Mittwoch, 20. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Mittwoch, der 20. November 2019

Ein wahnhafter Hass auf die bekannte Familie von Weizsäcker soll das Motiv für den tödlichen Messerangriff auf den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker gewesen sein. Der 57-Jährige Angreifer kommt in die Psychiatrie. Er soll seine Tat sehr genau geplant haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig? Hier eine kurze Übersicht:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:54 Uhr

Greta Thunberg erhält Kinderfriedenspreis

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Luisa Neubauer holt den Preis für Greta Thunberg ab.

(Foto: picture alliance/dpa)

Greta Thunberg ist mit dem Internationalen Kinderfriedenspreis ausgezeichnet worden. Die deutsche Fridays-for-Future Aktivistin Luisa Neubauer nahm den Preis der Organisation "Kidsrights" im niederländischen Den Haag stellvertretend entgegen. Sie betonte, die Bewegung sei nie für Galas und Preise auf die Straße gegangen. "Wir gingen auf die Straße, damit etwas passiert." Es sei aber weiterhin so, dass jedem Kind bevorstehe, auf einem kaputten Planeten alt zu werden.

  • Greta Thunberg konnte den Preis nicht selbst entgegennehmen, weil sie gerade über den Atlantik segelt, um in Spanien an der UN-Klimakonferenz teilzunehmen.
  • Die Aktivistin teilt sich den diesjährigen Kinderfriedenspreis mit Divina Maloum aus Kamerun. Die 14-Jährige hat ein Netzwerk gegründet, das Kinder zum Beispiel davor warnt, bewaffneten Gruppen beizutreten.
  • Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert, die in Projekte investiert werden, die eng mit dem Arbeitsfeld der Gewinnerinnen verbunden sind.
21:24 Uhr

Tusk wird neuer EVP-Chef

Der scheidende EU-Ratspräsident Donald Tusk wird neuer Chef der Europäischen Volkspartei (EVP). Die Delegierten der christdemokratischen Parteienfamilie, zu der auch CDU und CSU gehören, wählten den Polen heute in Zagreb. Die EVP gab die Zustimmung mit 93 Prozent an. Tusk tritt sein Amt am 1. Dezember an. Am Tag zuvor scheidet er als Ratspräsident aus.

20:48 Uhr

"Ich bin auf Meth"-Kampagne erhitzt die Gemüter

Vor wenigen Tagen startete im US-Bundesstaat South Dakota eine etwas andere Anti-Drogen-Kampagne.

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In einem der Spots sagen verschiedene Menschen, die in die Kamera blicken: "I'm on Meth." Der Slogan ist zweideutig und kann sowohl "Ich bin auf Crystal Meth" als auch "Ich kümmere mich um das Crystal-Meth-Problem" bedeuten.

Diese Doppeldeutigkeit gefällt natürlich nicht jedem. Einige Twitter-Nutzer kritisieren, die Kampagne könne negative Botschaften verbreiten. Andere kritisieren, die Kampagne sei zu teuer. Der Bundesstaat wird dafür bis Mai 2020 voraussichtlich ungefähr 1,3 Millionen Dollar ausgeben.

Doch die Gouverneurin Kristi Noem weist die Kritik zurück: "Der ganze Punkt dieser Kampagne ist, Bewusstsein für die Krise zu schaffen. Und ich glaube, es hat funktioniert", schreibt die Republikanerin auf Twitter.

Immerhin hat die Kampagne geschafft, Aufmerksamkeit auf das Drogenproblem in South Dakota zu lenken.

20:10 Uhr

Hitlers Zylinder für 50.000 Euro: Großer Andrang bei Auktion

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Hilers Zylinder hat für 50.000 Euro den Besitzer gewechselt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Luxusausgabe von "Mein Kampf" für 130.000 Euro, Eva Brauns Cocktailkleid für 4600 Euro, Hitlers Faltzylinder für 50.000 Euro - das sind nur drei der über 800 Objekten aus dem Besitz von ranghohen Nationalsozialisten, die derzeit bei einer Auktion im bayerischen Grasbrunn versteigert werden.

Eigentlich hätte die Versteigerung gegen 18.00 Uhr beendet sein sollen, doch nun zieht sie sich in die Länge - Bernhard Pacher, Geschäftsführer von Hermann Historica im bayerischen Grasbrunn stellt sich auf eine Verlängerung bis etwa Mitternacht ein. Der Grund: Die Auktion hat ein viel stärkeres Interesse geweckt als erwartet.

Der Verband der Juden Europas forderte im Vorfeld die Absage der Versteigerung. Auch in den Medien hatte es eine Debatte gegeben. Pacher wehrte sich gegen die Vorwürfe. "Der mit Abstand größte Teil der Kunden, der bei uns einkauft, sind Museen, staatliche Sammlungen und private Sammler, die sich wirklich akribisch mit dem Thema auseinandersetzen", sagte er.

