Sonntag, 12. April 2020Der Tag

mit Friederike Zörner
Friederike Zörner
22:55 Uhr

Das war Sonntag, der 12. April 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

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Die Ostermesse im Petersdom fand ohne großes Publikum statt - wurde aber im Internet übertragen.

(Foto: picture alliance/dpa)

ein ungewöhnlicher Ostersonntag neigt sich dem Ende zu. Ich hoffe, Sie konnten trotz aller Widrigkeiten diesen überwiegend sonnigen Tag genießen und vielleicht sogar etwas Trost finden angesichts der durchaus guten Nachrichten, die wir heute vermelden konnten. Da ist zum einen Gesundheitsminister Jens Spahn, der Hoffnung auf einen baldigen Alltag schürt. Zum anderen kann Großbritanniens Premierminister Boris Johnson nach seiner schweren Covid-19-Erkrankung das Krankenhaus wieder verlassen. Und dann ist da noch der Papst, der es sich nicht nehmen lässt, im fast leeren Petersdom den Segen "Urbi et Orbi" zu erteilen. Es ist also irgendwie doch nicht alles schlecht.

Und wenn Sie zum Abend noch etwas Lektüre brauchen, empfehle ich Ihnen folgenden Artikel:

Kommen Sie gut durch die Nacht und bleiben/werden Sie gesund.

22:32 Uhr

Ohne Führerschein und mit Drogen im Auto erwischt

Weil sie einen Verstoß gegen das aktuell geltende Kontaktverbot vermuteten, kontrollierten Polizisten in Oldenburg ein Auto mit drei Insassen. Dabei stellte die Beamten eine Vielzahl von Delikten fest, die nicht in Verbindung mit den Coronavirus-Regeln stehen. Der Fahrer hatte keinen Führerschein - und stand unter Drogeneinfluss. Zudem wurden in dem Wagen Rauschgift und ein Messer gefunden. Der Halter des Wagens saß auf dem Beifahrersitz. Er muss sich nun dafür verantworten, dass er den Fahrer ans Steuer ließ, obwohl der keinen Führerschein hatte.

22:02 Uhr

Idris Elba richtet emotionalen Appell an Briten

Idris Elba richtet eine Botschaft an die Bevölkerung seines Landes, die derzeit schwer von der Corona-Krise betroffen ist. Der 47-Jährige, der sich selbst mit dem Coronavirus angesteckt hatte und sich von der Infektion erholen konnte, zitiert in dem eineinhalb minütigen Video für die BBC das Gedicht "Don't Quit" (zu Deutsch: "Gib nicht auf") des Amerikaners John Greenleaf Whittier.

Darin heißt es unter anderem: "Wenn Dinge in eine falsche Richtung gehen, wie sie es manchmal tun werden; wenn die Straße, auf der du dich befindest, nur nach oben zu verlaufen scheint; [...] wenn du lächeln möchtest, aber seufzen musst; wenn die Sorge dich erdrückt, dann ruhe dich aus, aber gib nicht auf." Zu Elbas Stimme aus dem Off werden Bilder - wie geschlossene Läden oder leere Supermarktregale - eingeblendet, die als Symbole für die Corona-Krise zu verstehen sind.

21:29 Uhr

Froome von Horrorverletzungen fast vollständig regeneriert

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Der schwerwiegende Unfall Froomes ereignete sich im Juni 2019.

(Foto: imago images / Panoramic International)

Zwischendurch auch mal eine gute Nachricht: Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist nach seinem schweren Sturz im vergangenen Jahr fast wieder bei voller Leistungsfähigkeit. "Die Genesung verläuft wirklich gut - ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass sie so gut wie abgeschlossen ist", sagte der 34-Jährige auf dem Youtube-Kanal seines britischen Rennstalls Team Ineos. Froome hatte im Juni 2019 bei einem Unfall während der Zeitfahrbesichtigung beim Criterium du Dauphine in Frankreich schwerwiegende Verletzungen erlitten. Aufgrund mehrerer Knochenbrüche lag er zwischenzeitlich auf der Intensivstation.

Bei der UAE Tour Ende Februar hatte der Brite nach achtmonatiger Zwangspause sein Comeback gefeiert. "Ich mache immer noch einige Übungen abseits des Rades, um die verletzte rechte Seite zu stärken. Aber ich bin wieder im normalen Training, und das läuft wirklich gut", betonte Froome.

20:56 Uhr

Aggressiver Mann verletzt zwei Polizisten bei Corona-Kontrolle

Am Samstagabend wird eine Polizeistreife auf mehrere junge Leute in Saarlouis aufmerksam, die augenscheinlich gegen die Kontaktregeln verstoßen. Als die Beamten die Gruppe kontrollieren wollen, eskaliert die Situation. Ein 22-Jähriger reagiert äußerst aggressiv und gibt falsche Personalien an. Als er nach Ausweisdokumenten durchsucht wird, wehrt sich der Mann heftig und verletzt eine Polizistin und einen Polizisten. Beide müssen ihren Dienst beenden. Auch weitere Kräfte und ein Diensthund können den 22-Jährigen nach Angaben der Polizei kaum bändigen, er muss die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Ihm droht eine Vielzahl von Anzeigen.

20:45 Uhr
Breaking News

Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt auf über 124.000

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist nach Berechnungen von ntv.de auf mehr als 124.000 gestiegen. Das sind knapp 3000 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Insgesamt starben bislang 2834 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl der Genesenen schätzt das Robert-Koch-Institut auf 60.200.

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20:32 Uhr
Breaking News

Kuwait: Opec einigt sich mit Partnern auf Drosselung der Ölförderung

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat sich mit ihren Partnern wegen der Corona-Krise auf eine Drosselung der Ölförderung geeinigt. Das teilt der kuwaitische Ölminister Chaled al Fadhel nach einer Videokonferenz via Twitter mit. Demnach sollen ab 1. Mai fast zehn Millionen Barrel (159 Liter) Öl weniger pro Tag von Opec-Plus-Mitgliedern gefördert werden.

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19:54 Uhr

Billie Eilish äußert sich zu Bikini-Kritik

Manche Menschen wollen es einfach nicht verstehen. Das weiß wohl niemand so gut, wie Superstar Billie Eilish. Die 18-Jährige geht vorzugsweise mit Baggy Pants und möglichst weiten Oberteilen vor die Tür oder auf die Bühne. Ihre Outfit-Wahl erklärte die US-Sängerin schon mehrfach mit der Absicht, möglichst nicht sexualisiert werden zu wollen. Vor drei Monaten teilte sie auf Instagram allerdings einige Videos aus dem Urlaub, die sie unter anderem beim Badespaß im Bikini (OMG!) zeigen - und erntete dafür harte Kritik.

Nun sprach Eilish mit dem britischen Magazin "Dazed" über die harschen Kommentare, die sie über sich ergehen lassen musste, und resümiert: "Ich kann nicht gewinnen." Und weiter: "Ich sah Kommentare wie 'Wie kann sie es wagen, darüber zu sprechen, dass sie nicht sexualisiert werden will, und dann das tragen?!'" Und damit nicht genug. "'Ich mag sie nicht mehr, weil sie sobald sie 18 ist zur Hure wird'", zitierte die Musikerin einen weiteren Kommentar.

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19:20 Uhr

Unbekannte schießen mit Stahlkugel auf Auto - Fahrerin verletzt

Unbekannte haben im hessischen Ginsheim-Gustavsburg um die Mittagszeit mit einer Stahlkugel auf ein fahrendes Auto geschossen und die Seitenscheibe beschädigt. Die 61 Jahre alte Fahrerin wurde dadurch leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Sie sucht außerdem nach Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise auf die Täter geben können.

19:00 Uhr

William und Kate wünschen "sichere und frohe Ostern"

Vieles ist in diesem Jahr an Ostern aufgrund der Corona-Pandemie anders als in den Jahren zuvor. Die Ostereier-Suche muss entweder in den eigenen vier Wänden oder im heimischen Garten in Abwesenheit der Großeltern stattfinden. Stundenlanges Warten im Stau auf der Autobahn und damit wohl so mancher Familienstreit bleiben aus. Gläubige können dem Gottesdienst nur virtuell beiwohnen.

In Sachen Normalität ist aber immerhin auf Prinz William und Herzogin Kate Verlass. Unter anderem via Instagram verschicken sie wie jedes Jahr royale Ostergrüße. Nicht nur ein "frohes", sondern auch ein "sicheres" Osterfest wünscht das Paar den Menschen im Vereinigten Königreich und der restlichen Welt. Dazu posten William und Kate ein frühlingshaftes Foto aus dem Garten des Kensington Palastes. Ihren Post schließen sie mit dem Hashtag "StayHomeSaveLives" - ein Aufruf, auch über die Feiertage soweit es geht zu Hause zu bleiben.

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18:25 Uhr

Zweijähriges Kind ertrinkt in Gartenteich

In der Lutherstadt Wittenberg hat sich am Wochenende ein tragisches Unglück ereignet. Ein zweijähriges Kind ist in einem Gartenteich ertrunken. Angehörige hatten das ins Wasser gefallene Kind herausgezogen, sofort versucht wiederzubeleben und den Notfalldienst gerufen. Die ersten Rettungskräfte trafen nach wenigen Minuten ein und setzten die Reanimationsmaßnahmen fort. Neben dem Rettungsdienst waren auch die Luftrettung und zwei Notärzte im Einsatz. Trotz intensiver Wiederbelebungsversuche starb das Kind aber noch vor Ort. Zur Klärung der Todesursache leitete der Kriminaldienst des Polizeireviers Wittenberg ein Ermittlungsverfahren ein.

17:50 Uhr

Junger Mann nach Party in Gewahrsam - Gäste brechen in Wohnung ein

Zwei Dinge dürfte ein junger Mann aus Bayreuth nach dieser Nacht gelernt haben. Erstens: Partys sind derzeit unter keinen Umständen angebracht. Zweitens: Man sollte sich gut überlegen, wen man zu seinen Freunden zählt.

Was war passiert? Der besagte 18-Jährige feierte am frühen Morgen gemeinsam mit fünf Gästen im Alter von 14 bis 20 Jahren Geburtstag. Eine Nachbarin meldete die Party der Polizei. Da der 18-Jährige bereits zuvor gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen hatte und sich nicht einsichtig zeigte, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Kurz nach 3 Uhr beendete die Polizei die Party. Zwei der Partygäste kehrten gegen 4 Uhr zurück, brachen in die Wohnung ein und stahlen einen Fernseher und einen Laptop. Dann flüchteten die beiden 19 und 20 Jahre alten Männer. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach ihnen - und fanden sie schließlich. Der Gastgeber muss übrigens noch bis zum Ende der Ausgangsbeschränkung am nächsten Sonntag in Gewahrsam bleiben, entschied ein Richter.

17:12 Uhr

Streifenpolizisten retten Säugling vor drohendem Ersticken

Mit ihrer blitzschnellen Reaktion haben Beamte einer Polizeistreife einem neun Monate alten Baby das Leben gerettet. Die Polizisten wurden nach dem Notruf aus einer nahegelegenen Wohnung in Pirmasens alarmiert, wo sich der Säugling an etwas verschluckt hatte und nach Luft rang. "Nur wenige Augenblicke" nach der Meldung trafen die Beamten nach Polizeiangaben in der Wohnung ein, wo sich die Mutter, das Kleinkind und eine Freundin der Mutter befanden.

Die Beamten fackelten nicht lange, sondern leiteten "Sofortmaßnahmen" ein, wie es hieß. Es gelang ihnen, einen fingerbreiten Fremdkörper aus dem Rachen des Säuglings zu entfernen - dabei handelte es sich um zusammengeknüllte Klebestreifen. Das Baby konnte wieder atmen und wurde den inzwischen eingetroffenen Rettungssanitätern übergeben. "Danach wurde beruhigend auf die Mutter eingewirkt", erklärt die Polizei nüchtern.

17:00 Uhr

Schlagzeilen am Nachmittag

16:39 Uhr

Spahn: Manchmal lege ich mich auf den Boden

Es gibt viele Möglichkeiten, sich auch in stressigen Zeiten einen Moment der Entspannung zu schaffen. Manche Menschen meditieren, andere schwören auf Yoga oder einen Spaziergang im Wald. Gesundheitsminister Jens Spahn legt sich einfach auf den Boden. Dann habe er Ruhe um sich herum, sagte der CDU-Politiker "Bild TV": "Ich weiß nicht warum, auf dem Boden liegen beruhigt mich." Auf die Frage, was er als Erstes plane, wenn die Corona-Krise überstanden sei, antwortete er: "Ich werde meinen 40. Geburtstag nachfeiern. Der wäre Mitte Mai, aber ich sehe nicht, dass aus heutiger Sicht Mitte Mai schon wieder große Partys möglich sind."

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16:08 Uhr

Intercity-Zug erfasst Vierjährigen

Ein vierjähriger Junge ist in Sachsen-Anhalt von einem Intercity-Zug erfasst worden und gestorben. "Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um ein Unfallgeschehen", teilte die Polizei mit. Die Eltern des Jungen seien in der Nähe gewesen und hätten bereits nach dem vermissten Kind gesucht. Die Gleise auf der Bahnstrecke Wolfsburg-Berlin sind ohne Hindernisse auch für einen Vierjährigen zügig von Wohnsiedlungen in der Nähe erreichbar, sagte ein Sprecher. Der Junge aus Gardelegen starb am frühen Samstagabend direkt an der Unfallstelle.

15:40 Uhr

Schülergruppe kehrt mit Segelschiff nach Deutschland zurück

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Das schwimmende Klassenzimmer hört auf den Namen "Pelican of London".

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein halbes Jahr lang verbrachten 27 Schüler an Bord eines Segelschiffes. Ihre Zeit auf der "Pelican of London" nutzten sie für die zweimalige Überquerung des Atlantiks, normalen Schulunterricht und Exkursionen. Nun nahm die Abenteuerreise, organisiert von der Firma Ocean College, ein ungewöhnliches Ende. Denn auch auf dem Meer bestimmte zuletzt die Corona-Pandemie das Geschehen. Auf der Rückfahrt durfte das schwimmende Klassenzimmer auf den Azoren nur Vorräte aufnehmen. Weil die Häfen in Frankreich geschlossen sind, wurde der Endpunkt der Reise von Bordeaux nach Cuxhaven verlegt. Dort gingen die Schüler nun unter strengen Seuchenschutzmaßnahmen von Bord. Die Jugendlichen wurden am Kai von ihren Eltern begrüßt, bevor sie die mit den Gesundheitsämtern abgestimmte Heimreise antraten.

15:05 Uhr

Israels Präsident gibt Gantz nicht mehr Zeit für Regierungsbildung

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Muss sich sputen: Benny Gantz.

(Foto: REUTERS)

Die Uhr tickt: Israels Präsident Reuven Rivlin hat den Antrag von Ex-Armeechef und Parlamentspräsident Benny Gantz zurückgewiesen, ihm mehr Zeit für die Regierungsbildung einzuräumen. Rivlin habe Gantz wissen lassen, dass die Frist "unter den gegenwärtigen Umständen" nicht verlängert werden könne, heißt es in einer Erklärung des Präsidenten. Die Frist für die Regierungsbildung läuft am Montag um Mitternacht ab.

Gantz war nach der Parlamentswahl im März vor knapp vier Wochen von Rivlin mit der Regierungsbildung beauftragt worden. Seitdem verhandelt er mit seinem ehemaligen Rivalen Benjamin Netanjahu über die Bildung einer Einheitsregierung. Bislang konnten sich beide Seiten aber nicht einigen.

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14:32 Uhr
Breaking News

Britischer Premier Johnson aus dem Krankenhaus entlassen

Der an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie ein Sprecher des Regierungschefs in London weiter mitteilte, wird Johnson auf ärztlichen Rat hin die Regierungsgeschäfte aber nicht sofort wieder aufnehmen. Er werde seine Genesung am Landsitz Chequers des Regierungschefs außerhalb Londons fortsetzen, fügte der Sprecher hinzu.

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14:25 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Michael Bauer hat sich in den Feierabend verabschiedet und macht nun hoffentlich einen Osterspaziergang - allein und mit genügend Abstand natürlich. Ich beobachte das sonnige Wetter derweil von meinem Schreibtisch aus und übernehme bei "Der Tag". Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

14:22 Uhr

Hunderte nehmen an "Drive-In-Gottesdienst" teil

Etwa 400 Menschen haben am Ostersonntag in Hildesheim in Niedersachsen an einem "Drive-In-Gottesdienst" teilgenommen. Die katholische Messe auf dem Schützenplatz fand laut Veranstalter nach dem Vorbild eines Autokinos statt. Die Teilnehmer durften dem Gottesdienst nur im Auto sitzend beiwohnen. Fenster und Türen mussten geschlossen bleiben, die Predigt konnte über das Radio gehört werden. "Wir sind sehr dankbar, dass wir auf diese Art und Weise diesen Gottesdienst feiern durften", sagte Mirco Weiß, Sprecher des Diözesanverbandes in Hildesheim. Sollten die Kirchen für Besucher wegen der Corona-Krise noch länger geschlossen bleiben, könnte es solche Gottesdienste noch häufiger geben. "Das ist ein Modell, was wir uns auch für die Zukunft vorstellen können", so Weiß.

13:54 Uhr

47-Jähriger baut Unfall mit 260 km/h

Mit knapp 260 km/h ist ein 47-Jähriger mit seinem Sportwagen auf der Autobahn 23 bei Horst (Kreis Steinburg) mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Laut Polizeiangaben hatte ein 63 Jahre alter Mann am Samstagabend zum Überholen angesetzt. Dabei habe er den sich von hinten nähernden Sportwagen übersehen. Trotz Vollbremsung schaffte es der Sportwagenfahrer nicht, die Kollision beider Fahrzeuge zu verhindern.

Der 47-Jährige erlitt einen Schock, der Fahrer des langsameren Autos blieb unverletzt. Die Beifahrerin des 63-Jährigen zog sich leichte Verletzungen im Brustbereich zu. An beiden Wagen entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 137.000 Euro. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war auf der Fahrbahn eine über 150 Meter lange Bremsspur zu sehen.

13:34 Uhr

Polizisten in Frankfurt mit Messer angegriffen

Bei einer Kontrolle im Frankfurter Bahnhofsviertel sind zwei Polizisten von einem Mann mit Messer angegriffen worden. Eine Funkstreife war am Samstagabend in die Gegend entsandt worden, nachdem mehrere Anrufe wegen Streitigkeiten eingegangen waren. Vor Ort wurden demnach zwei Männer angetroffen, deren Personalien aufgenommen werden sollten.

Währenddessen näherte sich den Angaben zufolge ein mit zwei Messern bewaffneter Mann von hinten den Beamten. Bevor der Unbekannte zustechen konnte, gelang es einem der Polizisten, seinen Kollegen zur Seite zu ziehen. Der Mann sei jedoch wieder auf die Beamten zugegangen und habe die mehrfache Aufforderung, die Waffen fallen zu lassen, ignoriert. Daraufhin habe einer der Beamten einen Schuss abgegeben, der den Angreifer im Oberschenkel traf. Sein Motiv sei bislang unbekannt. Die Ermittlungen in der Sache dauerten an.

13:13 Uhr

Papst fordert Schuldenerlass für arme Länder

Arme Länder sind kaum gerüstet, um sich gegen die Coronavirus-Pandemie zu stemmen. Daher hat Papst Franziskus in seiner Osterbotschaft zu einem Schuldenerlass für arme Staaten aufgerufen. In seiner erstmals im Internet übertragenen Ostermesse bekräftigte der Papst zudem seine Forderung nach einem sofortigen weltweiten Waffenstillstand. Von den Europäern forderte er "Solidarität" in der Krise und das Einschlagen "neuer Wege".

12:52 Uhr

Schwedische Royals feiern Ostern im Video-Chat

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Auf ein Osterfest mit der ganzen Familie müssen aufgrund der Corona-Krise viele verzichten. Die schwedische Königsfamilie macht nun vor, wie eine Großfamilie an den Festtagen zumindest virtuell in Verbindung stehen kann: Victoria von Schweden hat es sich gemeinsam mit Ehemann Daniel und den Kindern Estelle und Oscar im Garten mit einem Tablet in der Hand gemütlich gemacht. Von dort aus lud sie ihre Eltern und Geschwister samt deren Familien zu einem Videoanruf ein. Das Ergebnis präsentierten die Royals anschließend auf Instagram.

"Die königliche Familie folgt den Empfehlungen und feiert kein gemeinsames Osterfest", heißt es in dem Instagram-Post. "Mit technischen Hilfsmitteln ist es jedoch möglich, sich digital zu treffen, um Frohe Ostern zu wünschen, wie es die königliche Familie zu Anfang der Osterwoche getan hat." In dem beigefügten Clip sind sowohl Victorias Eltern Königin Silvia (76) und König Carl Gustav (73) sowie Victorias Schwester Madeleine (37) mit Ehemann Christopher O'Neill (45) und den Kindern Leonore (6), Nicolas (4) und Adrienne (2) zu sehen. Auch Victorias Bruder Carl Philip (40) hat sich mit Ehefrau Sofia (35) und den Söhnen Alexander (3) und Gabriel (2) dazugeschaltet.

12:20 Uhr

Tod eines 19-Jährigen sorgt für Ausschreitungen in Belgien

Ein 19-jähriger Belgier ist mit einem Motorroller vor einer Polizeistreife geflohen und schließlich mit einem Polizeiwagen zusammengestoßen. Dabei kam er ums Leben. Trotz der Corona-Ausgangsbeschränkungen hat der Tod des Jungen Unruhen ausgelöst. Die Polizei nahm bei den Vorfällen am Samstag in der Gemeinde Anderlecht in der Region Brüssel-Hauptstadt bis zum Abend 43 Menschen fest, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Trotz Versammlungsverbots waren im Laufe des Tages an mehreren Orten in Anderlecht aufgebrachte Menschen zusammengekommen. Als die Polizei versuchte, die Ansammlungen aufzulösen, eskalierte die Situation Belga zufolge. Die Beamten seien zum Teil mit Steinen beworfen worden.

12:04 Uhr
11:51 Uhr

Kim Jong Un befördert eigene Schwester in Führungszirkel

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Kim Yo Jong legt ihrem Bruder die Papiere zurecht.

(Foto: imago images/AFLO)

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seine einflussreiche Schwester erneut auf eine höhere Position im Führungszirkel der im Land herrschenden Arbeiterpartei befördert. Der Name Kim Yo Jongs tauchte in den Berichten der Staatsmedien über die Wahl zweier Funktionäre zu "alternativen Mitgliedern" des Politischen Büros des Zentralkomitees der Partei auf. Das Politbüro tagte den Berichten zufolge unter Vorsitz von Kim Jong Un am Samstag in Pjöngjang. Demnach wurden auch Posten innerhalb anderer Parteigremien umbesetzt.

Die erneute Berufung Kim Yo Jongs ins Politbüro spiegelt nach Meinung von Beobachtern ihre wachsende Rolle an der Seite ihres älteren Bruders als Beraterin wider. Kim Yo Jong ist nach Berichten südkoreanischer Medien 32 Jahre alt. Das Politbüro gilt als höchstes Vollzugsorgan innerhalb des Zentralkomitees. Die Schwester wurde im Oktober 2017 zum ersten Mal zum "alternativen Mitglied" des Politbüros ernannt.

11:29 Uhr

Im Ofen vergessene Tiefkühlpizza endet mit Rauchvergiftung

Lange Nacht, Pizza in den Ofen, eingepennt, Stunden später aufgewacht und das runde Kohle-Brikett in der zugequalmten Bude aufgefunden. Die Geschichte kommt mir persönlich sehr bekannt vor. Bei einer 39-Jährigen aus Wesseling endete diese Erfahrung allerdings im Krankenhaus. Ein Nachbar hatte laut Polizeimeldung in der Nacht den Rauchmelder - ausgelöst durch die Pizza im Ofen - in ihrer Wohnung gehört und die Feuerwehr gerufen.

Da die Frau trotz Klingeln nicht öffnete, brach die Feuerwehr die Tür auf. Die Bewohnerin lag in der stark verrauchten Wohnung schlafend auf ihrem Bett. Die Feuerwehr lüftete die Wohnung, Sachschaden entstand keiner. Die Frau kam zur Behandlung einer möglichen Rauchgasvergiftung stationär ins Krankenhaus.

11:01 Uhr

Urlaubsinsel Mallorca bangt um Sommergeschäft

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Leere Strände an Deutschlands Lieblingsferieninsel Mallorca.

(Foto: dpa)

Neben der Trauer um die mittlerweile mehr als 100 Toten auf den Balearen sind die Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung der vom Tourismus abhängigen Region groß. 2019 verzeichnete der Flughafen von Palma de Mallorca allein am Ostersamstag 735 Flüge, in diesem Jahr seien gerade einmal zehn Flüge abgewickelt worden, sagte eine Sprecherin der Flughafenbehörde Aena.

Die Hotels hatten die Ostersaison schon vor Wochen abgeschrieben, aber nun greift der Pessimismus immer weiter um sich. Die Vorsitzende des mallorquinischen Hotelverbandes FEHM, Maria Frontera, mutmaßte im Lokalsender IB3, dass wegen der unsicheren Situation in den Hauptquellmärkten Deutschland und Großbritannien einige Hotels selbst in der Hauptsaison geschlossen bleiben werden: "In diesem Jahr wird es nicht genügend Besucher für alle geben", sagte sie.

10:25 Uhr

Betrunkener Randalierer hustet Polizei an

Ein betrunkener Mann hat im nordrhein-westfälischen Coesfeld zunächst seine Nachbarschaft mit lauter Musik gestört und sich anschließend mit der herbeigerufenen Polizei angelegt. Dabei behauptete er, das Coronavirus zu haben und hustete den Beamten ins Gesicht, wie die Polizei mitteilte.

Als die Beamten am Karfreitag die Personalien des 44-Jährigen aufnehmen wollten, sei er ausfällig geworden. Die Polizei fixierte den Randalierer. Auf dem Weg zum Streifenwagen hustete er die Polizisten schließlich an und versuchte, sie anzuspucken. Die Nacht verbrachte er in der Ausnüchterungszelle. Eine Ärztin konnte keine Erkrankung feststellen. Den Mann erwarten Anzeigen wegen Ruhestörung, Verweigerung der Namensangabe, Beleidigung und Körperverletzung.

10:01 Uhr

Biden gewinnt Vorwahlen in Alaska

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidatur Joe Biden erhält mehr und mehr Rückenwind. Auch wenn er nach dem Verzicht von Mitkonkurrent Bernie Sanders der einzige verbliebene Kandidat mit realistischen Chance im Duell mit Donald Trump ist, sind ihm die Parteimitglieder gewogen. Die Demokratische Partei in Alaska verkündete auf Twitter, Biden habe 55,3 Prozent der Stimmen erhalten. Die Abstimmung per Briefwahl hatte stattgefunden, bevor Bidens wichtigster Kontrahent Bernie Sanders aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen war. Für Sanders stimmten den Angaben zufolge 44,7 Prozent der Wähler.

 

09:39 Uhr

CDU-Generalsekretär fordert schnelle Rückkehr zur Schwarzen Null

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat für eine schnelle Rückkehr zu einem ausgeglichenen Bundeshaushalt nach der Corona-Krise plädiert. Die strikte Schuldengrenze sei die Voraussetzung für die umfassenden Corona-Hilfen der Bundesregierung gewesen, sagte Ziemiak der "Welt". Disziplin und Sparsamkeit seien "kein Selbstzweck".

"Wir nehmen neue Schulden auf. Das ist in dieser Situation jetzt nötig, aber nur möglich, weil wir in den vergangenen Jahren nicht auf diejenigen gehört haben, die schon damals gefordert haben, wir sollten uns verschulden", betonte Ziemiak. Das "beherzte Handeln" der Bundesregierung sei nur durch das bisherige Festhalten an der Schwarzen Null möglich geworden.

 

09:04 Uhr

AfD fällt mit Anfrage ans Justizministerium auf die Nase

Die Staatsanwälte in Niedersachsen haben in den vergangenen Monaten Hunderte Ermittlungsverfahren wegen Übergriffen auf Amtsträger und Beschäftigte des öffentlichen Diensts geführt. Seit Beginn der Erfassung am 1. September 2019 wurden 684 Ermittlungsverfahren gegen 753 Beschuldigte gezählt. Das geht aus einer Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der AfD hervor. Zum öffentlichen Dienst zählen neben Polizisten und anderen Beamten etwa auch Richter.

Die entscheidende Frage für die AfD war aber wohl die nach der Herkunft der Täter. Die Antwort: Der weit überwiegende Teil aller Verurteilten und Beschuldigten kommt aus Deutschland. Bei den Verurteilten waren 79 Prozent deutsche Staatsangehörige, bei den Beschuldigten rund 78 Prozent. Der Anteil der Flüchtlinge lag in beiden Gruppen jeweils bei rund drei Prozent. Wahrscheinlich nicht das Ergebnis, auf das die AfD gehofft hat.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:37 Uhr

Tom Hanks gibt Quarantäne-Host bei "Saturday Night Live"

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War zwei Wochen in Australien in Quarantäne: Tom Hanks.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

"Saturday Night Live" ist eine echte Institution im US-Fernsehen. Das "Live" gehört eigentlich zum guten Ton der Comedy-Show, die in Deutschland lange Jahre von "RTL Samstag Nacht" kopiert wurde. Die erste "Quarantäne-Version" von SNL wurde von Coronavirus-Pionier Tom Hanks moderiert - und zwar aus der Küche des Hollywood-Stars.

"Es ist gut, hier zu sein, obwohl es auch sehr seltsam ist, hier zu Hause 'Saturday Night Live' zu veranstalten", sagte Hanks. "Es ist eine seltsame Zeit, um zu versuchen, lustig zu sein, aber zu versuchen, lustig zu sein, ist eine Angelegenheit für SNL."

08:00 Uhr

Mörder von Bangladeschs Staatsgründer hingerichtet

In Bangladesch ist der Mörder des Staatsgründers Sheikh Mujibur Rahman hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen den ehemaligen Militäroffizier Abdul Majed sei eine Woche nach seiner Festnahme vollstreckt worden, sagte Justizminister Anisul Huq. Ein Gnadengesuch Majeds hatte der Präsident des Landes zuvor abgelehnt.

Rahman und die meisten seiner Familienmitglieder waren bei einem Militärputsch am 15. August 1975 getötet worden. Vier Jahre zuvor hatte Rahman das Land in die Unabhängigkeit von Pakistan geführt. Majed befand sich jahrelang auf der Flucht und 1998 in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Am vergangenen Dienstag wurde er von Anti-Terror-Polizisten in Dhaka festgenommen.

07:42 Uhr

Milder Winter lässt Heizölkunden aufatmen

Die Heizkosten für diesen Winter werden für viele Haushalte in Deutschland niedriger ausfallen als im Vorjahr oder zumindest nicht steigen. Wegen der erneut milden Witterung ging der Energieaufwand für die Heizung um ein Prozent zurück, teilten die Internet-Portale Verivox und Check24 unter Berufung auf die Gradtagszahlen des Deutschen Wetterdienstes mit. Im Durchschnitt der Monate und Regionen können Heizölkunden für den Zeitraum von September bis März mit Heizkosten rechnen, die um elf Prozent (Check24) bis 14 Prozent (Verivox) unter der vorigen Heizperiode liegen. Basis ist jeweils ein Reihen- oder Einzelhaus mit drei bis vier Personen. Die müssen für die Heizperiode 965 Euro (Verivox) bis 977 Euro (Check24) bezahlen, wenn sie mit Öl heizen. Für die Gaskunden fällt die Bilanz nicht so gut aus. Sie zahlen ungefähr so viel wie im Vorjahr, weil die Gaspreise sich kaum verändert haben. Die Kosten für die Heizperiode belaufen sich auf 905 Euro (Verivox) bis 966 Euro (Check24) und liegen damit im Durchschnitt immer noch unter denen der Ölheizung.

07:12 Uhr

Meghan soll Enthüllungs-Interview für Millionengage geben

Meghan Markle und Prince Harry wurde Berichten zufolge über eine Million US-Dollar angeboten, um ein umfassendes Interview zu führen - ähnlich wie es Prinzessin Diana vor Jahrzehnten getan hat. Das Ehepaar, das gerade nach Los Angeles gezogen ist, soll mit mehreren Netzwerken Gespräche führen, um sein neues Leben, sein neues Zuhause vorzustellen und sie wieder ins Rampenlicht zu rücken. Thema soll natürlich auch der royale Rückzug ("Megxit") sein.

06:38 Uhr

Disney plant tierische Neuauflage von "Robin Hood"

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Der clevere Fuchs als Robin von Loxley und der Bär als kraftvoller und einfältiger Little John.

(Foto: imago/United Archives)

Gleich neben Mel Brooks "Helden in Strumpfhosen" ist die Zeichentrick-Fassung von "Robin Hood" aus dem Jahr 1973 meine liebste Verfilmung des Rächers aus dem Sherwood Forest. Und  Disney ist laut "Variety" offenbar in der Planung der Neuauflage des Klassikers, in dem alle Figuren von Tieren, mit deren typischen Eigenschaften, verkörpert werden. Der neue Anstrich soll dann ein Live-Action-Remake werden. Also alle Tiere vollanimiert. Die Leitung über das Projekt hat der Mexikaner Carlos Lopez Estrada, der Deal wurde bereits vor der Corona-Krise abgeschlossen. Geplant ist die Veröffentlichung allerdings nicht für die Kinos, sondern exklusiv für die Streamingplattform Disney+.

Disney poliert seine Klassiker seit Jahren mit den sogenannten Live-Action-Remakes auf. Zuvor erhielten beziehungsweise erhalten bereits "Das Dschungelbuch", "Arielle", "Aladdin", "Dumbo", "Die Schöne und das Biest", "Alice im Wunderland", "Susi und Strolch", "Mulan" oder "König der Löwen" fotorealistische Neuauflagen.

06:10 Uhr

Fleischproduzenten erfüllen beim Tierwohl meist nur das Minimum

Die Initative Tierwohl ist Trägerin der Haltungsform-Kennzeichnung, die inzwischen in über 20.000 Filialen von Edeka, Rewe, Aldi, Lidl, Netto, Penny und Kaufland auf den meisten Fleischprodukten zu finden ist und auf den ersten Blick Auskunft über die Haltungsbedingungen gibt. Auch ein Jahr nach der Einführung einer einheitlichen Haltungskennzeichnung durch die großen Handelsketten stammen rund 90 Prozent des gekennzeichneten Rindfleischs und rund 80 Prozent des Schweinefleischs aus Zuchtbetrieben, die lediglich die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen. Das geht aus Zahlen der Initiative hervor.

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80 Prozent des Schweinefleischs aus Zuchtbetrieben erfüllt lediglich die gesetzlichen Anforderungen.

(Foto: dpa)

Das "Haltungsform"-Logo gibt es in vier Stufen:

  1. Die erste Stufe "Stallhaltung" entspricht lediglich den gesetzlichen Anforderungen.
  2. Stufe 2 - "Stallhaltung plus" - sichert Tieren unter anderem mindestens zehn Prozent mehr Platz und zusätzliches Beschäftigungsmaterial.
  3. Stufe 3 namens "Außenklima" garantiert Tieren noch mehr Platz und Frischluft-Kontakt.
  4. Bei Stufe 4 ("Premium") haben sie außerdem Auslaufmöglichkeiten im Freien.
05:45 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht