Freitag, 18. Oktober 2019Der Tag

mit Janis Peitsch
22:34 Uhr

Das war Freitag, der 18. Oktober 2019

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(Foto: imago images/Rolf Kremming)

Liebe Leserinnen und Leser,

mit herrlichem Sonnenschein startete der Tag, mittlerweile hängen dicken Regenwolken über Berlin. Zeit also, den Arbeitsplatz zu räumen. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede - folgende Themen standen heute ganz weit oben auf der Tagesordnung:

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Nacht und ein entspanntes Wochenende. Machen Sie's gut.

22:06 Uhr

Keim-Gefahr: Zott warnt vor Joghurt-Verzehr

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(Foto: imago/Manfred Segerer)

Nach der Babypuder-Warnung in den USA, gibt es auch hierzulande einen Rückruf. Wegen möglicher Schimmelkeime ruft die Molkerei Zott vorsorglich mehrere Sahnejoghurts zurück.

  • Betroffen sei der "Zott Sahnejoghurt Panna Cotta 150g" in den Sorten Pfirsich und Heidelbeere mit der Kennung 31.10.19 F, teilte die Molkerei mit.
  • Zudem geht es um die Sorten Erdbeer und Mango jeweils mit den Kennungen 29.10.19 F und 01.11.19 F.
  • Vorsorglich zurückgerufen wurde außerdem der "Zott Sahnejoghurt 150g" in der Sorte Pfirsich-Maracuja mit der Kennung 29.10.19 F und 01.11.19 F.

Die Kennung finden Verbraucher auf dem Joghurtdeckel. Bei Verzehr der betroffenen Produkte sei Durchfall möglich. Wer einen Joghurt mit der entsprechenden Kennung gekauft hat, kann nach Angaben des Herstellers den Joghurtdeckel bei Zott einschicken.

21:34 Uhr

Asbest in Babypuder? US-Konzern startet Rückruf

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson ruft in den USA eine Charge seines Babypuders wegen Asbestrisiken zurück. Der Grund: Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte bei Stichproben von einer im Internet erworbenen Babypuder-Flasche Asbest-Spuren nachgewiesen.

  • Der Rückruf sei freiwillig und betreffe eine Charge, die 2018 in den USA produziert und ausgeliefert worden sei, teilte Johnson & Johnson mit.
  • Gegen J&J gibt es in Zusammenhang mit den Vorwürfen bereits Tausende Klagen. Die meisten Kläger haben erklärt, dass das in Puder enthaltene Mineral Talk Krebs verursacht habe.
  • In einigen Fällen geht es auch um eine mutmaßliche Verunreinigung von Talk durch Asbest.
20:51 Uhr

Berliner soll Kunstliebhaber um Millionen betrogen haben

Er soll Kunstliebhabern den Kauf wertvoller Werke in Aussicht gestellt und mehrere Millionen Euro erbeutet haben: Ein mutmaßlicher Betrüger ist nun von der Polizei in Berlin gefasst worden.

  • Laut Ermittlern soll der Tatverdächtige hohe Anzahlungen für die Beschaffung wertvoller Kunstwerke gefordert haben.
  • Die Kunstwerke habe er aber im Anschluss nicht geliefert. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf schweren Betrug und Urkundenfälschung.
  • Die Polizei machte keine Angaben dazu, wie viele Menschen von dem Mann betrogen worden sein sollen.
  • Einsatzkräfte durchsuchten fünf Privat- und Geschäftsadressen in Berlin und zwei in Brandenburg. Dabei pfändeten sie Vermögenswerte und stellten Beweise sicher.
  • Den 67-Jährigen nahmen Beamte an seiner Anschrift in Berlin-Charlottenburg fest.
20:32 Uhr

Unwetter wirbelt Bahn-Verkehr durcheinander

Regen und Sturm haben Norddeutschland einen ungemütlichen Start ins Wochenende bereitet.

  • Auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin müssen sich Reisende auf rund 90 Minuten Verzögerung einstellen. Grund seien Bäume im Gleis, sagte ein Bahn-Sprecher.
  • Die Feuerwehr in Hamburg musste laut eigenen Angaben etwa 20 Mal wetterbedingt ausrücken.
  • Zwischen Hamburg und Pinneberg war außerdem der S-Bahnverkehr zeitweise unterbrochen, weil ein Baum auf die Gleise gefallen war.
  • In Schleswig-Holstein meldeten die Regionalleitstellen etwa 40 Einsätze aufgrund von Sturm und Regen.
  • Durch Bäume im Gleisbett kam es im Zugverkehr zwischen Hamburg und Büchen zu Unterbrechungen, wie die Deutsche Bahn auf Twitter bekannt gab.
  • Laut Angaben von n-tv Meteorologe Björn Alexander sind noch bis Samstagmorgen an der Küste Windspitzen von 70 bis 90 km/h möglich.
Mehr dazu lesen Sie hier.
20:16 Uhr

Macron erfuhr über Twitter von US-Abzug

Ein Kommunikationsproblem oder pure Absicht? Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erfuhr nach eigenen Angaben über Twitter vom Abzug der US-Truppen aus Syrien. "

  • Ich dachte, dass wir in der Nato seien, dass die Vereinigten Staaten und die Türkei in der Nato seien", erzählte Macron am Rande des EU-Gipfels in Brüssel.
  • "Wie alle anderen habe ich über einen Tweet erfahren, dass die Vereinigten Staaten entschieden haben, ihre Truppen abzuziehen."

