Mittwoch, 07. April 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Mittwoch, der 7. April 2021

Die Europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt das Vakzin von Astrazeneca weiterhin uneingeschränkt - das Nutzen ist laut EMA höher als die Risiken. Deutschland geht trotzdem auf Nummer sicher und bleibt bei der Ü60-Regel. Heißt: Der britisch-schwedische Impfstoff wird nur für Menschen über 60 empfohlen.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:11 Uhr

Anschlagsdrohung: Polizei evakuiert Essener Einkaufszentrum

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Die Polizei durchsuchte stundenlang das Gebäude, fand aber nichts.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach einer mutmaßlichen Anschlagsdrohung hat die Polizei ein Einkaufszentrum in Essen geräumt. Kurz nach 16.00 Uhr habe es einen "Hinweis auf ein drohendes Schadensereignis" gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin seien die Menschen über Lautsprecher-Durchsagen aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen. In dem Einkaufszentrum hätten sich rund 300 Personen aufgehalten, der Verkehr sei umgeleitet worden. Autofahrer wurden aufgefordert, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Einsatzkräfte durchsuchten bis zum späteren Abend mit Spürhunden das abgesperrte Einkaufszentrum, fanden allerdings nichts. Um 21.20 wurde der Einsatz beendet und die Sperrungen wurden aufgehoben.

21:33 Uhr

Bausünden im Straßenverkehr - Poller mitten auf dem Radweg

Poller-Radwege sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Allerdings nur, wenn die Poller am Rande - nicht mitten auf dem Radweg stehen. Gesehen in Berlin.

21:06 Uhr

Bandenkriminalität: Polizei entdeckt Sprengsatz in Auto

Im Rahmen von Ermittlungen gegen organisierte Bandenkriminalität hat die Polizei auf einem Parkplatz im hessischen Kelsterbach ein Fahrzeug sichergestellt. Darin habe sich ein selbstgebastelter Sprengsatz befunden, sagte eine LKA-Sprecherin.

Aus Sicherheitsgründen entschieden sich die LKA-Experten, diesen Sprengsatz kontrolliert abzubrennen. Verletzt wurde dabei niemand, auch Sachschaden entstand nicht.

Aus ermittlungstaktischen Gründen gab die Polizei keine weiteren Informationen bekannt.

20:40 Uhr

Nawalnys Bruder kommt überraschend frei

Nach mehr als zwei Monaten im Hausarrest hat ein Gericht in Moskau überraschend den Bruder des inhaftieren Kremlgegners Alexej Nawalny wieder auf freien Fuß gesetzt. Oleg Nawalny, die prominente Juristin Ljubow Sobol und zwei weitere Mitarbeiter des Oppositionellen hatten vor der Berufungsinstanz Erfolg, wie ein Anwalt aus dem Saal des Stadtgerichts mitteilte. Ursprünglich hätten sie nach Straßenprotesten am 23. Januar wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Hygieneauflagen in der Corona-Pandemie noch bis Ende Juni im Arrest sitzen müssen.

20:35 Uhr

Ursache für Tiger Woods' Unfall steht fest

Am 23. Februar war die Golf-Legende Tiger Woods in Kalifornien mit seinem Auto von der Straße abgekommen und hatte sich mehrmals überschlagen. Er musste anschließend notoperiert werden. Nun steht die Ursache für den Unfall fest: Überhöhte Geschwindigkeit. Das geht aus dem offiziellen Bericht zur polizeilichen Untersuchung hervor, aus dem unter anderem das US-Promi-Portal "TMZ" zitiert. Demnach sei Woods mit circa 120 Kilometer pro Stunde unterwegs gewesen. Erlaubt waren allerdings nur rund 73 km/h.

Wie "TMZ" weiter berichtet, habe Woods vor dem Unfall laut den ausgewerteten Daten seines SUVs sogar beschleunigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass Woods versehentlich auf das Gas anstatt der Bremse getreten sei. Weiterhin soll aber keine Anklage gegen den Golfer erhoben werden. Dass der 45-Jährige zum Zeitpunkt des Crashs womöglich durch sein Handy abgelenkt gewesen sei, schließen die Behörden aus. Dafür gebe es "keinerlei Beweise".

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:11 Uhr

Die Videos des Tages

19:58 Uhr

Streit um Parkplatz: 22-Jähriger schießt Mann mit Gaspistole ins Gesicht

Bei einem eskalierten Streit um einen Parkplatz in Köln hat ein 22-Jähriger mit einer Gaspistole auf seinen Kontrahenten geschossen haben.

  • Rettungskräfte brachten den 48-Jährigen mit leichten Verletzungen in eine Augenklinik.
  • Der Führerschein des Schützen wurde beschlagnahmt, sein Auto sicher gestellt.
  • Laut Zeugenaussagen hatte der Tatverdächtige nach einem Wortgefecht den Gasrevolver aus seinem Wagen geholt und den 48-Jährigen zunächst damit geschlagen. Dann soll der 22-Jährige dem Mann aus kurzer Distanz ins Gesicht geschossen haben.
19:10 Uhr

DHL warnt vor Betrugs-SMS

Liebe Leserinnen und Leser, haben Sie eine SMS von der Deutschen Post oder DHL bekommen? Dann klicken Sie auf keinen Fall auf den darin angegebenen Link! Denn bei diesen Nachrichten handelt es sich um Betrugs-SMS, warnt die (echte) Deutsche Post via Twitter: "Wir fordern grundsätzlich keine Daten per SMS an & informieren nicht per SMS über den Sendungsstatus."

18:36 Uhr

Erhängte Person entpuppt sich als erotisches Poster

Eine Frau in Saarbrücken ist sich ziemlich sicher, dass sie durch das Fenster einer Nachbarwohnung eine erhängte Person sieht. Die Frau ruft sofort die Polizei. Auch die Beamten schließen dies nicht aus und öffnen mit einem Generalschlüssel die leere Wohnung. Im Schlafzimmer entdecken sie dann die "erhängte Person" - die sich als ein lebensgroßes Poster von einer Frau in erotischer Pose entpuppt.

Welche Pose es war, teilte die Polizei nicht mit.

17:38 Uhr

Maaßen-Nominierung für Bundestag verschoben

Die für den 16. April in Südthüringen geplante Nominierung des früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen als CDU-Bundestagskandidat ist verschoben worden. Sie sei allerdings noch im April geplant. Als möglicher Termin gelte der 23. April, hieß es vor einem Treffen von CDU-Landeschef Christian Hirte mit Vertretern von vier Südthüringer Kreisverbänden.

Der Kreisverband Schmalkalden-Meiningen hatte Maaßen als Bundestagsdirektkandidaten vorgeschlagen. Der als besonders konservativ geltende Wahlkreis ist frei, nachdem der dortige Kandidat Mark Hauptmann im Zug der Masken-Affäre aus der CDU austrat.

17:14 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:09 Uhr

Häftling greift JVA-Beamten mit Schmiermesser an - schwer verletzt

In Bremen hat ein Häftling einen Justizvollzugsbeamten mit einem Schmiermesser in den Hals gestochen und ihn schwer verletzt.

  • Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und musste operiert werden, wie der Sprecher des Justizressorts sagte. Lebensgefahr bestand demnach nicht.
  • Der 39-jährige Gefangene kam in einen besonders gesicherten Haftraum.
  • Die Tatwaffe war ein Messer, mit dem Häftlinge sich zum Beispiel Butter aufs Brot schmieren können. Der Mann habe den Beamten ohne ersichtlichen Grund von hinten angegriffen, sagte der Sprecher des Justizressorts.
16:26 Uhr

Pakistans Premier gibt Frauen Schuld an Vergewaltigungen

Wer ist schuld an Vergewaltigungen? Für Pakistans Regierungschef Imran Khan ist die Antwort klar: Die Frauen und ihre Kleidung.

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Pakistans Regierungschef Khan rechtfertigt Vergewaltigungen.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

In einem Fernsehinterview am Wochenende hat Khan aufreizende Kleidung für den Anstieg von Vergewaltigungen in Pakistan verantwortlich gemacht. Die wachsenden Zahlen zeigten, welche Folgen es habe, wenn in einer Gesellschaft "die Vulgarität auf dem Vormarsch ist", sagte Khan. Er riet Frauen, sich zu bedecken, um Männer nicht in Versuchung zu führen. "Das ganze Konzept der 'Parda' besteht darin, Versuchungen zu verhindern. Nicht jeder hat die Willenskraft, sie zu meiden", sagte er. Der Begriff "Parda" bezieht sich auf sittsame Kleidung und die Trennung der Geschlechter.

16:11 Uhr
Breaking News

EMA empfiehlt Astrazeneca uneingeschränkt - Nutzen höher als Risiken

Trotz sehr seltener Fälle von Hirnthrombosen empfiehlt die EU-Arzneimittelbehörde EMA uneingeschränkt die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärt die EMA.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:18 Uhr

Dutzende Vermisste nach Zyklon "Seroja"

Nach den verheerenden Sturzfluten und Erdrutschen auf verschiedenen Inseln in Ostindonesien suchen Einsatzkräfte weiter nach Dutzenden Vermissten. Suchtrupps und Helfer würden auch von anderen Inseln wie Sulawesi, Bali und Flores mit Fracht-Maschinen in die betroffene Region geflogen, so der Sprecher der Nationalen Katastrophenschutzbehörde, Raditya Djati. Fast 130 Menschen waren am Wochenende ums Leben gekommen, nachdem Zyklon "Seroja" die Provinz Ost-Nusa-Tenggara, die auch als östliche Kleine Sunda-Inseln bekannt ist, heimgesucht hatte. 74 weitere werden den Behörden zufolge immer noch vermisst.

"Polizisten und Soldaten werden sich ebenfalls an der Suche beteiligen", betonte Djati. Bereits am Dienstag hatten sechs Hubschrauber Hilfsgüter über Gebieten abgeworfen, die wegen der Schlamm- und Wassermassen nicht mehr über Land erreichbar sind. Besonders schlimm betroffen waren die Inseln Adonara, Lembata und Alor. Vielerorts bot sich ein Bild totaler Verwüstung. Auf Lembata war am Wochenende eine Schlammlawine vom Vulkan Lewotolo abgegangen. Ströme aus Schlamm und Schutt verschütteten Gebäude und Menschen. Auch in der angrenzenden Inselrepublik Osttimor starben durch die Unwetter mehr als zwei Dutzend Menschen, Tausende wurden aus ihren Häusern vertrieben.

Besonders in der Regenzeit zwischen Oktober und April kommt es in Indonesien immer wieder zu tödlichen Naturkatastrophen. Das südostasiatische Land, der größte Inselstaat der Welt, liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.

14:47 Uhr

Xi telefoniert mit Merkel

Vor zwei Wochen verhängte die EU erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten Sanktionen gegen China. Die Regierung in Peking reagierte mit Gegensanktionen gegen deutsche und andere europäische Politiker, Experten und Institutionen.

In einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel drückte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping seine Hoffnung auf einen Ausbau der Zusammenarbeit mit Deutschland und der EU aus. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen beiden Seiten sagte Xi nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua, die Beziehungen zwischen China und der EU sähen "neue Möglichkeiten und verschiedene Herausforderungen". Der Schlüssel sei aber, entschieden einen Kurs einzuschlagen, der sich an einer strategischen Perspektive und gegenseitigem Respekt orientiere und "Einmischung ausschließt".

Die spannendste Frage - wie Merkel und Xi auf die Sanktionen eingegangen sind - wird im Xinhua-Bericht nicht beantwortet.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf ntv.de

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Sabine Oelmann hat sich vor ein paar Minuten in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Ab sofort übernehme ich den "Tag" und bin bis zum späten Abend für Sie da. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

14:27 Uhr

Memoiren von Hunter Biden: "Ich ertränkte mich in Alkohol"

Er ist mit ein Grund, warum der aktuelle Präsident der Vereinigten Staaten eine Menge Kummer hatte - er ist aber auch der Grund für eine gewisse Authentizität Joe Bidens: Hunter Biden, sein Sohn, der aus privilegierten Verhältnissen kommt und tief stürzte. Hunter Biden wurde zum Alkoholiker und Crack-Junkie. Er verlor seine Mutter als Kind und seinen Bruder im Erwachsenen-Alter. Sein Vater aber gab ihn nie auf. Wie er es geschafft hat, sein Leben zu meistern und an allem zu wachsen, das beschreibt er in seinen Memoiren. Unverblümt erzählt er von seinem Abstieg in eine düstere Parallelwelt - und dem schwierigen Weg zurück.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:03 Uhr

Tag 12: Quarantäne eines Schauspielers

Neil Patrick Harris ist ein Schauspieler, und er hat eine Rolle bekommen. Normalerweise nichts Ungewöhnliches im Leben des "How I Met Your Mother" -Stars, in Zeiten von Corona jedoch schon. Und so begibt der 47-Jährige sich artig in Quarantäne. Seit 12 Tagen sitzt er in einem Hotelzimmer in Toronto und ist zur Untätigkeit verdammt - bis auf Text lernen vielleicht.

Aber er weiß sich zu helfen. Und dreht kleine Videos, die er auf Instagram teilt. Die Fans lieben ihren Neil Patrick dafür, dass er sich selbst so hübsch auf die Schippe nimmt. Und er muss nur noch zwei Tage durchhalten.

13:41 Uhr

Was uns Trumps Schreibtisch sagen will

In Mar-a-Lago empfängt der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten Besuch - und sein Schreibtisch - was sage ich, der ganze Raum, sieht so aus, als würde er noch in Amt und Würden sein. Selbst Trump sieht total echt aus. Der Schnappschuss des Besuchers Stephen Miller ("Just had a terrific meeting with President Trump") gewährt Einblicke ins Rentnerleben abseits des Golfplatzes.

Also: Donald Trump liest das Wall-Street Journal. Auch, wenn er es eigentlich schlimm findet, vor allem dessen Umgang mit ihm zu aktiven Zeiten. Den Schreibtisch aus dem Oval Office konnte er zwar nicht mitnehmen, aber zumindest hat er einen ähnlichen in Florida. Der Ex-Präsident trinkt noch immer Cola, braucht anscheinend eine Lesebrille und hat trotz aller Scheidungsgerüchte noch ein Foto von Melania im Hintergrund. Es steht aber auch eine Mini-Statue dort, auf dem Foto leicht vom Besucher verdeckt. Alles in allem also total normal, dieser Schreibtisch. Ich meine, wer hat keine Mini-Statue von sich im Arbeitszimmer?

13:22 Uhr

Verfolgungsjagd wie im Film

"Die Straßen von San Francisco"? Es ist nicht ganz so wie in dem alten TV-Klassiker mit Karl Malden und Michael Douglas, aber fast. Und auch ein bisschen südlicher in Kalifornien: Dort hält ein Mordverdächtiger das San Diego Police Departement auf Trab. In seinem Pick-up liefert er sich eine wilde Verfolgungsjagd mit den Beamten. Dann stellt sich ein Sattelschlepper dem Flüchtigen in den Weg.

13:08 Uhr

Weniger Verkehrstote

Erfreulicher Trend insgesamt, aber immer noch ist jeder Toter einer zu viel. Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland - am wenigsten profitieren von dem positiven Trend bisher aber Fahrerinnen und Fahrer von Motorrädern und Fahrrädern. Von 1991 bis 2020 sank laut Statistischem Bundesamt die Zahl der Verkehrstoten insgesamt um 76 Prozent. Bei Autoinsassen betrug der Rückgang 83 Prozent, bei Fußgängerinnen und Fußgängern 80 Prozent. Bei den Fahrern von Motor- und Fahrrädern war der Rückgang mit 55 und 54 Prozent deutlich geringer. Unter den Verkehrstoten stellen Autofahrer weiterhin die größte Gruppe - obwohl ihr Anteil seit 1991 deutlich zurückging, von 60 auf 43 Prozent. Bei den Motorradfahrern erhöhte er sich von rund 11 auf 20 Prozent, bei den Fahrradfahrern von 8 auf 16 Prozent.

Wegen der Corona-Pandemie war der Rückgang bei den Verkehrstoten im vergangenen Jahr besonders deutlich. Den Angaben von Mittwoch zufolge kamen vergangenes Jahr 2719 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, 10,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Es handelt sich weiterhin um den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren.

Den stärksten Rückgang im Vergleich zu 2019 verzeichnet die Statistik bei der Zahl der getöteten Autoinsassen mit einem Minus von 14,2 Prozent. Die Zahl der getöteten Fußgängerinnen und Fußgänger nahm um knapp 10 Prozent ab, bei den Radfahrerinnen und Radfahrern war der Rückgang mit 4,3 Prozent deutlich geringer. 73 Prozent der getöteten Fußgänger und 60 Prozent der getöteten Radfahrer starben 2020 innerorts. Knapp 90 Prozent aller getöteten Autoinsassen und mehr als 80 Prozent der getöteten Kraftradnutzerinnen und -nutzer kamen außerorts ums Leben.

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12:47 Uhr

200 Goldfische namens ... einfach gestohlen!!

Wie im Film: In "Ein Fisch namens Wanda" spielten die kleinen Goldfische eine große Rolle, auch wenn wir uns noch lieber an Jamie Lee Curtis und Kevin Kline erinnern. Ein Süßwasserfisch ist übrigens ein Fisch aus der Familie der Karpfenfische und ein Haustier. Vor etwa eintausend Jahren im östlichen China durch züchterische Selektion entstanden, ist der Goldfisch das älteste bekannte Haustier, welches ohne direkten, wirtschaftlichen Nutzen als Haltungs- und Zuchtgrund gehalten wird, schreibt Wikipedia.

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Die kommende Film-Szene gehört zu den brutalsten, die Cineasten kennen.

(Foto: imago stock&people)

Und ein Diebstahl von 200 Goldfischen aus einem Teich ist dann doch eine große Nummer. Der Diebstahl stellt die Polizei Konstanz jedenfalls vor Rätsel. Der Besitzer aus Bräunlingen meldete einen "unnatürlichen Schwund seines Fischbestandes über das Osterwochenende", rund 200 Tiere in verschiedenen Farben und Größen wurden gestohlen. Den Schaden bezifferte er auf etwa 400 Euro.

Jetzt eine kleine Rechenaufgabe für die Mittagspause: Was kostet ein Goldfisch, wenn 200 Goldfische 400 Euro kosten? Ich höre von Ihnen. Zu gewinnen gibt es nichts.

12:15 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:58 Uhr

"SofaGate": "Ähm"- Michel genauso rüpelhaft wie Erdogan

Geht man so mit seinen Gästen um? Vor allem, wenn es sich um eine Dame handelt? Der unterirdische Umgang mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen beim Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara schlägt jedenfalls Wellen. Abgeordnete des Europaparlaments kritisierten, dass von der Leyen bei dem Besuch in der Türkei - anders als EU-Ratspräsident Charles Michel - keinen Platz auf einem Sessel neben Erdogan bekam, sondern abseits auf einem Sofa sitzen musste. In sozialen Netzwerken bekam der Vorfall schnell den Titel "SofaGate".

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Ähm - hätte der Herr Michel (direkt neben der Europa-Flagge) nicht aufstehen müssen?

(Foto: dpa)

Die sozialdemokratische Fraktionsvorsitzende im Europaparlament, Iratxe García Pérez, fasst das Dilemma auf Twitter ganz hübsch zusammen: Mit dem Verweis darauf, dass die Türkei gerade erst aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen ausgetreten ist, sei es "beschämend", wie die Präsidentin der Europäischen Kommission bei einem offiziellen Besuch behandelt wurde.

Von der Leyen und Michel waren am Dienstag nach Ankara gereist, um Möglichkeiten für eine Verbesserung der Beziehungen der EU zur Türkei auszuloten. In einem von der EU verbreiteten Video ist zu sehen, wie die Kommissionschefin zum Auftakt im türkischen Präsidialamt zunächst stehen bleibt und mit einem "Ähm" reagiert, als sich Erdogan und Michel in zwei nebeneinander stehende Sessel setzen. Später ist sie auf einem Sofa an der linken Seite in beträchtlichem Abstand zu sehen.

"Ähm" sei nun der neue Begriff für "so sollte die EU-Türkei-Beziehung nicht sein", schrieb der Grünen-Abgeordnete Sergey Lagodinsky auf Twitter. Für die Liberale Sophie in 't Veld war das "kein Zufall, es war Absicht". Sie fragte auch, warum Michel gegen die Behandlung seiner Kollegin von der Leyen nicht protestiert habe. Ganz einfache Erklärung - Rüpel gibt es überall auf der Welt.

11:42 Uhr

Busunglück mit Schülern in Österreich

Alptraum aller Eltern: Im österreichischen Hochburg unweit der deutschen Grenze ist ein mit Schülern besetzter Linienbus von der Straße abgekommen. Bei dem Unfall am Mittwochmorgen wurden mindestens vier Kinder verletzt, wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei berichtete.

Das Fahrzeug sei vermutlich bei winterlichen Wetterverhältnissen von der Straße abgekommen und umgekippt. Die Bergung des Linienbusses dauert zur Stunde noch an.

11:31 Uhr

Weiterhin Gewalt in Myanmar

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Die Protestanten lassen sich nicht aufhalten.

(Foto: AP)

Manchmal beschleicht einen doch das Gefühl, dass es noch nicht richtig angekommen ist im Rest der Welt, dass in Myanmar die Hölle ausgebrochen ist, oder? Sind wir zu sehr mit Corona und Co, mit unserer Selbstliebe, Yoga, Aufräumen, geplatzten Ferienträumen und der Angst davor, wer Kanzler oder Kanzlerin werden kann in baldiger Zukunft, beschäftigt? Dort, im Nachbarland von Urlaubsliebling Thailand, in Myanmar jedenfalls, haben Sicherheitskräfte Medienberichten zufolge wieder das Feuer auf Demonstranten eröffnet und mindestens fünf Menschen getötet. Einige Teilnehmer des Protests in der nordwestlichen Stadt Kale seien zudem verletzt worden, melden mehrere Nachrichtenportale unter Berufung auf Augenzeugen. Die Angaben ließen sich unabhängig zunächst nicht bestätigen.

Der Protest in Kale richtet sich den Berichten zufolge gegen die Militärjunta, die sich am 1. Februar an die Macht geputscht hat. Seitdem kommt es trotz des harten Vorgehens der Sicherheitskräfte regelmäßig in zahlreichen Städten zu Demonstrationen. Nach Angaben von Bürgerrechtlern wurden bislang mehr als 580 Menschen getötet und Tausende festgenommen.

10:55 Uhr

Irrer Weltrekord: 15-Jähriger stellt Snowboard-Legende in den Schatten

Hoch hinaus zum Weltrekord ging es für Snowboarder Valentino Guseli im Schweizer Laax: Der 15 Jahre alte Australier sprang 7,30 Meter aus der Superpipe und verbesserte damit die alte Bestmarke von Legende Shaun White.

  • Der dreimalige Halfpipe-Olympiasieger aus den USA war 2010 7,00 Meter über den Rand der Pipe hinaus gesprungen.
  • "Die Idee vom Weltrekord hatte ich schon seit längerem im Kopf", sagte Teenager Guseli, "ich wollte schon immer so hoch hinaus wie möglich. Der Tag war perfekt und die Konditionen gut - so entschied ich mich, es einfach zu probieren."
  • Für Guseli war der Auftritt in der größten Halfpipe der Welt ein Heimspiel. Seit fünf Jahren schon trainiert er in Laax.

Dieser Eintrag stammt aus unserem "Sport-Tag". Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Welt des Fußballs, Basketballs, Wintersports ...

10:21 Uhr

Sometimes It Snows In April

"Sometimes It Snows In April" - vermissen Sie Prince auch so? 2004 in der Webster Hall zeigt er, warum uns das Wetter früher wirklich egaler sein konnte - wir hatten die Möglichkeit, in SOLCHE Konzerte zu gehen!

Hilft ja nichts - das Wetter heute läuft folgendermaßen ab: Im Norden und Osten neben gelegentlichen und immer wiederkehrenden Schneeregen-, Schnee- oder Graupelschauern auch längere heitere oder sonnige Abschnitte. Von den Niederlanden her zieht ein Schneefallgebiet in die Mitte. In tiefen Lagen geht der Schnee in Regen über. Bei maximal 0 bis 8 Grad bleibt es windig mit starken bis stürmischen Böen. An der Nordsee und ab dem Nachmittag auch im Süden sind Sturmböen möglich.

Was Sie anziehen sollen? Der gute alte - am besten auch wasserabweisende - Zwiebellook bietet sich an.

09:42 Uhr

Vivienne Westwood hat was zu feiern

Der Gedanke, dass anlässlich ihres runden Geburtstags auf ihre Lebensgeschichte und ihre Karriere zurückgeblickt wird, dürfte Vivienne Westwood ein Graus sein. "Müssen wir das alles besprechen", meckerte sie schon in der Doku "Westwood: Punk, Icon, Activist", die 2018 Premiere hatte. "Das ist so langweilig." Stimmt natürlich nicht, denn langweilig war kaum etwas in Westwoods Leben.

Aber statt über ihre Vergangenheit zu sprechen, richtet die Mode-Anarchistin und Aktivistin, die am 8. April tatsächlich ihren 80. Geburtstag feiert, die Aufmerksamkeit lieber auf ihre politischen Anliegen. So sorgte sie im vergangenen Jahr mit dem Protest für die Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange für Aufsehen. Im knallgelben Outfit saß sie vor einem Gerichtsgebäude in London in einem überdimensionalen Vogelkäfig und rief: "Ich bin Julian Assange!" und: "Die Welt ist korrupt!".

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Eugenie und Beatrice (v.l.) bei der Hochzeit von Kate und William.

(Foto: imago stock&people)

Es gibt so viel zu erzählen über die Dame. Eines ist sicher: Wenn man einen echten Auftritt plant, dann schadet es nichts, etwas von Westwood anzuziehen. Das wussten bereits die damalige Premierministerin Theresa May oder Prinzessin Eugenie, die damit auf der Hochzeit von Kate und Cousin William immerhin eine minimale Chance hatte, neben "Pippas Po" in die bunten Blätter zu gelangen. Morgen dann mehr zu Westwood im Ressort Unterhaltung.

09:32 Uhr
Breaking News

Grüne klären K-Frage am 19. April

Die Grünen wollen am 19. April bekanntgeben, ob Annalena Baerbock oder Robert Habeck die Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl übernehmen soll. Das teilte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner in einem Schreiben an die Landesvorsitzenden und den Parteirat mit. Die beiden Bundesvorsitzenden hatten mitgeteilt, dass sie zwischen Ostern und Pfingsten entscheiden wollen, wer die Kandidatur übernimmt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:15 Uhr

EU bei Impfstoff-Hoffnung zögerlich - Briten preschen vor

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Der britische Premier Boris Johnson besucht Valneva im schottischen Livingston.

(Foto: AP)

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Großbritannien ist der Europäischen Union bei der Bestellung des Impfstoffes des französischen Biotech-Unternehmens Valneva voraus. "Die Briten waren mit Abstand die Schnellsten, die das Ganze in Verträge gießen", sagte Valneva-Chef Thomas Lingelbach der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Valneva sei zuerst auf die Briten zugegangen, weil die Produktionsstätte im schottischen Livingston stehe und dies ein wichtiger Aspekt sei. "Wir reden hier über Risi­ko­ka­pi­tal, und es ist einfa­cher zu sagen, dass briti­sche Steu­er­gel­der nach Großbri­tan­ni­en gehen."

Der Valneva-Chef rechnet damit, dass sein Produkt im Herbst auf den Markt kommt. Die EU habe bislang nur Vorverträge abgeschlossen, aber keine festen Bestellungen. Der angestrebte Vertrag sieht dem Bericht zufolge vor, dass die EU-Mitglieder zusammen 30 Millionen Dosen erwerben, die um weitere 30 Millionen aufgestockt werden könnten. Die Briten haben sich bei Valneva bis 2025 bis zu 190 Millionen Dosen gesichert.

Valneva hatte gestern bekannt gegeben, angesichts ermutigender Testergebnisse des Coronavirus-Impfstoffs in den ersten beiden klinischen Phasen, die Studien der Phase III in diesem Monat zu beginnen.

Dieser Eintrag stammt aus unserem "Börsen-Tag". Wenn Sie Nachrichten rund um Dax, Wall Street & Co. interessiert, schauen Sie gerne einmal vorbei.

09:10 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:43 Uhr

Die Mutproben des Clemens Schick

Eier, wir brauchen Eier! Jaja, Ostern ist vorbei, und was macht Oliver Kahn eigentlich? Egal, Mut braucht das Land auf jeden Fall, und davon hat Schauspieler Clemens Schick anscheinend eine Menge: Er liebt den Nervenkitzel des Fallschirmspringens. "Aus dem Flugzeug zu springen - an diese Erfahrung kommt nicht viel heran, das ist mein Level. Aber womit will man das noch toppen", fragt der 49-Jährige, den Sie sicher aus "James Bond 007: Casino Royale" kennen.

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Sucht die Herausforderung: Clemens Schick.

(Foto: dpa)

In der Zeitschrift "Psychologie bringt dich weiter" erzählt er, er sei mittlerweile rund 100 Mal gesprungen. Ob ihn der Fall in die Tiefe immer wieder Überwindung kostet? "100 Prozent! Bei jedem Sprung! Jedes Mal habe ich aus dem Flugzeug rausgeguckt und gemerkt, dass der Mensch nicht dafür gemacht ist, zu fliegen. Da muss man sich hingeben; man kann nicht halb springen." Er versuche aber immer, mutig zu sein. "Mut ist ein schönes Wort, finde ich."

07:59 Uhr

Gerhard Schröder hat seit Mitternacht Geburtstag

"Happy birthday to you, happy birthday to you, happy birthday, lieber Gerhard, happy birthday to you!" So wird es heute Nacht in Hannover bei den Schröders geklungen haben, denn eine Frau feiert ihren Mann: 77 Jahre ist er geworden, kein Alter für einen ehemaligen Bundeskanzler. Gerhard Schröders fünfte Ehefrau, Soyeon Schröder Kim, seit 2018 verheiratet mit dem SPD-Urgestein, postet jedenfalls sehr zuverlässig und liebevoll auf Instagram.

07:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Morgen allerseits,

was haben Nudeln und Sorgen gemeinsam? Habe ich heute auf der Fahrt in die Redaktion bereits auf einem Plakat gelesen - na? Man macht sich immer zu viel davon! Also, aufhören damit, ist ja eh meist nix zu ändern. Machen Sie sich stattdessen lieber einen Kaffee, Tee, Müsli, Toast, was auch immer Sie bevorzugen - oder gehören Sie zu diesen super straighten Menschen, die bis mittags gar nichts essen - und starten Sie frisch und fröhlich in den Tag. So wie ich! Haken Sie Fußball von gestern ab, behalten Sie den Corona-Ticker im Auge (wegen der stündlichen Änderungen, die relevant für den Tagesablauf sein könnten) und los geht's. Ich bleibe bis zum frühen Nachmittag bei Ihnen. Anregungen und Sonderwünsche an sabine.oelmann@nama.de.

  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mit seinen Kollegen aus den Ländern über eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu Zweitimpfungen beraten. Die STIKO hatte vergangene Woche empfohlen, dass Menschen unter 60 Jahren, die bereits eine erste Corona-Impfung mit dem Präparat von Astrazeneca erhalten haben, bei der zweiten Impfung auf einen anderen Impfstoff umsteigen sollten.

  • In der türkischen Hauptstadt Ankara wird ein Urteil gegen rund 500 Angeklagte im Zusammenhang mit dem Putsch-Versuch von 2016 erwartet. Unter den Beschuldigten sind hochrangige Ex-Soldaten der Präsidentengarde. Sie sollen unter anderem das Gebäude des Staatssenders TRT in der Putsch-Nacht besetzt und die Nachrichtensprecherin gezwungen haben, eine Erklärung der putschenden Soldaten vorzulesen.

  • Auf der Suche nach gefährlicher Altmunition brechen Wissenschaftler von Bremerhaven aus mit dem Forschungsschiff "Heincke" Richtung Helgoland auf. Ihr Ziel ist das Wrack des Kriegsschiffs "SMS Mainz", das 1914 westlich der Hochseeinsel versenkt worden war. Dort sollen Proben genommen werden, um mögliche Gefahren zu analysieren, die von im Wrack liegenden Kampfmitteln ausgehen, wie das Deutsche Schifffahrtsmuseum mitteilte.

  • Für den FC Bayern steht heute Abend im Viertelfinale der Champions League ein brisantes Wiedersehen an. Gut sieben Monate nach dem gewonnenen Endspiel von Lissabon treffen die Münchner wieder auf Paris Saint-Germain. Das Endspiel habe jedoch keine Relevanz für das Duell im Viertelfinale, sagt Trainer Hansi Flick.

  • In Halle (Saale) ist eine Sondersitzung des Stadtrates zur Impfaffäre von Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) geplant. Es geht um dessen vorzeitige Corona-Impfung.

  • Im Missbrauchskomplex Münster beginnt am Landgericht ein weiterer Prozess. Angeklagt ist ein 45-Jähriger aus Berlin. Die Ermittler werfen dem Mann schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes in drei Fällen und das Besitzverschaffen von kinderpornografischem Material in fünf Fällen vor.

07:02 Uhr

Dorfrocker wollen mit Traktor nach Mallorca

"Malle" ist vielleicht nur einmal im Jahr, aber da soll's dann auch bitte krachen. Die Jungs der fränkischen Band Dorfrocker haben sich jedenfalls etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie haben den deutschen Bauern einen Song gewidmet - und wollen mit dem Traktor nach Mallorca reisen. Gemeinsam mit dem Comedian Thomas Willibald ("Addnfahrer") haben die drei Brüder Philipp, Tobias und Markus Thomann das Lied "Der King" aufgenommen. "Landwirte arbeiten 365 Tage im Jahr, das soll unser spezieller Dank sein", sagte Bassist Markus Thomann. "Wir sind der Meinung, dass den Landwirten und Landwirtinnen gerade in letzter Zeit zu wenig Anerkennung und Respekt entgegengebracht wird. Sie sind es, die dafür sorgen, dass wir alle Milch im Supermarkt, Brot beim Bäcker oder Wurst beim Metzger kaufen können."

Die Dorfrocker haben zudem ein Versprechen gegeben: Sollte das Video zum Lied auf den Plattformen Facebook und Youtube bis zum kommenden Wochenende mehr als eine Million Views haben, wollen sie mit dem Traktor nach Mallorca fahren - 1500 Kilometer und das letzte Stück per Fähre. Bereits drei Tage nach der Veröffentlichung habe man auf den verschiedenen Plattformen insgesamt 540.000 Views gehabt, sagte Thomann. Das habe die Band und ihren Mitstreiter "Addnfahrer" sehr überrascht, schließlich richte sich das Lied an eine vergleichsweise kleine Zielgruppe.

06:38 Uhr

Corona-Pandemie laut Müller Folge des Wildtierhandels

Nach den Gründen für den Ausbruch von Corona zu suchen, das beschäftigt uns nach über einem Jahr immer noch sehr. Auch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat da eine These, seiner Ansicht nach ist die Pandemie auch eine "Folge des weltweiten ausbeuterischen Umgangs mit der Natur". Das Coronavirus habe seinen Ursprung bei Wildtieren - und sich auf einem Wildtiermarkt verbreitet, schreibt Müller anlässlich des Welttags der Gesundheit in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer "Rheinische Post". Er fordert eine "drastische" Verringerung des Wildtierhandels und eine Schließung der "gefährlichen Wildtiermärkte".

"Wo Regenwälder brennen und Wildtiere ausgerottet werden, verlieren Viren ihren ursprünglichen Wirt und springen leichter auf Menschen über", so Müller. Statistisch würden pro Minute 15 Fußballfelder Wald abgeholzt, vor allem für die Soja- und Palmöl-Produktion. "Stoppen wir diesen Trend nicht, dann wird Covid-19 nicht die letzte Pandemie gewesen sein", warnt der CSU-Minister. "Nur wenn wir die Natur schützen, schützen wir auch unsere eigene Gesundheit."

Als Ausgangsort der Corona-Pandemie wird der Huanan-Markt in der chinesischen Metropole Wuhan vermutet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass der Erreger Sars-CoV-2 ursprünglich von Fledermäusen stammt und sich über einen Zwischenwirt auf den Menschen übertragen hat.

05:56 Uhr

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