Montag, 09. September 2019Der Tag

mit Janis Peitsch
00:35 Uhr

Das war Montag, der 9. September 2019

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(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

ein weiterer Tag voller Brexit-Nachrichten neigt sich dem Ende entgegen. Um nicht den Überblick zu verlieren - hier nochmal die News des Tages zusammengefasst.

Ich verabschiede mich nun in den Feierabend und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend. Schlafen Sie gut.

00:23 Uhr

Betrunkener Autofahrer landet im Bach und schläft ein

Eine ungewöhnliche Parkposition für ein Nickerchen hat sich ein betrunkener Autofahrer im sächsischen Oederan ausgesucht. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann mit seinem Wagen von der Straße abgekommen. Anschließend rollte er rund 30 Meter über eine Wiese, fuhr zwei Begrenzungspfähle um und landete mit seinem Auto halb auf der Seite liegend in einem Bach.

Dort fanden die Beamten einer Polizeistreife den unverletzten Mann schlafend vor. Ein Alkoholtest zeigte 1,52 Promille im Atem an. Der Führerschein wurde daraufhin eingezogen.

21:57 Uhr

Nordkorea zu neuen Atomgesprächen bereit

In den vergangenen Wochen demonstrierte Nordkorea mit zahlreichen Raketentests militärische Stärke. Nun scheint die Führung in Pjöngjang wieder über ihr Atomwaffenprogramm verhandeln zu wollen.

  • Ihr Land sei zu Gesprächen über alle Probleme bereit, über die beide Seiten bisher diskutiert hätten, erklärte Vize-Außenministerin Choe Son Hui. Die Unterredungen könnten Ende September stattfinden.
  • Nordkoreas Machthaber Kim und US-Präsident Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart. Die Gespräche kamen aber bisher nicht zustande.
  • Im Februar war ein Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump in Vietnam gescheitert.

 

23:31 Uhr

Michael Jacksons Tierskulpturen stehen zum Verkauf

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Jackson-Fans aufgepasst: Die Tierfiguren, die der "King of Pop" im Garten seiner Neverland-Ranch aufstellen ließ, sollen verkauft werden. Das berichtet das Portal "TMZ" unter Berufung auf den Händler Gary Zimet.

Insgesamt sollen die Bronzeskulpturen für 1,75 Millionen US-Dollar den Besitzer wechseln. Ab wann die Figuren im Internet zum Kauf angeboten werden, ist unklar.

Ein altes Video zeigt die Skulpturen im Garten der Neverland-Ranch.

21:01 Uhr

US-Bundesstaaten kündigen Kartellermittlungen gegen Google an

Online-Gigant Google droht in den USA juristischer Ärger: 48 Bundesstaaten sowie der Regierungsbezirk Washington DC und Puerto Rico schlossen sich der vom texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton angeführten Untersuchung an.

  • Die Untersuchung soll klären, ob Google den Wettbewerb im Geschäft mit Werbung im Internet behindert hat. Sie könnte aber je nach den Erkenntnissen noch auf andere Bereiche ausgeweitet werden.
  • Doch Google ist nicht allein im Visier. Am Freitag erst hatte eine Allianz von Bundesstaaten eine Wettbewerbsprüfung gegen Facebook angekündigt.
  • Auch die Bundesregierung in Washington hat die großen Tech-Plattformen auf dem Kieker - das Justizministerium hatte schon im Juli mitgeteilt, der Frage nachzugehen, ob die Dominanz der Konzerne zu groß ist und sie Innovationen und Verbrauchern schaden. Neben Google und Facebook dürfte hier auch Amazon im Fokus stehen.

 

20:12 Uhr

Taxifahrer meldet Unfall mit "großem Hamster mit sehr großen Zähnen"

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Statt einem Wildschwein meldete der Taxifahrer einen Hamster.

(Foto: picture alliance / Rolf Haid/dpa)

Dieser Anruf hat die Polizei in Bayern sicherlich ins Grübeln gebracht. In Attaching am Rande von Freising meldete ein Taxifahrer den Beamten, er habe einen "großen Hamster mit sehr großen Zähnen" angefahren.

Zwar trat der 49-Jährige noch auf die Bremse, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Das Tier blieb nach Polizeiangaben tot liegen.

Als die Einsatzkräfte am Unfallort ankamen, stellten sie fest: Es handelte sich um ein mittelgroßes Wildschwein. Ob der Taxifahrer noch nie Wildschweine gesehen hatte, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Die Beamten betonten aber: "Der Taxifahrer war nüchtern!"

21:37 Uhr

Irlands Premier will für Johnson die Göttin Athene sein

Der irische Premierminister Leo Varadkar scheint ein Fan griechischer Sagen zu sein. Denn beim Antrittsbesuch seines britischen Amtskollegen Boris Johnson in Dublin zog der 40-Jährige einen unerwarteten Vergleich.

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Nachdem Varadkar über die negativen Brexit-Folgen sprach, sagte er zu Johnson: "Die Aushandlung von Handelsabkommen mit der EU und den USA und deren Ratifizierung in weniger als drei Jahren wird für Sie eine Herkulesaufgabe sein. Wir wollen dabei Ihr Freund und Verbündeter sein, Ihre Athene".

Zur Erinnerung: In der griechischen Mythologie hilft die Göttin Athene Herkules bei der Bewältigung seiner zwölf Aufgaben. Nachdem er jedoch im Wahn seine Frau Mergara und seine Kinder tötet, schlägt ihn Athene nieder, um weiteres Unheil zu verhindern.

Auf welchen Teil der Herkules-Geschichte sich Varadkar bezieht, bleibt unklar. Möchte er Johnson auch niederstrecken, bevor dieser den Brexit vollzieht? Man darf spekulieren. Johnson antwortete auf die Aussage übrigens mit einem Lächeln.

18:28 Uhr

CDU überrascht mit ironischem Facebook-Post

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"Das Internet ist für uns alle Neuland", sagte Bundeskanzlerin Merkel vor sechs Jahren auf einer Pressekonferenz. Gefühlt gilt dieser Spruch für die CDU noch heute. Nun beweisen die Christdemokraten mit einer Stellenanzeige auf Facebook aber immerhin Selbstironie.

  • Mit dem Satz "Wir suchen Mitarbeiter, die sich mit diesem Internet auskennen", postete die Partei das Foto eines alten und kräftig eingestaubten Computers.
  • Viele Nutzer reagierten positiv: "Ich bin zugegeben ein bisschen überfordert, dass die CDU tatsächlich witzig sein kann", kommentierte ein User. Ein anderer schrieb: "Also die Selbstironie ist zumindest mal ein guter Anfang."

Wer auf den Link neben der Stellenanzeige klickt, gelangt auf die Karriere-Internetseite der CDU. Dort wird ein "Social Media Video Editor" gesucht. Ob die Partei damit Erfolg haben wird?

17:51 Uhr

Eurowings-Maschine mit Verletzten in Berlin gelandet

Auf dem Berliner Flughafen Tegel ist eine Maschine mit mehreren Verletzten gelandet. Es habe Turbulenzen in der Luft gegeben, sagte ein Flughafensprecher. Derzeit laufe ein Feuerwehreinsatz. Der Flugbetrieb laufe aber weiter.

Nach Informationen der dpa handelt es sich bei der Maschine um ein Flugzeug der Gesellschaft Eurowings.

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17:21 Uhr

Vater überfährt vierjährigen Sohn beim Ausparken

Tragisches Unglück im brandenburgischen Ort Falkensee: Ein 34 Jahre alter Mann hat beim Ausparken sein vierjähriges Kind mit dem Auto überfahren und dabei tödlich verletzt.

  • Der Mann wollte rückwärts von seinem Grundstück fahren, wie die Polizei mitteilte. Dabei habe er das Kind übersehen.
  • Rettungskräfte versorgten das lebensbedrohlich verletzte Kind nach dem Unfall zunächst vor Ort.
  • Ein Hubschrauber brachte es anschließend ins Krankenhaus, wo es wenig später starb.

 

16:50 Uhr

Russisches Militär will enger mit Frankreich zusammenarbeiten

Seit der Annexion der Krim durch Russland ist die Beziehung zwischen Russland und der EU angespannt. Nun haben sich erstmals seit fünf Jahren die Verteidigungsminister Russlands und Frankreichs wieder zu direkten Gesprächen getroffen. 

