Mittwoch, 03. Juni 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Mittwoch, der 3. Juni 2020

Liebe Leserinnen und Leser, kurz vor dem Feierabend erreicht uns noch die wohl wichtigste Nachricht des Tages: Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben sich im Kampf gegen die Corona-Krise auf ein milliardenschweres Konjunkturpaket verständigt. Ziel ist es, Familien, Arbeitnehmern, Unternehmen und Kommunen angesichts der Belastungen durch die Pandemie finanziell unter die Arme zu greifen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:14 Uhr

Mordfall Greta: Staatsanwaltschaft räumt Versäumnis ein

Nach dem gewaltsamen Tod der dreijährigen Greta in Viersen hat die Staatsanwaltschaft Kleve einen Fehler eingeräumt. Frühere Hinweise zur psychischen Auffälligkeit einer inzwischen mordverdächtigen Erzieherin seien nicht weitergegeben worden, obwohl dies vorgeschrieben sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage der dpa.

  • Bei vorangegangenen älteren Ermittlungen wegen Vortäuschens einer Straftat seien Erkenntnisse zur psychischen Verfassung der Kindergärtnerin aufgetaucht, die der Aufsichtsbehörde ihrer Kindertagesstätte hätten mitgeteilt werden müssen.
  • Die Behörde hatte die früheren Ermittlungen gegen die inzwischen mordverdächtige Erzieherin wegen geringer Schuld eingestellt. Eine Rechtsmedizinerin hatte dabei festgestellt, dass die Erzieherin dringend psychologische Hilfe benötige und es sich bei der Straftat um einen Hilferuf gehandelt haben könnte. Die Erzieherin selbst habe den Bedarf bestätigt. Sie und ihre Eltern hätten versichert, dass man sich um professionelle Hilfe kümmern werde.
  • Weil nicht auszuschließen gewesen sei, dass die psychische Verfassung der Frau auch eine Gefahr für die betreuten Kinder darstellen könne, hätte dies der Aufsichtsbehörde trotz der eingestellten Ermittlungen gemeldet werden müssen, so Oberstaatsanwalt Günter Neifer.
21:33 Uhr

Drei weitere US-Polizisten in Fall George Floyd beschuldigt

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei seiner brutalen Festnahme werden einer US-Senatorin zufolge drei weitere Polizisten offiziell beschuldigt. Zugleich würden die Vorwürfe gegen den Polizisten Derek Chauvin verschärft, der Floyd minutenlang das Knie auf den Nacken gedrückt hatte, erklärte Senatorin Amy Klobuchar. Anstelle eines "Mordes dritten Grades" werde ihm fortan ein "Mord zweiten Grades" zur Last gelegt.

21:11 Uhr

Snapchat empfiehlt Trump-Posts nicht mehr

Der Instant-Messaging-Dienst Snapchat empfiehlt seinen Nutzern fortan keine Posts von US-Präsident Donald Trump mehr.

"Wir werden keinen Stimmen zu mehr Gehör verschaffen, die zu rassistischer Gewalt und Ungerechtigkeit anstiften", erklärte das Unternehmen auf Anfrage. Deswegen würden Trumps Posts fortan nicht mehr im Bereich "Snapchat Entdecken" aufgeführt, in dem das Online-Portal seinen Nutzern bestimmte Inhalte empfiehlt. Das Snapchat-Konto des Präsidenten bleibt aber aktiv.

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20:40 Uhr
Breaking News

Fall Maddie: Ermittlungen gegen Deutschen

Im Fall der seit 13 Jahren vermissten Madeleine "Maddie" McCann hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Mordermittlungen gegen einen 43-jährigen Deutschen eingeleitet. Wie das Bundeskriminalamt mitteilte, handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter, der derzeit in anderer Sache eine längere Haftstrafe verbüßt. Die damals dreijährige Maddie McCann war im Mai 2007 aus einer Ferienanlage in Portugal verschwunden.

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20:32 Uhr

Anwalt: George Floyd wurde "zu Tode gefoltert"

Der bei einem brutalen Polizeieinsatz getötete Afroamerikaner George Floyd wurde nach Ansicht seines Anwalts "zu Tode gefoltert".

Der 46-Jährige habe um Luft gerungen wie ein Fisch auf dem Trockenen, sagte Anwalt Benjamin Crump vor Journalisten in Minneapolis. Alle Polizeibeamten, die an seiner Festnahme beteiligt waren, müssten festgenommen und angeklagt werden, forderte der Anwalt.

Ein Sohn Floyds, Quincy Mason, sagte bei der Pressekonferenz: "Wir wollen Gerechtigkeit für das, was gerade passiert."

19:43 Uhr

Trump im Bunker: War nur eine "Inspektion"

Die "New York Times" hat am Wochenende berichtet, dass US-Präsident Trump am Freitagabend angesichts von Ausschreitungen nahe des Weißen Hauses von Personenschützern in den Bunker unter seinem Amtssitz gebracht worden sei. Jetzt äußert sich Trump selbst zu dem Vorfall.

  • "Das war ein falscher Bericht." Er habe sich nur eine "winzige, kleine, kurze Zeit" in dem Bunker aufgehalten, "und es war mehr eine Inspektion", sagte Trump in einem Interview mit dem konservativen Sender Fox News.
  • "Ich habe darüber gelesen, als ob es ein großes Ding gewesen wäre. Es gab nie ein Problem, wir hatten nie ein Problem, niemand stand kurz davor, uns ein Problem zu bereiten. Der Secret Service macht einen unglaublichen Job, die Kontrolle über das Weiße Haus zu bewahren."
  • Er habe sich den Bunker tagsüber - nicht wie berichtet abends - "angeschaut", führte Trump aus. Mitarbeiter des für den Schutz des Präsidenten zuständigen Secret Service hätten ihm gesagt, es wäre ein "guter Zeitpunkt herunterzugehen".
19:11 Uhr

Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals ist tot

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Werner Böhm ist im Alter von 78 Jahren gestorben.

(Foto: imago stock&people)

Mit seinem Hit "Polonäse Blankenese" landete er 1981 auf Platz 1 der deutschen Charts. Jetzt ist Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals tot. Der Sänger starb in der Nacht zu Dienstag in seiner Wohnung auf Gran Canaria, berichtet die "Bild" unter Berufung auf Böhms Ehefrau Susanne. Er wurde 78 Jahre alt.

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18:44 Uhr

Trächtiger Elefant frisst Ananas mit Sprengkörpern und stirbt

In Indien hat ein trächtiger Elefant eine mit Feuerwerkskörpern gefüllte Ananas gegessen und ist an den Folgen gestorben.

Die Böller explodierte im Mund des wilden Tieres. Die werdende Elefantenmutter irrte dann in der vergangenen Woche noch tagelang herum. Schließlich verhungerte sie samt des ungeborenen Jungen, weil sie wegen schwerer Verletzungen nicht mehr essen konnte.

Mit Feuerwerkskörpern gefüllte Ananas werden in der Region von Farmern genutzt, um Wildschweine von Feldern fernzuhalten. Immer wieder werden sie auf diese Weise verletzt.

17:52 Uhr

Schwarzer Ex-Polizeichef bei Unruhen in USA erschossen

In St. Louis im US-Bundesstaat Missouri ist ein afroamerikanischer Ex-Polizeichef auf offener Straße erschossen worden. Das berichten übereinstimmend mehrere US-Medien. Der 77-Jährige wollte offenbar ein Geschäft seines Bekannten vor den Plünderern schützen, als die Schüsse fielen. David Dorns letzte Momente wurden live auf Facebook übertragen. Das Video ist mittlerweile gelöscht worden.

US-Präsident Trump beschuldigte "verabscheuungswürdige Plünderer" für Dorns Tod. "Wir ehren unsere Polizisten, vielleicht mehr als je zuvor", schrieb er auf Twitter.

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17:03 Uhr

Schwerer Unfall in Bayern - vier Tote

Schrecklicher Unfall in Bayern: Auf der Bundesstraße B17 bei Denklingen südwestlich von München kollidieren ein Lastwagen und ein Auto - vier Menschen sind sofort tot. Weitere Details liegen noch nicht vor.

Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei waren im Einsatz. Der Unfall ereignete sich gegen 15.00 Uhr, die B17 ist voll gesperrt.

Update: Bei den Toten handelt es sich um die Autoinsassen. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt.

16:21 Uhr

Halle-Attentäter entkommt Aufsehern und klettert über Zaun

Der Attentäter des versuchten Anschlags auf eine Synagoge in Halle ist während seiner Untersuchungshaft für mehrere Minuten seinen Aufsehern entkommen.

