Mittwoch, 27. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:39 Uhr

Das war Mittwoch, der 27. November 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

insgesamt rund fünf Millionen Rentner werden im neuen Jahr steuerpflichtig - das ist die meistgelesene Nachricht des Tages. Mehr dazu lesen Sie hier.

Und hier noch ein paar interessante Meldungen:

Ich verabschiede mich nun in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:05 Uhr

Irakische Demonstranten stecken iranisches Konsulat in Brand

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Im Irak kommt es seit Wochen immer wieder zu Protesten gegen die politische Führung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Irakische Demonstranten haben nach Angaben der Polizei ein iranisches Konsulat gestürmt und das gesamte Gebäude in Brand gesetzt. Die Vertretung in der südirakischen Stadt Nadschaf sei zuvor evakuiert worden. Die Behörden hätten nach dem Vorfall eine Ausgangssperre verhängt.

Im Irak kommt es seit einiger Zeit regelmäßig zu Massenprotesten gegen die Regierung und die politische Elite. Die Demonstranten werfen ihr vor, bestechlich zu sein und von ausländischen Mächten kontrolliert zu werden, insbesondere vom benachbarten Iran.

21:31 Uhr

Deutschland zahlt ab 2021 mehr an Nato, USA weniger

Deutschland wird künftig einen genauso hohen Anteil an den Gemeinschaftskosten der Nato tragen wie die USA. Nach dpa-Informationen haben sich die 29 Mitgliedstaaten des Militärbündnisses kurz vor dem Jubiläumsgipfel in London darauf verständigt, den entsprechenden Aufteilungsschlüssel zu ändern.

Demnach wird der US-Anteil an den Gemeinschaftskosten ab 2021 von derzeit 22,1 Prozent auf 16,35 Prozent gesenkt und der deutsche Anteil von 14,8 Prozent auf 16,35 Prozent erhöht. Die dann noch bleibende Finanzierungslücke füllen anteilig die anderen Nato-Staaten mit Ausnahme Frankreichs.

Für Deutschland würde die Änderung des Verteilungsschlüssels bei konstanten Kosten eine jährliche Mehrbelastung in Höhe von mehr als 33 Millionen Euro bedeuten. Die USA könnten dagegen mehr als 120 Millionen Euro sparen.

20:53 Uhr

Starkoch Gary Rhodes stirbt mit 59 Jahren

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Gary Rhodes ist tot. Der in London geborene Starkoch wurde 59 Jahre alt. Rhodes sei am Dienstag im Beisein seiner Frau Jennie in Dubai verstorben, wie es in einem Statement seiner Familie heißt, aus dem unter anderem die "BBC" zitiert.

  • "Die Rhodes-Familie ist zutiefst traurig darüber, das Dahinscheiden unseres geliebten Ehemannes, Vaters und Bruders Gary Rhodes verkünden zu müssen", heißt es darin. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt.
  • Laut der Produktionsfirma Rock Oyster Media hat man mit dem Sterne- und TV-Koch gerade eine neue Serie für den Sender ITV aufgezeichnet, als er "zuhause plötzlich sehr krank wurde".
  • Zahlreiche Fans und Kollegen meldeten sich in den sozialen Medien, um sich von Rhodes zu verabschieden. "Wir haben mit Gary Rhodes heute einen fantastischen Koch verloren", schrieb etwa Gordon Ramsay bei Twitter. Jamie Oliver erklärte bei Instagram, dass Rhodes "eine riesige Inspiration" für ihn gewesen sei. "Er hat die moderne britische Küche mit Eleganz und Spaß neu erfunden."
20:18 Uhr

Bus mit Grundschülern verunglückt in Peru

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Der Reisebus stürzte 50 Meter in die Tiefe.

(Foto: AP)

Bei einem Unfall eines Reisebusses in der Nähe des peruanischen Touristenortes Cusco sind sieben Menschen ums Leben gekommen - darunter drei elfjährige Kinder.

39 Verletzte, manche von ihnen in kritischem Zustand, seien in Krankenhäuser gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Andina am Mittwoch unter Berufung auf die örtliche Polizei. Unter den Verletzten waren demnach 15 Grundschüler.

Der Bus war auf dem Weg von der Stadt Puno nach Cusco von der Straße abgekommen und 50 Meter tief gestürzt. Nach ersten Informationen war er mit mehr als 80 Stundenkilometern unterwegs - erlaubt sind an dieser Stelle nur 35.

19:39 Uhr

Kamele spazieren durch Remscheid

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Vier Kamele haben heute Morgen einen Spaziergang durch Remscheid gemacht. Die Trampeltiere spazierten friedlich über den Schützenplatz, wie die Wuppertaler Polizei auf Facebook schrieb. Auf Fotos der Beamten ist zu sehen, wie die Tiere auf einer Straße stehen und in Vorgärten futtern.

Die Eigentümer waren schnell ermittelt: der in der Stadt gastierende Zirkus. Dessen Mitarbeiter brachten die Kamele problemlos zurück.

19:28 Uhr

Lkw rast auf A9 in Stau-Ende - zwei Tote

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Den Rettern bot sich ein Bild des Grauens.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem schweren Unfall mit vier Lastwagen sind auf der Autobahn 9 bei Leipzig zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden verletzt.

  • Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein Lastwagen aus bisher unbekannter Ursache an einer Tagesbaustelle auf ein Stau-Ende auf. Das Fahrzeug krachte in drei im Stau stehende Lastwagen. Bei dem Aufprall wurden zwei Insassen des Lasters, der den Unfall verursacht hatte, so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort starben.
  • "Die Fahrzeuge hatten sich ineinander verkeilt", sagte ein Polizeisprecher. Menschen seien in Fahrzeugen eingeklemmt worden. Fahrzeugteile und Ladungen landeten auf der Fahrbahn und im Straßengraben.
  • Durch die Wucht des Aufpralls wurden in den Lastwagen drei Menschen verletzt, zwei davon schwer.
18:51 Uhr

Jimmy Carter nach OP aus Krankenhaus entlassen

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Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat rund zwei Wochen nach einer Operation das Krankenhaus verlassen.

  • Der 95-Jährige hatte sich am 12. November wegen einer Hirnblutung dem Eingriff unterziehen müssen. Das anstehende Thanksgiving-Fest an diesem Donnerstag würden Carter und seine Frau Rosalynn nun in ihrem Haus in Plains im US-Bundesstaat Georgia verbringen, wo er sich weiter von dem Eingriff erholen werde, teilte Carters Stiftung in Atlanta mit.
  • Die Blutung hatte sich nach mehreren Stürzen entwickelt und auf das Gehirn gedrückt. Der Stiftung zufolge war die Operation ohne Komplikationen verlaufen.
  • Carter ist der älteste noch lebende ehemalige Präsident der USA. Als 39. Präsident führte er das Land zwischen 1977 und 1981.
18:17 Uhr

Trump beweist sein Photoshop-Talent

Dass Donald Trump Photoshop liebt, wissen wir spätestens seit diesem Tweet. Jetzt beweist der US-Präsident sein Talent noch einmal. Was er uns damit mitteilen will, bleibt allerdings ein Geheimnis.

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Auflösung: Die Recherchen unserer Leser haben ergeben, dass der nackte Oberkörper Sylvester Stallone in seiner Paraderolle aus dem Film "Rocky III" gehört.

Doch welche Botschaft hinter dem Bild steckt, wissen wir immer noch nicht. Einige vermuten allerdings, es könnte sich um eine Art Antwort auf Putins Oben-Ohne-Fotos handeln.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

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Das Original.

(Foto: imago stock&people)

 

18:00 Uhr

Netflix rettet letztes Einsaalkino New Yorks vor Schließung

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"Paris Theatre" wird zum ersten Netflix-Kino.

(Foto: Wikipedia / Ajay Suresh)

Netflix hat ein vor wenigen Monaten geschlossenes Kino in New York übernommen. Das "Paris Theatre" am Südende des Central Parks in Manhattan hatte im Sommer wegen sinkender Besucherzahlen und steigender Miete nach rund 70 Jahren schließen müssen, es war das letzte verbliebene Kino in New York mit nur einem einzigen Vorführraum.

Nun habe Netflix das Kino gemietet, berichtete die "New York Times". Der Streaming-Dienst hatte das Kino schon vor ein paar Wochen zu Werbezwecken für seinen Film "Marriage Story" genutzt, der nun dort noch länger zu sehen sein soll.

Der Streaming-Anbieter hatte zuletzt immer wieder seine Filme auch in Kinos gezeigt - eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sie bei Filmpreisen wie den Oscars eingereicht werden können.

17:17 Uhr

Kind stirbt nach heißem Bad - Mutter holte keinen Arzt

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Nicht "wie andere Muttis": Die 28-Jährige hatte für ihre Tochter keinen Arzt gerufen, aus Angst vor Konsequenzen des Jugendamts.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine 28-jährige Frau, deren kleine Tochter nach einem heißen Bad an Verbrühungen starb, ist wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen verurteilt worden. Das Amtsgericht Greifswald verhängte eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.

  • Die Frau ist nach Ansicht eines psychiatrischen Gutachters wegen einer leichten Intelligenzminderung nicht in der Lage, ein Kind alleine zu versorgen.
  • Einem Bericht des "Nordkuriers" zufolge soll die Frau ihre Tochter im Oktober 2018 in Wolgast so heiß gebadet haben, dass sie Verbrühungen zweiten Grades an Beinen und Gesäß erlitt. Vor Gericht sagte die Frau demnach, sie habe vergessen, das Wasser zu testen „wie andere Muttis”.
  • Laut Anklage waren 28 Prozent der Körperoberfläche betroffen. Offenbar aus Angst vor Konsequenzen des Jugendamts hatte die Frau keinen Arzt geholt. Am nächsten Morgen lag das Kind tot im Bett.
17:00 Uhr
16:36 Uhr

Gauland macht Schluss

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Gauland verzichtet auf den AfD-Parteivorsitz.

(Foto: picture alliance/dpa)

AfD-Chef Alexander Gauland wird einem Bericht zufolge beim Parteitag an diesem Wochenende nicht noch einmal für sein Amt kandidieren. Dies sei bei einem Krisentreffen der Parteispitze beschlossen worden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Runde habe zugleich vereinbart, dass der sächsische AfD-Politiker Tino Chrupalla sich zur Wahl stellt.