Macron sagte nicht, auf welche Twitter-Botschaft er sich bezog. Wahrscheinlich meinte er aber eine Nachricht von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte am 7. Oktober über den Onlinedienst verkündet, es sei an der Zeit, dass sich sein Land aus den "lächerlichen endlosen Kriegen" zurückziehe. Zugleich begannen die US-Streitkräfte mit dem Abzug ihrer Truppen aus Nordsyrien.

19:27 Uhr

Thomas Gottschalk: "Ich hatte verdammtes Glück"

TV-Showmaster Thomas Gottschalk hat auf der Frankfurter Buchmesse aus dem Nähkästchen geplaudert. "Ich hatte das verdammte Glück in einer Zeit Fernsehen zu machen, wo ich geradezu alternativlos war", sagte der frühere "Wetten, dass..?"-Moderator über seine Karriere. Da hat er vielleicht Recht.

Damals habe es nur wenige Programme und das Testbild gegeben, sagte Gottschalk weiter. "Dass Menschen auf einem Smartphone Fernsehen gucken, wäre für mich gar nicht nachvollziehbar gewesen."

Im klassischen Fernsehen ist der 69-Jährige übrigens weiterhin präsent: Am 26. Oktober zeigt er im ZDF "Gottschalks große 80er-Show".

 

18:47 Uhr

Heidelberger Hobby-Forscherin entdeckt neue Pilzart

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Vielfalt der Arten nimmt generell ab, doch ab und zu werden auch neue entdeckt: Die Hobby-Pilzforscherin Ditte Bandini aus Heidelberg hat gerade eine neue Art aus der Gattung der Risspilze entdeckt.

  • Auf Entdeckungstour im Umland bei Heidelberg habe sie den bis zu fünf Zentimeter hohen Lamellenpilz mit hellbrauner Kappe gefunden, teilte Bandini mit.
  • Den Heidelberg-Risspilz hat die Pilzexpertin Inocybe heidelbergensis genannt. Der Fundort ist eine Sandgrube, in der 1907 der erste bekannte Unterkieferknochen des Primaten Homo heidelbergensis entdeckt wurde.
  • Nach Bandinis Worten ist der "wunderschöne" Heidelberg-Risspliz die 14. von ihr entdeckte neue Art.
  • Ob der Neuzugang wie die meisten Exemplare der Gattung giftig ist, sei noch unklar.
18:17 Uhr

"Nazis und Faschisten" - Göring-Eckardt teilt gegen AfD aus

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Katrin Göring-Eckardt hat eine klare Meinung zur AfD.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Thüringen bezieht Katrin Göring-Eckardt, Chefin der Grünen-Bundestagsfraktion, klare Kante gegen die Alternative für Deutschland.

  • "Die AfD besteht heute, in ihrer dritten Phase nach Lucke und Petry, in weiten Teilen aus Nazis und Faschisten, die das demokratische System abschaffen und Zwietracht säen wollen", sagte Göring-Eckardt in einem Interview mit der "Rheinischen Post".
  • Es gebe keine Entschuldigung, heute AfD zu wählen, auch nicht wenn man sich abgehängt fühle, sagte die Thüringerin. Das legitimiere nicht die Wahl der AfD.
  • "Sie sind eine echte Gefahr für unsere Demokratie, und das muss jedem Wähler klar sein", so die 53-Jährige.

 

17:48 Uhr
Breaking News

Söder als CSU-Chef wiedergewählt

Markus Söder ist mit einem besseren Ergebnis als vor neun Monaten als CSU-Chef wiedergewählt worden. Auf dem CSU-Parteitag erhielt der 52-Jährige in München 91,3 Prozent - bei seiner ersten Wahl im Januar waren es 87,4 Prozent gewesen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:32 Uhr

Flugzeug rauscht über Landebahn und stürzt fast ins Meer

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Zwei Passagiere wurden bei dem Unfall verletzt.

(Foto: AP)

Das ist gerade noch einmal gut gegangen: Ein Flugzeug mit 42 Menschen an Bord ist im US-Bundesstaat Alaska bei der Landung verunglückt und beinahe in die Beringsee gestürzt.