  • Bei dem Besuch in Moskau bot Sergej Schoigu seiner französischen Kollegin Florence Parly eine engere Zusammenarbeit an.
  • Moskau sei in dem Maße dazu bereit, wie das französische Militär dies wolle. Die "strategischen Beziehungen" sollten neue Impulse bekommen.

Zuletzt hatte sich auch Frankreichs Präsident Macron für eine Normalisierung der Beziehung zu Russland ausgesprochen. Erst am Sonntag telefonierte er mit dem Russlands Präsident Putin.

16:50 Uhr
Breaking News

Unterhaus-Sprecher Bercow tritt spätestens Ende Oktober zurück

Der Sprecher des britischen Unterhauses, John Bercow, kündigt seinen Rücktritt von dem Amt an. Er werde den Posten zur nächsten Wahl oder spätestens am 31. Oktober verlassen, sagt der konservative Politiker.

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18:38 Uhr
Breaking News

Queen segnet Gesetz gegen No-Deal-Brexit ab

Das Gesetz gegen den No-Deal-Brexit ist nach der Zustimmung von Queen Elizabeth II. in Kraft getreten. Das teilt der Sprecher des britischen Oberhauses mit.

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16:23 Uhr

Zahlreiche Hunde in Norwegen von seltsamer Krankheit befallen

Unter norwegischen Hundebesitzern geht die Angst um: Zahlreiche Hunde sind in dem skandinavischen Land an einer mysteriösen Krankheit erkrankt - mehrere von ihnen sind bereits an den Folgen gestorben.

  • Rund 200 Hunde hätten in den vergangenen Wochen die gleichen Symptome wie blutigen Durchfall, Erbrechen und Abgeschlagenheit gezeigt, teilte das norwegische Veterinäramt mit. Etwa 25 Tiere seien Schätzungen zufolge daran bereits gestorben.
  • Die meisten Krankheitsfälle traten in und rund um Oslo auf. Doch auch aus anderen Teilen des Landes wurden einzelne Erkrankungen gemeldet.
  • Eine Autopsie an zehn Hunden ergab jeweils eine schwere Darminfektion. Fünf der Tiere wiesen zudem einen "unnatürlich hohen" Befall durch die Bakterien Clostridium perfringens und Providencia alcalifaciens auf.

Die Behörden riefen Hundebesitzer auf, ihre Tiere voneinander fernzuhalten und an der Leine zu führen. Bislang gibt es keine Hinweise, dass die Krankheit auf andere Tiere oder Menschen übertragbar ist.

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15:56 Uhr
Breaking News

NPD-Ortsvorsteher soll abgewählt werden

Mit einem gemeinsamen Antrag wollen CDU, SPD und FDP die Abwahl des NPD-Ortsvorstehers im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung erreichen. Zuvor hatte die Wahl des Ortsvorstehers mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP bundesweit Kritik ausgelöst.

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17:52 Uhr

Mysteriöse Leichenfunde in Österreich

In Österreich sind zwei Leichen gefunden worden, die wahrscheinlich lange Zeit in einem Waldstück gelegen haben. "Es wird vermutet, dass die beiden Leichen zwischen einem und fünf Jahren dort lagen", sagte ein Sprecher der Polizei Vorarlberg. Teilweise waren schon die Knochen der Toten durch die Zersetzung freigelegt worden.

  • Ein Passant hatte einen der schon stark verwesten Körper in Dornbirn unweit des Bodensees gefunden, wenige Meter weiter fanden Ermittler den zweiten Leichnam. 
  • Derzeit geht die Polizei nicht davon aus, dass der Mann und die Frau Opfer einer Straftat wurden. Stattdessen könnte es sich um einen Unfall oder um Suizid gehandelt haben. Womöglich sind die beiden Personen auch erfroren oder abgestürzt.

Ermittelt werde nun, ob der Fund mit Vermissten-Meldungen der vergangenen Jahre auch aus den umliegenden Ländern zusammenpassen könnte.

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15:12 Uhr

Berlin will Verbot von Silvester-Feuerwerk ausweiten

Traditionell fliegen an Silvester massenhaft Böller und Raketen durch die Luft. In Berlin soll das wilde Treiben nun aber weiter begrenzt werden. Neben der Partymeile am Brandenburger Tor soll das Pyro-Spektakel auch in zwei weiteren Gebieten verboten werden. Die Begründung: In den vergangenen Jahren habe es "massive und gezielte Angriffe" auf Polizisten und Feuerwehrleute gegeben.  

  • Auf dem nördlichen Teil des Alexanderplatzes und an der Pallasstraße in Schöneberg werde die Polizei ein entsprechendes Verbot verhängen und durchsetzen, kündigte der Senat an. Die beiden Zonen seien in den vergangenen Jahren in der Silvesternacht "Gefahrenbrennpunkte" gewesen, sagte Innen-Staatssekretär Torsten Akman.
  • Zudem will der Senat auch einen Antrag stellen, den Verkauf des Feuerwerks längerfristig auf ein bis zwei Tage zu verkürzen.

14:43 Uhr

Unfall in Berlin: Hatte Porschefahrer epileptischen Anfall?

Am Freitagabend starben in Berlin-Mitte vier Menschen, als ein Porsche von der Fahrbahn abkam. Nun scheint es neue Informationen zum Unfallhergang zu geben: Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, könnte der Unfallfahrer einen epileptischen Anfall gehabt haben. Noch kurz vor der Fahrt soll der Mann ein Medikament eingenommen haben. Das soll die Mutter des Unfallfahrers berichtet haben.

Staatsanwaltschaft und Polizei konnten die Informationen bislang nicht bestätigen. Die Ergebnisse einer Blutuntersuchung stehen noch aus. Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte: "Wir schließen nach wie vor definitiv medizinische Gründe nicht aus."

Der Porsche-Geländewagen war am Freitag im Zentrum Berlins von der Straße abgekommen und hatte vier Fußgänger tödlich verletzt, darunter einen dreijährigen Jungen.

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14:32 Uhr

Frau wehrt Angreifer mit "Backpfeifen und Fäusten" ab

Da hat sich jemand mit der Falschen angelegt: Eine 25-jährige Frau war nach einer Party am frühen Sonntagmorgen in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, als sie von einem unbekannten Mann bedrängt wurde. Laut Angaben des Opfers fasste der Mann ihr an die Brust und versuchte sie zu küssen.

Was der Angreifer nicht wusste: Die junge Frau ist Kampfsportlerin und wusste sich zu verteidigen. Laut dem Polizeibericht wehrte sie den Mann mit "Backpfeifen und Fäusten" ab. Der verdutzte Angreifer flüchtete daraufhin. Eine anschließende Fahndung der Polizei blieb erfolglos.   

14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Uladzimir Zhyhachou verabschiedet sich in den regnerischen Feierabend. Ab jetzt übernehme ich den "Tag" und versorge Sie bis zum Abend mit Nachrichten.

Bei Fragen, Wünschen und Kritik erreichen Sie mich unter janis.peitsch[at]nama.de

14:02 Uhr

Trumps Absage kam Dänemarks Polizei teuer zu stehen

Die Vorbereitung des abgesagten Besuchs von US-Präsident Donald Trump in Kopenhagen hat die dänische Polizei rund vier Millionen dänische Kronen (536.000 Euro) gekostet, berichtet der Dänische Rundfunk.

"Zu den Aufwendungen zählen unter anderem Entschädigungen aufgrund von Urlaubsstornierungen, Annullierungen von gebuchten Unterkünften, Betriebskosten für Ausrüstung und Material sowie Planungszeiten", heißt es demnach in den Akten der Reichspolizei. Nicht mitgezählt seien die Ausgaben des Sicherheitsdienstes, des Militärs, des Kopenhagener Flughafens und des Königshauses, die sich ebenfalls auf den hohen Besuch aus den USA vorbereitet hatten.

Trump hatte seine Reise zwölf Tage vor der geplanten Ankunft Anfang September abgesagt, weil die dänische Regierung mit ihm nicht über einen Verkauf von Grönland verhandeln wollte.

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13:19 Uhr

Lottospieler aus Hannover knackt 7-Millionen-Euro-Jackpot

Ein noch unbekannter Spieler aus Hannover knackte am Samstag den Jackpot des Lottospiels "6 aus 49" und kann sich nun über mehr als 6,8 Millionen Euro freuen.

Der oder die Glückliche hatte auf dem Schein als Einziger sowohl die richtigen Gewinnzahlen als auch die richtige Superzahl 3 angekreuzt, wie Lotto Niedersachsen mitteilte.

12:50 Uhr
Breaking News

Unterhaus wird bereits heute in Zwangspause geschickt

Das britische Parlament wird bereits heute Abend in eine fünfwöchige Zwangspause geschickt. Das teilte ein Regierungssprecher in London mit.

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14:26 Uhr

Witwe des IS-Rappers Deso Dogg festgenommen

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Deutscher Rapper und IS-Terrorist Deso Dogg wurde offenbar im Januar 2018 getötet.

(Foto: picture alliance / Di Matti/dpa)

Die Bundesanwaltschaft hat die Witwe des Berliner Gangsterrappers und späteren IS-Terroristen Denis Cuspert alias Deso Dogg festnehmen lassen.

  • Die deutsche und tunesische Staatsangehörige Omaima A. wurde in Hamburg verhaftet, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Sie sei dringend verdächtig, in Syrien Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat gewesen zu sein.
  • Omaima A. soll am Dienstag dem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt werden.
  • Cuspert wurde Medienberichten zufolge im Januar 2018 in Syrien bei einem Luftangriff getötet.
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11:59 Uhr

Böhmermann kann der SPD in Köthen beitreten

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Böhmermann will SPD-Chef werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Aufnahme des TV-Satirikers Jan Böhmermanns in die SPD steht wohl nichts mehr im Weg. Die Kölner SPD habe beschlossen, ihm eine Ausnahmegenehmigung vom Wohnortprinzip zu erteilen, erklärte Frank Mederlet, Geschäftsführer der Kölner SPD, der DPA.

Der SPD-Ortsverein Köthen in Sachsen-Anhalt ist zur Aufnahme Böhmermanns bereit, doch da der ZDF-Satiriker in Köln wohnt, war dies nicht ohne weiteres möglich. Normalerweise wird man dort Mitglied, wo man wohnt.

Ist Böhmermann nach der Entscheidung der Kölner Genossen nun endlich SPD-Mitglied? Antwort von Mederlet: "Über den Status der Mitgliedschaft hatten wir nicht zu befinden. Köln hat über die Ausnahmegenehmigung entschieden - der Kreisverband Anhalt-Bitterfeld muss auch über die Ausnahme beschließen." Dann wäre der Ortsverein Köthen am Zug und könne über die Aufnahme befinden, weil er erst dann zuständig wäre, sagte Mederlet. Das sei zumindest seine Lesart des SPD-Statuts.

13:30 Uhr

Schießerei in Lüttich - Angreifer tot, Polizist hirntot

Bei einer Schießerei in der belgischen Stadt Lüttich sind ein Polizist schwer verletzt und ein Mann getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen kontrollierte der Beamte einen Mann in einem Auto, als dieser plötzlich eine Waffe zog und auf ihn schoss. Ein Kollege des Polizisten erwiderte daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer tödlich, berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga. Zur Identität des Mannes und zu möglichen Motiven gab es zunächst keine Informationen.

Lüttichs Bürgermeister Willy Demeyer schrieb auf Twitter, der schwer verletzte Polizist sei in einem kritischen Zustand. Es herrsche große Betroffenheit in der Stadt.

Update: Der Polizist ist nach einem Kopfschuss hirntot, berichtet der Radiosenders RTBF.

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13:13 Uhr

Frau stirbt nach Fettexplosion bei Dorffest

Nach der schweren Explosion bei einem Dorffest in Freudenberg-Alchen am Sonntag ist eine Frau gestorben. Eine 67-Jährige sei am Morgen ihren Verletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher.

Bei dem Unglück könnte ersten Erkenntnissen zufolge Fett in einer großen Bratpfanne explodiert sein. Dabei waren 14 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schweben weiter in Lebensgefahr. Sie erlitten schwere Brandverletzungen, einer einen Herzinfarkt.

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10:45 Uhr

Mindestens elf Tote bei Busunglück in Marokko

Bei einem durch eine Sturzflut verursachten Busunglück in Marokko sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen.

Rettungskräfte bargen 27 Überlebende, nachdem eine plötzliche Flutwelle den Bus auf einer Brücke im Südosten des Landes zum Umstürzen brachte.

Ende August waren bei plötzlichen Überschwemmungen im Süden Marokkos acht Menschen auf einem Fußballplatz ums Leben gekommen. Im Juli starben 15 Menschen durch einen von Sturzfluten ausgelösten Erdrutsch.

10:16 Uhr

Hisbollah meldet Abschuss israelischer Drohne

Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach eigenen Angaben im Süden des Landes eine israelische Drohne abgeschossen.

Das israelische Militär erklärte, eines ihrer unbemannten Flugobjekte sei während eines Routine-Einsatzes im Libanon abgestürzt.

Israel und die radikal-islamische Hisbollah sind derzeit in höchster Alarmbereitschaft. Vor rund einer Woche löste ein israelischer Drohnenangriff auf einen von der Miliz kontrollierten Stadtteil der libanesischen Hauptstadt Beirut schwere Gefechte an der Grenze zwischen beiden Ländern aus. Die Hisbollah wird vom Iran unterstützt.

11:47 Uhr

Würgeschlange in Rheinland-Pfalz entdeckt

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Woher die Schlange stammt, weiß die Polizei noch nicht.

(Foto: Polizei Rheinland-Pfalz)

In Rheinland-Pfalz hat eine Würgeschlange die Polizei auf den Plan gebracht.

  • Am Sonntag wurde in Boppard eine Boa entdeckt und  kurz darauf gefangen.
  • Nachdem die Polizei alarmiert wurde, identifizierte ein Schlangenexperte das Tier durch ein Foto als weibliche Boa Constrictor - eine Würgeschlange, deren Bisse zudem sehr schmerzhaft sind.
  • Ein Polizeibeamter, der selbst Schlangen besitzt, beteiligte sich daraufhin an der Suche nach der Boa. Ihm gelang es schließlich auch, die Schlange einzufangen.

Ende August hatte eine ausgebüxte Kobra in Herne in Nordrhein-Westfalen einen Einsatz von Feuerwehr und Experten über mehrere Tage ausgelöst, bis sie eingefangen werden konnte.

09:20 Uhr

Heil: GroKo "darf keine Regierung des Stillstandes werden"

Pflege, Grundrente und Klimapolitik: Viele Aufgaben liegen vor der Großen Koalition. Arbeitsminister Hubertus Heil spricht im "n-tv Frühstart" über seine Vorstellungen von Pflege- und Rentenpolitik. Außerdem erklärt der SPD-Politiker seine Bedingungen für den Weiterbestand der Regierung.

 

11:19 Uhr

"Power Rangers"-Bösewicht: Robert Axelrod ist tot

US-Schauspieler Robert Axelrod ist tot. Er starb am Samstag in Los Angeles, wie auf seiner Twitter-Seite bekanntgegeben wurde. "Mit großer Trauer muss ich Ihnen sagen, dass Robert gestern gestorben ist. Er war eine wunderbare Seele, deren charismatische Persönlichkeit einen Raum erhellte. Er wird sehr vermisst werden", schrieb seine Agentur.

Bekannt war er vor allem für seine Synchronarbeit in der TV-Serie "Mighty Morphin Power Rangers". Darin lieh er dem Bösewicht Lord Zedd und dem Monstermacher Finster seine Stimme.

Robert Axelrod wurde 70 Jahre alt.

*Datenschutz

 

08:56 Uhr

SUV-Unfall in Berlin - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem schweren Autounfall von Freitagabend in Berlin-Mitte ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung. Das sagte eine Sprecherin der Polizei heute Morgen.

Ein SUV war am Freitagabend von der Straße abgekommen und hatte vier Fußgänger an einer Ampel tödlich verletzt, darunter einen dreijährigen Jungen.

Nach Informationen vom Wochenende zog die Polizei unter anderem einen medizinischen Notfall beim Fahrer als Unfallursache in Betracht. Der 42-Jährige liegt demnach schwer verletzt im Krankenhaus. Vorsatz wurde zunächst ausgeschlossen.

08:24 Uhr

Lkw verliert Baumstämme auf Autobahn

Mehrere Autofahrer sind auf der Autobahn 33 in Hilter bei Osnabrück womöglich nur knapp einer Katastrophe entkommen. Ein Laster hat dort heute Morgen Baumstämme verloren und damit für ein Chaos auf der Straße gesorgt. Mehrere Autofahrer konnten der Ladung nicht mehr rechtzeitig ausweichen und krachten in die Baumstämme. Ein Fahrer wurde bei einem Aufprall verletzt.

Für die Aufräumarbeiten ist die A 33 noch in dem Bereich in Richtung Norden gesperrt.

08:00 Uhr

Emir von Kuweit im Krankenhaus - Trump-Treffen verschoben

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Sabah al-Ahmad al-Sabah ist seit 2006 Emir von Kuweit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch der Emir von Kuwait, Scheich Sabah al-Ahmad al-Sabah, muss zum Arzt. Während seines US-Besuchs ist er in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Der 90-Jährige unterziehe sich dort "medizinischen Untersuchungen", meldete Kuwaits staatliche Nachrichtenagentur Kuna, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Ein für Donnerstag geplantes Treffen mit US-Präsident Donald Trump müsse daher verschoben werden. Einen neuen Termin gebe es noch nicht. Das Weiße Haus erklärte, Trump wünsche dem Emir eine "baldige Genesung".

07:35 Uhr

Bolsonaro übersteht fünfstündige OP

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist ein Jahr nach einer Messerattacke im Wahlkampf erneut operiert worden. Der fünfstündige Eingriff in einer Klinik in São Paulo sei "erfolgreich" verlaufen, sagte der Chirurg Antonio Luiz Macedo. Bolsonaro musste wegen eines Narbenbruchs behandelt werden.

Es war bereits die vierte Operation für rechtsradikalen Politiker, der vor einem Jahr bei einem Wahlkampfauftritt niedergestochen und schwer am Bauch verletzt worden war.

09:12 Uhr

Hongkong-Aktivist Wong wieder frei und auf dem Weg nach Berlin

Der bekannte Hongkonger Aktivist Joshua Wong ist wieder auf freiem Fuß und in einem Flugzeug auf dem Weg nach Deutschland. Der 22-Jährige war am Sonntagmorgen vor seiner geplanten Abreise am Hongkonger Flughafen festgenommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, seine Kautionsbedingungen verletzt zu haben. "Es war unnötig, dass sie mich für 24 Stunden festgehalten haben", sagte Wong. "Sie hätten mich schon gestern Nachmittag entlassen können."

Der junge Demokratie-Kämpfer ist auf dem Weg nach Deutschland, wo er am Montagabend zu einem von der "Bild"-Zeitung organisierten Fest im Dachgarten-Restaurant des Bundestags erwartet wird.

09:05 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

während Sie geschlafen haben, ist der spanische Tennis-Superstar Rafael Nadal um einen Grand-Slam-Titel reicher geworden. Der junge Russe Daniil Medwedew verpasste nur knapp die Sensation und verlor im fünften Satz.

Daniils Namensgenosse Dmitri Medwedew - Chef der Kremlpartei Geeintes Russland - feiert dagegen einen Sieg, nämlich bei den Kommunal- und Regionalwahlen. Menschenrechtler und Beobachter berichten jedoch von Hunderten Meldungen über Manipulationsversuche und vor allem von Behinderungen ihrer Arbeit.

Was wird heute wichtig:

  • Der britische Premierminister Boris Johnson will heute einen neuen Anlauf wagen, im Parlament Neuwahlen durchzusetzen.
  • Die gewählte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will in Brüssel eine Liste mit den Kandidaten für ihr Kollegium veröffentlichen. Die neue Kommission soll am 1. November starten.
  • Entwicklungsminister Gerd Müller gibt in Berlin den Startschuss für den "Grünen Knopf". Das staatliche Siegel wird an Bekleidungsfirmen vergeben, die ihre Textilien unter strengen sozialen und ökologischen Standards herstellen lassen.
  • Vor dem 18. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 erscheinen die mutmaßlichen Drahtzieher heute wieder vor Gericht. Die Anhörung von Chalid Scheich Mohammed, der als Chefplaner gilt, sowie vier weiteren Angeklagten findet vor einem Sondergericht im US-Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba statt. Der eigentliche Prozesses ist für 2021 geplant.
  • Nach dem Rückschlag gegen die Niederlande will die Fußball-Nationalmannschaft mit einem Sieg in Belfast gegen Nordirland wieder Kurs auf die EM 2020 nehmen. Bundestrainer Joachim Löw hat versprochen, dass sein junges Team im Windsor Park "eine Reaktion zeigen" werde.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begrüße Sie ganz herzlich im "Tag"!

06:40 Uhr

Riekes Rückspiegel am 9. September 2019

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Esther Cleveland Bosanquet heiratete mit 24 einen britischen Offizier.

(Foto: Wikicommons)

Wussten Sie, dass … eine US-Amerikanerin heute vor 126 Jahren das Licht der Welt an einem exklusiven Ort erblickt hat? Am 9. September 1893 wurde Esther Cleveland Bosanquet im Weißen Haus geboren. Erst fünf Monate zuvor hatte ihr Vater Grover Cleveland die 24. US-Präsidentschaft angetreten - und das zum zweiten Mal: Bereits von 1885 bis 1889 hatte der Demokrat das höchste Regierungsamt bekleidet, ehe er von Benjamin Harrison abgelöst wurde.

Cleveland ist somit der einzige US-Präsident, dessen Amtszeit "unterbrochen" wurde. Seine zweite Tochter Esther ist zwar das einzige Präsidentenkind, das im Weißen Haus zur Welt kam. Die Baby-Premiere gelang allerdings James Madison Randolph: Der Enkel des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson wurde bereits 1806 im Weißen Haus geboren.

Wir gratulieren …

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Macht auch mit Wok eine gute Figur: der Hackl-Schorsch.

(Foto: imago/momentphoto/Michael)

Georg Hackl, legendärer Winter-Olympionike und Rodel-Tüftler, zum 53. Geburtstag. Manche nennen ihn "Hackl Schorsch", andere "Rasende Weißwurst". Nach drei Mal Olympia-Gold, zehn WM-Siegen, sieben EM-Triumphen und dreiunddreißig Weltcup-Titeln ist der Berchtesgadener Goldjunge eine Ikone im Rennrodeln. Und dann sind da ja noch die neun Titel bei der Wok-WM. Wahnsinn! Oiss Guade!

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06:21 Uhr

Im Osten regnet es ohne Ende

Die neue Wetterwoche startet ziemlich herbstlich und teilweise sehr nass. Doch ganz ohne Chancen ist der Altweibersommer in dieser Wetterwoche auch nicht.

Heute sorgt Tief "Hans" aber erst einmal für reichlich Regen. Vor allem in der Osthälfte, wo bis heute Abend gerne mal um die 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen können. Zum Vergleich: die durchschnittliche Regenmenge, die der gesamte September normalerweise im Osten bringt, liegt bei etwa 40 bis 50 Liter auf jeden Quadratmeter. Aber eines ist auch sicher: nach dem Dürrejahr 2018 und den trockenen Monaten zuletzt können die Böden den Regen gut gebrauchen.

Björn Alexander

Björn Alexander

Weiter Richtung Westen sieht es wettertechnisch ganz anders aus. Hier werden die Regengüsse immer seltener und der äußerste Westen bleibt meistens trocken. Dafür war es über Nacht hier gebietsweise aufgelockert oder klar, weshalb die Frühwerte hier recht frisch um die Ecke kommen. Gerne mal mit einstelligen Temperaturen. Am kühlsten zeigen sich die Regionen im Bereich Eifel und Emsland, wo der Bodenfrost nicht mehr allzu weit entfernt ist. Deutlich milder ist es unter den dichten Wolken mit oft zweistelligen 10 bis 16 Grad.

Und noch eine weitere herbstliche Wettererscheinung finden wir auf unserer morgendlichen Wetterkarte: teils dichte Nebelfelder, die bevorzugt in der Westhälfte stellenweise rumwabern. Nachdem diese sich aufgelöst haben, beginnt aber die neue Woche von der Nordsee bis herunter an den Schwarzwald häufiger freundlich, während weiter ostwärts die Regenwolken mit gelegentlichen Gewittern überwiegen.

Die Temperaturen sind ganz schön unterkühlt. Normal temperiert ist allenfalls der Nordwesten bei 19 Grad. Sonst sind kaum mehr als 11 bis 18 Grad drin. Doch ganz chancenlos ist der Altweibersommer in den kommenden Tagen nicht. Hier die Details, mit denen ich mich von Ihnen verabschiede und einen guten Start in den Tag wünsche. Ihr Björn Alexander