Auch der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, hat seine Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt. Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst erwägt ebenfalls eine Kandidatur. Gaulands Ko-Vorsitzender Jörg Meuthen will zugleich sein Amt behalten.

16:24 Uhr

AKK fordert noch mehr Geld für Bundeswehr

Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will sich mit der Erhöhung ihres Etats im Bundeshaushalt noch nicht zufrieden geben. "Wir brauchen mehr Geld nicht nur in 2020, sondern auch in der mittelfristigen Finanzplanung", sagte sie in der Haushaltsdebatte des Bundestags. In der Bundeswehr gehe es darum, Abläufe, Ausstattung und Einsatzfähigkeit zu verbessern.

Die Ministerin bekräftigte ihren Appell, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Außen- und Sicherheitspolitik übernehmen müsse. "Zu glauben, dass immer irgendwelche andere Nationen ihren Kopf und ihre Soldaten hinhalten - dieser Glaube fehlt mir", sagte sie. "Wir brauchen eine Bundeswehr, die entsprechend ausgestattet ist."

Dabei gehe es ihr nicht um eine Militarisierung der Außenpolitik, sagte sie mit Blick auf Kritik der Opposition. "Ich habe das Gefühl, dass der eine oder andere hier einem Ritual folgt und ein gewisses Zerrbild der Bundeswehr zeigt", sagte die Ministerin. Sie wolle "nicht wahllos Soldatinnen und Soldaten irgendwo in gefährliche Einsätze schicken".

15:48 Uhr

Hochhaus brennt in Minnesota: Mehrere Tote

Bei einem Brand im 14. Stock eines Hochhauses im US-Bundesstaat Minnesota sind Medienberichten zufolge mehrere Menschen ums Leben gekommen. Fünf Menschen seien gestorben und mindestens drei weitere verletzt worden, berichteten die "New York Times" und NBC News unter Berufung auf den Leiter der Feuerwehr in Minneapolis.

Der Brand, der sich im gesamten Stockwerk ausgebreitet habe, sei unter Kontrolle, teilte die Feuerwehr via Twitter mit. Wie es zum Feuer kam, ist noch unklar.

15:24 Uhr

Wird Grünheide zur Tesla-Produktionshölle?

Elon Musk hat mit der Ankündigung, eine Tesla-Fabrik in Brandenburg zu bauen, viele überrascht. Das Unternehmen will ab Anfang nächsten Jahres in der brandenburgischen Provinz Elektroautos und die dafür notwendigen Batterien produzieren. Geht der Plan auf, wäre das eine große Sache für die Region: Die Landesregierung rechnet mit bis zu 8000 neuen Arbeitsplätzen. Oder droht eine neue "Produktionshölle", wie Musk die Zustände im ersten Tesla-Werk in Kalifornien einst beschrieben hatte? Das hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt" mit Einschätzungen von Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.

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Wieder was gelernt

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15:07 Uhr

Apple erkennt Krim als russisch an

Auf Druck der russischen Behörden weist Apple ab sofort die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim bei der Nutzung verschiedener Dienste in Russland als russisch aus.

  • In der Routenplanung und in der Wetter-App von Apple-Geräten erscheinen beispielsweise die Städte Simferopol und Sewastopol mit dem Zusatz "Krim, Russland". Wird von Deutschland aus in der Wetter-App nach den Städten gesucht, erscheinen sie ohne Verweis auf ein Land.
  • Der Vorsitzende des Sicherheitsausschusses im russischen Parlament, Wassili Piskarjew, sagte laut der Nachrichtenagentur Interfax, Apple habe seine Dienste "in Einklang mit dem russischen Recht" gebracht. Der "Fehler" bei der Anzeige der Krim-Städte sei behoben worden.
  • Anders als Apple nennt der US-Konzern Google in seinem Kartendienst kein Land für die Städte auf der Krim.
15:00 Uhr

PWC will Nachhaltigkeit messbar machen

PWC ist eine der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt und hat sich ehrgeiziges Ziel gesetzt: Das Unternehmen möchte nachhaltiges Wirtschaften messbar machen. Das ist "mehr als nur ein Hype, es ist eine absolute Notwendigkeit. Schauen Sie sich die Diskussionen um Fridays for Future und CO2-Neutralität an", sagt Deutschlandchef Ulrich Störk in "So techt Deutschland". In der 34. Etage der Frankfurter Zentrale hat PWC deshalb ein "Experience Center" eingerichtet. Dort suchen Software-Entwickler, Mediziner oder Ingenieure nach Lösungen für den Wandel.

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So techt Deutschland

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14:25 Uhr

Einbruch in Grünes Gewölbe: Polizei geht von vier Tätern aus

Wer steckt hinter dem spektakulären Diebstahl historischer Schätze aus dem Grünen Gewölbe in Dresden? Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass vier Täter an der Aktion am Montagmorgen beteiligt waren. Demnach sollen neben den zwei Tätern, die im Inneren des Residenzschlosses auf einem Überwachungsvideo zu sehen sind, noch zwei weitere Verdächtige außerhalb des Gebäudes gewesen sein. Unterdessen hätten 205 Hinweise zu dem Fall die Polizei erreicht. Fortlaufend würden neue hinzukommen, hieß es.

14:22 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Friederike Zörner hat sich gerade in den Feierabend verabschiedet. Ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit den neuesten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

13:57 Uhr

Mangelhafte Anleitung: Marine-Hubschrauber bleibt am Boden

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Bleibt vorerst am Boden: der "NH90 Sea Lion".

(Foto: picture alliance/dpa)

Sein Name klingt vielversprechend. Doch die Marine kann den Hubschrauber "NH90 Sea Lion" nicht einsetzen. Der banale Grund: Niemand weiß mit 100-prozentiger Sicherheit, wie das Fluggerät zu bedienen ist. Deswegen nimmt die Bundeswehr den vor fünf Wochen von Airbus ausgelieferten Hubschrauer vorerst nicht in Betrieb. Bei der Bedienungsanleitung seien an 150 Stellen "Unregelmäßigkeiten" festgestellt worden.

"In der Summe handelt es sich hierbei um erhebliche Fehler, die einen sicheren Flugbetrieb des Hubschraubers nicht erlauben", teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Airbus Helicopters hatte den ersten "Sea Lion" am 24. Oktober an das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr übergeben. Insgesamt hat die Bundeswehr 18 Maschinen dieses Typs bestellt, die nach jetziger Planung bis 2022 in Betrieb genommen werden sollen.

13:31 Uhr

Toter Hirsch hatte sieben Kilo Müll im Magen

Männerunterwäsche, Plastiktüten, Kaffeebeutel, Teile eines Kunststoffseils: Diese und andere Gegenstände hatte ein toter Hirsch in seinem Magen. Das Tier war in einem thailändischen Nationalpark entdeckt worden, berichtet die BBC. Sein unnatürlicher Mageninhalt wog sieben Kilogramm. "Wir glauben, dass er diese Kunststoffe über einen langen Zeitraum hinweg vor seinem Tod gefressen hat", sagte demnach ein Mitarbeiter des Parks. Es sei naheliegend, dass der Müll den Verdauungskanal des zehn Jahre alten Tieres verstopft hat. Weitere Untersuchungen sollten allerdings noch folgen. Der Todesfall löste Diskussionen in den sozialen Netzwerken aus. Einige Nutzer kritisierten, dass Parkbesucher ihren Müll einfach achtlos in der Natur zurücklassen.

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13:09 Uhr

So stark sind die Verteidigungsausgaben gestiegen

Jahr für Jahr fließt ein großer Anteil der Steuereinnahmen in die Finanzierung der Bundeswehr samt aller dabei anfallender Kosten. Die Ausgaben für die Verteidigung sind dabei regelmäßig der zweitgrößte Brocken im Bundeshaushalt.

Wie sich das Budget seit der Jahrtausendwende entwickelt hat, zeigt folgende n-tv.de Infografik. Seit Amtsantritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich der Militäretat von 23,9 Milliarden Euro (2005) auf rund 45,0 Milliarden Euro (Entwurf: 2020) fast verdoppelt.

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12:55 Uhr

Bayerische Polizei sucht kleines Känguru

Wer hat dieses kleine Känguru gesehen? Die Polizei im bayerischen Cham sucht nach einem knapp einen Meter großen Wallaby, das aus einem Gehege abgehauen ist. Es habe die Chance ergriffen, als eine Tür kurz offen stand. Schon seit Samstag sei das graubraune Tier verschwunden. Einen Namen hat es nach Polizeiangaben nicht. Es sei sehr zutraulich und komme "in der freien Wildbahn in unseren Breitengraden gut zurecht". Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter: 09971-85450.

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12:17 Uhr

Hollywood-Schauspieler Gao stirbt in TV-Show

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Godfrey Gao wurde nur 35 Jahre alt.

(Foto: imago images/imaginechina)

Die sportliche TV-Sendung "Zhui Wo Ba" (Fang mich doch) ist dafür bekannt, dass Prominente gegen andere Teilnehmer zum Teil unter schwierigen Umständen gegeneinander antreten. Die Kontrahenten werden dabei auch an ihre physischen Grenzen gebracht. Bei den Dreharbeiten für die chinesische Reality-TV-Show ist es nun zu einem plötzlichen Todesfall gekommen. Der aus Taiwan stammende kanadische Schauspieler Godfrey Gao brach bei einem nächtlichen Lauf während der Aufnahmen zusammen.

Im Krankenhaus in der Stadt Ningbo sei noch mehr als zwei Stunden versucht worden, ihn zu retten, doch sei Gao an einem "plötzlichen Herzstillstand" gestorben, hieß es in der Stellungnahme. "Wir sind geschockt und traurig", teilte ferner seine Agentur JetStar mit. Der 35-Jährige war nicht nur in China und dem Rest Asiens bekannt, sondern auch in Hollywood, wo er 2013 in dem Film "Chroniken der Unterwelt - City of Bones" mitgespielt hat. Als erstes asiatisches männliches Modell trat Gao 2011 in einer Werbekampagne der Luxusmarke Louis Vuitton auf.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:50 Uhr

Gewaltige Explosion in Chemiefabrik in Texas

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Ein riesiger Feuerball am Nachthimmel: In einer Chemiefabrik im US-Bundesstaat Texas hat sich eine gewaltige Explosion ereignet.

Die Feuerwehr forderte alle Anwohner im Umkreis von einer halben Meile (rund 800 Meter) um die TCP-Fabrik in Port Neches auf, sich in Sicherheit zu bringen. Es handele sich um eine Zwangsevakuierung, schrieb die Freiwillige Feuerwehr aus der nahegelegenen Stadt Nederland auf ihrer Facebook-Seite.

Medienberichten zufolge wurden mindestens drei Menschen verletzt. Der Betreiber der Raffinerie, die texanische TPC Group, bestätigte die Angaben. Ein für Notfälle vorbereiteter Einsatzplan sei in Kraft getreten, hieß es. Das Unternehmen bat Einsatzkräfte der Feuerwehr aus der Umgebung um Unterstützung.

Ein Anwohner, der nach eigenen Angaben nur zwei Minuten von der Fabrik entfernt wohnt, schilderte, dass in seinem Haus durch die Wucht der Detonation Fensterscheiben zu Bruch gegangen und Türen eingedrückt worden seien. Auch Teile der Decke seien zusammengebrochen.

*Datenschutz

 

11:34 Uhr

Talkmaster Larry King erlitt Schlaganfall: "Es war ein hartes Jahr"

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Der amerikanische Talkshow-Moderator Larry King hat nach eigener Aussage ein "hartes Jahr" hinter sich. Dem US-Fernsehsender "Extra" sagte der 86-Jährige, er habe im März einen Schlaganfall erlitten. Er erinnere sich seit dem Vorfall an nichts mehr. "Ich bin kein Auto mehr gefahren, aber ich bin zurück auf Arbeit. Und das fühlt sich gut an." Einzig sein Fuß bereite ihm noch Probleme. Er gab auch an, einige Wochen im Koma gelegen zu haben. Sein Doktor sei zufrieden mit ihm: "Der Chefarzt sagt, ich hätte einen unvergleichlichen Geist." King erlangte große Bekanntheit mit seiner TV-Show "Larry King Live" auf dem Sender "CNN".

11:08 Uhr

Landmine tötet offenbar deutschen Touristen in Myanmar

Myanmar liegt laut einer Studie zu Streumunition bei der Zahl der weltweiten Landminen-Opfer hinter Afghanistan, Syrien und Jemen auf Platz vier. Grund ist der jahrzehntelange Konflikt zwischen dem Militär und verschiedenen bewaffneten Gruppen, die nach mehr Autonomie streben. Nun hat die Explosion einer Landmine einen Touristen das Leben gekostet.

  • Der Mann lieh sich der Organisation Charity Without Borders zufolge einen Motorroller und war mit einer Begleiterin in dem südostasiatischen Land unterwegs. "Sie fuhren alleine ohne Ortsführer, und es handelte sich um ein Sperrgebiet", sagte Aung Zwa Win von der Organisation.
  • Bei dem Mann soll es sich laut einer lokalen Hilfsorganisation um einen Deutschen handeln, bei der Frau um eine Argentinierin. Die Deutsche Botschaft in Rangun bestätigte das nicht.
  • Touristen dürfen im Bundesstaat Shan die Stadt Hsipaw mit ihren königlichen und religiösen Sehenswürdigkeiten besuchen, sollen aber aus Sicherheitsgründen nicht auf eigene Faust die Umgebung erkunden.
10:43 Uhr

AfD schließt Landtagsabgeordneten aus Partei aus

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Jens Ahnemüller bleibt fraktionsloser Abgeordneter.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das AfD-Bundesschiedsgericht hat den rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Jens Ahnemüller aus der Partei ausgeschlossen. Das sagte Landesparteisprecher Robin Classen in Mainz. Ahnemüller, der aus dem Kreis Trier-Saarburg stammt, war im September 2018 bereits aus der AfD-Landtagsfraktion ausgeschlossen worden. Als Grund wurden Kontakte zur rechtsextremen NPD angegeben.

Das Bundesschiedsgericht habe am Dienstag eine anderslautende Entscheidung des Landesschiedsgerichts aufgehoben, sagte Classen. Dieses hatte im Sommer den Parteiausschluss abgelehnt. Dagegen habe die Partei Berufung eingelegt. Ahnemüller bleibt fraktionsloser Abgeordneter des Landtags.

10:37 Uhr
Breaking News

Klinsmann ist neuer Hertha-Trainer - Covic entlassen

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich von Trainer Ante Covic getrennt und in Jürgen Klinsmann einen prominenten Nachfolger gefunden. Der frühere Welt- und Europameister übernimmt den Hauptstadtklub bis zum Saisonende. Klinsmann, der seit wenigen Wochen auf Bestreben von Investor Lars Windhorst im Hertha-Aufsichtsrat sitzt, wird am Samstag im Heimspiel gegen Borussia Dortmund erstmals auf der Bank sitzen.

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10:19 Uhr

Sieben Islamisten wegen Geiselnahme in Café zum Tode verurteilt

Am 1. Juli 2016 überfallen junge Männer mit Sturmgewehren und Macheten das Café "Holey Artisan Bakery" in Bangladesch. Sie töten 20 Geiseln. Nach elf Stunden stürmt die Polizei das Café in der Hauptstadt Dhaka. Sechs Geiselnehmer sowie zwei Polizisten sterben. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamiert die Tat für sich. Bangladeschs Regierung beschuldigt aber Mitglieder der verbotenen einheimischen Gruppe Jamayetul Mujahideen Bangladesh (JMB).

Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Terrorakt hat ein Gericht nun sieben Beteiligte zum Tode verurteilt. Die Islamisten sollen erhängt werden, wie der Staatsanwalt Abdullah Abu nach dem Urteil sagte. Ein achter Angeklagter wurde freigesprochen.

09:50 Uhr

Merkel über Nato: "Europa kann sich zurzeit alleine nicht verteidigen"

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Verteidigt die Nato: Kanzlerin Merkel

(Foto: dpa)

Die Generaldebatte im Bundestag läuft: Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte den Anlass, um die Bedeutung der Nato zu betonen. "Europa kann sich zurzeit alleine nicht verteidigen", sagte die Regierungschefin.

  • Deswegen sei es richtig, dass Deutschland mehr für das Bündnis arbeite und mehr Verantwortung übernehme. Deutschland müsse sich für die Einheit der Nato einsetzen.
  • Die Türkei sei zwar ein schwieriger Partner, müsse aber aus geostrategischen Gründen unbedingt in der Nato gehalten werden.
  • Die Nato sei im Kalten Krieg ein "Bollwerk" für Freiheit und Frieden gewesen. Dafür sei Deutschland vor allem "unseren amerikanischen Freunden" zu Dank verpflichtet.
  • Die Kanzlerin sagte zu, dass Deutschland seine Verteidigungsausgaben weiter steigern wolle. Die Nato-Quote solle von 1,42 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020 auf 1,5 Prozent bis 2024 steigen und Anfang der 30er Jahre 2,0 Prozent erreichen.
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09:22 Uhr

Schulz attackiert Kramp-Karrenbauer

Der einstige SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat Annegret Kramp-Karrenbauer vorgeworfen, vor allem deswegen Verteidigungsministerin geworden zu sein, um sich als CDU-Chefin und Sicherheitsarchitektin zu profilieren. "Da hat eine Ministerin versucht, sich etwas unter den Nagel zu reißen, was gar nicht in ihr Ressort gehört", sagte Schulz im n-tv Frühstart mit Blick auf die Vorschläge der Ministerin zur Syrien-Politik. "Die Richtlinien der auswärtigen Politik werden im Auswärtigen Amt definiert", sagte Schulz. Es sei eine Prinzipienfrage, ob diese in der für das Militär zuständigen ministerialen Einrichtung oder im Auswärtigen Amt entwickelt würden. "Von daher konnte ich die Reaktion von Heiko Maas gut verstehen". Der Außenminister aus den Reihen der SPD hatte die Vorschläge der CDU-Chefin öffentlich als "irrelevant" abgetan.

 

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:54 Uhr

Harry Morton: Daran starb der Ex-Freund von Lindsay Lohan wirklich

Nach wilden Gerüchten um die mögliche Todesursache von Harry Morton schaltet sich nun dessen Familie ein und stellt klar: Der Gründer der Restaurantkette "Pink Taco" und Ex-Freund von Schauspielerin Lindsay Lohan starb an einem Herzinfarkt. Das berichtet unter anderem die US-Promi-Seite tmz.com und beruft sich dabei auf einen Sprecher der Familie.

Morton habe an einer koronaren Herzkrankheit gelitten und ein "leicht vergrößertes Herz gehabt". Ein Doktor hätte der Familie bestätigt, dass der Sohn des "Hard Rock Cafe"-Gründers Peter Morton Kalkablagerungen in drei seiner Hauptarterien gehabt habe, was einen plötzlichen Herzstillstand verursacht hätte. Tmz.com hatte zuvor berichtet, dass es bei einer Nasen-Operation, bei der sich Morton die Nasenscheidewand begradigen ließ, zu Komplikationen gekommen sei. Diese hätten womöglich mit seinem plötzlichen Tod in Zusammenhang stehen können.

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08:31 Uhr

Polizei nimmt Feuerwehrmann wegen Brandstiftung fest

In Australien wüten derzeit etliche Brände. Seit Oktober kamen sechs Menschen in den Flammen ums Leben. Hunderte Häuser und mehr als 1,5 Millionen Hektar Land wurden zerstört. Allein im Bundesstaat New South Wales brennen noch 129 Feuer. Die Feuerwehr hat 66 Feuer nicht unter Kontrolle. Die Situation könnte vielleicht etwas einfacher sein, hätte nicht ein 19-Jähriger mutmaßlich seit Oktober sieben Feuer an der Südküste des Bundesstaates selbst gelegt. Das Perfide daran: Der Tatverdächtige ist Feuerwehrmann und half bei den Löscharbeiten.

Die Polizei nahm den jungen Mann nun wegen mutmaßlicher Brandstiftung fest. Er war demnach am Dienstag kurz vor Ausbruch eines Feuers in der Nähe gesehen worden. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der 19-Jährige das Feuer gelegt hat und dann an den Tatort zurückgekehrt ist, um bei den Löscharbeiten "seine Pflicht als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu erfüllen".