  • Die Maschine setzte in der Stadt Unalaska beim zweiten Landeversuch auf und rollte dann über das Ende der Piste hinaus.
  • Zwei Passagiere wurden bei dem Unfall verletzt, zehn weitere wurden ärztlich behandelt, wie die Fluglinie PenAir mitteilte.
  • Bilder zeigten das Flugzeug am Abend über einer Küstenböschung hängend, die Nase fast im Wasser.
  • Medien zitierten Augenzeugen, denen zufolge das Flugzeug starken Rückenwind hatte. Die zuständigen Behörden kündigten Ermittlungen zur Unfallursache an.
Mehr dazu lesen Sie hier.
16:50 Uhr

Kim-Anhänger stürmen Residenz von US-Botschafter in Seoul

Eine Gruppe südkoreanischer Unterstützer von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un ist in das Anwesen des US-Botschafters in Seoul eingedrungen. Die rund 20 Studenten hielten Plakate hoch, auf denen sie Botschafter Harry Harris zum Verlassen Südkoreas aufforderten. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben 17 Studenten fest. 

  • Nach Angaben der Studenten wollten sie mit der Aktion gegen Washingtons Forderung protestieren, dass Südkorea seinen Beitrag zur Verteidigung des Landes gegen Nordkorea erhöhen soll.
  • Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten stationiert, um das Land vor der Atommacht im Norden zu schützen.
  • Das südkoreanische Außenministerium verurteilte die Aktion der Studenten und ordnete weitere Sicherheitsmaßnahmen rund um US-Botschaft und Residenz an.

 

16:14 Uhr

Mehr als 60 Tote bei Explosion in Afghanistan

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Helfer bringen einen Verletzten in Sicherheit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einer Explosion in einer Moschee in Ostafghanistan sind mindestens 62 Menschen getötet worden, teilten die Behörden der Provinz Nangarhar mit. Die Explosion ereignete sich während des Freitagsgebets im Distrikt Haska Mina. Die Opfer seien "alle Moscheebesucher".

  • Was genau die Explosion oder Explosionen auslöste, ist unklar. Das Gotteshaus ist lokalen Behördenvertretern zufolge völlig zerstört. Rund 250 Menschen hätten sich in der Moschee befunden.
  • Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag. In der Provinz Nangarhar sind die militanten islamistischen Taliban sowie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aktiv.

In Afghanistan hat die Gewalt gegen Zivilisten in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Die Vereinten Nationen sprachen erst kürzlich von einer "noch nie dagewesenen Dimension" in diesem Sommer.

15:51 Uhr

Zehntausende auf den Straßen: Separatisten wollen Barcelona lahmlegen

Die Proteste in Katalonien reißen nicht ab. Sie richten sich gegen die Verurteilung der neun Separatistenführer der katalonischen Unabhängigkeitsbestrebungen.

In Barcelona haben Anhänger der katalanischen Separatisten heute den fünften Tag in Folge protesiert. Zehntausende Menschen zogen durch die Straßen.

 

15:19 Uhr

Spuren entdeckt: Braunbär offenbar in Bayern unterwegs

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"Problembär" war gestern. Laut Behörden soll es sich bei dem neuen Tier um einen "Vorbild-Bär" handeln.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im den Allgäuer Alpen ist offenbar ein Braunbär unterwegs. Laut Bayerns Umweltministerium habe eine Touristin am 1. Oktober ein Foto aufgenommen, auf dem Kotspuren eines Bären zu sehen seien. Wahrscheinlich stammen die Hinterlassenschaften von dem Tier, welches am 9. Oktober in Tirol mit einer Wildkamera fotografiert wurde.

  • Laut Experten soll es sich bei dem fotografierten Bären um ein Jungtier handeln. Er verhalte sich "arttypisch scheu und unauffällig", teilte das Landesamt für Umwelt mit.
  • Wanderer und Bevölkerung sind nun aufgerufen, keine Essensreste in freier Wildbahn zu hinterlassen. Im Falle einer direkten Begegnung solle man Abstand zum Tier halten.  

Wir erinnern uns: 2006 streifte ein als "Bruno" bekannte Braunbär in Bayern umher und riss mehrere Nutztiere. Bayerns damaliger Ministerpräsident Edmund Stoiber bezeichnete das Tier daraufhin als "Problembär". Am Ende wurde "Bruno" erschossen.

Der Landesbund für Vogelschutz rief angesichts der neuen Bären-Sichtung zur Besonnenheit auf. "Der Braunbär verhält sich absolut unauffällig, er ist praktisch ein Vorbild-Bär".

 

14:34 Uhr

Kurz nach Start: Passagier versucht Flugzeugtür zu öffnen

Menschen mit Flugangst lesen jetzt besser nicht weiter. Kurz nach dem Start einer Boeing 737 in Paris hat ein Passagier versucht, die Tür der Maschine zu öffnen. Das Flugzeug der Airline Transavia war auf dem Weg nach Marrakesch.

  • Die Besatzung habe den Passagier schnell "in den Griff bekommen" und sei vorschriftsgemäß zum Pariser Flughafen Orly zurückgekehrt, erklärte ein Sprecher der Airline. Dort habe die Polizei den Passagier in Gewahrsam genommen.
  • Transavia erstattete nach eigenen Angaben Anzeige gegen den Störenfried. Die übrigen Passagiere mussten mit einem anderen Flugzeug nach Marrakesch fliegen.
  • Warum der Passagier die Tür öffnen wollte, ist nicht überliefert.
14:01 Uhr

Lady Gaga fällt mit Fan von der Bühne

Lady Gaga hat bei einem Konzert in Las Vegas ihre Fans geschockt - ausnahmsweise nicht mit einem schrillen Look, sondern mit einem Sturz von der Bühne. Die Sängerin hatte einen männlichen Fan zu sich auf die Bühne gebeten. Er hebt sie hoch, während sie ihre Beine um seine Hüften schwingt.