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19:32 Uhr

Drei Tote bei Explosion auf Sizilien

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Bei einer Explosion in einer Fabrik für Feuerwerkskörper sind in Sizilien drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Mensch werde noch vermisst, ein weiterer zunächst Vermisster sei lebend geborgen worden, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

Bei der Explosion in Barcellona Pozzo di Gotto in der Provinz Messina wurden zwei weitere Menschen verletzt. Sie wurden mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht. Die Unglücksursache ist zunächst unklar.

19:11 Uhr

Prinz Andrew legt öffentliche Aufgaben nieder

Der britische Prinz Andrew nimmt wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal vorerst keine offiziellen Aufgaben für die britische Königsfamilie mehr wahr. Das teilte der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. mit.

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19:05 Uhr

Gantz gibt Mandat zur Regierungsbildung in Israel zurück

Benny Gantz vom oppositionellen Mitte-Bündnis Blau-Weiß gibt das Mandat zur Regierungsbildung an Israels Präsident Reuven Rivlin zurück, wie Blau-Weiß mitteilte. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für eine dritte Parlamentswahl innerhalb eines Jahres.

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19:00 Uhr

Gesuchter Straftäter übernachtet in Ikea

Bevor er wahrscheinlich hinter Gittern landet, hat sich ein Mann im schwedischen Uppsala noch einen Kindheitstraum erfüllt.

  • Der von der Polizei gesuchte 25-Jährige wurde schlafend in einer Ikea-Filiale gefunden. Er sei nach Ladenschließung in der Bettenabteilung entdeckt worden, teilte die schwedische Polizei mit.
  • Einem Bericht der Zeitung "Expressen" zufolge wurde er am frühen Morgen von Angestellten erspäht. Das Personal sei so schlau gewesen, den schlafenden Mann nicht zu wecken, sondern direkt die Polizei zu rufen, sagte ein Ikea-Sprecher der Zeitung.
  • Ein Polizeisprecher sagte demnach, der Mann sei wegen einer Straftat in Stockholm gesucht worden und habe keinen Widerstand geleistet, als er in Verwahrung genommen worden sei.
18:24 Uhr

Anwalt der deutschen Botschaft in Ankara festgenommen

Ein für die deutsche Botschaft in Ankara tätiger Anwalt ist einem Bericht zufolge wegen Spionageverdachts festgenommen worden. Der türkische Jurist sei beauftragt gewesen, in der Türkei Informationen für Asylverfahren von türkischen Staatsbürgern in Deutschland einzuholen, berichtete der "Spiegel". Die Bundesregierung befürchte, dass durch die Festnahme sensible Daten in die Hände des türkischen Geheimdienstes MIT gelangen könnten.

Die Festnahme des Anwalts erfolgte dem Bericht zufolge bereits Mitte September. Die deutsche Botschaft bemühe sich seither um seine Freilassung.

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18:14 Uhr

Merkel stellt Türkei neue Hilfen für Flüchtlinge in Aussicht

In einem Abkommen mit der Europäischen Union hatte die Türkei 2016 versprochen, die Überfahrten von Migranten und Flüchtlingen auf die griechischen Inseln zu unterbinden und abgelehnte Asylbewerber zurückzunehmen. Im Gegenzug sagte die EU sechs Milliarden Euro Hilfen zu, die inzwischen fast aufgebraucht sind. Nach EU-Angaben sind davon bereits 5,6 Milliarden Euro zugewiesen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt der Türkei nun frisches Geld in Aussicht. Die CDU-Politikerin sagte nach einem Treffen mit dem kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenkovic in Zagreb, gegebenenfalls müsse man der Türkei für die vielen Aufgaben bei der Beherbergung der 3,5 Millionen Menschen weitere Hilfen geben. "Dazu wäre ich zum Beispiel bereit."

17:37 Uhr

Boris Palmer kassiert Schlappe vor Gericht

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Tübingens OB Palmer wies die Stadt an, gegen den Studenten ein Bußgeld zu verhängen.

(Foto: picture alliance/dpa)

An einem Novemberabend 2018 gerät Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer mit einem Studenten aneinander. Der Student beschimpft den Politiker und verhält sich laut und aggressiv, behauptet Palmer.

Nun, ein Jahr nach dem Vorfall, wird das Bußgeldverfahren wegen Ruhestörung gegen den Studenten eingestellt. Das teilt das Amtsgericht Tübingen mit.

Die Stadt Tübingen erließ auf Palmers Bestreben einen Bußgeldbescheid gegen den Mann unter anderem wegen nächtlicher Ruhestörung.

Das Gericht hat den Bescheid nun einkassiert, weil es eine Ahndung für nicht geboten hält. Nach Angaben seiner Anwältin Sandra Ebert hätte der Student 113,50 Euro zahlen sollen. Noch nicht entschieden hat das Amtsgericht über eine Unterlassungsklage ihres Mandanten gegen Palmer. Der Oberbürgermeister soll ihn unter anderem auf Facebook diffamiert haben.