08:08 Uhr

Susan Sarandon präsentiert schlimmes Veilchen

Susan Sarandon lässt die Welt an den Folgen eines unglücklichen Sturzes teilhaben. Auf Instagram dokumentiert die Schauspielerin, welche Verletzungen sie davongetragen hat - von einer dicken Beule hin zu einem heftigen Veilchen, das in allen Farben des Bluterguss-Regenbogens glänzt: Rot, Blau, Lila, Schwarz. Trotzdem lächelt Sarandon auf dem Spiegelselfie vorsichtig. Wo und wann genau die 73-Jährige gestürzt war, ist nicht bekannt. Auf Instagram teilte sie lediglich mit, dass sie ausgerutscht sei, was eine Gehirnerschütterung, eine gebrochene Nase und ein aufgeschlagenes Knie nach sich gezogen habe.

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07:42 Uhr

Bericht: Trump wusste von Whistleblower, als er Ukraine-Hilfe freigab

US-Präsident Donald Trump gab die zeitweise eingefrorene Militärhilfe für die Ukraine frei, nachdem er über die Beschwerde eines Whistleblowers in Kenntnis gesetzt wurde. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen. Dieser Umstand könnte Gegenstand der aktuellen Anhörungen im US-Kongress werden. Der Whistleblower-Report über ein umstrittenes Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte die sogenannte Ukraine-Affäre ins Rollen gebracht. Trump sieht sich derzeit mit massiven Vorwürfen konfrontiert, er habe persönliche Interessen mit seinem Amt vermengt. Am 4. Dezember ist er zu einer Anhörung im Amtsenthebungsprozess geladen. Er ist jedoch nicht verpflichtet, an dem Termin im Rechtsausschuss teilzunehmen.

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07:23 Uhr

Notrufnummer in Nordrhein-Westfalen funktioniert nicht

Die Notrufnummer der Polizei 110 ist zurzeit aufgrund einer technischen Störung in mehreren Polizeibehörden in NRW nur eingeschränkt erreichbar. Sollten Personen Probleme haben, die Polizei über die 110 zu erreichen, raten die Behörden, in dringenden Fällen die Notrufnummer der Feuerwehr (112) zu wählen.

Update 08.49 Uhr: Das Lagezentrum der Landesregierung NRW hat die Warnung inzwischen aufgehoben. Die Nummer sollte wieder funktionieren.

07:09 Uhr

Mann schießt auf zwei Personen an US-Grundschule

Beinahe täglich schwappen Meldungen über Waffengewalt über den Atlantik. Nun teilt die Polizei im US-Bundesstaat Washington mit, dass auf dem Parkplatz einer staatlichen Grundschule ein Mann zwei Personen angeschossen hat. Der mutmaßliche Täter sei mit einem Fahrzeug geflohen, die Polizei habe die Verfolgung aufgenommen. Bevor der Mann verhaftet werden konnte, habe er sich selbst erschossen, so die Beamten. Das örtliche Polizeibüro teilte mit, dass keine Bedrohung für die Bürger bestünde und sie von einem Einzeltäter ausgingen. Opfer und Täter sollen sich gekannt haben. Es soll sich um einen Fall häuslicher Gewalt handeln. US-Medienberichten zufolge ist unklar, in welchem Zustand sich die Angeschossenen befinden.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

sie hat lange gewartet und verhandelt. Nun könnte die im Juli zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gewählte Ursula von der Leyen endlich ihre Arbeit aufnehmen. In wenigen Tagen jedenfalls. Denn wenn heute das EU-Parlament die ausgesuchten 26 Kommissare absegnet, kann das Team der CDU-Politikerin ab dem 1. Dezember loslegen. Es wird damit gerechnet, dass das Votum positiv ausfällt, zumal Christ- und Sozialdemokraten sowie Liberale und einige Konservative Unterstützung signalisiert haben. Grüne und Linke wollen nicht für die neue Kommission stimmen.

Von der Leyen verspricht den Europäern unterdessen einen Neustart. Bald würden die Bürger spüren, "dass Europa entschlossen Tempo macht, beim Klimaschutz, bei der Digitalisierung und auch mit neuen Vorschlägen kommt beim Dauerbrenner Migration." Wir sind gespannt, was die 61-Jährige wann umsetzen kann - und werden sie auf ihrem Weg natürlich aufmerksam begleiten.

Diese Themen sind darüber hinaus wichtig:

  • Höhepunkt der Haushaltswoche im Bundestag: In einer auf vier Stunden angesetzten Debatte geht es von 9 Uhr an um den Haushalt des Bundeskanzleramts im Jahr 2020. Erwartet wird, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere Redner die Generaldebatte für eine allgemeine Positionsbestimmung der Politik der Großen Koalition nutzen werden.
  • Zwei Tage nach dem Diebstahl von wertvollen Juwelen und Kunstschätzen aus dem Grünen Gewölbe in Dresden soll das Residenzschloss heute wieder für Besucher öffnen. Das Grüne Gewölbe selbst soll allerdings noch nicht wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
  • Der Bundesgerichtshof (BGH) will die Frage klären, ob Mieter im Streit mit ihren Vermietern weiterhin auf Internet-Dienstleister wie Wenigermiete.de zurückgreifen können. Portale wie dieses setzen als Inkassounternehmen für ihre Nutzer Verbraucherrechte durch.
  • Der Youtuber Junus W. muss sich wegen sexuellen Missbrauchs mehrerer jugendlicher Mädchen vor Gericht verantworten. Die Teenager sollen sich mit dem 25-Jährigen getroffen haben, weil sie auf einen gemeinsamen Dreh für ein Video mit ihm hofften.
  • Einen Tag nach den erfolgreichen Auftritten des FC Bayern München und Bayer Leverkusen sind am Abend auch RB Leipzig und Borussia Dortmund in der Fußball-Champions League gefordert.

Heute ist übrigens Tag der Streichholzes. Wenn Sie also angesichts der drückenden Dunkelheit (hat der Herbst bekanntlich so an sich) ein paar Lichter anzünden wollen, können Sie ja mal bewusst auf das kleine Holzstäbchen zurückgreifen. Ich freue mich derweil, dass die Beleuchtung in der Redaktion tadellos funktioniert. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich hole mir jetzt einen Kaffee und schaue mich dann nach weiteren Meldungen aus aller Welt um. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:43 Uhr

Höhepunkt der Wetterwoche erreicht

Noch sind die Temperaturen sehr mild. Doch das wird sich zum Wochenende definitiv ändern, wenn sich nämlich kalte Polarluft bei uns einfindet und für einstellige Tageshöchstwerte und frostige Nächte sorgt. Im Gegensatz dazu befinden wir uns heute auf dem Höhepunkt der Wetterwoche. Zumindest in Sachen Temperaturen. Denn der ehemalige Tropensturm "Sebastien" liegt mit seinem Zentrum genau über England und sorgt bei uns somit für eine südliche Strömung.

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n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Das heißt für die Frühwerte: An Rhein, Ruhr und Mosel geht es verbreitet mit um die 10 Grad in den Tag. Und auch im großen Rest sind es oft 3 bis 9 Grad. Tagsüber klettern die Temperaturen mit dem teils kräftig auflebenden Wind auf 7 Grad in Ostbayern sowie im Erzgebirge und 15 Grad am Oberrhein. Hierbei müssen Sie auf den Mittelgebirgen zum Teil mit Sturmböen rechnen. Im Hochschwarzwald sind auch orkanartige Böen um die 100 km/h möglich.

Gleichzeitig schickt uns "ex-Sebastien" neue Regenwolken. Das gilt am Vormittag für die Westhälfte, während es weiter ostwärts noch trocken und mitunter aufgelockert losgeht. Später erreicht der Regen dann auch den Osten und dahinter gibt es ein paar kurze Auflockerungen, bevor von Frankreich und Benelux die nächsten Regengüsse nachfolgen.

Die weiteren Aussichten: morgen ebenfalls windig und wechselhaft bei milden 8 bis 13 Grad. Anschließend klopft der Winter an. Am Freitag bei 4 bis 9 Grad und am Samstag bei maximal noch 0 bis 7 Grad. Dabei klingen die Schauer immer häufiger ab, sodass wir uns am Wochenende vermehrt über Frühwinter-Wetter der sonnigeren Art freuen können. Ihr Björn Alexander

06:28 Uhr

Melania Trump bei Rede in Baltimore ausgebuht

Normalerweise werden First Ladys in den USA von den teilweise heftig geführten politischen Auseinandersetzungen ausgenommen. Dies galt bisher auch für Melania Trump - obwohl ihr Ehemann oft einen verbal äußerst rabiaten Umgang mit seinen politischen Gegnern pflegt. Bei einer Rede in Baltimore bekam die 49-Jährige nun jedoch den Zorn der Anwesenden zu spüren. Die Präsidentengattin sprach auf einer an Jugendliche gerichteten Veranstaltung gegen Drogenmissbrauch in der Stadt im US-Bundesstaat Maryland.

Die hauptsächlich aus Schülern bestehende Menge zeigte deutlich ihr Missfallen, als Melania Trump auf die Bühne trat und in einer kurzen Rede für ein "gesundes und drogenfreies Leben" warb. Sie buhten heftig. Ob ein Zusammenhang mit den Äußerungen des US-Präsidenten besteht? Dieser hatte Baltimore im Juli wild beschimpft. Dabei bezeichnete er die mehrheitlich von Schwarzen bewohnte Stadt unter anderem als "widerliches, von Ratten und Nagern befallenes Drecksloch", woraufhin ihm nicht nur politische Gegner Rassismus vorwarfen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:12 Uhr

Unfall in Köln: Mädchen sucht lebensgefährlich verletzten Vater

Er will nur kurz auf die andere Straßenseite gehen und Geld abheben. Doch dann kommt er einfach nicht wieder. Ein Mädchen wartete in Köln vergeblich darauf, dass ihr Vater zurück zu ihr auf den Ebertplatz kommt. Irgendwann entschloss sich die Achtjährige dazu, Polizisten um Hilfe bei der Suche nach ihrem Vater zu bitten. Diese nahmen gerade einen Verkehrsunfall auf. Ein 40-Jähriger war beim Überqueren der Straße von einem Motorrad angefahren und lebensbedrohlich verletzt worden - es ist der gesuchte Vater. Die Polizisten kümmerten sich um das Kind, bis es in die Obhut seiner Mutter übergeben wurde. Der Mann schwebte in der Nacht zu Mittwoch noch immer in Lebensgefahr.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht