusatztherapie mit Digitoxin verringert bei Patientinnen und Patienten mit solch einer fortgeschrittenen Erkrankung demnach die Sterblichkeit und die Zahl der Krankenhausaufenthalte.
Deutsche Inflationsrate steigt erstmals in diesem Jahr
Der Preisdruck in Deutschland nimmt im August zum ersten Mal in diesem Jahr zu. Waren und Dienstleistungen verteuern sich um durchschnittlich 2,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Schichtwechsel
Lieber Leserinnen und Leser,
mein geschätzter Kollege Janis Peitsch ist im wohlverdienten Feierabend, von nun an begleite ich Sie durch den Nachrichtentag. Bei Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter leah.nowak@ntv.de.
Armee nimmt mit Israelin verheirateten Palästinenser fest
Die Festnahme eines herzkranken Palästinensers mit jüdischer Ehefrau sorgt in Israel für Irritationen. Der Mann sei vier Tage lang "ohne Verdacht oder Haftbefehl" festgehalten worden, berichtete die israelische Zeitung "Haaretz". Zeitweise soll er auch mit Handschellen gefesselt gewesen sein.
Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, der Mann sei in der vergangenen Woche in einem Dorf im Westjordanland festgenommen worden. Die Armee habe dort nach Waffen gesucht und dabei eine "unbekannte unterirdische Infrastruktur unter dem Haus des im Bericht erwähnten Verdächtigen" gefunden.
Laut "Haaretz" sagte der Palästinenser, es handle sich dabei um eine Abwassergrube. Dem Bericht zufolge besuchte der Palästinenser, der mit seiner Frau und seinem Sohn in der israelischen Wüstenstadt Beerscheva lebt, Verwandte in dem Ort im Süden des Westjordanlands.
Das Oberste Gericht erwirkte dem Medienbericht zufolge schließlich die Freilassung des Palästinensers und forderte eine Aufklärung des Vorfalls.
"Baywatch"-Star Nicole Eggert unterzieht sich Brustentfernung
Nicole Eggert hat ein womöglich richtungsweisendes Update in ihrem Kampf gegen den Krebs gegeben. Wie die ehemalige "Baywatch"-Schauspielerin in den sozialen Medien mitteilt, unterzog sie sich am vergangenen Wochenende einer Mastektomie und am Donnerstag einer weiteren, nun rekonstruktiven Operation. Dazu teilte sie ein Bild, das sie in Unterwäsche vor dem Spiegel zeigt. Aus ihrem Post geht nicht hervor, ob sie sich beide Brüste oder nur eine entfernen lassen musste.
Im Januar 2024 machte die Schauspielerin öffentlich, dass bei ihr einen Monat zuvor Brustkrebs diagnostiziert wurde. Danach informierte sie ihre Fans regelmäßig über ihren Krankheitsverlauf und machte ihre Brustimplantate, die sie sich für ihre "Baywatch"-Rolle einsetzen ließ, für die Erkrankung verantwortlich.
Eggert spielte von 1992 bis 1994 die Rettungsschwimmerin Summer Quinn in der erfolgreichen Fernsehserie. 2003 war sie auch im Fernsehfilm "Baywatch - Hochzeit auf Hawaii" zu sehen.
US-Einwanderungsbehörde nimmt Feuerwehrmänner im Einsatz fest
Bereits seit Juli wütet im US-Bundesstaat Washington ein Waldbrand. Das hält die Einwanderungsbehörde aber nicht davon ab, Dutzende Feuerwehrleute auf dem Weg zu ihrem Einsatz zu kontrollieren.
Dabei seien zwei Mitarbeiter eines Privatunternehmens entdeckt worden, die sich illegal im Land befunden hätten, erklärte die Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP. Gegen einen davon sei sogar eine Abschiebeanordnung verhängt worden. Beide Männer wurden festgenommen.
Der demokratische Gouverneur von Washington, Bob Ferguson, erklärte in Onlinediensten, er habe Nachforschungen in der Angelegenheit angeordnet und sei "tief besorgt" über den Vorfall.
Sommersturm zerstört Fotovoltaik-Feld
Heftige Unwetter mit Sturmböen haben den Norden Italiens kräftig durchgerüttelt. Am Gardasee bekamen viele Urlauber die Gewitter am eigenen Leib zu spüren. Drohnenaufnahmen dokumentieren die Wucht des Sturms auch in der Provinz Pavia: Hier wurde ein Fotovoltaik-Feld vollständig zerstört.
Polizei fahndet nach Messerangreifer von Dresden
Nach der Messerattacke auf einen jungen US-Amerikaner in einer Dresdner Straßenbahn fahndet die Polizei jetzt öffentlich nach dem mutmaßlichen Haupttäter. Der 20-jährige Syrer Ismail Alhaj Hussein soll dem gleichaltrigen US-Amerikaner mit einem Messer Schnittverletzungen im Gesicht zugefügt haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.
Die Ermittler hätten in den vergangenen Tagen mehrere mögliche Aufenthaltsorte durchsucht, den Mann dabei jedoch nicht festgestellt. Die Behörden beschreiben den Verdächtigen wie folgt:
etwa 1,80 Meter groß
hagere, schlanke Gestalt
kurze, dunkle, glatte Haare
braune Augen
scheinbares Alter: 25 bis 30 Jahre
Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.
Bauhof-Mitarbeiter entdecken Leiche in Koffer
Ein Koffer am Bachlauf, ein schrecklicher Geruch - Bauhof-Mitarbeiter haben am Stadtrand von Filderstadt (Kreis Esslingen) eine Leiche entdeckt -stark verwest und zum Teil bereits skelettiert.
Dem Bauhof war zuvor gemeldet worden, dass an einem Bachlauf im Stadtteil Bonlanden ein Koffer lag. Herbeigerufene Mitarbeiter öffneten das Gepäckstück.
Die Polizei hat eine 44-köpfige Sonderkommission eingerichtet und eine Obduktion angeordnet.
Informationen zu Geschlecht, Alter sowie Todesursache und Todeszeitpunkt sind unklar.
Zahl der Arbeitslosen auf über drei Millionen gestiegen
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Nun liegt die Quote erstmals seit zehn Jahren wieder über der Marke von drei Millionen. Grund ist die anhaltende Wirtschaftsflaute. Allerdings soll es auch Anzeichen für eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes geben.
Gerüchte um Liebes-Aus bei Lilly Becker
Lilly Becker und Thorsten Weck lernten sich 2022 kennen und lieben. Doch nun sollen sich die beiden laut einem Medienbericht vor etwa fünf Wochen in Freundschaft getrennt haben.
Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, sollen die Ex-Frau von Boris Becker und der Unternehmer Weck offenbar nicht wirklich voneinander loskommen. Demnach soll sich das Paar mittlerweile wieder treffen. Beide sollen sich noch gut verstehen und wollen wohl demnächst auch gemeinsam das Oktoberfest in München besuchen.
"Größtes Genie der Gegenwart": Komponist Rodion Schtschedrin ist tot
Rodion Schtschedrin gehört zu den bekanntesten russischen Komponisten. Nun ist der weltberühmte Musiker nach Angaben des Moskauer Bolschoi-Theaters im Alter von 92 Jahren gestorben. Das Theater sprach in einer Mitteilung bei Telegram von einem Weltklassiker und dem "größten Genie der Gegenwart".
Der am 16. Dezember 1932 in Moskau geborene Künstler hatte eine Vielzahl von Werken komponiert, darunter auch die Oper "Lolita". Seine "Carmen-Suite" - ein musikalischer Liebesbeweis für seine Frau, die 2015 gestorbene Primaballerina Maja Plissezkaja - brachte ihm den internationalen Durchbruch.
Florida richtet Dreifachmörder mit Giftspritze hin
Es ist die 30. Exekutionen in den USA seit Jahresbeginn. Im US-Bundesstaat Florida ist ein wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilter Mann hingerichtet worden. Der 59-jährige Curtis Windom wurde mit einer Giftspritze getötet, wie die Strafvollzugsbehörde in dem Bundesstaat mitteilte.
Windom hatte im Jahr 1992 seine damalige Freundin Valerie Davis, ihre Mutter Mary Lubin und Johnnie Lee, der angeblich Spielschulden bei ihm hatte, ermordet. Später wurde er für die Taten zum Tode verurteilt.
Angehörige von Windoms Opfern hatten sich vergeblich für seine Begnadigung eingesetzt. "Unsere Herzen sind gebrochen, weil der Bundesstaat Florida nicht auf unsere Bitten gehört hat", hieß es in einer Erklärung der Angehörigen. Sie hätten dem Mörder verziehen.
Korrupte Beamte in Karibikstaat streichen 17.000 Verbrecher aus Register
Plötzlich waren gefährliche Kriminelle makellos. Beamte in der Dominikanischen Republik haben Strafregister gegen Bestechung manipuliert. Nun wurden insgesamt neun Beschuldigte zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Unter ihnen sind ein ehemaliger Staatsanwalt sowie Ex-Polizisten und Mitarbeiter des Sicherheitsministeriums.