  • Stephan B. sei bereits am Samstagnachmittag über einen Zaun eines Hofes im Gefängnis geklettert und habe sich etwa fünf Minuten unbeaufsichtigt im Innenbereich bewegt, teilte das Justizministerium mit. Anschließend nahmen ihn die Aufseher wieder in Gewahrsam. B. soll dabei keinen Widerstand geleistet haben. 
  • Laut Justizministerium darf der Attentäter seine kameraüberwachte Zelle eigentlich nicht ohne Aufsicht verlassen.
  • Als erste Konsequenz wurden die für die Aufsicht zuständigen Mitarbeiter in andere Bereiche versetzt.
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16:04 Uhr

Vater soll Matratze mit dreijährigem Sohn angezündet haben

In Lennestadt in Nordrhein-Westfalen soll ein Mann seinen Sohn vor mehr als einem Monat heimtückisch ermordet haben - davon gehen die Ermittler aus.  

Der tatverdächtige Vater des dreieinhalb Jahre alten Jungen soll seinen Sohn nach bisherigen Erkenntnissen gewürgt oder stranguliert haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Unklar sei, ob diese Verletzungen bereits tödlich gewesen seien. Danach soll er das Kind auf eine Matratze in einem Abstellraum gelegt und die Unterlage angezündet haben. Dabei habe er vermutlich Brandbeschleuniger genutzt.

  • Die Ermittlungen zu den Umständen und Hintergründen der Tat dauern noch an. Der Vater des Kindes und seine Mutter hatten sich vor mehr als einem Jahr getrennt. Seither hatte es mit der Zustimmung der Mutter bereits mehrere kurze Besuche des Kleinkindes bei dem aus Marokko stammenden Mann gegeben.
  • Nachdem er das Feuer in seiner Wohnung gelegt hatte, war der zum Tatzeitpunkt 33-Jährige aus dem Fenster gesprungen - mutmaßlich um sich selbst zu töten.
  • Der Mann befindet sich noch immer im Justizkrankenhaus. Ein Haftbefehl war kurz nach der Obduktion des Kinderleichnams beantragt worden.
Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

15:30 Uhr

Bundesregierung "erschüttert" durch Tod von George Floyd

Die Bundesregierung hat mit Entsetzen auf den Tod von George Floyd reagiert. Dies sei "ein entsetzlicher und auch vermeidbarer" Tod gewesen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Der Vorfall habe viele Menschen in Deutschland und weltweit und "auch die Bundesregierung erschüttert". Dies gelte auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich.

  • Mit Blick auf die Ausschreitungen und Übergriffe, die es zuletzt bei Demonstrationen in den USA gegeben hatte, sagte Seibert, die Bundesregierung hoffe, "dass die Gewalt endet".
  • "Der amerikanische Rechtsstaat" werde sich des Todes von George Floyd annehmen, zeigte sich Seibert überzeugt. Es gebe in dem Land derzeit auch "massenhaft friedliche Proteste" und eine "lautstarke mediale Debatte" rund um den Vorfall sowie über Rassismus und Polizeigewalt im Allgemeinen.
  • Angesprochen auf die Lage schwarzer Menschen in Deutschland sagte Seibert, er sei "sicher", dass es auch hierzulande Rassismus gebe. "Ganz sicher ist Rassismus kein amerikanisches Problem", betonte er. Vielmehr gebe es ihn "in vielen Gesellschaften".
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15:06 Uhr

Leiche in WG entdeckt: Mann soll Mitbewohner erstochen haben

Im sächsischen Wurzen ist die Leiche eines Mannes in einer Wohnung entdeckt worden. Der 24-Jährige wurde getötet.

  • Unter dem Verdacht des Totschlags wurde daraufhin ein 34-Jähriger festgenommen. Der Mann werde noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt, erläuterte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
  • Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass die beiden Männer gemeinsam in einer Wohngemeinschaft gelebt hatten und das Opfer erstochen worden ist. Dies wollte die Staatsanwaltschaft aber nicht bestätigen.
  • Das Opfer und der festgenommene Mann stammen nach Polizeiangaben aus Pakistan. Weitere Details zur Todesursache und zu den Hintergründen der Tat wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.
14:45 Uhr
Breaking News

Flughafen Tegel bleibt doch am Netz

Der Berliner Flughafen Tegel wird nun doch nicht vorübergehend geschlossen. Man rechne wieder mit steigenden Passagierzahlen, sagt Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

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14:38 Uhr

Mann will unbedingt in Haft - darf aber nicht

Der Wunsch nach einer ruhigen Nacht in einer Polizeizelle hat sich für einen 50-jährigen Bremerhavener nicht erfüllt. Der angetrunkene Mann überwand in der Nacht auf dem Gelände der Polizei ein Metalltor vor den Arrestzellen. Eine Polizei-Mitarbeiterin bemerkte die Aktion gegen 1.00 Uhr auf einer Überwachungskamera.

"Alle wollen hier raus - keiner will hier rein", wunderte sich die Polizei in einer Pressemitteilung. Der Mann war aber ein "Stammgast", der den verdutzten Beamten erklärte, er wolle endlich mal wieder ruhig schlafen, ohne von anderen gestört zu werden.

Daraus wurde dann aber nichts. Es lagen keine rechtlichen Gründe für eine Ingewahrsamnahme vor. Der Mann musste wieder gehen.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Michael Bauer hat sich vor wenigen Minuten in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Ab jetzt begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachmittag!

13:54 Uhr

Symbol der linksradikalen Berliner Szene - "Liebig 34" wird geräumt

Ein linker Bewohner-Verein soll ein umstrittenes Haus in Berlin nach einem Urteil des örtlichen Landgerichts verlassen. Nach monatelangem Rechtsstreit wurde der Räumungsklage des Hausbesitzers stattgegeben. Ein Einspruch gegen die Entscheidung ist noch möglich. Das sogenannte Projekt "Liebig 34" im Berliner Stadtteil Friedrichshain gilt als eines der letzten Symbole der linksradikalen Szene in der Stadt.

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(Foto: imago images/Bildgehege)

Der Bewohner-Verein, der sich als "anarcha-queer-feministisches Hausprojekt Liebig 34" bezeichnet, hatte sich nach einer Kündigung geweigert, das Haus zu verlassen. 2018 endete der auf zehn Jahre befristete Gewerbemietvertrag, den der Verein mit dem Hausbesitzer abgeschlossen hatte. Vor dem Verhandlungstag im Januar hatten mutmaßlich Linksextremisten einen Anschlag mit stinkender Buttersäure auf das Auto eines Rechtsanwalts des Hausbesitzers verübt. Beim Prozessauftakt im November 2019 war es zu tumultartigen Szenen im Landgericht gekommen.

13:29 Uhr

70-Jähriger geht in Düsseldorf in Flammen auf und stirbt

In Düsseldorf ist am Dienstagabend ein 70-Jähriger an einer Bushaltestelle in Flammen aufgegangen und gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt mitteilten, bemerkten Zeugen den brennenden Mann, löschten das Feuer und wählten den Notruf. Der 70-Jährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

Dort starb er am Mittwoch an seinen Brandverletzungen. Zunächst war die Identität des Manns unbekannt, später wurde er als ein 70-Jähriger identifiziert, der in Düsseldorf wohnte. Was bei dem Vorfall im Stadtteil Eller passierte, war nach Angaben der Ermittler zunächst unklar. Sie rechneten damit, frühestens am Donnerstagmittag weitere Erkenntnisse mitteilen zu können.

13:02 Uhr

Comedian Oliver Pocher sieht Kollegen gerne scheitern

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Stand zuletzt mit einem Programm im Autokino-Format auf der Bühne: Oliver Pocher.

(Foto: imago images/Future Image)

Oliver Pocher hat Spaß am Misserfolg mancher Kollegen. In einem Interview mit dem Magazin "Playboy" verriet der 42 Jahre alte Comedian: "Es gibt Kollegen, die ich total beschissen finde, und da freue ich mich, wenn alles von denen abkackt." Umgekehrt gab es nach seinen Worten in der Medienbranche "zu jeder Zeit Leute, die sich freuen, mich abschreiben zu können", sagte Pocher. Auf die Nachfrage, was für Leute das seien, antwortete er: "Fast alle."

12:35 Uhr

22-Jähriger bespuckt und attackiert vierjähriges Mädchen

Ein Mann hat in der Saarbrücker Innenstadt ein vierjähriges Mädchen laut Polizei grundlos attackiert und bespuckt. Der 22-Jährige habe bei der Festnahme zudem versucht, die Beamten zu schlagen, teilte die Polizei mit. Er sei in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Demnach war das Kind am Dienstagabend mit seinem Fahrrad in der Innenstadt von Saarbrücken unterwegs, als der 22-Jährige es attackierte. Dabei habe er gegen das Fahrrad getreten, sodass das Mädchen gefallen sei. Zudem habe er es bespuckt. Das Kind stehe unter Schock, sei aber nicht weiter verletzt worden. Anschließend sei der 22-Jährige zunächst geflohen, aber von den alarmierten Beamten verfolgt worden.

Bei der Festnahme versuchte der Mann laut Polizei, den Beamten eine Getränkedose überzuschütten und sie zu schlagen. Der 22-Jährige habe sich bereits früher in psychiatrischer Behandlung befunden, hieß es in einer Mitteilung. Weitere Hintergründe der Tat waren unklar.

12:19 Uhr

Stacheliger Vertreter zum Gartentier des Jahres gewählt

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(Foto: imago images/Cavan Images)

Der Igel ist in einer Abstimmung der Heinz-Sielmann-Stiftung zum Gartentier des Jahres 2020 gewählt worden. Rund 32 Prozent der 7800 Teilnehmer stimmten bei dem Onlinevotum für das Tier, wie die Stiftung in Duderstadt mitteilte. Die Stiftung hatte sechs Tiere zur Auswahl gestellt. Auf dem zweiten Platz folgte mit etwa 23 Prozent die Gehörnte Mauerbiene, den dritten Rang belegte mit rund 17 Prozent der Gartenrotschwanz.

Die Naturschutzstiftung will mit dem Wettbewerb nach eigenen Angaben auf den "dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft" hinweisen. Sie organisiert die Abstimmung seit 2010. In diesem Jahr konnten Interessierte vom 17. April bis zum 1. Juni ihre Stimme abgeben.

12:12 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:50 Uhr

Betreiber von Bordellring zu langen Haftstrafen verurteilt

Menschenhandel, Einschleusung, Zwangsprostitution, Ausbeutung und Steuerhinterziehung sind die Anschuldigungen gegen fünf Betreiber eines bundesweiten Bordellrings mit Transsexuellen aus Thailand. Nun sind die Urteile gesprochen worden. Gegen die Hauptangeklagte, eine 61 Jahre alte Frau aus Thailand, wurden acht Jahre und neun Monate Freiheitsstrafe verhängt. Ihr Partner, ein 61 Jahre alter Deutscher, wurde zu vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die drei weiteren Angeklagten erhielten Strafen zwischen drei Jahren und zwei Jahren auf Bewährung.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt warf den Angeklagten vor, über Jahre vor allem Transsexuelle aus Thailand mit erschlichenen Touristenvisa nach Deutschland eingeschleust zu haben. Ziel sei gewesen, sie als Prostituierte auszubeuten. Die Transsexuellen wurden als Mann geboren und leben als Frau. Sogenannte Ladyboys sind zum Beispiel in Asien bekannt, einige davon arbeiten im Rotlicht-Milieu.

11:27 Uhr

Böhmermann kehrt im Herbst mit neuer Show zurück

Nach der letzten Folge des "Neo Magazin Royale" im vergangenen Dezember kehrt Moderator und Satiriker Jan Böhmermann in diesem Herbst mit einer neuen Show ins TV zurück. Das berichtet "DWDL". Momentan arbeite er laut dem Bericht mit seinem Team an einem neuen Format, das dann im ZDF-Hauptprogramm ausgestrahlt werden soll. Das habe ein Sprecher des Senders auf Nachfrage des Medienmagazins bestätigt. Man halte trotz Corona-Krise an einem bereits Ende 2019 beschlossenen Fahrplan fest.

Weitere Informationen über die Show wollte der Sender demnach noch nicht bekannt geben. Böhmermann, sein Team und die zuständige Redaktion des ZDF machten sich derzeit daran, "sein neues Format redaktionell zu planen und vorzubereiten. Sobald es konkreter wird, werden wir uns melden."

10:58 Uhr

Johnson bietet Millionen Hongkongern britischen Pass an

Im Streit um das geplante Sicherheitsgesetz Chinas für Hongkong hat der britische Premierminister Boris Johnson einem großen Teil der Bevölkerung der chinesischen Sonderverwaltungsregion die Einbürgerung in Großbritannien in Aussicht gestellt. In einem Gastbeitrag in der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" schrieb Johnson, falls China das Gesetz verabschieden sollte, hätte Großbritannien "keine andere Wahl", als sein Einwanderungsgesetz weitreichend zu ändern. Den heute 350.000 Hongkonger Besitzern eines Passes von britischen Bürgern im Ausland (BNO), auf den weitere 2,5 Millionen einen Anspruch hätten, könne der Weg zur Einbürgerung freigemacht werden. Statt bisher sechs könnten ihnen künftig zwölf Monate Aufenthalt in Großbritannien gewährt werden - mit der Möglichkeit einer Erneuerung. Auch sollten sie Arbeitserlaubnis und erweiterte Einwanderungsrechte bekommen.

Angesichts der seit vergangenem Sommer anhaltenden Proteste in Hongkong hatte der Volkskongress in Peking die Pläne für das Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit gebilligt und den Ständigen Ausschuss des Parlaments mit dessen Erlass beauftragt. Das Gesetz umgeht Hongkongs Parlament.

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10:48 Uhr

"Star Wars"-Regisseur spendet zehn Millionen Dollar gegen Rassismus

Hollywood macht mobil: "Star Wars"-Regisseur J. J. Abrams möchte zehn Millionen Dollar für den Kampf gegen Rassismus spenden. Das Geld solle Organisationen zugutekommen, die sich gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit einsetzen, schrieb Abrams' Produktionsfirma "Bad Robot" bei Instagram. Das Unternehmen und die Stiftung des 53-Jährigen hätten sich auf die Summe geeinigt, die in den kommenden fünf Jahren ausgezahlt werden soll. Die ersten 200.000 Dollar sollten unter anderem an die Initiative "Black Lives Matter Los Angeles" fließen.

*Datenschutz

10:23 Uhr

Brandstifter attackiert Feuerwehr bei Löscharbeiten

Bei einem Feuerwehreinsatz in rheinland-pfälzischen Kottenheim sind Einsatzkräfte von einem Mann beim Löschen behindert worden. Zudem sei ein Feuerwehrmann bei dem Einsatz angegriffen worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der 37-Jährige den Flächenbrand an einer Waldhütte zuvor vorsätzlich gelegt hatte.

"Selbst das Erscheinen der Feuerwehr schien die Person nicht davon abzuhalten, weiter zu zündeln und noch eine Sitzbank an der Hütte zu zerstören", hieß es weiter. Die Polizei wurde hinzugerufen. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht.

09:56 Uhr

Illegal Nutzerdaten gesammelt: Google steht Milliardenklage ins Haus

Der Internetgigant Google muss sich in den USA wegen Missachtung von Privatsphäre-Einstellungen auf eine mögliche Sammelklage im Volumen von mindestens fünf Milliarden Dollar einstellen. Laut der Beschwerde, die beim Bundesgericht im kalifornischen San José eingereicht wurde, soll das Unternehmen über Google Analytics, Google Ad Manager und andere Anwendungen sowie Website-Plug-Ins und Smartphone-Apps Daten von Internet-Nutzern sammeln, obwohl diese die Einstellungen auf "privat" gesetzt haben.

Google dürfe sich nicht an der verdeckten und nicht autorisierten Sammlung von Daten von praktisch jedem Amerikaner mit einem Computer oder Telefon beteiligen, hieß es in der Anklage. Google-Sprecher Jose Castaneda kündigte an, das Unternehmen werde energisch gegen die Vorwürfe vorgehen. "Wir geben jedes Mal klar an, wenn man eine neue Inkognito-Registerkarte öffnet, dass Websites möglicherweise über die Browser-Aktivitäten Informationen sammeln", sagte er. In der Anklageschrift hieß es, durch die Informationen über die Surfgewohnheiten der Nutzer könne Google Rückschlüsse auf Freunde, Hobbys, Lieblingsessen, Einkaufsgewohnheiten ziehen - auch über die "intimsten und potenziell peinlichen Dinge", die die Nutzer online suchten. Google ist mit den Daten in der Lage, individuell angepasste Werbung schalten.

09:22 Uhr

Razzia in Frankfurt gegen ebay-Betrüger

Ermittler haben in Frankfurt mehrere Gebäude durchsucht. Es gehe um den Verdacht des bandenmäßigen Betrugs mit Waren über ebay und ebay-Kleinanzeigen, teilte die Polizei über Twitter mit. Insgesamt würden 27 Objekte durchsucht. Über 600 Strafverfahren seien eingeleitet, die sich gegen 27 Verdächtige richteten.

"Das ist ein ganz großes Ermittlungsverfahren", sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittlungen liefen schon länger. Angebotene Ware sei von den Käufern bezahlt, aber von den Anbietern nie verschickt worden. "Die Ware gibt es nicht." Der Gesamtschaden beläuft sich den Angaben zufolge auf etwa 200.000 Euro.

08:56 Uhr

Dating-App Grindr entfernt rassistische Filterfunktion

Grindr entfernt den "Ethnizitätsfilter" aus seiner Dating-App, um die "Black Lives Matter"-Bewegung zu unterstützen, wie das Unternehmen bekannt gab. Die umstrittene Funktion ist Teil der Premium-Version der App und ermöglicht es Benutzern, Suchergebnisse nach ethnischer Zugehörigkeit, Größe, Gewicht und anderen Merkmalen zu sortieren.

In einer auf Instagram veröffentlichten Erklärung sagte das Unternehmen: "Wir stehen in Solidarität mit der #BlackLivesMatter-Bewegung und den Hunderttausenden von people of color, die sich jeden Tag bei unserer App anmelden."

08:29 Uhr

Bergwanderer stürzt 80 Meter in die Tiefe - tot

Ein Wanderer ist in den Berchtesgadener Alpen rund 80 Meter in die Tiefe gestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Der 57-Jährige aus dem Raum Fürth sei beim Abstieg des Hohen Göll ausgerutscht, als er ein Schneefeld umgehen wollte, teilte die Polizei mit. Zwei andere Wanderer beobachteten den Absturz am Dienstagnachmittag und setzten einen Notruf ab. Anschließend stiegen sie zu dem zunächst noch ansprechbaren Mann hinunter, dessen Zustand sich rasch verschlechterte. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Laut Polizei war der 57-Jährige alleine unterwegs.

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08:03 Uhr

Deutschland gerät bei "Weltklassepatenten" ins Hintertreffen

"Weltklassepatente" - so nennt man Innovationen in wichtigen Zukunftstechnologien, wie etwa 3D-Druck, Energieumwandlung, Medizintechnik oder schnellem Mobilfunk. Einer Bertelsmann Studie zufolge haben sich Innovationspotenziale großer Volkswirtschaften und Weltregionen in den Jahren 2000 bis 2019 zum Nachteil von Europäischer Union und Deutschland verändert. Kein einziges europäisches Land verfügt der Analyse zufolge über die meisten "Weltklassepatente" in einer der 58 betrachteten Technologien.

Deutschland sei zwar immer noch die stärkste Patentmacht in Europa und sehr breit aufgestellt. Aber: 2010 hatte Deutschland in 47 der 58 Technologien noch zu den drei Nationen mit den meisten "Weltklassepatenten" gehört, 2019 war das nur noch bei 22 Technologien der Fall. Immerhin: Bei der Impfstoff-Technologie sei die Bundesrepublik das Land mit den zweitmeisten "Weltklassepatenten" und schließe immer mehr zum Spitzenreiter USA auf.

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07:37 Uhr

Gewittertief "Juliane" naht

Gestern gab es an einigen Wetterstationen im Westen unseres Landes den ersten Hitzetag des Jahres 2020. Am heißesten war es in Sankt Augustin bei Bonn mit 30,5 Grad. Auf Platz 2 folgt Duisburg-Hochfeld mit 30,2 Grad. Den dritten Platz teilen sich Grevenbroich (NRW), Bad Nauheim (Hessen) und Brauneberg an der Mosel (Rheinland-Pfalz) mit 30,1 Grad. Ganz so heiß wird es heute im Westen aber nicht mehr.

Denn bereits am Vormittag sind mit zunehmender Schwüle erste Schauer und Gewitter unterwegs. Auslöser ist Gewittertief "Juliane", das von Frankreich her zu uns kommt und nachmittags immer häufiger gewittrige Regengüsse bringen kann. Lokal sind auch Unwetter nicht ausgeschlossen.

Das gilt vor allem in der gesamten Westhälfte sowie im Bereich der Mittelgebirge und im Norden. Ansonsten bleibt es sonnig und erneut sehr warm. Die Höchstwerte liegen bei 22 bis 29 Grad. Frischer ist es im Seewind an der Ostsee mit 18 bis 22 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen verbreitet Schauer und Gewitter, örtlich mit Unwettergefahr durch Sturmböen, Hagel und Starkregen. Dabei ist es im Osten noch schwül bei Werten zwischen 22 und 27 Grad, während es sich im Westen auf Werte um 17 Grad abkühlt.

Der Freitag bringt uns häufig Schauer, nur wenig Sonne und mit lebhaftem Westwind deutliche Abkühlung auf Werte zwischen 10 Grad in der Eifel und 18 Grad in Berlin. Und auch unser Wochenende verläuft windig und wechselhaft mit Regengüssen. Besonders am Samstag. Der Sonntag hat dann wieder häufiger sonnige Phasen im Programm. Die Temperaturen bleiben unterkühlt bei 13 bis 21 Grad.

Ihr Björn Alexander

07:01 Uhr

US-Kongressabgeordneter nach rassistischen Bemerkungen abgewählt

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Steve King bei Trumps Impeachment-Anhörung im Kongress.

(Foto: AP)

Die Republikaner im US-Bundesstaat Iowa haben sich in einer Vorwahl gegen ihren Kongressabgeordneten Steve King entschieden. King war dafür bekannt, während seiner fast zwei Jahrzehnte im Kongress Brandkommentare über Einwanderer und die Vorherrschaft der Weißen abzugeben.

Der Kongressabgeordnete, der von seiner Parteiführung in Washington und vielen Parteimitgliedern gemieden wurde, verlor gegen Senator Randy Feenstra. Der Herausforderer argumentierte, dass es nach einer Vielzahl provokativer und rassistisch aufgeladener Aussagen seitens King Grund genug war, sich gegen den Republikaner zu wenden.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wie sind Sie heute zur Arbeit gekommen? Auto, Bahn oder zu Fuß? Vielleicht sollten sie demnächst zum guten alten Drahtesel greifen - schließlich ist heute der Europäische Tag des Fahrrads. Idealerweise bleibt das Auto an diesem Aktionstag stehen.

Also ... kräftig in die Pedale treten, wir kümmern uns um die Nachrichten des Tages und diese Themen werden uns heute begleiten:

  • Das Ringen der Großen Koalition um ein milliardenschweres Konjunkturprogramm geht in die Verlängerung. Angesichts großer Differenzen unterbrachen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ihre Verhandlungen im Kanzleramt gestern kurz vor Mitternacht. Heute sollen die Gespräche fortgesetzt werden.
  • Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd protestierten die Menschen in den USA weiter gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Wir berichten weiter, wie sich die Lage entwickelt.
  • Das Bundeskabinett will die Aufhebung der wegen der Corona-Pandemie verhängten Reisewarnung für 31 europäische Staaten ab dem 15. Juni vorbereiten. Dazu soll ein Eckpunktepapier mit Vorschlägen für den Schutz von Urlaubern verabschiedet werden.
  • Im Zeichen der Corona-Krise wird die Bundesagentur für Arbeit ihre Statistik zum deutschen Arbeitsmarkt im Mai bekannt geben. Experten erwarten einen erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit wegen der Pandemie - allerdings nicht mehr so stark wie im April, als 300.000 Menschen in die Arbeitslosigkeit gegangen waren.
  • Werder Bremen kann in der Fußball-Bundesliga zum ersten Mal seit vier Monaten wieder einen direkten Abstiegsplatz verlassen. Voraussetzung dafür ist ein Heimsieg im Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die Partie im Weser-Stadion beginnt um 20.30 Uhr.
  • Wer einen neuen Pass oder Personalausweis beantragt, muss dafür künftig ein Foto in digitaler Form vorlegen. Das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, den das Kabinett beschließen will.

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Meldungen liefert Ihnen "Der Tag" natürlich ebenfalls. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir doch einfach ein E-Mail unter michael.bauer[at]nama.de. Starten Sie gut in den Mittwoch.

06:38 Uhr

Jay-Z schaltet Anzeige für getöteten George Floyd

Nach der Tötung von George Floyd kommt es in vielen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. US-Musiker Jay-Z hat zusammen mit Anwälten, Aktivisten und Opfern von Polizeigewalt Zeitungsanzeigen im Gedenken an den getöteten Afroamerikaner geschaltet. "Als Widmung an George Floyd" ist die ganzseitige Anzeige mit Auszügen aus einer Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King aus dem Jahr 1965 tituliert. King bekräftigte damals im US-Staat Alabama, für Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen und die Stirn zu bieten, auch angesichts von Schlagstöcken, Polizeihunden und Tränengas.

Zusammen mit Jay-Z haben unter anderem Angehörige von Afroamerikanern, die bei Polizeieinsätzen ums Leben gekommen sind, die Anzeige unterschrieben. Unterzeichnet wurde sie auch von der Organisation Innocence Project, die sich bemüht, zu Unrecht Verurteilte aus Gefängnissen zu holen. Die Anzeigen wurden am Dienstag landesweit in großen US-Zeitungen veröffentlicht.

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Mehr dazu lesen Sie hier.
06:15 Uhr

US-Schauspielerin Peggy Pope gestorben

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Peggy Pope

(Foto: imago images/Everett Collection)

Sie drehte ein Dutzend Spielfilme. Ihre größte Leinwandrolle hatte Peggy Pope an der Seite von Jane Fonda, Dolly Parton und Lily Tomlin in der Komödie "Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um?" (1980). Nun ist die US-Schauspielerin gestorben. Nach Angaben ihrer Familie starb sie bereits am vergangenen Mittwoch im US-Staat Colorado. Pope wurde 91 Jahre alt.

Die Schauspielerin, die ihre Karriere in den 1950er Jahren in New Yorker Theatern begann, spielte zudem in TV-Serien wie "Soap - Trautes Heim", "Unter der Sonne Kaliforniens" und "Golden Girls" mit.

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05:55 Uhr

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