mit Uladzimir ZhyhachouDas war Freitag, der 31. Januar 2025
Im Bundestag ging es heute heiß her: CDU-Chef Friedrich Merz setzte alles auf eine Karte mit seinem Zustrombegrenzungsgesetz – und verlor. Nach stundenlangen Debatten stimmten 338 Abgeordnete dafür, 349 dagegen. Ein harter Schlag für Merz, vor allem, weil er auch innerhalb der eigenen Reihen auf Widerstand stieß. "Der Bundestag gab ein spektakulär handlungsunfähiges Bild ab", schreibt mein Kollege Hubertus Volmer zum heutigen Tag. "Nur der Sieger steht fest: die AfD."
Was war heute sonst noch alles los:
Ausreise geplant: Botschaft: Aschaffenburg-Täter hatte keine Papiere
Nach Drohungen von Trump: Händler füllen New Yorker Tresore mit Gold aus London
Nach schweren Verlusten: Russland soll Nordkoreas Soldaten von der Front abgezogen haben
"Liste des Grauens": Audi-Mitarbeitern drohen hohe Gehaltseinbußen
Tatverdächtiger ist erst 13: Zwölfjähriger im Streit vor Stadtbahn gestoßen – tot
Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, tschüss!
Belgien bekommt erstmals von rechter N-VA geführte Regierung
Belgien bekommt erstmals eine von der rechten Partei N-VA angeführte Regierung. Nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga haben sich die migrationskritischen flämischen Nationalisten mit vier weiteren Parteien auf die Bildung einer Koalition einigen können. Regierungschef soll der N-VA-Vorsitzende Bart De Wever werden.
Bei Einführung von Zöllen: Trudeau droht mit Gegenmaßnahmen
Zwischen Kanada und den USA könnte es bald richtig krachen – zumindest wirtschaftlich. Premierminister Justin Trudeau droht wegen der möglicherweise bevorstehenden Einführung weitreichender Zölle durch die US-Regierung mit Gegenmaßnahmen. "Wir arbeiten hart daran, diese Zölle zu verhindern, aber wenn die Vereinigten Staaten voranschreiten, ist Kanada mit einer energischen und sofortigen Reaktion bereit", schrieb Trudeau auf X. "Niemand – auf beiden Seiten der Grenze – möchte amerikanische Zölle auf kanadische Waren sehen."
Hintergrund: Die US-Regierung plant ab Samstag Zölle von 25 Prozent auf Waren aus Kanada und Mexiko sowie 10 Prozent auf Produkte aus China. Ökonomen warnen, dass höhere Zölle vor allem die Preise in den USA steigen lassen könnten. Ob es in letzter Minute noch einen Deal gibt, ist offen.
Radfahrer am Bahnübergang von Zug erfasst und getötet
Tragischer Unfall in Kiel: Ein 76-jähriger Radfahrer ist an einem Bahnübergang mit einem Zug kollidiert und gestorben. Laut Polizei soll er trotz geschlossener Schranken die Gleise an der Hofholzallee überquert haben. Der Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Strecke zwischen Kiel und Kronshagen war für rund anderthalb Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache.
Für Blutbad in Daraa verantwortlich - Cousin von Assad festgenommen
In Syrien ist ein Cousin des gestürzten Machthabers Baschar Al-Assad festgenommen worden. Atef Nadschib wird vorgeworfen, das gewaltsame Vorgehen im südsyrischen Daraa, dem Ausgangspunkt der Proteste von 2011, organisiert zu haben. Er sei an die zuständigen Behörden überstellt worden, "um für die Verbrechen, die er gegen das syrische Volk begangen hat, vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen zu werden", berichtete die Nachrichtenagentur Sana.
Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge ist Nadschib der ranghöchste Vertreter der gestürzten Assad-Regierung, der seit der Machtübernahme durch von Islamisten angeführte Milizen am 8. Dezember festgenommen wurde.
Die Protestbewegung gegen Assad hatte am 15. März 2011 in Daraa begonnen. Zuvor waren 15 Schüler wegen des Verdachts festgenommen worden, gegen die Regierung gerichtete Parolen auf Wände in der Stadt geschrieben zu haben. Bewohner schilderten, dass die Schüler gefoltert worden seien. Dies führte zu einem Protest, bei dem ihre Freilassung gefordert wurde und der in einem Blutbad endete.