Der Fall war 2022 aufgedeckt worden. Den Ermittlern zufolge wurden Vorstrafen und Verurteilungen in den Datenbanken gezielt manipuliert. Damit tauchten sie bei Abfragen nicht mehr auf. Für viele Behördengänge und Bewerbungen ist ein Führungszeugnis erforderlich.
Michelle Hunziker ist wieder vergeben
Und es hat "Zoom" gemacht: Nach Liebes-Spekulationen hat Michelle Hunziker ihre neue Beziehung bestätigt. Die Moderatorin ist mit dem italienischen Manager Nino Tronchetti Provera liiert.
"Ich bin wirklich glücklich", verriet die 48-Jährige im Interview mit "Bunte". Weiter betonte sie: "Liebe gehört zum Leben, es ist das Schönste überhaupt." Auf Italienisch erklärte sie: "È il motore della vita" - zu Deutsch: "Liebe ist der Motor des Lebens".
Ihre Beziehung will Hunziker vor der Öffentlichkeit schützen. "Mittlerweile beschütze ich mein Privatleben ein bisschen, obwohl man die Fotos sieht", erklärte sie zu Paparazzi-Schnappschüssen, die seit Juni im Netz kursieren. "Und auf den Fotos kann man ja sehen, dass wir frisch verliebt und glücklich sind."
USA beenden Zollfreiheit für Pakete aus aller Welt
Jahrelang konnten Amerikaner Waren im Wert unter 800 Dollar zollfrei aus dem Ausland bekommen. Jetzt geht das nicht mehr. Mit dem Wegfall der sogenannten De-minimis-Regel wird von nun an für die Pakete der gleiche Zollsatz fällig wie für andere Einfuhren aus dem jeweiligen Herkunftsland.
Die Entscheidung hat nach Angaben der Postagentur der UNO Postbetreiber in 25 Länder dazu veranlasst, Paketzustellungen in die USA auszusetzen.
Trump begründete den Schritt unter anderem damit, dass in zollfreien Paketen in großem Stil gefährliche Drogen in die USA geschmuggelt worden seien. In den vergangenen Jahren waren zollfreie Paketlieferungen unter anderem dank Plattformen wie Temu und Shein stark gestiegen.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
das Wochenende steht vor der Tür und ich hoffe, Sie sind gut in den Tag gestartet. Folgende Themen stehen heute im Programm:
Zum deutsch-französischen Ministerrat kommen die Regierungen beider Länder an der Côte d'Azur zusammen. Im Mittelpunkt soll die Wirtschafts- und Sicherheitspolitik stehen.
Die Spitzen der Koalitionsfraktionen von Union und SPD schließen ihre Klausur in Würzburg ab. Kurz vor Ende der parlamentarischen Sommerpause wollen beide Seiten Schwerpunkte für den Herbst abstecken.
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht ihre Arbeitsmarktstatistik für August.
Nach zwei Monaten mit 2,0 Prozent Inflation könnte die Teuerungsrate in Deutschland im August wieder leicht angezogen haben. Eine erste Schätzung zur Entwicklung der Verbraucherpreise im zu Ende gehenden Monat gibt es vom Statistischen Bundesamt.
Der Prozess um die Entführung der beiden jüngsten Kinder von Christina Block soll mit der Befragung eines Angeklagten weitergehen. Der 36-Jährige ist neben der Hamburger Unternehmerin und einem Anwalt der Block-Gruppe der dritte Hauptangeklagte.
Erstmals seit mehr als 14 Jahren treffen der Hamburger SV und der FC St. Pauli in der Fußball-Bundesliga in einem Stadtderby aufeinander.
Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Nachmittag versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de. Los geht's!
Trump-Berater-Ehepaar besetzt wohl Spitzenposten in Genf
US-Präsident Donald Trump entsendet offenbar zwei Vertraute in die Schweiz. Nels Nordquist, ein wichtiger Wirtschaftsberater, verlässt das Weiße Haus und wechselt zur Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nach Genf. Dies berichten fünf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Nordquist war stellvertretender Direktor für internationale Wirtschaft im Nationalen Wirtschaftsrat des Weißen Hauses.
Sein Wechsel fällt mit der Ernennung seiner Frau, Jennifer "DJ" Nordquist, auf einen Spitzenposten bei der ebenfalls in Genf ansässigen Welthandelsorganisation (WTO) zusammen. Sie war zuvor im Wirtschaftsberaterstab des Weißen Hauses tätig und wurde im vergangenen Monat zur stellvertretenden US-Generaldirektorin der WTO ernannt.