Einige Sekunden scheint er mit Lady Gaga in seinen Händen zu tanzen, verliert dabei jedoch das Ende des Podiums aus den Augen und stürzte mitsamt seinem Idol in den Graben zwischen Bühne und Fans. Danach ging ein lautes Raunen durch das Publikum, wie Videos des Vorfalls zeigen. Aber Lady Gaga ist offenbar nichts passiert. Momente nach dem Sturz stand sie wieder auf der Bühne und performte ihren Klassiker "Bad Romance".

*Datenschutz

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Ina Bullwinkel verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Bis zum Abend versorge ich Sie mit den neuesten Nachrichten.

Fragen, Anregungen oder Kritik gerne per Mail an janis.peitsch[at]nama.de

13:32 Uhr

Mann blockiert S-Bahngleise für Ehefrau

Mann macht Sachen: In einem Essener Bahnhof hat ein 34-Jähriger eine S-Bahn zum Warten auf seine Ehefrau gezwungen. Weil der Lokführer offenbar nicht auf die Bitte des Mannes eingegangen war, auf die Frau zu warten, stellte er sich auf die Gleise und blockierte damit die Weiterfahrt.

Erst als die Ehefrau vor Ort war, kletterte der Dortmunder zurück auf den Bahnsteig und stieg mit der Frau in den Zug, wie die Bundespolizei in Dortmund mitteilte. An der nächsten Station stellten Einsatzkräfte den Mann in der S-Bahn. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe eingeleitet. Die Bundespolizei sprach von einem "dreisten und vor allem lebensgefährlichen Vorfall".

13:04 Uhr

Fünf Tote nach türkischem Luftangriff in Nordsyrien

Die türkische Luftwaffe soll trotz der Waffenruhe für Nordsyrien Luftangriffe geflogen haben. Bei einem Angriff auf das syrische Dorf Bab al-Cheir östlich der Grenzstadt Ras al-Ain seien mindestens fünf Zivilisten getötet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Ein Kurdenvertreter warf der Türkei andauernde Verstöße gegen die Waffenruhe vor.

12:46 Uhr

Whatsapp-Gebühr löst Proteste im Libanon aus

Heftige Proteste gegen die Regierung legen derzeit den Libanon lahm. Wegen der Demonstrationen bleiben dort viele Geschäfte und Schulen geschlossen. Dichte schwarze Rauchwolken lagen über Teilen der Hauptstadt Beirut, nachdem Demonstranten Straßenbarrikaden und Autoreifen angezündet hatten.

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Obwohl die Regierung die angekündigte Gebühr zurücknahm, gingen die Proteste weiter.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Menschen protestieren unter anderem gegen eine von der Regierung geplante Gebühr auf Sprachanrufe über Dienste wie Whatsapp. Der Informationsminister Dschamal Dscharra hatte zunächst eine tägliche Gebühr von 0,20 US-Dollar auf die Nutzung von Kommunikationsdiensten wie Whatsapp bekannt gegeben. Nur Stunden später verkündete Telekommunikationsminister Mohammed Schukair, dass die Änderung nicht in Kraft treten werde. Die Proteste gingen dennoch weiter.

12:20 Uhr

Berliner Pandababys öffnen erstmals ihre Augen

Der Berliner Zoo meldet sich mit neuen Fotos seiner sieben Wochen alten Pandazwillinge: Der schwarz-weiße Nachwuchs hat zum ersten Mal die Augen geöffnet. Binnen weniger Stunden blinzelten die beiden kleinen Bären zum ersten Mal, teilte der Zoo mit. Was genau die Pandababys mit ihren Augen wahrnehmen können, sei jedoch schwer zu beurteilen.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Falls Sie schon wieder vergessen haben, wie die Pandas kurz nach ihrer Geburt aussahen, finden Sie hier noch weitere Bilder.

11:49 Uhr

Mann wird nach Unfall mehrfach überfahren

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist ein 25-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Nachdem ein anderer Fahrer auf das Auto aufgefahren war, wurde der junge Mann in Eggenstein-Leopoldshafen nahe Karlsruhe aus dem Auto geschleudert. Mehrere nachfolgende Wagen überfuhren ihn und verletzten ihn dabei tödlich, teilte die Polizei mit.

Das Fahrzeug des 25-Jährigen soll von der Straße abgekommen sein und sich an einer Böschung überschlagen haben. Weil der Mann offenbar nicht angeschnallt war, wurde er auf die Straße geschleudert. Der andere Fahrer prallte mit seinem Auto gegen die Mittelleitplanke und verletzte sich schwer. Mindestens zwei Fahrer, die über den Mann gerollt waren, blieben bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte am Unfallort. Ihre Fahrzeuge seien nach Angaben der Polizei zur Spurensicherung abgeschleppt worden.

11:22 Uhr

Zuckerberg verteidigt Politiker-Fake-News

Es sieht so aus, als nähme Facebook-Chef Mark Zuckerberg es mit der Wahrheit nicht ganz so genau. Aus der Sicht von Zuckerberg ist es in Ordnung, wenn Politiker Werbeanzeigen mit irreführenden Inhalten in dem Online-Netzwerk teilen.

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Mark Zuckerberg will weiterhin Facebook-Beiträge von Politikern verbreiten - auch wenn diese Fake News enthalten.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Ich denke nicht, dass die meisten Menschen in einer Welt leben wollen, in der man nur Dinge veröffentlichen kann, von denen Tech-Unternehmen glauben, dass sie zu 100 Prozent stimmen", sagte Zuckerberg bei einem Auftritt in der Georgetown-Universität. "Wir denken, dass die Leute die Möglichkeit bekommen müssen, zu sehen, was Politiker sagen."

Zuckerberg äußerte sich dazu, weil Facebook in den vergangenen Tagen unter Kritik in den USA geraten war. Das Lager von US-Präsident Donald Trump hat eine Werbeanzeige veröffentlicht, in dem der demokratische Präsidentschaftsanwärter Joe Biden ohne jegliche Grundlage der Korruption bezichtigt wird. Sender wie CNN lehnten es ab, den Clip zu zeigen, Facebook ließ den Spot hingegen auf seiner Plattform verbreiten.

11:15 Uhr

Bundestag billigt Reform der Grundsteuer

Es war ein langes Ringen. Jetzt hat der Bundestag eine Reform der Grundsteuer verabschiedet. Damit die Reform vollzogen werden kann, muss das Grundgesetz geändert werden - dem stimmte das Parlament ebenfalls zu.

  • 495 Abgeordnete stimmten dafür, 139 dagegen. Zehn Abgeordnete enthielten sich.
  • Für die Änderung des Grundgesetzes war eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich.
  • Über die Grundsteuer-Reform soll der Bundesrat nach Angaben einer Sprecherin am 8. November entscheiden.
  • Die Grundsteuer muss bis Jahresende reformiert sein, weil das Bundesverfassungsgericht veraltete Bewertungsgrundlagen moniert hatte.
  • Gezahlt wird sie von allen Hauseigentümern - und auch von den Mietern, denn sie kann über die Nebenkosten umgelegt werden.
11:01 Uhr

Airbnb vermietet Barbies Traumhaus

Einmal so leben wie Barbie - für viele dürfte das ein Traum sein, für manche ein Albtraum. Wer schöne Kindheitserinnerungen mit den abnormal dünnen Plastikpuppen verbindet, für den könnte sich der Wunsch nach einem amerikanischen Barbie-Life jetzt erfüllen: Airbnb startet vom 27. bis 29. Oktober eine Aktion - bei der man allerdings schnell sein muss.

 

10:49 Uhr

Viele Neuntklässler schwächeln in Mathe

Mathematik, Biologie, Chemie und Physik gehören offenbar nicht zu den Lieblingsfächern vieler Neuntklässler. Die aktuelle Studie IQB-Bildungstrend 2018 zeigt, dass viele Schüler in mehreren Bundesländern Probleme mit dem Lehrstoff haben.

  • Bundesweit verfehlten im vergangenen Jahr rund 24 Prozent der getesteten Schülerinnen und Schüler in Klasse neun den nötigen Mindeststandard in Mathematik.
  • Das Niveau soll insgesamt aber weitgehend stabil geblieben sein.
  • Teils deutlich zurückgegangen sind die Leistungen in den meisten der genannten Fächer zwischen 2012 und 2018 in Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
  • Auch in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und dem Saarland gibt es in jeweils mehr als einem der gemessenen Fächer Verschlechterungen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
10:23 Uhr

Hillary Clinton brachte ihren Mann zum Joggen

Dass der frühere US-Präsident Bill Clinton das Laufen zu seinem Hobby gemacht hat, verdankt er seiner Frau Hillary. Während des gemeinsamen Jura-Studiums habe sie zu ihm gesagt: "'Weißt du, ich finde, du solltest mit dem Laufen anfangen'. Davor hatte ich das nicht getan", sagte Clinton in New York bei dem Gesundheitsgipfel "Time 100 Health Summit".

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Bill Clinton war von 1993 bis 2001 Präsident der Vereinigten Staaten.

(Foto: imago images/IP3press)

"Ich bin normalerweise 32 bis 40 Kilometer pro Woche gelaufen, niemals mehr als etwa 14 Kilometer am Stück. Aber ich war ein passionierter Läufer", sagte Clinton. Auf die Frage des Moderators, was er rückblickend gern verändern würde an seinem Gesundheitsverhalten, antwortete Clinton: "Ich würde viel weniger Frittiertes essen."

10:05 Uhr

Terror-Verdächtiger plante Anschlag wie 9/11

Die Welt ist offenbar nur knapp einem Anschlag entgangen, der dem vom 11. September 2001 ähneln sollte. Ein Terrorverdächtiger, der vor wenigen Wochen in Frankreich festgenommen wurde, hatte nach Angaben von Innenminister Christophe Castaner vor, ein Flugzeug entführen.

Der Verdächtige habe den islamistischen Anschlag von 2001 als Vorbild nehmen wollen, sagte der Minister dem Sender France 2. Damals waren insgesamt vier Maschinen gekapert worden, zwei davon steuerten Terroristen in das World Trade Center in New York.

09:45 Uhr

Ausschreitungen in Spanien halten an

Die gewaltsamen Proteste in Spanien reißen seit Tagen nicht ab. Sie richten sich gegen die Verurteilung von neun Separatistenführern der katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen. Anhänger der Bewegung setzen in Barcelona unter anderem Müllcontainer und Mobiliar von Straßencafés in Brand.

 

09:25 Uhr

Umfrage: Mehrheit sieht wachsenden Antisemitismus

Der rechtsextreme Anschlag in Halle hat den Blick auf Antisemitismus in Deutschland offenbar stark verändert. Eine Mehrheit der Bürger, nämlich 59 Prozent der Befragten, teilt dem ARD-Deutschlandtrend zufolge die Ansicht, dass sich die Judenfeindlichkeit in Deutschland ausbreite.

Das sind 19 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. Ein gutes Drittel (35 Prozent) der Bundesbürger sieht dagegen keinen steigenden Antisemitismus. Einen Unterschied bei der Beantwortung der Umfrage macht offenbar, welcher Partei sich die Menschen nah fühlen. Anhänger von Union, FDP, SPD, Linken und Grünen etwa sehen zu zwei Dritteln und mehr eine Zunahme des Antisemitismus. Die Meinung der AfD-Anhänger ist hingegen zweigeteilt - 47 Prozent sehen mehr Judenfeindlichkeit, 48 Prozent nicht.

09:09 Uhr

Linke will Grundsteuerreform zustimmen

Die Gundsteuerreform wird heute mit aller Wahrscheinlichkeit im Bundestag beschlossen. Nach der FDP und den Grünen kommt jetzt auch ein positives Signal von den Linken. Nach Angaben von Fraktionschef Dietmar Bartsch wird seine Fraktion heute der Grundsteuerreform zustimmen. "Die Umsetzung des Gesetzes ist teilweise problematisch, wobei wir dem konkreten Gesetz als Linke zustimmen werden", sagte er der RTL/n-tv-Redaktion.

Bartsch kritisierte zwar, "wir haben eine Situation, in der sich Bayern Extrawürste brät." Es könne nicht sein, dass "bei solchen zentralen Vorhaben - das ist ja faktisch eine Vermögenssteuer - Bundesländer alleine agieren können." Dennoch sei die neue Regelung richtig. "Sonst fallen viele Milliarden für die Kommunen weg."

08:43 Uhr

Aktivisten melden Kämpfe in Syrien - trotz Waffenruhe

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In der syrischen Grenzstadt Ras al-Ain sollen Schüsse zu hören sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eigentlich hatten sich die USA und die Türkei auf eine fünftägige Waffenruhe in Nordsyrien geeinigt. Offenbar wurden die Kämpfe zwischen türkischen Soldaten und kurdischen Milizen jedoch nicht komplett eingestellt. In der Grenzstadt Ras al-Ain gebe es "vereinzelte" Gefechte, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Es seien Schüsse und Artilleriefeuer zu hören.

Gemäß der Einigung zwischen den USA und der Türkei sollen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) während der Waffenruhe aus der 32 Kilometer breiten "Sicherheitszone" im Grenzgebiet abziehen. Nach dem Willen der USA soll die Türkei ihren Einsatz danach vollständig beenden.

08:31 Uhr

Indien will führend in Gesichtserkennung werden

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Mit dem neuen System zur Gesichtserkennung will Indien Kriminelle besser aufspüren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Indiens Regierung hat einen ehrgeizigen Plan. Sie will eins der größten Systeme für Gesichtserkennung entwerfen. Das Projekt soll es der Polizei in allen Gebieten des Landes ermöglichen, auf eine zentrale Datenbank zuzugreifen.

Die Datenkrake soll Bilder aus dem landesweit wachsenden Netzwerk aus Überwachungskameras unter anderem mit den Fotos aus den Datenbanken von Kriminellen und aus Reisepässen abgleichen, berichtet CNN. Es soll damit auch möglich sein, Fotos aus Zeitungen und Phantombilder zu prüfen. Vorgesehen ist auch, dass indische Sicherheitskräfte mit Handkameras unterwegs sind und Gesichter direkt per App mit der Datenbank abgleichen. Ein Grund für das Projekt soll Indiens relativ geringe Zahl von Polizeikräften im Land sein.

Was natürlich schwer nach Überwachungsstaat klingt und viele Fragen zum Datenschutz aufwirft, hat in Indien in der Vergangenheit allerdings schon zu wichtigen Erfolgen geführt. Mit einem Pilot-Projekt der Gesichtserkennung gelang es, Tausende von vermissten Kindern in Institutionen wie Kinderheimen aufzuspüren.

08:04 Uhr

Weiterer Grapsch-Vorwurf gegen Cuba Gooding Jr.

In New York steht Oscar-Gewinner Cuba Gooding Jr. gerade vor Gericht, weil er eine Frau begrapscht haben soll. Jetzt gibt es einen neuen Vorwurf von der anderen US-Küste. Wobei der Vorwurf gar nicht so neu sein soll. Die Polizei und Staatsanwaltschaft von Los Angeles sollen seit vergangenem Jahr davon wissen.

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Cuba Gooding Jr. werden mehrere Grapsch-Attacken zur Last gelegt.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Damals zeigte ein Frau Gooding an, weil er ihr unerlaubt an den Hintern gefasst haben soll. Die Behörden entschieden sich allerdings aus Mangel an Beweisen, von Ermittlungen abzusehen. Vielleicht kommt also bald ein weiteres Verfahren auf den Schauspieler zu.

07:37 Uhr

Das Gemetzel, das Napoleons Ende einleitete

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Wussten Sie, dass … die größte und blutigste Schlacht bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts heute vor 206 Jahren entschieden worden ist? Am 18. Oktober 1813 triumphieren die verbündeten Armeen aus Preußen, Russland, Österreich und Schweden in der Völkerschlacht bei Leipzig über die französischen Truppen. Das Gemetzel in Sachsen bedeutet den Anfang vom Ende der Ära Napoleon in Europa.

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Nach der Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig musste Napoleon aus Sachsen fliehen.

(Foto: imago/imagebroker)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 18. Oktober:

  • Vor 30 Jahren ist die mehr als 18 Jahre dauernde Ära Erich Honecker als mächtigster Mann der DDR offiziell beendet.
  • Vor 145 Jahren geht das bisher russische Alaska offiziell in den Besitz der USA über.
  • Vor 202 Jahren treffen sich 500 Studenten auf der thüringischen Wartburg und demonstrieren beim Wartburgfest für einen deutschen Nationalstaat.
  • Vor 334 Jahren widerruft der französische "Sonnenkönig" Ludwik XIV. das Edikt von Nantes und verursacht damit eine Massenflucht der protestantischen Hugenotten.

Wir gratulieren …

  • Lindsey Vonn, goldiger Ski-Superstar aus den USA im Frühruhestand, zum 35. Geburtstag.
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    Jagt mittlerweile keinen Ski-Medaillen mehr hinterher: Lindsey Vonn.

    (Foto: imago/Eibner Europa)

  • Robert Harting, muskelprotziger Diskus-Goldjunge von Olympia 2012 in London, zum 35. Geburtstag.
  • Erwin Sellering, einstiger Landesvater von Mecklenburg-Vorpommern, zum 70. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

07:25 Uhr

Bundeswehr trainiert für Atomkrieg

In Deutschland und den Niederlanden übt die Nato momentan für den Ernstfall. Und mit einem ernsten Fall ist ein möglicher Atomkrieg gemeint. Dafür trainiert die deutsche Luftwaffe mit Nato-Partnern: In dieser Woche soll eine geheime Bündnisübung mit dem Namen "Steadfast Noon" begonnen haben.

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Deutsche Soldaten bei einer Nato-Übung in Sachsen. (Archivbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Dabei wird unter anderem der Einsatz von Jagdbombern trainiert, die im Kriegsfall mit Atomwaffen bestückt werden könnten. Die Bundeswehr beteiligt sich mit Tornados an der Übung. Nach Angaben von Militärexperten wird bei den regelmäßig stattfindenden "Steadfast Noon"-Manövern unter anderem geübt, wie man die US-Atomwaffen sicher aus unterirdischen Magazinen zu den Flugzeugen transportiert und unter die Kampfjets montiert.

07:10 Uhr

US-Anbieter stoppt Verkauf von E-Zigaretten

In den USA ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Todesfällen im Zusammenhang mit E-Zigaretten gekommen. Jetzt stoppt der umstrittene Anbieter Juul Labs in den USA den Verkauf aromatisierter E-Zigaretten mit Fruchtgeschmack.

Nachdem das Unternehmen den Vertrieb an den Einzelhandel unter hohem Druck von Aufsehern bereits ausgesetzt hatte, stellte es auch den Online-Verkauf über seine Website vorerst ein.

06:48 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, lieber Leserinnen und Leser,

gestern ist der EU und Großbritannien ein Durchbruch gelungen, mit dem wohl nur wenige gerechnet haben: Ein neues Brexit-Abkommen steht. Damit ist aber nur eine erste von mehreren Hürden genommen, denn Premierminister Boris Johnson muss jetzt bei den Abgeordneten um die nötige Zustimmung ringen. Leicht wird das nicht. Schließlich braucht er dazu auch die Stimmen der Opposition - eine Mehrheit vereint Johnson im britischen Unterhaus schon länger nicht mehr.

Diese Themen werden heute außerdem eine wichtige Rolle spielen:

  • Die USA und die Türkei haben sich überraschend auf eine Waffenruhe in Nordsyrien geeinigt und damit Hoffnung auf eine nachhaltige Deeskalation der Lage in der Region geweckt. Die Türkei werde ihren Militäreinsatz gegen die Kurdenmilizen fünf Tage lang aussetzen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence. Als Waffenruhe will der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu die Kampfpause allerdings nicht bezeichnen.
  • Bei einer Sonderkonferenz wollen die Innenminister von Bund und Ländern über einheitliche Vorkehrungen zum Schutz von Synagogen sprechen. Dabei handelt es sich um eine der möglichen Schlussfolgerungen aus dem rechtsextremistischen Anschlag von Halle.
  • Der Bundestag will am Morgen die Reform der Grundsteuer verabschieden. Dafür ist eine Grundgesetzänderung nötig. Diese wurde möglich, nachdem die Koalitionsfraktionen auf Forderungen der FDP eingegangen sind und nun auch die Grünen zustimmen wollen.
  • In Berlin wird der IQB-Bildungstrend 2018 vorgestellt, der das Abschneiden von Deutschlands Neuntklässlern in Mathematik und Naturwissenschaften zeigen soll.

Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute bis zum Nachmittag durch den "Tag". Ich wünsche Ihnen schon jetzt einen schönen Start ins Wochenende.

06:32 Uhr

"El Chapo"-Sohn in Mexiko festgenommen

Sein Vater Joaquín "El Chapo" Guzmán gilt als einer der berüchtigsten Drogenbosse der Welt. Jetzt haben Sicherheitskräfte seinen Sohn Ovidio Guzmán López in Mexiko festgenommen. Die Festnahme führte zu einer gewaltsamen Gegenreaktion: Schwerbewaffnete Bandenmitglieder lieferten sich in der Stadt heftige Schusswechsel mit Sicherheitskräften und sorgten für Panik in der Bevölkerung.

Ovidio und sein Bruder Alfredo sollen die Führung über einen Teil des jahrelang von "El Chapo" geführten Sinaloa-Kartells übernommen haben, nachdem ihr Vater 2017 an die USA ausgeliefert worden war.

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06:28 Uhr

Tief "Thilo" bringt Wind und vereinzelt Regen

Dem Wetter in diesen Tagen muss man eines lassen: es wird einfach nicht langweilig. Für die Abwechslung sorgt momentan Tief "Thilo", das uns heute erst mal eine Kaltfront schickt und auch am Wochenende besonders in den westlichen Landesteilen für eher durchwachsene Aussichten sorgt. Auf der anderen Seite verbleiben wir hierbei grundsätzlich in der milden Südwestströmung, so dass es eines vorerst ganz bestimmt nicht wird: kalt.

Heute beginnt der Tag in der Osthälfte - nachdem letzter Regen Richtung Ostsee und Polen abgezogen ist - vielfach freundlich und trocken. In der Westhälfte sind hingegen rasch neue Regengüssen sowie örtliche Gewitter unterwegs. Und die verlagern sich im Tagesverlauf immer weiter ostwärts und erreichen am Nachmittag etwa eine Linie von Schleswig-Holstein bis nach Thüringen und Hessen sowie herunter an den Bodensee. Sowohl davor als auch dahinter ist es schöner.

Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Der Wind weht hierbei lebhaft und kann besonders im Bergland und an der Nordsee stark bis stürmisch auffrischen. Auf den Gipfeln der Mittelgebirge und an der Küste mit Windspitzen von 70 bis 90 km/h. Im Flach- und Binnenland wird es weniger ruppig. Jedoch sind auch hier Böen zwischen 60 und 75 km/h möglich. Das entspricht Windstärke sieben bis acht und kann natürlich in den Wäldern den einen oder anderen Ast der belaubten Bäume zu Boden befördern.

Die Temperaturen erreichen im Osten Höchstwerte zwischen 18 und 21 Grad. Weiter westwärts ist die Luft ein wenig frischer mit Spitzenwerten zwischen 13 Grad in der Eifel und 18 Grad am Oberrhein.

Die weiteren Aussichten: Grundsätzlich bleibt es bei der Wetterteilung zwischen einer eher unbeständigen Nordwesthälfte und einer sonnigeren Südosthälfte mit milden Temperaturen. In der nächsten Woche wird unser Oktober dann wieder überall goldener, bevor sogar ein erster frühwinterlicher Vorstoß nicht auszuschließen ist. Ihr Björn Alexander

06:15 Uhr

US-Strafzölle auf EU-Importe treten in Kraft

Ab heute erheben die USA Strafzölle für zahlreiche Produkte aus Europa. Um 25 Prozent werden die EU-Importe dadurch verteuert. Betroffen sind zum Beispiel Wein aus Deutschland und Frankreich, Parmesan aus Italien, Olivenöl aus Spanien sowie Butter aus Irland. Beim Import von Flugzeugen wird eine zusätzliche Abgabe von 10 Prozent fällig. Wenn die US-Verbraucher durch die steigenden Preise auf günstigere Alternativen ausweichen, könnten die EU-Exporte sinken.

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