Fall Gelbhaar: RBB setzt 60.000 Euro für Aufarbeitung ein
Der frühere ARD-Journalist Stephan Wels untersucht für den RBB die fehlerhafte Berichterstattung über Vorwürfe gegen den Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) teilte mit, neben Wels - dem ehemaligen Leiter des Investigativ-Ressorts des Norddeutschen Rundfunks (NDR) - sei die Prüfungs- und Beratungsfirma Deloitte beauftragt worden.
Vor zwei Wochen hatte der RBB Teile seiner Berichte über Belästigungsvorwürfe gegen den Bundestagsabgeordneten Gelbhaar zurückgezogen. Im Kern kamen Zweifel an der Identität einer der Frauen auf, die dem Sender die Vorwürfe versicherten - die Identität soll gar nicht existieren. Es stellte sich heraus, dass der Sender die Person nie getroffen hatte.
Der RBB hat für die Untersuchung ein Budget von maximal 60.000 Euro eingeplant und erwartet, dass der Abschlussbericht bis Ende Februar vorliegt.
Diese 29 Parteien nehmen an der Bundestagswahl teil
29 von 41 Parteien nehmen an der Bundestagswahl am 23. Februar teil. 12 der Mitte Januar vom Bundeswahlausschuss formal anerkannten Parteien werden bei der Abstimmung nicht dabei sein, wie die Bundeswahlleiterin in Wiesbaden mitteilte. Anders als langjährige Bundestags- und Landtagsparteien hatten vor allem kleinere Parteien beispielsweise noch eine erforderliche Anzahl von Unterstützerunterschriften nachweisen müssen.
SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Bündnis Deutschland und das Bündnis Sahra Wagenknecht sind demnach in allen 16 Ländern mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Bundesländern außer Bayern an, die CSU nur in Bayern.
Die übrigen Parteien werden nicht in allen Ländern auf den Stimmzetteln stehen. Acht von ihnen treten den Angaben nach jeweils nur in einem Land an.
Die vollständige Liste finden Sie hier.
Udo Lindenberg ruft zum Widerstand auf
Udo Lindenberg ruft zum Widerstand gegen Rechtsextremismus auf. "80 Jahre nach Ende dieses düstersten Kapitels deutscher Geschichte schwelen die braunen Feuer wieder unter der Oberfläche", schrieb der Hamburger Ehrenbürger auf Facebook. Aber noch sei es nicht zu spät. "Es ist unsere verdammte Pflicht, das Schlimmste zu verhindern. Wake Up! Stand Up! Say No! (...) Nie wieder ist jetzt!"
Ein Antrag von CDU und CSU für einen verschärften Kurs in der Migrationspolitik war vom Bundestag auch mit Stimmen der AfD und FDP angenommen worden. Lindenberg kritisierte die Beteiligung der AfD: "80 Jahre nach Auschwitz, 80 Jahre nach Ende dieses Grauens - die allerletzten Zeitzeugen können noch berichten - hören wir wieder dieselben alten neuen Parolen, werden im deutschen Parlament wieder Mehrheiten mit gesichert rechtsextremen Gestalten geschaffen."
Zweijährigen zu Tode geschüttelt - junger Mann verurteilt
Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat einen 20-Jährigen zu sechs Jahren und neun Monaten Jugendhaft verurteilt, weil er den zweijährigen Sohn seiner Lebensgefährtin zu Tode geschüttelt hat. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags.
Der Mann hatte im Juli auf den Jungen seiner Partnerin aufgepasst. Dabei verletzte er das Kleinkind durch Schläge und Schütteln so schwer, dass es im September an den Folgen der Verletzungen starb. Laut Urteil nahm er den Tod des Kindes billigend in Kauf.
Union scheitert mit Migrations-Gesetzentwurf
Der Bundestag hat den heftig diskutierten Gesetzentwurf der CDU/CSU-Fraktion zur Begrenzung der Migration abgelehnt. Das teilte Sitzungsleiterin Petra Pau nach der Abstimmung in zweiter Lesung über das sogenannte Zustrombegrenzungsgesetz mit. Darüber gab es in der zweiten Lesung nach namentlicher Abstimmung keine Mehrheit. 350 Abgeordnete votierten dabei gegen die weitere Befassung des Parlaments, 338 dafür, fünf enthielten sich.
Teenager stößt Zwölfjährigen vor Zug - tot
Entsetzlicher Vorfall in Stuttgart: Bei einem Streit soll ein Dreizehnjähriger einen Zwölfjährigen vor eine einfahrende Stadtbahn gestoßen haben. Der Zwölfjährige sei bei der Attacke im Stadtteil Mühlhausen von dem Zug erfasst worden und habe dabei tödliche Verletzungen erlitten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Nach den ersten Ermittlungen waren die beiden Kinder in der Mittagszeit an der Haltestelle Max-Eyth-See in Streit geraten. Dabei soll es dann zu der Attacke des älteren Jungen gekommen sein. Dieser sei nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an das Jugendamt überstellt worden - mit dreizehn Jahren sind Heranwachsende in Deutschland strafunmündig.
Bundespolizei: Weniger unerlaubte Einreisen im Januar
Die Zahl unerlaubter Einreisen nach Deutschland ist im Januar deutlich geringer gewesen als ein Jahr zuvor. Die Bundespolizei zählte bis zum 29. Januar 4.180 Fälle – rund 40 Prozent weniger als im Januar 2024. 2.323 Menschen wurden direkt an der Grenze zurückgewiesen. Seit Mitte September gibt es verstärkte Kontrollen an allen deutschen Landgrenzen, um irreguläre Migration und Schleusungen einzudämmen.
Im Schengen-Raum sind Grenzkontrollen eigentlich nicht vorgesehen. Seit dem 16. September vergangenen Jahres kontrolliert die Bundespolizei aber an den Landgrenzen zu Frankreich, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Dänemark. An den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz gibt es die stichprobenartigen Kontrollen seit Mitte Oktober 2023, an der deutsch-österreichischen Landgrenze bereits seit Herbst 2015. Allerdings wird nicht ständig und nicht jeder einzelne Reisende kontrolliert.
Die Polizei spricht von unerlaubter Einreise, wenn ein Ausländer ohne gültigen Aufenthaltstitel die Grenze überqueren will. Zurückweisungen sind nach Auffassung der Bundesregierung nur erlaubt, wenn jemand kein Asylbegehren äußert oder wenn für ihn eine zeitweilige Wiedereinreisesperre gilt.
Zwischen Gaza und Ägypten: Grenzübergang Rafah wieder offen
Israel und Ägypten haben sich auf die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen geeinigt. Nach Angaben aus der EU ist der Übergang wieder nutzbar. Betrieben wird er von der Palästinensischen Autonomiebehörde mit Unterstützung der EU-Grenzschutzmission. Ob bereits Menschen oder Hilfslieferungen passieren konnten, ist noch unklar.
Rafah ist der einzige Grenzübergang zum Gazastreifen, der nicht über israelisches Gebiet führt. Er war seit Mai geschlossen, nachdem Israels Armee die Kontrolle auf palästinensischer Seite übernommen hatte. Die Öffnung ist Teil eines Drei-Phasen-Plans zwischen Israel und der Hamas, der den Gaza-Krieg beenden und mehr humanitäre Hilfe ermöglichen soll. Auch Menschen, die dringend medizinische Hilfe benötigen, sollen über Rafah ausreisen können.
Arzt vergewaltigte betäubte Patientinnen – Haftstrafe
In München ist ein Arzt wegen der Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs betäubter Patientinnen zu einer Gefängnisstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte sich in einer Gemeinschaftspraxis an den Frauen verging, während sie für Darmspiegelungen betäubt waren.
Laut Anklage soll er einen Finger in die Vagina der jeweiligen Patientin eingeführt haben, ohne dass es dafür einen medizinischen Grund gab und ohne dass die betroffenen Frauen es bemerkten oder sich dagegen wehren konnten.
Der Angeklagte hatte die Vorwürfe zu Prozessbeginn über seine Anwältin bestritten und eine Verschwörung seines Praxiskollegen und der Mitarbeiterinnen gegen ihn ins Spiel gebracht.
Benko bleibt in U-Haft
René Benko kommt vorerst nicht frei. Ein Gericht in Wien verlängerte die Untersuchungshaft um einen weiteren Monat. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft verdächtigt den 47-Jährigen, im Rahmen seines persönlichen Insolvenzverfahrens Vermögenswerte gegenüber Gläubigern und Behörden verheimlicht zu haben. Bisher hatte Benko keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht.
Gegen den Ex-Milliardär und Gründer der Signa-Gruppe laufen in Österreich, Deutschland und Italien mehrere Ermittlungen, unter anderem wegen mutmaßlichen Betrugs, Untreue und Bankrotts. Sein Anwalt hat die Vorwürfe bestritten.
Wal verfängt sich in Seile vor Schottland - Rettung nach 26 Stunden
Vor der Küste Schottlands haben Tierretter einen in Seilen verfangenen Buckelwal befreit. Das Tier war am Donnerstagmorgen gemeldet worden, gut 26 Stunden später gelang die Rettung. Der Wal sei erschöpft und werde weiter beobachtet, teilte die Organisation British Divers Marine Life Rescue mit. Ein Foto zeigt das Tier mit einem grünen Seil um den Körper – ganz in der Nähe einer Fischfarm. Buckelwale können bis zu 13 Meter lang und 30 Tonnen schwer werden.
Schichtwechsel
Hallo, liebe Leserinnen und Leser,
Lukas Märkle verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.
Nach langer Funkstille: El Hotzo meldet sich mit Statement
Der Comedy-Autor und Satiriker Sebastian Hotz alias "El Hotzo" gibt nach Wirbel um einen Post zu Betrug in Beziehungen seine Social-Media-Kanäle vorübergehend ab. Die Zeit offline für ihn sei sinnvoll und hilfreich, schrieb "El Hotzo" in einem Instagram-Post.
Hintergrund ist ein Statement von Hotz, das er Mitte Dezember bei X veröffentlicht hatte. Dort äußerte er sich zu privatem Fehlverhalten in Beziehungen und schrieb: "Ich war in den letzten Jahren in Beziehungen wiederholt untreu und habe anschließend meine Taten in immer komplizierter werdenden Lügenkonstrukten vertuscht und die Glaubwürdigkeit meiner (Ex-)Partnerinnen diskreditiert."
Danach war es still um den Comedian geworden. Der Post hatte im Netz viele Reaktionen ausgelöst. "Seitdem arbeite ich mit professioneller Hilfe an mir und meinen Verhaltensmustern", schrieb Hotz nun bei Instagram. Dies sei ein langer Weg. "Aber ich hoffe, erste Schritte in die richtige Richtung gemacht zu haben."
Lebenslange Haftstrafe für Mord an Valeriia
Wegen des Mordes an der neunjährigen Valeriia ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Chemnitz zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das aus der Ukraine stammende Mädchen war Anfang Juni 2024 in einem Wald bei Döbeln westlich von Dresden getötet worden.
Das Urteil gegen den Moldauer fiel am vierten Verhandlungstag. Zudem hat das Gericht die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen. Der Mann ist der Ex-Partner von Valeriias Mutter.
ntv Politik - der neue Podcast
Die Union bringt gemeinsam mit den Stimmen der AfD einen Antrag für eine Verschärfung der Asylpolitik durch den Bundestag. Das gefällt der früheren Bundeskanzlerin gar nicht, Angela Merkel kritisiert ihre Partei öffentlich. Und Robert Habeck? Sagt "Hut ab" - sein Statement jetzt bei "ntv Politik".
Nach Flugzeugkollision: Trumps Schuldzuweisung sorgt für Empörung
In Washington beginnen die Nachforschungen zur Ursache der tödlichen Flugzeugkollision. Diskutiert wird eine Überlastung der Fluglotsen, zudem sei der Luftraum allgemein stark beflogen. Die Erklärung des US-Präsidenten stößt dabei auf eher weniger Zustimmung. ntv-US-Korrespondent Gordian Fritz berichtet.
Geheime Spendenliste: Ex-Minister Scheuer kommt in Erklärungsnot
Die CSU gerät wegen fragwürdiger Wahlkampfspenden für ihren früheren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Erklärungsnot. Nach Informationen des "Spiegel" wurde Scheuers letzter Bundestagswahlkampf maßgeblich von Geldgebern finanziert, die sich um Unterstützung von Scheuers damaligem Ministerium bemühten.
Wie aus einer internen Finanzaufstellung der CSU in Passau hervorgeht, spendeten im Wahlkampf 2021 insgesamt 14 Geldgeber 132.000 Euro für Scheuers Wahlkampf. Mindestens zwölf von ihnen trugen dem Minister und seinem Ressort nachweislich ihre Anliegen vor - darunter viele Firmen aus dem Verkehrssektor.
Auf Anfrage bestritten die Geldgeber jedweden Zusammenhang zwischen den Wahlkampfspenden und dienstlichen Handlungen Scheuers. Scheuer selbst ließ eine Anfrage unbeantwortet. Scheuers Anwalt teilte mit, sein Mandant habe sich stets an die Rechtsordnung gehalten.
Anklage plädiert für lebenslange Haft im Mordfall Valeriia
Im Prozess um den gewaltsamen Tod der neunjährigen Valeriia in Döbeln hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Der 37-jährige Moldauer sei wegen Mordes zu verurteilen, sagte Staatsanwalt Carsten Schönfeld. Zudem beantragte er, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Es gebe eine Fülle von Beweisen, dass der Angeklagte am Tatort war. Dabei verwies er auf die Auswertung von Handydaten, Kameraaufnahmen sowie Reifen- und DNA-Spuren am Tatort.
Seine Tochter sei brutal ermordet worden, sagte Valeriias Vater unter Tränen vor Gericht. Er ist nach eigenen Angaben rund 2000 Kilometer gefahren, um als Nebenkläger bei dem Prozess dabei sein zu können. Er forderte vom Gericht die "maximal mögliche" Strafe für den Angeklagten. Er äußerte zugleich Selbstvorwürfe an sich, dass er sein Kind nicht habe besser beschützen können.
Donald Trump irritiert: "Sie wollen, dass ich schwimmen gehe?"
US-Präsident Donald Trump hat sich bereits mehrfach zum Zusammenstoß eines Hubschraubers mit einem Flugzeug geäußert. Eine neue Aussage irritiert nun so manchen: Trump reagierte sarkastisch auf die Frage, ob er den Ort des tödlichen Absturzes über dem Potomac River in Washington D.C. besuchen werde: "Ich habe einen Plan, die Absturzstelle zu besuchen, nicht die Absturzstelle. Denn sagen Sie mir, was ist die Absturzstelle? Das Wasser? Sie wollen, dass ich schwimmen gehe?"
Der Präsident sagte zudem, er werde sich mit einigen Familien der Opfer der Tragödie treffen, die sich nahe des Ronald Reagan Flughafens ereignet hat. Bei dem Unglück waren alle 67 Passagiere von Helikopter und Flugzeug gestorben.
Nach besorgniserregendem Konzertabbruch: Patti Smith äußert sich
Die Musikerin und Autorin Patti Smith hat nach eigenen Worten bei einem Auftritt in São Paulo die Bühne verlassen, weil ihr schwindelig geworden ist - und beruhigt nun ihre Fans. "Mir geht es gut", schrieb die 78-Jährige in einem Post auf Instagram. In den Medien und in den sozialen Netzwerken sei eine übertriebene Darstellung verbreitet worden. Auslöser für ihr Schwindelgefühl sei eine Migräne gewesen.
Nach ihrem Abgang sei sie noch einmal auf die Bühne gekommen. "Ich wurde von einem ausgezeichneten Arzt untersucht und es war alles in Ordnung", schrieb Smith. Einem Bericht der brasilianischen Tageszeitung "Folha de S. Paulo" zufolge stürzte Smith am Mittwochabend, während sie einen Text vorlas, und wurde in einem Rollstuhl zurück auf die Bühne geschoben. Die Musikerin hatte in São Paulo zwei Auftritte mit dem Berliner Soundwalk Collective geplant.
Süßer Weltstar: Pesto feiert Pinguin-Geburtstag
Wegen seiner hünenhaften Ausmaße wurde das Pinguin-Küken Pesto aus Australien zum weltweiten Social-Media-Liebling. Jetzt feierte der Vogel im Sea Life Melbourne Aquarium seinen ersten Geburtstag - und wurde dabei bejubelt und beschenkt, wie es sich für einen Star gehört. Standesgemäß trägt er statt brauner Flausch-Federn mittlerweile schwarz-weißen Frack.
An seinem Ehrentag durfte Pesto unter anderem eine fischgefüllte, pinguinfreundliche Gelee-Torte fressen und jede Menge Seifenblasen bestaunen, "die Lieblingsbeschäftigung des 'Birthday Boy'", wie das Aquarium mitteilte. Auch ein Sprung ins kühle Nass stand bei der Party auf dem Programm - denn Pesto sei mittlerweile ein guter Schwimmer, hieß es.
Das Tier war am 30. Januar 2024 zur Welt gekommen und brachte im zarten Alter von neun Monaten bereits 22,5 Kilo auf die Waage. Für einen Pinguin ist das gewaltig - auch wenn Pesto zu den Königspinguinen gehört, der zweitgrößten Art der flugunfähigen Seevögel. Mit 90 Zentimetern Größe überragte er alle anderen Artgenossen im Gehege.
Täter ist auf der Flucht: 20-jährige Frau getötet
Eine Frau ist in Genthin in Sachsen-Anhalt bei einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem 28-Jährigen tödlich verletzt worden. Die 20-Jährige erlag trotz schneller Hilfe ihren Verletzungen, wie die Polizei in Stendal mitteilte. Zwischen der Frau und dem Mann soll es eine Beziehung gegeben haben.
Am heutigen Freitag konnte die Polizei den Tatverdächtigen fassen. Bei der Fahndung hatte die Polizei unter anderem einen Hubschrauber eingesetzt. Bislang sei der Tatverdächtige zumindest dort nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Details zur möglicherweise verwendeten Tatwaffe, der Beziehung zwischen dem Tatverdächtigen und dem Opfer und der weiteren Tatumstände nannte der Sprecher unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.
Zahl der Arbeitslosen steigt auf knapp drei Millionen
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar auf knapp drei Millionen gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierte in diesem Monat 2,993 Millionen Arbeitslose, wie die Behörde mitteilte.
Das seien 186.000 mehr gewesen als im Dezember. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent.
Deutsche Bahn bietet Kunden einen ganz speziellen Rabatt
Bahntickets gehen - speziell, wenn man kurzfristig bucht - ordentlich ins Geld. Die Deutsche Bahn bietet Kunden mit einer Bahncard 50 jetzt im Februar einen Sonderrabatt für Mitreisende an. "Im Valentinsmonat Februar können alle Besitzer:innen einer Bahncard 50 einen Mitreisenden mit ihrem Bahncard-Rabatt mitnehmen", erklärte der Konzern am Freitag. Beide Reisenden erhalten dann den Rabatt.
Nach Angaben der Bahn haben 1,2 Millionen Kunden eine Bahncard 50. Sie erhalten bei Buchungen von Flexpreisen einen Rabatt von 50 Prozent, bei Sparpreisen reduziert sich der Rabatt auf 25 Prozent.
Die Aktion gilt für Buchungen im Februar für Reisen im selben Monat. In der Praxis kann bei der Buchung von Tickets für zwei Reisende angegeben werden, dass beide über eine Bahncard 50 verfügen - auch wenn dies nur auf einen der Reisenden tatsächlich zutrifft. Die Bahn weist darauf hin, dass der oder die Reisende mit Bahncard auf jeden Fall mitreisen muss, weil er oder sie bei der Kontrolle im Zug seine oder ihre Bahncard 50 für beide Reisenden vorzeigen muss.
Stones-Star Mick Jagger trauert um Ex-Partnerin
Die Musikwelt trauert um die britische Sängerin und Schauspielerin Marianne Faithfull, die am Donnerstag verstorben ist. Jetzt nahm ihr ehemaliger Partner, Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger, öffentlich in einem emotionalen Instagram-Post Abschied.
"Ich bin so traurig über den Tod von Marianne Faithfull", schrieb der 81-Jährige zu mehreren Fotos der Verstorbenen, auf denen er selbst teilweise zu sehen ist. "Sie war so lange ein wichtiger Teil meines Lebens. Sie war eine wunderbare Freundin, eine großartige Sängerin und Schauspielerin. Sie wird immer in Erinnerung bleiben."
Kaum zu fassen: Tankstelle gibt Sprit für 1 Cent ab
Das klingt nach einem Traum für Autofahrer: An einer Selbstbedienungstankstelle im Süden Baden-Württembergs gab es in der Nacht Sprit fast umsonst. Zwischen 23 Uhr und 4 Uhr morgens zahlten Autofahrer nur 1 Cent pro Liter.
Erst als sich immer mehr Menschen an der Tankstelle in Leutkirch im Allgäu im Landkreis Ravensburg drängten, flog die Panne auf, berichtete die Polizei. In dieser Zeit wurden nach Angaben der Polizei zwischen 2.500 und 3.000 Liter Kraftstoff abgepumpt. Ob ein technischer Defekt oder Manipulation dahintersteckt, wird derzeit geprüft. Die Ermittlungen laufen.
Schauspiel-Star Will Smith löst geheimnisvolles Rätsel auf
Will Smith hat das Rätsel um seine "Matrix"-Anspielungen der vergangenen Wochen gelöst. Der Schauspieler veröffentlichte am 30. Januar seinen neuen Song "Beautiful Scars", eine Kollaboration mit dem Rapper Big Sean. Zu dem Lied gehört ein knapp sechsminütiges Video, das von dem Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1999 inspiriert ist. Die Ankündigung für ein neues Album gab es gleich dazu.
Anfang des Jahres hatte Smith mit einem Video auf Instagram für Verwirrung gesorgt, in dem er sich an seine vermeintlich schlechteste Karriereentscheidung erinnerte. Er hatte die Rolle des Neo in "Matrix" einst abgelehnt und sich stattdessen für eine Mitwirkung bei "Wild Wild West" entschieden. Statt ihm bekam Keanu Reeves (60) die ikonische Rolle - und der Film wurde zu einem riesigen Erfolg. Das Video endete mit den Worten: "Wach auf, Will... die Matrix hat dich."
"Adenauerhaus lahmlegen": Merz will keine Demos vor der eigenen Parteizentrale
Der mit AfD-Stimmen durch den Bundestag gebrachte Antrag der Union zur Migrationspolitik hallt auch auf den Straßen wider. Bundesweit gehen Tausende auf die Straße und protestieren. Für Friedrich Merz ist dabei mitunter offenbar schon die Grenze des Demonstrationsrechts erreicht.
"Zu unserer Freiheit gehört, dass man selbstverständlich demonstrieren darf, aber diejenigen, die Abend Straßenbahnen blockieren, Kreisgeschäftsstellen der CDU beschädigen, das Adenauerhaus lahmlegen in Berlin, die übertreiben es mit diesem Demonstrationsrecht. Das Demonstrationsrecht geht nur so weit, wie die Freiheit aller anderen auch erhalten bleibt", erklärt CDU-Chef Merz am Donnerstag auf einer Parteiveranstaltung. Man könnte meinen, Merz spricht hier über die Bauernproteste? Zur Erinnerung: Die legten schließlich Anfang vergangenen Jahres wirklich bundesweit Städte lahm. Aber die sind offensichtlich nicht gemeint.
Stattdessen richtet Merz noch einen Appell an die politische Konkurrenz: "Deswegen möchte ich von dieser Stelle aus auch die Sozialdemokraten und die Grünen herzlich bitten, auch über Ihre Möglichkeiten der Kommunikation zur Mäßigung zur Zurückhaltung aufzurufen und dazu aufzurufen, dass wir uns in der politischen Mitte unseres Landes in den wesentlichen Fragen, die wir miteinander zu besprechen und zu entscheiden haben auch einigen."
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
nach dem Showdown am Mittwoch im Bundestag, steht uns erneut ein intensiver Parlamentstag bevor! Das Wortungetüm "Zustrombegrenzungsgesetz" wird von der Union zur Abstimmung gestellt. Und wieder droht eine Mehrheit mit der AfD. Ex-Kanzlerin Angela Merkel hatte sich dazu gestern auch bereits sehr deutlich geäußert.
Im Gegensatz zum Mittwoch will heute aber auch bei den von CDU/CSU eingebrachten Forderungen die Wagenknecht-Partei mitstimmen. Die letzte Abstimmung wurde nur durch wenige Voten entschieden - und auch am heutigen Freitag könnte es schlussendlich auf einzelne Abgeordnete ankommen.
Das wird heute sonst noch wichtig:
Neben dem Thema Migration steht auf der Tagesordnung im Hohen Haus auch eine Debatte mit Abstimmung über die Lehren aus dem deutschen Engagement in Afghanistan sowie ein Votum zum Soldatenrecht.
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht den Arbeitsmarktbericht für Monat Januar 2025.
Mit Empfehlungen an die Politik geht der Verkehrsgerichtstag in Goslar zu Ende. Zuvor wird bei einer Podiumsdiskussion über die Vor- und Nachteile von E-Scootern diskutiert.
In Bielefeld beginnt der Prozess um den gewaltsamen Tod eines ehemaligen Profiboxers.
In München wird das Urteil erwartet im Prozess gegen Arzt, der mehrere betäubte Patientinnen während Darmspiegelungen vergewaltigt haben soll.
Dem FC Bayern droht bei der Champions-League-Auslosung der Playoffs heute in Nyon (12.00 Uhr) ein Hammer-Los gegen den englischen Meister Manchester City. Das Team von Ex-Coach Pep Guardiola ist einer von zwei möglichen Gegnern der Münchner. Auch der Gegner für die Dortmunder wird heute ausgelost.
Den Aufschlag zum 20. Spieltag in der Fußball-Bundesliga machen heute der SV Werder Bremen und der FSV Mainz 05 (20.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de).
Über alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine informieren wir Sie im entsprechenden Liveticker.
Soweit ein kurzer Überblick. Über alles Wichtige, was heute geschieht, halten meine Kolleginnen und Kollegen Sie auf dem Laufenden bei ntv.de. Mein Name ist Lukas Märkle und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten auf diesem Kanal.
Für Fragen, Anmerkungen und Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de
Starten Sie gut in den Tag!
Trump droht "anscheinend feindseligen Ländern" harte Konsequenzen an
US-Präsident Donald Trump hat den Ländern des BRICS-Bündnisses mit Zöllen in Höhe von 100 Prozent gedroht, sollten sie sich vom US-Dollar als internationales Zahlungsmittel abwenden. "Wir werden von diesen anscheinend feindseligen Ländern die Zusage verlangen, dass sie weder eine neue BRICS-Währung schaffen noch eine andere Währung unterstützen werden, um den mächtigen US-Dollar zu ersetzen", schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Ansonsten würden sie mit Zöllen von 100 Prozent konfrontiert. Diese Länder könnten sich dann ein anderes Land suchen, das sie ausnehmen.
Die Abkürzung BRICS steht für die Anfangsbuchstaben der ersten fünf Mitglieder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Anfang 2024 kamen der Iran, Ägypten, Äthiopien und die Vereinigte Arabische Emirate dazu. Kremlchef Wladimir Putin kritisierte mehrfach die Dominanz der US-Währung und kündigte an, innerhalb der BRICS ein unabhängiges Zahlungs- und Verrechnungssystem aufbauen zu wollen.
Starke Windböen bringen Schauer
Heute ziehen im Erzgebirge und in der Lausitz Regen und oberhalb 300 Meter Schneeregen und Schnee zu Tagesbeginn ab und auch im Südosten und speziell an den Alpen klingen die Niederschläge bis zum Mittag meist ab. Dort liegt die Schneefallgrenze bei 600 bis 800 Metern und am Nachmittag ist es dort oft noch stark bewölkt.
An der Ostsee und in Mecklenburg-Vorpommern ziehen mit starken Windböen noch viele Wolken und am Vormittag verbreitet und am Nachmittag einzelne Regen- und Schneeregenschauer durch. Im Großteil des Landes stellt sich aber ein freundlicher Wechsel aus Sonne und Wolken ein. Dabei wird es kühler als in den vergangenen Tagen. Die Höchstwerte liegen bei 1 Grad in mittleren Lagen des Erzgebirges und 7 Grad am nördlichen Oberrhein.
Bekannte Modemarke macht jetzt letzte Filialen in Deutschland dicht
Der Modekonzern Esprit schließt mit Ende Januar wie geplant die letzten seiner Geschäfte in Deutschland. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens. Eigentlich sollten alle der zuletzt noch 56 Läden bereits bis Ende November dichtgemacht werden. Knapp 30 blieben aber länger geöffnet, um das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen.
Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung hatte Esprit im Mai 2024 Insolvenz für sein Europageschäft angemeldet. Ein Käufer wurde nicht gefunden. Im August war bekanntgegeben worden, dass Esprit alle Filialen in Deutschland schließt und abgewickelt wird. 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren deshalb ihren Job.
Drastische Warnung: Handelskrieg mit Trump träfe Gesundheitsversorgung
Ein Handelskonflikt mit den USA unter Donald Trump würde die deutsche Pharmabranche besonders treffen - und hätte Folgen für die Gesundheitsversorgung hierzulande. Davor warnt der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA) in einer Analyse, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Für die exportstarke Pharmaindustrie seien funktionierende internationale Handelsbeziehungen zentral, schreibt VFA-Chefvolkswirt Claus Michelsen darin. "Ein Handelskonflikt zwischen der EU und den USA hätte erhebliche Auswirkungen auf die Branche, mit gravierenden Konsequenzen für die Versorgung im Gesundheitswesen und die Beschäftigung in den Unternehmen."
Der Studie zufolge sind die USA der wichtigste Absatzmarkt für die deutsche Pharmaindustrie. Arzneimittel im Wert von 26 Milliarden Euro und damit knapp ein Viertel der Branchen-Exporte gingen 2023 in die Vereinigten Staaten - der höchste Anteil im Vergleich der hiesigen Branchen, noch vor Maschinen und Autos. Besonders wichtig sei die Ausfuhr von Impfstoffen in die USA.