17:04 Uhr

Hier singt Helene Fischer Duett mit Robbie Williams

Lange haben die Fans darauf gewartet, jetzt ist das Video endlich da! Robbie Williams hat heute das Musikvideo zu "Santa Baby" mit Schlagerkönigin Helene Fischer veröffentlicht. Die beiden Stars wurden während der Aufnahmen im Studio gefilmt und so dürfen auch die Fans einen Blick hinter die Kulissen zu den Arbeiten am kommenden Album "The Christmas Present" werfen, das am 22. November erscheint.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:42 Uhr

Ändert sich was am Pflegenotstand?

Haben Sie heute schon einen Podcast gehört? In der neuen Folge von "Wieder was gelernt" geht es um den Pflegenotstand. Gerade in der Altenpflege sieht es düster aus, die Lücke wird immer größer. Mit einer neuen Kampagne will die Bundesregierung gegensteuern: "Mach Karriere als Mensch", steht vielsagend auf vielen Plakaten. Aber bringt das wirklich was?

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Wieder was gelernt

Alle Folgen von "Wieder was gelernt" finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Apple Podcasts, Deezer und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

16:21 Uhr

Rätsel um "Verschissmuss"-Kranz der SPD scheint gelöst

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Liebe Leserinnen und Leser, vielleicht haben Sie in den letzten Tagen schon mal ein Foto von diesem Kranz gesehen. "Den Opfern von Krieg und Verschissmuss" steht auf der Schleife eines Gedenkkranzes der SPD in Mülheim.

Ein Tippfehler? Oder eine bewusste Provokation? Wegen des großen öffentlichen Interesses hatte sich die Essener Polizei eingeschaltet. Jetzt prüft sie allerding bereits, ob sie den Fall zu den Akten legen kann.

Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten hatten die Beamten nicht gefunden. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung ist ein Übermittlungsfehler die Ursache für die falsche Beschriftung. Eine Mitarbeiterin des Blumengeschäfts, die den Kranz für eine Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag geliefert hatte, habe den von der SPD am Telefon durchgegebenen Text aufgenommen und dabei "Den Opfern von Krieg und Verschissmuss" statt "Den Opfern von Krieg und Faschismus" aufgeschrieben. Den Text habe sie so an die Schleifendruckerei gefaxt.

Dort sei er nicht überprüft worden. "Alles war klar und deutlich geschrieben und leserlich. Ich drucke das, was der Kunde uns per Fax zuschickt", sagte der Besitzer der Druckerei der Zeitung.

16:17 Uhr

Täter wollte sich wohl an Weizsäcker-Familie rächen

Nach der tödlichen Attacke in der Berliner Schlosspark-Klinik soll der Täter bei seiner polizeilichen Vernehmung angegeben haben, Fritz von Weizsäcker gezielt getötet zu haben, um sich an dessen Familie zu rächen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Ermittlerkreise.  

Demnach begründete der Mann seine Abneigung mit der Rolle Richard von Weizsäckers, dem Vater des Getöteten, beim Chemiekonzern Boehringer Ingelheim.

Richard von Weizsäcker sei als Geschäftsführer des Konzerns in den Sechzigerjahren dafür verantwortlich gewesen, dass das Unternehmen tödliche Giftstoffe für den Vietnam-Krieg geliefert habe, heißt es im Bericht weiter.

Update: Der Angreifer soll in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Dies wolle man in Hinblick auf eine "akute psychische Erkrankung" beantragen, teilte die Staatsanwaltschaft Berlin mit.

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15:56 Uhr

Missbrauchs-Netzwerk in NRW: Zehnte Festnahme

150 Ermittler sind mit dem Fall beschäftigt: Mehrere Mitglieder eines Pädophilen-Netzwerks sollen Kinder missbraucht und Aufnahmen davon in Chat-Gruppen mit bis zu 1800 Mitgliedern verbreitet haben. 

Heute hat die Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der 32-Jährige aus Bergisch Gladbach sitzt in Untersuchungshaft. Er soll zwei Kinder missbraucht und kinderpornografisches Material verbreitet haben. Sein Wohnsitz wird durchsucht.

Es ist die zehnte Festnahme in dem Missbrauchsfall. Die Ermittler arbeiten sich durch riesige Mengen von Daten mit belastendem Material und gehen von weiteren Tätern und Opfern aus.

15:22 Uhr

Schlüsselzeuge belastet Trump schwer

Der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, hat in seiner öffentlichen Aussage zur Ukraine-Affäre bestätigt, dass Präsident Donald Trump eine Militärhilfe für Kiew mutmaßlich von gewünschten Ermittlungen in der Ukraine gegen seine innenpolitischen Rivalen abhängig gemacht hat.

Er sei im Sommer zu dem Schluss gelangt, dass die Auszahlung der Militärhilfe nicht erfolgen würde, solange sich die Ukraine nicht in einem öffentlichen Statement zu Ermittlungen unter anderem gegen die Gasfirma Burisma verpflichte, erklärte Sondland im US-Kongress. Für Burisma war früher der Sohn des Trump-Rivalen und US-Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden tätig.

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14:45 Uhr

Mord an Weizsäcker: Das soll der Täter sein

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Gregor S. soll Fritz von Weizsäcker erstochen haben.

Nach dem tödlichen Angriff auf Fritz von Weizsäcker, Chefarzt der Berliner Schlosspark-Klinik, ist der Täter bereits gestern Abend gefasst worden.

Nach RTL/n-tv-Informationen soll der Tatverdächtige Gregor S. heißen, er soll 57 Jahre alt sein und aus Rheinland-Pfalz kommen. Er war bisher nicht polizeibekannt. Das Motiv ist noch unklar.

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14:40 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, Sebastian Huld verabschiedet sich in den Feierabend. Ich übernehme seinen Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit den neuesten Nachrichten aus der ganzen Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:02 Uhr

44 Millionen Jahre alte Raupe in Bernstein entdeckt

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Spannerfalter gehören mit mehr als 23.000 bekannten Arten zu den drei größten Schmetterlingsfamilien.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wissenschaftler haben erstmals ein Exemplar einer Großschmetterlingsraupe im Baltischen Bernstein entdeckt. Bei dem 44 Millionen Jahre alten Fossil handele es sich um eine Larve aus der Gruppe der Spannerfalter, teilte die Zoologische Staatssammlung München mit. Das Forscherteam, dem auch Experten der Staatssammlung angehörten, präsentiert die Raupe in der Fachzeitschrift "Scientific Reports".

"Raupen-Funde im Bernstein sind in jedem Fall Seltenheiten, im Baltischen Bernstein ist dies überhaupt das erste derartige Großschmetterlings-Fossil", sagte Mitautor Axel Hausmann. Die Insektenlarve wurde einst in einem Tropfen Harz eingeschlossen und so zu Bernstein, der die Raupe über die Zeiten konservierte. Die Larve ist unter dem Namen "Eogeometer vadens" als neue Art und neue Gattung beschrieben.

13:25 Uhr

Frankreich verschärft Strafen für Missbrauchsvideos mit Kindern

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Macron war Gastredner der Unesco-Generalkonferenz

(Foto: imago images/IP3press)

Frankreich will die Strafen für Konsumenten von Missbrauchsvideos mit Kindern deutlich verschärfen: Wie Präsident Emmanuel Macron in Paris ankündigte, sollen auf den Besitz solcher Aufnahmen künftig fünf statt bisher zwei Jahre Haft stehen. Zudem sollen verurteilte Nutzer in eine Datenbank sexueller Straftäter eingetragen werden, um ihnen eine Arbeit mit Minderjährigen zu erschweren.

Derzeit könne jemand in Frankreich wegen Besitzes von Missbrauchsdokumentationen verurteilt sein und dennoch beruflich Umgang mit Kindern haben, kritisierte der Präsident in einer Rede anlässlich des 30. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention. Nach seinen Angaben werden jährlich im Schnitt rund 400 Franzosen wegen des Besitzes von Kinderpornographie verurteilt.

13:04 Uhr

Konsulatsmitarbeiter wirft Chinesen Folter vor

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Ein Konsulatsmitarbeiter hält ein Gesucht-Bild von Simon Cheng Man-Kit hoch, als dieser noch in chinesischer Haft ist.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein ehemaliger Mitarbeiter des britischen Konsulats in Hongkong wirft China vor, während seiner Inhaftierung in dem Land misshandelt worden zu sein. Simon Cheng Man-Kit sagte dem "Wall Street Journal", man habe ihn geschlagen, nicht schlafen lassen und bei Verhören im ausgestreckten Zustand angekettet. Chengs Schilderung lässt sich nicht unabhängig überprüfen.

Cheng verschwand Anfang August nach einer Geschäftsreise in Südchina an der Grenze auf dem Heimweg nach Hongkong. Ende August teilten chinesische Behörden mit, der 29-Jährige sei für 15 Tage von der Polizei in "Administrativhaft" genommen worden. Nach dem Vorfall beendete Cheng seine Tätigkeit beim Konsulat.

Laut Cheng standen bei den Verhören Fragen zu Hongkonger Aktivisten und die Rolle Großbritanniens bei den Protesten im Mittelpunkt. In der einstigen britischen Kronkolonie gibt es seit Monaten massive Demonstrationen gegen die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone.

12:39 Uhr

Athen will 15.000 Migranten in geschlossene Lager umsiedeln

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Das Lager Moria auf Lesbos steht sinnbildlich für die Überforderung Griechenlands mit der Flüchtlingssituation.

(Foto: picture alliance/dpa)

Griechenland will die drei größten Flüchtlingslager auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos schließen. Die deutlich überfüllten Lager sollten durch neue Einrichtungen mit Aufnahmekapazitäten von je mindestens 5000 Menschen ersetzt werden, teilte die griechische Regierung mit. Bei den neuen Einrichtungen soll es sich demnach um geschlossene Lager handeln.

Die Lager auf den griechischen Inseln sind völlig überfüllt. In Europa wird dies mit großer Sorge verfolgt. Hilfsorganisationen kritisieren immer wieder die schlechten Bedingungen für die Migranten auf den griechischen Inseln und verweisen neben der Überfüllung etwa auf mangelnde Hygiene.

12:05 Uhr

Henry Maske plagt "unwohles Gefühl" wegen Wiedervereinigung

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Dank der Wende wurde Maske 1990 Profi; drei Jahr später erboxte er sich den ersten Weltmeistertitel.

(Foto: dpa)

Wenn Henry Maske an die deutsche Wiedervereinigung denkt, überkommt den ehemaligen Box-Weltmeister heute ein regelrecht schlechtes Gewissen: "Wenn ich daran denke, dass ich mich definitiv zu den Gewinnern der Einheit zählen kann, bekomme ich aber schon mal ein richtig unwohles Gefühl", sagte der 55-Jährige in einem Interview mit der "Sport Bild".

Es habe viele Menschen gegeben, die aktiv und friedlich für den Fall der Berliner Mauer gesorgt hätten, sagt der Ex-Champ im Halbschwergewicht. Er selbst habe nie zu den Aktiven gehört: "Ich war einer von der Mehrheit, die inaktiv war. Die zuschaute und froh darüber war, dass es umgesetzt wurde."

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:33 Uhr

Deutscher Ukraine-Kämpfer in Stuttgart verurteilt

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Von Russland unterstützte Separatisten bei Donezk.

(Foto: picture alliance/dpa)

Weil er sich am bewaffneten Konflikt in der Ukraine beteiligt haben soll, hat das Landgericht Stuttgart einen 42-jährigen Mann mit serbischen Wurzeln zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Das Urteil erging am Dienstag wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, wie das Gericht mitteilte.

Der Mann soll Ende 2014 nach Russland gereist sein und später aufseiten der von Russland unterstützten Milizen an den Kämpfen auf der Halbinsel Krim teilgenommen haben. Laut Anklage wurde der Mann in einem Camp an einer Kalaschnikow ausgebildet, die als Kriegswaffe gilt. Er habe an drei Einsätzen im Konfliktgebiet teilgenommen.

Zu einem ersten Termin vor dem Landgericht kam der Mann offenkundig stark alkoholisiert, sodass die Verhandlung ausgesetzt wurde. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

11:14 Uhr

CDU will Deutschland-Fahne vor allen Schulen beschließen

Die Christdemokraten wollen bei ihrem Parteitag in Leipzig eine Forderung der Schülerunion aufnehmen und für das Aufstellen der Bundesflagge vor jeder Schule in Deutschland stimmen. Daneben solle die Flagge des jeweiligen Bundeslandes und die der Europäischen Union hängen.

Das geht aus einem Antrag des CDU Landesverbands Baden-Württemberg hervor, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Demnach empfiehlt die Antragskommission der Parteiführung den Delegierten, diesen Antrag anzunehmen.

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10:53 Uhr

Woidke als Ministerpräsident Brandenburgs wiedergewählt

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Woidke erhielt drei Stimmen weniger als seine Koalition zählt.

(Foto: dpa)

Der SPD-Politiker Dietmar Woidke ist im brandenburgischen Landtag erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Für den 58-Jährigen stimmte in Potsdam eine Mehrheit von 47 der 88 Abgeordneten. Bei der Wahl gab es drei Enthaltungen, 37 Abgeordnete von den anwesenden 87 Parlamentariern stimmten gegen Woidke.

Seine neue Kenia-Koalition mit CDU und Grünen hat im Landesparlament eine Mehrheit von 50 Stimmen. Woidke ist seit 2013 Ministerpräsident in Brandenburg. Bis zur Wahl am 1. September regierte der Sozialdemokrat in einer Koalition mit der Linken. Die rot-rote Koalition verlor aber ihre Mehrheit. Im Anschluss an die Ministerpräsidentenwahl soll das neue Kabinett vereidigt werden.

10:33 Uhr

Russland verurteilt Israels Luftangriffe in Syrien

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Luftabwehrgeschosse steigen in der Nacht zu Mittwoch über Damaskus auf.

(Foto: imago images/Xinhua)

Russland hat Israel für die Raketenangriffe auf militärische Ziele in Syrien kritisiert. Der Einsatz auf dem Gebiet eines souveränen Landes verstoße gegen das Völkerrecht, sagte Vizeaußenminister Michail Bogdanow in Moskau. Damit drohe die Lage zu eskalieren. "So etwas ist falsch."

Russland ist ein Verbündeter Syriens. Bei den Luftangriffen im Westen der Hauptstadt Damaskus kamen in der Nacht zum Mittwoch nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle mindestens 14 Menschen ums Leben. Israels Armee teilte mit, dies sei eine Reaktion auf iranischen Raketenbeschuss aus Syrien gewesen.

10:20 Uhr

Malta meldet Festnahme zwei Jahre nach Mord an Journalistin

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Auf dieser Jacht wurde Fenech Medienberichten zufolge festgenommen.

(Foto: via REUTERS)

Im Zusammenhang mit dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia ist ein maltesischer Geschäftsmann festgenommen worden. Der Malteser Yorgen Fenech sei im Morgengrauen auf seiner Jacht auf dem Meer festgenommen worden, verlautete aus Polizeikreisen.

Am Vortag hatte Maltas Regierungschef Joseph Muscat einem mutmaßlichen Mittelsmann überraschend eine Begnadigung angeboten, falls er gesicherte Informationen zur Identität des Drahtziehers des Mordes an der Enthüllungsjournalistin im Jahr 2017 liefert.

09:59 Uhr

Polizei erschießt Angreifer in Sachsen-Anhalt

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Polizeieinsatz bei Magdeburg (Archivbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Polizist in Sachsen-Anhalt hat gestern Abend einen 30 Jahre alten Mann erschossen, der zuvor bewaffnet Beamte einer Polizeistreife angegriffen haben soll. Wie die Polizeiinspektion Magdeburg mitteilte, kamen die Beamten einer Funkstreife, nach einem Notruf wegen Ruhestörung, zu einem Mehrfamilienhaus in Weißenfels.

Dort sei beim Eintreffen der Polizisten mindestens eine Flasche aus dem Fenster des Hauses auf den Streifenwagen geworfen worden. Außerdem erkannten die Polizisten den Angaben zufolge in der Hand des Manns einen waffenähnlichen Gegenstand und nahmen anschließend eine Schussabgabe wahr.

Einige Minuten später sei der Mann mit einer Waffe in der Hand auf der Straße erschienen, teilte die Polizei weiter mit. Er habe in Richtung des Streifenwagens sowie der Beamten gezielt und sich in deren Richtung bewegt - einer der Polizisten habe daraufhin auf den 30-Jährigen geschossen. Dieser starb kurz darauf im Krankenhaus.

09:24 Uhr

Bremen geht gegen Nationalsozialisten vor

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(Foto: picture alliance/dpa)

Das Land Bremen hat den rechtsextremistischen Verein "Phalanx 18" verboten. Drei Wohnungen in der Hansestadt und eine Wohnung in Niedersachsen wurden am Morgen durchsucht, wie die Innenbehörde mitteilte. Der Verein sei aufgelöst worden, weil er sich "gegen die verfassungsmäßige Ordnung und gegen den Gedanken der Völkerverständigung" richte.

"Phalanx 18" sei der nationalsozialistischen Ideologie verhaftet und habe versucht, sie mit aggressiv-kämpferischen Mitteln durchzusetzen, erklärte die Behörde. Der Verein sei unter anderem an gezielten Provokationen beteiligt gewesen. Er habe umfangreich für rechtsextremistische Musik und verbotene Veranstaltungen geworben. Die Zahl 18 gilt als Szenecode für den ersten und achten Buchstaben des Alphabets, A und H - wie Adolf Hitler.

09:08 Uhr

Trotz großer Nachfrage wird immer weniger gebaut

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Der Wohnungsbau kommt kaum voran in Deutschland.

(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz der großen Nachfrage nach Immobilien setzt sich der Rückgang bei den Baugenehmigungen in Deutschland fort. In den ersten neun Monaten dieses Jahres stimmten die Behörden dem Neubau oder Umbau von 257.900 Wohnungen zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren 1,9 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In neuen Wohngebäuden wurden von Januar bis September rund 221.800 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,0 Prozent oder 6900 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank um 1,5 Prozent, die für Mehrfamilienhäuser um 3,4 Prozent. Ein leichtes Plus von 0,5 Prozent gab es bei Einfamilienhäusern.

Zugleich wies die Behörde darauf hin, dass die Zahl neuer Genehmigungen seit geraumer Zeit höher sei als die Zahl der Baufertigstellungen. Der sogenannte Bauüberhang nehme seit einigen Jahren zu.

09:10 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:47 Uhr

Polizei nennt Details zu Weizsäcker-Angreifer

Bei dem Mann, der am Dienstag den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker erstochen hat, handelt es sich um einen 57-Jährigen. Das teilte die Polizei am Morgen mit. Der Verdächtige sei vorher nicht polizeibekannt gewesen. Die Tatwaffe war den Angaben zufolge ein Messer. Der Mann soll am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Angaben zur Identität und zum Motiv der Tat wurden noch nicht gemacht.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:26 Uhr

25 Migranten während Fährfahrt aus Kühllaster gerettet

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DFDS-Fähren im Ärmelkanal

(Foto: REUTERS)

Wenige Wochen nach dem Fund von 39 Leichen in einem Kühllaster in Großbritannien sind erneut Migranten in einem Kühlcontainer entdeckt worden. Die 25 Migranten hatten ein Loch in den Auflieger geschlagen und konnten gerettet werden. Sie wurden am Dienstag auf einer dänischen Frachtfähre gefunden. Wie die Reederei DFDS mitteilte, hatte die Gruppe versucht, versteckt in dem gekühlten Sattelauflieger an Bord der "Britannia Seaways" von den Niederlanden nach Großbritannien zu gelangen.

Das Schiff befand sich am Nachmittag auf dem Weg von Vlaardingen ins englische Felixstowe. Es drehte dann aber nach gut 90 Minuten um, nachdem die Migranten entdeckt worden waren. In Vlaardingen bei Rotterdam wurden die Migranten von Polizei und Rettungskräften in Empfang genommen. Nach Angaben der dänischen Reederei erlitten sie Unterkühlungen. Zur Herkunft der Flüchtlinge gab es zunächst keine Angaben.

07:44 Uhr

Die meisten Deutschen sind nicht zu nachhaltigem Konsum bereit

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Käufer stehen oft vor der Frage: Bio oder nicht?

(Foto: imago images/Martin Wagner)

Die Einsicht zum nachhaltigeren Leben ist einer Studie zufolge bei der Mehrheit der Deutschen stark ausgeprägt - das tatsächliche Verhalten bleibt allerdings dahinter zurück.Vor allem in den Bereichen Reise, Mobilität und Kleidung zeigten die Verbraucher "kaum Bereitschaft zur Verhaltensänderung", wie eine Umfrage im Auftrag der Zurich Versicherung ergab.

  • Mehr als 70 Prozent der Bundesbürger sind demnach davon überzeugt, dass ihre Entscheidung für eine klimafreundliche Reise, umweltverträgliche Verkehrsmittel oder nachhaltige Mode dafür sorgt, dass mehr "grüne" Produkte und Dienstleistungen angeboten werden.
  • Allerdings sind nur 44 Prozent tatsächlich bereit, bei der Reisebuchung auf ökologische Gesichtspunkte zu achten.
  • Nur 40 Prozent favorisieren bei Verkehrsmitteln eine umweltfreundlichere Alternative.
  • Nur 38 Prozent der Befragten würden ihren Kleiderschrank nach Nachhaltigkeitskriterien füllen.
  • Bei Elektrogeräten und Smartphones sind demnach immerhin 65 Prozent der Bürger bereit, ihr Verhalten zu ändern.
*Datenschutz

07:21 Uhr

Arp spricht Kramp-Karrenbauer die Kanzler-Tauglichkeit ab

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"Der Großteil ist unzufrieden", sagt Arp

(Foto: picture alliance / dpa)

Vor dem Bundesparteitag der CDU in Leipzig gibt es aus Schleswig-Holstein Kritik an internen Personaldebatten und mangelnder inhaltlicher Führung. "Der Großteil ist unzufrieden", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Kieler CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp. Er vermisse vor allem eigene Themen, die von der Union auf Bundesebene besetzt werden. "Es ist nicht in Ordnung, dass wir keine Positionen mehr haben."

Der Bundesparteitag findet am Donnerstag und Freitag in Leipzig statt. Auch die bisherige Amtsführung der vor einem Jahr in Hamburg zur CDU-Vorsitzenden gewählten Annegret Kramp-Karrenbauer sehen Teile der Nord-CDU kritisch. "Ich kenne nicht viele, die von ihrem Führungsstil begeistert sind", sagt Arp. Deutlich äußerte er sich zu einer möglichen Kanzlerkandidatin Kramp-Karrenbauer: "Ich glaube, das war sie nicht und das wird sie auch nicht."

07:10 Uhr

Der Tag, als Bill Gates das erste Windows herausbrachte

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Wussten Sie, dass … ein 30-jähriges Computergenie und seine Firma heute vor 34 Jahren eine IT-Revolution losgetreten haben? Am 20. November 1985 veröffentlichen Bill Gates und Microsoft die erste Version von Windows und legen damit den Grundstein für eines der bedeutendsten PC-Betriebssysteme der Welt.

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Sichtlich in Partystimmung: Bill Gates hat Mitte der 1980er Jahre eine neue Software-Ära begründet.

(Foto: picture alliance / dpa)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 20. November:

  • Vor 44 Jahren endet mit dem Tod des Diktators Franco die Zeit des Franquismus in Spanien.
  • Vor 72 Jahren heiraten die britische Thronfolgerin Elizabeth und der Herzog von Edinburgh, Philip Mountbatten, in der Westminster Abbey von London.
  • Vor 74 Jahren beginnt in Nürnberg der erste Prozess gegen 24 Nazi-Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des Dritten Reiches.

Wir gratulieren …

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    Hat die Partyklamotten schon an: Geburtstagskind Kurti.

    (Foto: imago images / STAR-MEDIA)

    Kurt Krömer, preisgekrönte Berliner Schnauze und Stilikone, zum 45. Geburtstag.
  • Olli Dittrich, Ex-"Doofer" mit Kenntnis vom wahren Leben, zum 63. Geburtstag.
  • Joe Biden, angriffslustiger US-Demokrat mit Umzugsplänen ins Weiße Haus, zum 77. Geburtstag.
  • René Kollo, sangesfreudiger Opernkünstler mit Hang zu Wagner, zum 82. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

07:08 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, liebe Leser,

schön, dass Sie wieder den "Tag" und unsere Seite besuchen. Ich lege Ihnen unsere Korrespondentenberichte zum gestrigen Wahlduell in Großbritannien und dem 6:1-Länderspielerfolg der DFB-Elf ans Herz. Beschäftigen wird uns heute

  • der Mord am Arzt und Sohn des früheren Bundespräsidenten, Fritz von Weizsäcker, in Berlin
  • in Hongkong harren oppositionelle Studenten weiter auf einem von Sicherheitskräften belagerten Universitätsgelände aus
  • mehrere afrikanische Staatschefs sind zu Besuch in Berlin
  • in Israel läuft für Benny Gantz die Frist zur Bildung einer neuen Regierung ab

Hinweise und Kritik schreiben Sie gerne an sebastian.huld[at]nama.de oder via Twitter.

Kommen Sie gut in den Tag.

06:56 Uhr

Zwei US-Soldaten bei Hubschrauberabsturz getötet

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Ein Chinook-Helikopter in Afghanistan

(Foto: REUTERS)

In Afghanistan sind zwei US-Soldaten bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Das teilten die US-Streitkräfte in Afghanistan mit. Die Ursache des Absturzes werde untersucht, vorläufige Berichte würden jedoch nicht darauf hinweisen, dass er durch feindliches Feuer verursacht wurde, hieß es in der Mitteilung weiter. Damit sind in diesem Jahr bereits 19 Angehörige der US-Armee umgekommen.

Ein Sprecher der militant-islamistischen Taliban reklamierte den Abschuss eines Chinook-Helikopters in einer Nachricht über WhatsApp. Er habe sich im Bezirk Tscharch der südöstlichen Provinz Logar ereignet, als versucht worden sei, Taliban-Positionen zu stürmen. Die Taliban reklamieren immer wieder Hubschrauber- oder Drohnenabstürze für sich. Aktuell sind rund 12.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert. Die Bundeswehr ist mit bis zu 1300 Soldaten im Land.

06:33 Uhr

Wilderer töten einen der letzten Sumatra-Elefanten

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Sumatra-Elefanten im Way Kambas Nationalpark

(Foto: picture alliance / dpa)

Auf der indonesischen Insel Sumatra ist einer der seltenen Sumatra-Elefanten tot aufgefunden worden - ohne seine Stoßzähne. Das etwa 40 Jahre alte männliche Tier wurde offenbar Opfer von Wilderern, wie die regionale Naturschutzbehörde mitteilte. Nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF gibt es inzwischen weniger als 3000 Sumatra-Elefanten

Der Kadaver des massigen Tiers wurde zufällig von Waldarbeitern entdeckt, die in der Provinz Riau zugange waren. Vermutet wird, dass der Elefant bereits vergangene Woche getötet wurde. Die Wilderei gehört zu den schlimmsten Gefahren für Sumatra-Elefanten. Für das Elfenbein werden teils horrende Preise gezahlt. Zudem trägt die Rodung der Wälder dazu bei, dass es immer weniger Tiere werden.

*Datenschutz

 

06:18 Uhr

Westen und Süden dürfen auf Sonne hoffen

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der Tag startet im Osten und Nordosten verhältnismäßig mild bei Frühwerten um die 4 oder 5 Grad. Denn hier sorgt Tief "Keke" für feuchte Luft mit kompakten Wolken, die Regen bringen. Erst im Tagesverlauf wird es immer häufiger trocken. Im großen Rest beginnt der Tag oftmals mit leichtem Frost oder Bodenfrost.

Am kältesten ist es auf den Bergen im Westen und Süden, wo noch Schnee liegt. Beispielsweise in der Eifel, der Rhön oder Richtung Alpen und Schwarzwald. Hier ist vereinzelt auch mal mäßiger Frost, also unter minus 5 Grad dabei und dementsprechend müssen Sie zum Teil abermals mit Glätte rechnen. Zudem wabern teils dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 50 Metern. Und auch tagsüber halten sich Nebel oder Hochnebel teilweise ziemlich zäh, während es besonders Richtung Alpen sehr sonnig werden dürfte.

Doch auch in den westlichen Landesteilen bestehen durchaus Chancen, dass sich die Sonne länger durchsetzt. Die Temperaturen zeigen sich eher frisch bei meist nicht mehr als 4 bis 8 Grad. Im Dauernebel werden es sogar nur um 2 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen im Westen und an den Alpen nach wie vor trocken und zeitweise sonnig. Sonst gibt es Nebel oder Wolken und zeitweise Regen bei 4 bis 10 Grad. Der Freitag bringt uns ebenfalls ruhiges Novemberwetter mit einem klaren Hang zu Nebel oder Hochnebel bei milderen 5 bis 11 Grad. Am Wochenende wird die Nebelneigung insgesamt geringer und damit steigen die Chancen auf einen November der goldenen Art mit sehr milden Temperaturen zwischen 7 und 14 Grad.

Ihr Björn Alexander

06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht