mit Friederike ZörnerDas war Freitag, der 31. Oktober
Etliche Kostümierte sind heute durch die Straßen gezogen und haben vielleicht auch an Ihrer Haustür geklingelt. "Süßes, sonst gibt's Saures" ist dann der Standardspruch. In Berlin haben zwei Jugendliche offenbar einen drastischen Plan gehabt, sollten sie keine Süßigkeiten abstauben. Die Polizei stoppte die beiden, da sie unter anderem einen mutmaßlich selbst gebastelten Sprengkörper dabeihatten. Wie die Behörde bei der Plattform X mitteilte, nahmen die Einsatzkräfte die beiden Minderjährigen fest.
Ein 13-Jähriger habe Pyrotechnik bei sich gehabt, sein 14 Jahre alter Begleiter den besagten Sprengkörper. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes rückten an. Nach erster Einschätzung sei die Menge des Sprengstoffes geeignet, schwerste Verletzungen an der Hand bis zum Unterarm zu verursachen, hieß es.
Ich hoffe, Ihr Halloween ist weitaus weniger gefährlich abgelaufen und Sie feiern vielleicht noch schön. Diese Abendlektüre empfehle ich Ihnen heute:
Fondsmanager erklärt Risiken: "Wir sind auf dem Weg zu einer KI-Blase, aber nicht kurz vor dem Platzen" Ein Interview von Christina Lohner
Grusel-Fans vs. Kommerz-Kritiker: Ist Halloweenfeiern kulturelle Aneignung?
VIP VIP, Hurra! "Ganz süß, aber leider zu fett" Die Promikolumne von Verena Maria Dittrich
Akku-Staubsauger im Praxistest: So gut ist der Dyson V16 Piston Animal Von Klaus Wedekind
Beziehungszufriedenheit egal: So können Paare ihre Stresshormone reduzieren
Kommen Sie gut durch die Nacht.
120 Tote, doch das Hauptziel der blutigen Polizeioperation in Rio konnte entkommen
War es das wert? Nach dem blutigsten Polizeieinsatz in der Geschichte des brasilianischen Bundesstaats Rio de Janeiro hat die Polizei 9 von 117 Toten als mutmaßliche Anführer von Drogenbanden identifiziert. Doch Edgar Alves de Andrade, einer der Hauptanführer des Verbrechersyndikats Comando Vermehlo, habe es geschafft zu entkommen, hieß es. Er sei das Hauptziel der Operation gewesen. Bei dem Einsatz am Dienstag (Ortszeit) kamen zudem vier Polizisten ums Leben, sodass die Gesamtzahl der Opfer bei 121 liegt. Den Polizeiangaben zufolge hatten 78 der Toten eine Vorgeschichte schwerer Straftaten. Gegen 42 lagen demnach Haftbefehle vor.
Die Polizei führte den Schlag gegen das Comando Vermelho (Rotes Kommando) in den Favelas Penha und Alemão durch. Mindestens 2500 Polizisten waren an der Operation beteiligt, bei der auch zwei Hubschrauber und Dutzende gepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz kamen. Kriminelle steckten Barrikaden und Autos in Brand, warfen Sprengsätze von Drohnen ab und eröffneten das Feuer auf die Beamten. Bisher sind 99 der Getöteten identifiziert worden, darunter ein 14-Jähriger. Angesichts der zahlreichen Opfer fordern Menschenrechtsorganisationen eine Untersuchung der Operation.
Bundesrichter machen Trump schon wieder einen Strich durch die Rechnung
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump darf während der laufenden Haushaltssperre die Lebensmittelhilfen für Millionen Amerikaner nicht aussetzen. Dies entschieden zwei Bundesrichter und wiesen die Regierung an, zur Zahlung der Leistungen Notfallfonds einzusetzen. Die Urteile aus den Bundesstaaten Massachusetts und Rhode Island blockieren Pläne des US-Landwirtschaftsministeriums, die Auszahlung der als SNAP oder "Food Stamps" bekannten Leistungen ab Samstag zu stoppen. Hintergrund ist die seit dem 1. Oktober andauernde Haushaltssperre in den USA, für die sich Demokraten und Republikaner gegenseitig die Schuld geben. Wegen der blockierten Mittel müssen viele Bundesbehörden ihre Arbeit reduzieren oder einstellen, Bundesmittel werden nicht ausgezahlt.
Das Landwirtschaftsministerium hatte erklärt, es gebe nicht genügend Mittel, um die vollen Leistungen für 42 Millionen einkommensschwache Amerikanerinnen und Amerikaner zu zahlen. Diese beliefen sich auf 8,5 bis 9 Milliarden Dollar pro Monat. Bundesrichter John McConnell nannte die Entscheidung der Regierung, einen Notfallfonds in Höhe von 5,25 Milliarden Dollar nicht für die November-Leistungen anzuzapfen, jedoch willkürlich. "Es besteht kein Zweifel (...), dass ein irreparabler Schaden entstehen wird", sagte McConnell. Kurz zuvor hatte Bundesrichterin Indira Talwani in Boston geurteilt, die Regierung liege mit ihrer Einschätzung falsch, dass sie rechtlich gehindert sei, die Notfallfonds zu nutzen.
Wilders verbreitet nach Wahlniederlage Gerüchte über Unregelmäßigkeiten
Da kann jemand wohl nicht so gut verlieren: Nach der Parlamentswahl in den Niederlanden hat der voraussichtlich knapp unterlegene Rechtspopulist Geert Wilders in Online-Netzwerken unbelegte Behauptungen über angebliche Unregelmäßigkeiten verbreitet. Wilders teilte auf X Screenshots zweier Direktnachrichten, denen zufolge in Maastricht mehr als hundert Stimmzettel nicht ausgezählt worden seien und in Zaanstad bei Amsterdam 15 Wahlurnen verschwunden seien. Die Echtheit der Nachrichten und die Aussagen Wilders konnten bislang nicht überprüft werden. Wilders schrieb weiter, ihn erreiche eine "Flut solcher Meldungen aus dem ganzen Land" und fügte an: "Ich weiß nicht, ob das alles stimmt, aber es wäre gut, wenn das untersucht würde."
Die niederländische Nachrichtenagentur ANP hatte am Vormittag gemeldet, dass die D66 nach der Parlamentswahl aufgrund der Auszählungsergebnisse einen uneinholbaren Vorsprung vor Wilders' PVV habe. D66-Chef Rob Jetten erklärte sich daraufhin zum Wahlsieger, was Wilders als "arrogant" kritisierte. ANP zufolge hat Jettens D66 nach derzeitigem Stand einen hauchdünnen Vorsprung von 15.155 Stimmen auf die PVV. Das amtliche Endergebnis wird erst am kommenden Freitag bekannt gegeben.
"Haben Sie eine Hose an, Officer?" Polizist sitzt mit nackten Beinen in Gerichts-Videocall
In Detroit erscheint ein Beamter zu einem virtuellen Gerichtstermin - allerdings ohne Hose. Dem Richter fällt das auf, als der Polizist sich vorstellen soll. Nach kurzer Verwirrung richtet der Beamte die Kamera auf seinen Oberkörper und der Termin wird trotz fehlender Hose weitergeführt.
Heidi Klum gibt bissigen ersten Einblick in ihr diesjähriges Halloween-Kostüm
Jedes Jahr dasselbe Spektakel, inklusive Geheimnistuerei: Bei ihrer legendären Halloween-Party trumpft Heidi Klum kostümtechnisch immer ganz groß auf. Das dürfte auch heute nicht anders sein. Auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte Klum als erstes Indiz eine Nahaufnahme ihres Mundes: Statt ihrer makellosen Zähne sind darauf viel Zahnfleisch und fiese spitze Reißzähne zu sehen. Ihr simpler Kommentar zu dem Horrorgebiss: "Ok... es geht los".
Bereits Anfang Oktober hatte das Model einen ersten vagen Vorgeschmack geliefert. Damals zeigte Klum mehrere Aufnahmen einer Gesichtsprothese auf einer Metallplatte. "Das ist erst der Anfang", kündigte sie dazu an. Vergangene Woche folgten weitere Hinweise. Sie teilte beispielsweise ein Foto, auf dem ein Gipsabdruck ihres gesamten Oberkörpers inklusive Arme, Rücken und vor allem Gesäß zu sehen ist. An den Schulterblättern sind Öffnungen für Schrauben gelassen - die Arme werden also wahrscheinlich beweglich sein. Um was genau es sich handelt, erfahren Sie natürlich in den nächsten Stunden bei uns...
... und bis dahin hier ein paar Impressionen der vergangenen schaurigen Kostüme von Heidi Klum:
Lebensgefährlich verletzte Bürgermeisterin von Herdecke meldet sich zu Wort
Noch bevor sie ihr Amt antreten kann, gerät Iris Stalzer unfreiwillig in die Schlagzeilen. Die frisch gewählte Bürgermeisterin von Herdecke wird am 7. Oktober in ihrem Haus lebensgefährlich verletzt. Ihre 17-jährige Adoptivtochter steht im Verdacht, sie stundenlang im Keller des Hauses bedroht und gequält zu haben. Neben 13 Messerstichen soll die 57-Jährige auch zahlreiche Kopfverletzungen erlitten haben. Gegen die Tochter wurde Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen.
Für den Umgang mit ihrem Fall hat Stalzer nun Medien und Politik kritisiert. "Ich habe tatsächlich überhaupt nicht erwartet, dass ein solcher Medienrummel entstehen würde", sagte Stalzer in einem Interview der "Westfalenpost". "Ich bin auch keine Bundespolitikerin oder ein Mensch, der irgendwie bundesweit Bedeutung hat." Und weiter: "Ich finde, da hätte man etwas rücksichtsvoller sein können. Ich denke auch, an der einen oder anderen Stelle sind da rechtliche Grenzen überschritten worden, leider." Bereits kurz nach Bekanntwerden der Tat - als die Hintergründe noch völlig unklar waren - hatten sich mehrere Politiker dazu geäußert. Bundeskanzler Friedrich Merz schrieb auf der Plattform X von einer "abscheulichen Tat". "Ich will jetzt Herrn Merz keinen Vorwurf machen und mir ist auch klar, dass wir in einer schnelllebigen Zeit leben", sagte Stalzer nun. "Aber sich binnen Minuten zu Dingen zu äußern, von denen man so wenig weiß und dann da eine Meinung zu zu haben, das finde ich extrem schwierig."
Mann will in losfahrendes Auto steigen und stirbt - Freundin am Steuer
Ein Mann ist in Unterhaching beim Versuch, in ein anfahrendes Auto zu steigen, gestürzt und tödlich verletzt worden. Eine 44-Jährige hatte ihren Wagen in der Nähe einer Polizeiwache geparkt, als der 33-Jährige auf der Rückbank Platz nehmen wollte. Noch bevor er ganz eingestiegen war, fuhr die Frau los. Der Mann stürzte zu Boden und wurde vom Fahrzeug erfasst. Er erlitt dabei schwerste Verletzungen und starb wenig später im Krankenhaus. Wie die Polizei mitteilte, standen die beiden in einer Beziehung. "Man geht davon aus, dass es sich um eine Art Liebesbeziehung handelte", drückte es eine Sprecherin der Münchner Polizei aus.
Ermittler gehen davon aus, dass die Frau möglicherweise die Dienststelle der Polizei aufsuchen wollte - aus welchem Grund, ist jedoch noch offen. Die Polizei bestätigte, dass es Zeugen des Geschehens gibt. Ein unfallanalytisches Gutachten soll weitere Details klären. Gegen die Fahrerin wird derzeit wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr ermittelt.
Spektakulärer Crash: Zug rast in Lkw voller Birnen
Im niederländischen Meteren entgeht ein Lkw-Fahrer nur knapp einer Katastrophe. Mit seinem Sattelzug überquert er einen Bahnübergang, legt kurz darauf aber plötzlich den Rückwärtsgang ein. Ein heranrasender Zug kracht in den Aufleger, Tausende Birnen fliegen umher, der Zug entgleist.
Trump bleibt bei künftigen Atomtests kryptisch
Meint er das wirklich ernst, oder ist das nur ein Bluff? Mit seiner überraschenden und wenig detailreichen Ankündigung, US-Atomwaffen wieder testen zu lassen, lässt Donald Trump aufhorchen. Nun hat der US-Präsident noch einmal nachgelegt und weitere Verwirrung gestiftet. Er lässt nämlich offen, ob die von ihm angekündigten Tests auch das Zünden von Atombomben umfassen. Auf eine entsprechende Frage antwortete er vor Journalisten an Bord der Air Force One: "Sie werden es sehr bald erfahren, aber wir werden einige Tests vornehmen." Weiter sagte er: "Andere Länder tun es. Wenn sie es tun, werden wir es auch tun, okay?" Damit bleibt offen, ob Trump nur Flugtests von atomwaffenfähigen Raketen im Sinn hat.
Donnerstag hatte der Präsident mitgeteilt, er habe das Militär angewiesen, nach einer Pause von 33 Jahren Atomwaffentests wieder aufzunehmen. Dies wurde als Botschaft an die rivalisierenden Atommächte China und Russland verstanden. Trumps Entscheidung folgt auf eine rasche Aufrüstung des chinesischen Atomwaffenarsenals in den vergangenen Jahren. Zudem gab Russland kürzlich erfolgreiche Tests eines atomwaffenfähigen Marschflugkörpers sowie eines nuklear angetriebenen Torpedos bekannt.
Riesige Wand an türkischer Baustelle bricht komplett weg
Auf einer Baustelle in der türkischen Millionenmetropole Istanbul kommt es zu einem spektakulären Unglück. An einer riesigen Stützwand neben einer tiefen Baugrube tun sich plötzlich Risse im Beton auf - kurz darauf stürzt die gesamte Konstruktion in sich zusammen und reißt Teile der angrenzenden Straße mit.
Starkregen in New York fordert zwei Tote
Bei einem Unwetter mit Starkregen sind in der Millionenmetropole New York mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 39-Jähriger sei im Stadtteil Brooklyn in seinen Keller gegangen, um einen seiner Hunde zu retten, und dann dort von den Wassermassen eingeschlossen worden, hieß es von der New Yorker Feuerwehr. Ein Taucher habe ihn herausgezogen, in einem Krankenhaus sei er später für tot erklärt worden. In Manhattan sei ein 43 Jahre alter Mann tot in einem überfluteten Keller entdeckt worden. Das Unwetter war am Donnerstag über New York hinweggezogen. Zahlreiche Keller, Straßen und U-Bahnstationen wurden überflutet, auf den Flughäfen der Stadt kam es zu stundenlangen Verspätungen.
Kita in Hannover: Nachbarin filmt brutalen Umgang mit autistischem Kind
Ein Kita-Erzieher aus Hannover verliert die Nerven, schubst ein autistisches Mädchen und packt es grob an. Eine Nachbarin hört Schreie, zückt ihr Handy und filmt das Geschehen. Für die Mutter ist die Frau die Retterin ihrer Tochter - die Behörden starten Ermittlungen.
Vermieter installiert Kameras in Wohnungen - Studentin entlarvt ihn
Der Albtraum einer jeden Person, die zur Miete wohnt: In Italien soll ein Vermieter in mehreren seiner Wohnungen Kameras versteckt und damit seine Mieterinnen und Mieter überwacht beziehungsweise ausgespäht haben. Der Fall wurde bekannt, als eine Studentin an der Lampe ihres Badezimmerspiegels eine Kamera entdeckte und die Polizei alarmierte. Bei Durchsuchungen entdeckten die Behörden Kameras in 15 weiteren Wohnungen.
Der 56 Jahre alte Mann aus der Stadt L'Aquila ging nach Angaben der Polizei bei dem Verstecken der Überwachungskameras perfide vor. Er brachte diese etwa in Badlüftern über Duschkabinen oder an Deckenlampen an. In einem Fall war sogar eine Kamera in einer Waschmaschine versteckt. Sie überwachte den Raum durch ein kleines eingebohrtes und von einem Sticker verdecktes Loch. Wie die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann die Videoaufnahmen im Netz auf einschlägigen Plattformen hochgeladen hat. Gegen den Mann wurde wegen Eingriffs in die Privatsphäre Strafanzeige erstattet.
Fahrer entdeckt bei gekauftem SUV Bremsklötze aus Holz
"So was sieht man nicht alle Tage": Die Polizei in Ludwigsburg hat an einem Luxusauto mit einem Neuwert von 100.000 Euro Bremsklötze aus Holz entdeckt. Der Mitarbeiter einer Firma nahm das Fahrzeug zuvor entgegen, nachdem diese das Auto auf einer Auktionsplattform erworben hatte, wie die Polizei in den sozialen Netzwerken berichtete. Anschließend habe der Fahrer festgestellt, dass das Auto überhaupt keine Bremsleistung zeige.
Er verständigte demnach Abschleppdienst und Polizei, woraufhin der SUV zu einem Autohaus gebracht wurde. Dort konnte an den vorderen beiden Felgen verbrannter Holzstaub festgestellt werden. Beim Abmontieren der Reifen stellte sich heraus, dass in den vorderen Bremssätteln Bremsklötze aus Holz waren - passformgerecht montiert. Auf einem der Bremsklötze wurde mit Filzstift der Name eines Autoteilzulieferers geschrieben. "Kreativ, aber lebensgefährlich", schrieb die Polizei dazu. Gegen den Erstbesitzer wurde nach dem Vorfall am Mittwoch vergangener Woche Anzeige erstattet. Der Hintergrund des Vorfalls sei noch Gegenstand der Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin.
Heldenhafte Rettung: Hund stürzt von Klippe zwölf Meter in die Tiefe
In Kalifornien stürzt ein Hund bei einem Spaziergang mit seinem Besitzer eine Klippe herunter. Er fällt zwölf Meter an der Steilküste herab und kann sich auf einen Vorsprung retten. Einsatzkräfte seilen sich zu dem Tier ab und ziehen es mit vereinten Kräften wieder hoch.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Heidi Ulrich hat sich ins wohlverdiente Wochenende verabschiedet und mir den "Tag" überlassen. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder sonstigen Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
FBI hat womöglich Anschlag in den USA vereitelt
In den USA sind mehrere Personen festgenommen worden, die einen potenziellen Terroranschlag im US-Bundesstaat Michigan geplant haben sollen. Das gibt FBI-Chef Kash Patel bekannt. Die Verdächtigen hätten mutmaßlich eine "gewaltsame Attacke" über das jetzige Halloween-Wochenende geplant. Die Festnahmen erfolgten demnach an diesem Morgen. Später sollen mehr Details bekannt gegeben werden.
Explosion in NRW: "Halle ist komplett ausgebrannt"
In Castrop-Rauxel kommt es aus bisher unbekannten Gründen zur Explosion eines Tanklasters. Die Flammen konnten bereits eingedämmt werden, zwei Menschen schweben wohl noch in Lebensgefahr. RTL- und ntv-Reporter Valerio Magno berichtet.
Reuiger Dieb gibt Totenkopf nach 60 Jahren zurück
Und zwar anonym per Post. "Auf meinem Schreibtisch lag plötzlich ein großes, verschnürtes Paket ohne konkreten Absender", sagt der Domarchitekt des Wiener Stephansdoms, Franz Zehetner, der "Kronen-Zeitung". Im Paket fand er einen menschlichen Schädel und einen Brief, den ein älterer Mann aus Norddeutschland geschrieben haben will. "Ich habe den skelettierten Kopf dereinst als junger Tourist bei einer Führung durch die Katakomben gestohlen. Jetzt - am Ende meines Lebens angelangt - will ich mit mir ins Reine kommen", wird aus dem Brief zitiert. Dem Bericht zufolge kehrte der Schädel so nach etwa 60 Jahren zurück in den Dom. Er sei gerührt gewesen, sagt der Domarchitekt. Ihm zufolge lässt sich der Schädel nicht mehr den übrigen Gebeinen zuordnen, er sei aber würdevoll einer letzten Ruhestätte zugeführt worden. In den Katakomben befinden sich die Überreste unzähliger Toter.
Linksliberale gewinnen Wahl in den Niederlanden
Die linksliberale Partei D66 hat die Parlamentswahl in den Niederlanden gewonnen. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP meldet, dass die D66 inzwischen einen uneinholbaren Vorsprung vor der PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders habe. Damit hat D66-Chef Rob Jetten beste Chancen, nächster Ministerpräsident zu werden.
Nasa schreibt Kim Kardashian wegen Mondlandung
Die Nasa will die Verschwörungstheorie über eine angeblich gefakte Mondlandung nicht auf sich sitzen lassen. In sozialen Medien schreibt der Leiter der US-Raumfahrtbehörde, Sean Duffy: "Ja, Kim Kardashian, wir waren schon auf dem Mond ... sechsmal!" Die Unternehmerin zweifelt daran, dass die Mondlandung von 1969 stattgefunden hat. "Ich glaube, es war gefälscht", sagte Kardashian in der letzten Folge ihrer Reality-Show "The Kardashians".
Minister besucht Sarkozy im Gefängnis und wird verklagt
Der Haftbesuch beim französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy hat Justizminister Gérald Darmanin eine Klage eingebracht. Eine Gruppe von rund 30 Anwälten wirft dem Minister in der Klageschrift Parteilichkeit vor. Unter anderem sehen sie die Objektivität des Ministers durch dessen "öffentlichen Mitleidsbekundungen" in Frage gestellt.
Darmanin hatte öffentlich seine "Trauer" über Sarkozys Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe wegen geplanter Korruption bekundet. In einem Interview hatte der Minister gesagt, als früherer Mitarbeiter Sarkozys könne ihn "die Not dieses Mannes nicht gleichgültig lassen". Am Tag nach Sarkozys Haftantritt besuchte er ihn. Der Minister argumentiert, es gehöre zu seiner "Wachsamkeitspflicht als Verwaltungschef", sich zu vergewissern, dass der frühere Präsident im Gefängnis sicher untergebracht sei. Die Unabhängigkeit der Richter werde dadurch nicht gefährdet.
Trump erlaubt sich wieder den gleichen Halloween-Streich
Der Präsident und Ehefrau Melania verteilen an Halloween vor dem Weißen Haus Süßigkeiten an Kinder. Auch dieses Jahr spielt Trump dabei einem Kind einen Streich. Den hat er schon einmal aus seiner Trickkiste geholt.
Rekordregen stürzt New York ins Verkehrschaos
Nach einem schweren Unwetter in New York kämpft die Stadt gegen großflächige Überschwemmungen. Das Wasser steht teils einen Meter hoch in den Straßen, viele U-Bahnstationen sind vollgelaufen. Ein Mann ertrinkt in seinem Keller.
CDU stimmt AfD-Antrag in Kreistag zu
Ein Antrag der AfD-Fraktion hat erstmals im Kreistag Vorpommern-Greifswald eine Mehrheit gefunden - das melden mehrere Medien. Insgesamt fünf der acht Fraktionen hätten zugestimmt, darunter die CDU, berichtet der NDR. SPD, Grüne und Linke stimmten dagegen. Im Kreistag vertreten sind zudem die Fraktionen "Gemeinsam für Vorpommern Greifswald", "Bürger für Vorpommern-Greifswald" und "Bündnis parteiloser Bürgermeister/ Kleingärtner und Siedler".
Bei dem Antrag geht es um eine geplante Brücke über den Peenestrom, der die Insel Usedom vom Festland trennt. In dem Beschluss werde Landrat Michael Sack von der der CDU aufgefordert, sich bei Land und Bund für eine zügige Umsetzung des geplanten Bauvorhabens einzusetzen, heißt es beim NDR. SPD, Linke und Grüne kritisieren, es handele sich bei dem Beschluss vor allem um Symbolpolitik, da der Landrat keine Entscheidungsbefugnis habe.
Billie Eilish an Milliardäre: "Gebt euer Geld ab"
Sängerin Billie Eilish hat bei einer Preisverleihung des "Wall Street Journal Magazine" für einen denkwürdigen Moment gesorgt. Während ihrer Dankesrede rief sie insbesondere die superreichen Gäste im Saal dazu auf, mehr von ihrem Vermögen zu teilen. "Ich würde sagen, wenn man Geld hat, wäre es großartig, es für gute Dinge einzusetzen - vielleicht an Menschen zu geben, die es brauchen", sagte die Musikerin. "Ich liebe euch alle, aber hier gibt es ein paar Leute, die deutlich mehr Geld haben als ich. Wenn ihr Milliardäre seid - warum seid ihr es? Kein Hate, aber ja, gebt euer Geld ab, Shorties", sagt sie lachend - und löst damit ein Gemurmel sowie vereinzeltes Lachen und Applaus im Publikum aus.
Im Publikum saß auch Milliardär Mark Zuckerberg - der laut "Forbes" derzeit der drittreichste Mensch der Welt. Seine Ehefrau Priscilla Chan wurde bei der Veranstaltung als Philantrophy in Science Innovator 2025 geehrt - für ihre Arbeit mit der Chan-Zuckerberg-Initiative, die sich der Erforschung und Behandlung von Krankheiten widmet. Das Paar hat bereits zugesagt, im Laufe seines Lebens 99 Prozent seiner Meta-Aktien für wohltätige Zwecke zu spenden. Und Billie Eilish selbst? Sie will 11,5 Millionen Dollar von den Einnahmen ihrer letzten Tour spenden.
Großbrand in Castrop-Rauxel – Rauch zieht auf Autobahn
Eine Rauchwolke zieht über Teile der Stadt Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet. In einem Gewerbegebiet ist ein Brand ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar, wie eine Sprecherin der Stadt sagt. Nach Angaben der Polizei in Recklinghausen gibt es offenbar Verletzte. Genaueres dazu sei aber noch unklar. Zeugen berichten von einem Explosionsgeräusch.
Die Feuerwehr bekämpft den Brand mit zahlreichen Kräften. Anwohner wurden aufgefordert, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Rauch ziehe zudem über die Autobahn 42, heißt es von der Stadt. Daher werde Autofahrern dazu geraten, langsamer zu fahren.
Update von 11 Uhr: Vier Menschen wurden verletzt, wie die Stadt mitteilt. Zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Das Feuer brach demnach bei Reinigungsarbeiten an einem Tankwagen in einer Speditionshalle aus. Neben der Halle brannte auch ein Auto.
Störung in Web und App - ntv.de zeitweise offline
Liebe ntv.de-Nutzerinnen und Nutzer,
leider konnten wir Sie heute Morgen nicht wie gewohnt bei Ihrem frühen Start in den Tag begleiten. Aufgrund nächtlicher Wartungsarbeiten an unserer digitalen Infrastruktur kam es zu Ausfällen, sodass unsere App und Website nicht erreichbar waren. Nun sind wir wieder stabil am Start und werden Sie wie gewohnt mit Nachrichten aus aller Welt versorgen. Bleiben Sie uns als Nutzer gewogen!
Ihr ntv.de-Team
Arbeitgeberpräsident fordert Verzicht auf Mütterrente
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert angesichts der Konjunkturschwäche von CSU-Chef Markus Söder und der schwarz-roten Koalition einen Verzicht auf die Ausweitung der Mütterrente. "Die Mütterrente darf nicht weiter erhöht werden", sagt er der "Augsburger Allgemeinen". "Der Staat muss die Mütterrente mit Steuergeld bezahlen - und dieses Geld fehlt dann für Investitionen." Er appelliere an die Bundesregierung, bei der Rente an die Jüngeren und nicht ausschließlich an die Älteren zu denken.
Söder verteidigte die Ausweitung der Mütterrente kürzlich gegen Kritik. Es gehe auch darum, dass Frauen Gerechtigkeit für erbrachte Lebensleistungen bekommen müssten. Ab 2027 sollen bei der Rentenberechnung auch für vor 1992 geborene Kinder die Erziehungsleistung von Müttern beziehungsweise Vätern im vollen Umfang von drei Jahren anerkannt werden.
Diese 25-Jährige wird seit Tagen vermisst
Eine 25-Jährige wird seit fast drei Tagen vermisst. Die Polizei sucht mit mehreren Fotos nach ihr. Wer sie gesehen hat, soll sich bei der Polizei melden. Zuletzt gesehen wurde sie demnach am Dienstagvormittag in einer Fachklinik in Herborn im Lahn-Dill-Kreis. Sie sei dringend auf ärztliche Hilfe angewiesen, schreibt die Polizei.
So wird die Gesuchte beschrieben: Sie ist etwa 1,58 Meter groß, hat eine schmale Figur, mittelblonde schulterlange Haare. Zuletzt trug sie eine dunkle Funktionssporthose und eine dunkle Funktionsjacke.
Andrew verliert Prinzentitel: Virginia Giuffres Familie reagiert
Die Familie von Virginia Giuffres Familie reagiert auf die Entscheidung von König Charles III., seinem Bruder Andrew die royalen Titel und das Wohnrecht in der Royal Lodge zu entziehen. In einer Erklärung, die der BBC vorliegt, spricht ihr Bruder Sky Roberts am Donnerstag von einem Sieg. Darin heißt es: "Heute hat ein ganz gewöhnliches amerikanisches Mädchen aus einer ganz gewöhnlichen Familie einen britischen Prinzen mit ihrer Wahrheit und ihrem außergewöhnlichen Mut zu Fall gebracht."
Giuffre, die Anfang des Jahres Suizid beging, hatte Andrew beschuldigt, sie als Teenagerin mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Prinz Andrew hat die Vorwürfe gegen ihn zwar stets bestritten, im Jahr 2022 zahlte er der US-Australierin jedoch mehrere Millionen Dollar, die im Gegenzug ihre zivilrechtliche Klage gegen den Prinzen fallen ließ. Kürzlich erschienen postum Giuffres Memoiren, die ihn belasten. Er war auch wegen seiner früheren Verbindungen zu dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck geraten.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
passend zu Halloween hat bei uns die Technik heute früh gespukt. Daher kommt die Begrüßung nun später als sonst. Inzwischen ist das Problem gelöst und wir können auf die Termine des Tages schauen:
Außenminister Johann Wadephul setzt im Libanon seinen mehrtägigen Nahostbesuch fort. In Beirut sind Gespräche mit dem Präsidenten, dem Außenminister und dem Premier des Landes geplant. Dabei dürfte die schleppende Entwaffnung der vom Iran unterstützten Schiitenmiliz Hisbollah eine wichtige Rolle spielen.
Nach der Todesfahrt von Mannheim am Rosenmontag steht ein 40-Jähriger aus Ludwigshafen von heute an vor dem Landgericht Mannheim. Zwei Menschen wurden bei der Tat getötet, 14 weitere verletzt. Die Anklage lautet auf Mord und versuchten Mord. Die Staatsanwaltschaft sieht keine Hinweise auf ein politisches Motiv.
Der FC Augsburg und Borussia Dortmund eröffnen um 20.30 Uhr den 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga.
Opferzahl nach Wirbelsturm "Melissa" gestiegen
In der Karibik ist die Zahl der Todesopfer durch den Wirbelsturm "Melissa" auf mindestens 50 gestiegen. Allein in Haiti starben nach vorläufigen Behördenangaben 30 Menschen, auf Jamaika mindestens 19, aus der Dominikanischen Republik wurde ein Todesopfer gemeldet. Zudem wurden zahlreiche Menschen verletzt. Es ist mit steigenden Opferzahlen zu rechnen, unter anderem, da auf Jamaika viele Ortschaften nach dem Hurrikan nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten sind. Derweil laufen die Bergungs- und Aufräumarbeiten an. Auf Jamaika konnten erste Hilfsflüge landen.
Inzwischen ist der abgeschwächte Sturm an der Inselkette Bermuda vorbeigezogen und soll laut dem US-Hurrikanzentrum als Tiefdruckgebiet über dem Atlantik enden.