Samstag, 13. Februar 2021Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:42 Uhr

Das war Samstag, der 13. Februar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Eine Frau beobachtet Eisschollen auf der Oder. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Oder ähnelt zur Zeit einer Granita.

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)

weil einige von Ihnen mir heute zur Aufmunterung Fotos von schönen Winter- und Eisformationen geschickt haben – vielen Dank! – bekommen Sie zum Ende des Nachrichtentages noch ein Udpate zur Vereisung der Oder. Hätten Sie gewusst, dass die Oder nicht von oben, sondern von unten gefriert? Und genau dieses erstaunliche Tiefen-Treibeis lässt nun dort das Wasser weiter steigen.

Alarmstufe 1 gilt ab sofort nicht nur für den Oderabschnitt beim Pegel Stützkow in der Uckermark, sondern auch weiter flussaufwärts für den Abschnitt beim Pegel Hohensaaten-Finow im Landkreis Märkisch-Oderland. Das meldete das Hochwassermeldezentrum in Frankfurt (Oder). Der Wasserstand sei in Hohensaaten-Finow von Freitag bis Samstag um 87 Zentimeter gestiegen und steige weiter. Die Grenze, ab der treibende Eisschollen an der geschlossenen Decke anstoßen, werde sich weiter flussaufwärts bewegen. Lokal könne das Wasser durch Eisstauung deutlich steigen.

  • Denn anders als in anderen Flüssen bildet sich das Eis auf der Oder auf dem Grund, erklärt das Landesamt für Umwelt.
  • Es kann sich lösen und mit darüber hinwegtreibenden Eisschollen verkeilen, was zu einem Rückstau führen kann.
  • Wenn die Oder und ihre Nebenflüsse durch Eis blockiert sind, kann das Wasser nicht richtig abfließen. Die Folge ist Hochwassergefahr.

Das Wetter in Deutschland ist natürlich derzeit eine Nachrichtenlage zum Anfassen. Man muss nur vor die Tür gehen. Etwas weiter weg und hitziger ging es im US-Senat zu, wo das zweite Amtsenthebungsverfahren von Ex-Präsident Trump soeben ohne Verurteilung zu Ende gegangen ist. Das sind heute die wichtigen Neuigkeiten:

Und alle, die sich vor der britischen Mutation fürchten, können hier nachlesen, dass es sie gar nicht gibt:

Alle wichtigen Fakten zur Pandemie finden Sie wie immer in unserem Corona-Liveticker, der auch die Nacht durch weiterläuft. Der Tag ist allerdings jetzt zu Ende. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen.

22:08 Uhr

Software-Panne: Daimler ruft 1,3 Millionen Autos zurück

Der Autobauer Daimler ruft in den USA knapp 1,3 Millionen Fahrzeuge zurück. Dabei gehe es um mögliche Probleme mit einer Software, die im Fall eines Unfalls den Standort des Autos übermitteln solle, teilte der Konzern mit. Es gehe um diverse Mercedes-Benz-Modelle der Baujahre 2016 bis 2021. Das Problem solle durch ein Software-Update behoben werden, hieß es.

21:53 Uhr
Breaking News

Zweites Impeachment: Senat spricht Trump frei

Der frühere US-Präsident Donald Trump ist im Impeachment-Prozess wegen der Kapitol-Erstürmung freigesprochen worden. Zwar stimmte am Samstag im Senat eine Mehrheit von 57 zu 43 Senatoren für einen Schuldspruch. Die für eine Verurteilung notwendige Zweidrittelmehrheit von 67 Stimmen wurde aber klar verfehlt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:28 Uhr

Wanderer in Wild-Schongebiete gelockt: "Nicht lustig"

63779679.jpg

Schilder können auch in die Irre leiten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber hat sich verärgert über die Manipulationen an Warnschildern für Wildtier-Schutzzonen geäußert. "Da kann man nur den Kopf schütteln. Das ist nicht lustig, das ist kein Streich. Es geht nicht um den bloßen Sachschaden", kommentierte die CSU-Politikerin.

  • Im Landkreis Miesbach hatten Unbekannte Schilder für Wildtier-Schutzzonen gestohlen und beschädigt - oder so verdreht, dass Wanderer just in die Schongebiete geleitet wurden.
  • Am Breitenstein bei Fischbachau führte laut dem zuständigen Gebietsbetreuer schließlich eine ausgetretene Spur direkt in ein Schongebiet.
  • Wanderer und Wintersportler, die so ungewollt auf einen falschen Pfad gelockt worden sind, schreckten Wildtiere auf, warnte die Ministerin. "Für die Tiere kann das fatale Folgen haben: Sie haben im Winter ihren Stoffwechsel umgestellt und sind deshalb existenziell auf Ruhe angewiesen."
20:54 Uhr

Zahl neuer Organspendeausweise bricht ein

211328103.jpg

Die Zahl der Neuanträge ist 2020 um rund eine halbe Million gesunken.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Die Nachfrage nach Organspendeausweisen ist im vergangenen Jahr einem Bericht zufolge deutlich gesunken. Insgesamt seien 2020 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 3,46 Millionen Organspendeausweise bestellt worden, berichtete das Wirtschaftsmagazin Business Insider unter Berufung auf Zahlen der Behörde. 2019 lag die Zahl der Bestellungen demnach noch bei vier Millionen Ausweisen.

  • Anfang 2020 hatte der Bundestag in einer umfassenden Debatte über die Neuregelung der Organspende diskutiert. Laut BZgA habe sich dies zunächst positiv auf die Bestellzahlen ausgewirkt.
  • Durch die Corona-Pandemie sei die Nachfrage dann aber zurückgegangen.
  • So hätten keine Präsenzveranstaltungen wie Messen, Tagungen, Gesundheitstage oder Festivals stattgefunden, auf denen die Bundeszentrale oder andere beteiligte Akteure auf die BZgA-Materialien hinweisen konnten.
20:31 Uhr

Schweizer Autorin Helen Meier ist tot

119409708.jpg

Meier liest aus ihrem letzten Buch "Der weisse Vogel, der Hut und die Prinzessin".

(Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Die Schweizer Autorin Helen Meier ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie gelangte in den 1980ern zu Bekanntheit und wurde dann zu einer wichtigen literarischen Stimme ihres Landes. Meier sei in der Nacht zum Samstag friedlich in ihrem Altersheim in Trogen nahe St. Gallen eingeschlafen, bestätigte der Heimleiter.

  • Meier arbeitete ursprünglich als Lehrerin und in der Flüchtlingshilfe für das Rote Kreuz. Ihr schriftstellerisches Talent erregte erstmals Aufmerksamkeit, als sie 1984 am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teilnahm.
  • Im Jahr 2000 erhielt Meier den Meersburger Droste-Preis. In ihren Romanen und Erzählungen veranschaulichte sie stets die Nöte von Außenseitern und Ausgegrenzten, schrieb ihr Biograf Charles Linsmayer. "Das Glatte, Normale, Liebliche, Nette, Herzige interessiert mich nicht", zitierte er Meier.
  • Zuletzt erschien 2019 die Märchensammlung "Der weisse Vogel, der Hut und die Prinzessin", die Meier lange vor ihrem Durchbruch als junge Frau geschrieben hatte.
20:02 Uhr

Massenkarambolage auf italienischer Autobahn

Auf einer Autobahn im italienischen Alpengebiet ist es zu einer Massenkarambolage gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr waren 25 Fahrzeuge in den Unfall auf der A 32 westlich von Turin unweit der französischen Grenze verwickelt. Ein Mensch kam dabei ums Leben. Am Nachmittag saßen laut Feuerwehr immer noch 20 Menschen in ihren Autos fest.

  • Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete von Panik unter den Autofahrern. Es habe mehr als zehn Verletzte gegeben, meldete sie unter Berufung auf das Polizeipräsidium Turin.
  • "Die Straße war eine Eisplatte, man verlor die Kontrolle über das Auto", zitierte die Agentur einen Fahrer.
  • Der Unfall ereignete sich vor der Einfahrt eines Tunnels nahe dem auf gut 1000 Metern Höhe gelegenen Ort Salbertrand (Piemont). Von dort sind es noch etwa 25 Kilometer bis Frankreich.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:33 Uhr

Baumarkt: Gipskartonplatten fallen auf Kleinkind

Auf dem Parkplatz eines Baumarkts in Hennef bei Bonn ist ein zweieinhalb Jahre altes Kind von Gipskartonplatten schwer verletzt worden. Der Stapel sei nach bisherigen Erkenntnissen ohne weitere Einwirkung vom Einkaufswagen der Mutter gefallen und auf das Kind gestürzt, teilte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis mit. Die Mutter - eine Ärztin - leistete Erste Hilfe. Schließlich wurde das Kind mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Mutter musste seelsorgerisch betreut werden. Sie hatte die Platten gekauft und umladen wollen.

19:05 Uhr

Corona-Flucht: Brautpaare verschieben Hochzeit

imago0105850082h.jpg

Entweder absagen oder im Freien feiern: Die Corona-Hochzeit sieht jedenfalls anders aus.

(Foto: imago images/Westend61)

Professionelle Hochzeitsplaner in Deutschland fürchten angesichts der Corona-Pandemie um ihre kommende Saison. "Die Brautpaare sind extrem verunsichert", sagte die Sprecherin des Vereins "Bund deutscher Hochzeitsplaner", Svenja Schirk, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Diese Sorge mache sich bei den Terminen für die Hochzeitsfeiern bemerkbar: "Es gab sehr viele Umbuchungen von 2020 auf 2021. Diese Paare buchen nun auf 2022 um." Einige Paare stornierten ihre Feier komplett und gingen stattdessen nur zum Standesamt. Wer in diesem Jahr dennoch heiraten möchte, dem riet Schirk: "Paare sollten im engsten Kreis planen, möglichst draußen feiern und flexibel sein."

18:27 Uhr

Debatte um erschossene Wölfin

214199018.jpg

Dieser Wolf zeigt im Zoo von Hannover die Zähne, doch das ist kein Problem.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze spricht sich gegen eine gezielte Dezimierung der Wölfe in Deutschland aus. "Der Wolf ist immer noch gefährdet", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Ungeachtet aller Probleme können wir nicht hingehen und Wölfe einfach so abschießen." Es sei bereits jetzt per Ausnahmegenehmigung zulässig, einzelne Problemwölfe zu töten. "Aber darüber hinaus muss der Fokus weiter auf Zäunen liegen", betonte die SPD-Politikerin.

  • Ganz anders sieht das ihr Parteikollege, Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies: "Das gesamte Land einzuzäunen entspricht nicht meiner Vorstellung von Natur- und Artenschutz." Der Wolf sei zwar schützenswert. "Aber wir können nicht jedes Weidetier meterhoch einzäunen."
  • In der Nacht zu Donnerstag war zuvor in Niedersachsen eine Wölfin erschossen worden, deren Rudel etwa 500 Schafe gerissen haben soll. Die Tötung erfolgte per Ausnahmegenehmigung. Die Genehmigung galt eigentlich für einen Wolf.
  • Das Erschießen der Wölfin sei trotzdem rechtens, teilte das Umweltministerium in Hannover mit.
17:56 Uhr

Autofahrer rast in Passanten - drei Schwerverletzte

Ein Autofahrer ist in Frankfurt/Main von der Fahrbahn abgekommen und in Passanten gefahren. Der Fahrer und zwei Passanten wurden schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Alle drei wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Unfall passierte am Nachmittag auf einer breiten Kreuzung nahe des Frankfurter Südbahnhofs. Auch wenn die Ursache noch nicht ermittelt werden konnte, geht die Polizei von einem Unfall und nicht von einer absichtlichen Kollision mit den Menschen auf dem Bürgersteig aus.

Update 19:30 Uhr: Die beiden Fußgänger haben den Unfall nicht überlebt. Nach Polizeiangaben waren sie 31 und 40 Jahre alt. Das Auto hatte sich überschlagen, nachdem es die beiden Männer erfasst hatte, und war auf der Straße liegen geblieben.

17:39 Uhr

Taschenlampe hoch: Nawalny-Team plant Valentins-Protest

imago0111181438h.jpg

Auch die Sicherheitskräfte, die Ende Januar Nawalnys Wohnung durchsuchen, haben Taschenlampen.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Vor einer neuen geplanten Protestaktion hat die russische Polizei Büros von Mitarbeitern des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny durchsucht. Nawalnys Team aus der Großstadt Tscheljabinsk am Ural veröffentlichte auf Telegram Fotos von den auf den Kopf gestellten Räumen. Zuvor hatten Polizisten bereits ein Moskauer Büro durchsucht. Die Aktivisten vermuteten einen Zusammenhang zu ihrem für Sonntag geplanten Protest. Menschen in ganz Russland sind am Valentinstag aufgerufen, sich abends vor ihre Wohnhäuser zu stellen und Taschenlampen in die Höhe zu halten, um so ihre Solidarität mit Nawalny auszudrücken. Nach den Massenprotesten der vergangenen Wochen mit insgesamt mehr als 11.000 Festnahmen soll der Taschenlampen-Protest für die Teilnehmer ungefährlicher sein: Das Hochhalten einer Taschenlampe sei nicht illegal, bestätigten die russischen Behörden.

17:07 Uhr

Nato-Hilfe angefordert: Explosionen in Afghanistan

In einer Grenzstadt im Westen Afghanistans ist ein gewaltiges Feuer ausgebrochen. Videos zeigten Explosionen, Flammen und eine immense schwarze Rauchwolke. Nach Behördenangaben wurden sieben Menschen ins Krankenhaus gebracht, einer davon in kritischem Zustand. Die Unglücksursache war zunächst nicht bekannt, es wurde aber ein Leck in einem Gastankwagen vermutet.

  • Ein Polizeisprecher sagte, dass das Zollbüro der Stadt Islam Qala niederbrannte. Dort verläuft eine größere Handelsroute zwischen Afghanistan und dem Iran.
  • Provinzgouverneur Wahid Qatali sprach von einem gewaltigen Schaden sowohl für die Privatwirtschaft als auch für die öffentliche Infrastruktur.
  • Die Feuerwehr habe Luftunterstützung von afghanischen und von Nato-Kräften angefordert.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:28 Uhr

Top-Republikaner McConnell wird Trump freisprechen

213856822.jpg

Mitch McConnell hat nicht mit Kritik an Trump gespart, doch vor einer Verurteilung des Ex-Präsidenten schreckt er zurück.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Damit ist eine Verurteilung wohl vom Tisch: Der Anführer der US-Republikaner im Senat, Mitch McConnell, will Medienberichten zufolge für einen Freispruch für den früheren Präsidenten Donald Trump im Impeachment-Prozess stimmen. Der Senats-Minderheitsführer habe seine Kollegen über seine Entscheidung informiert, berichteten die "Washington Post" und der Nachrichtensender CNN. Der mächtige Strippenzieher argumentiert demnach, es gebe keine rechtliche Grundlage für eine Verurteilung.

  • McConnell hatte sich nach der Kapitol-Erstürmung mit teils scharfen Worten von Trump distanziert: "Der Mob wurde mit Lügen gefüttert", sagte McConnell Mitte Januar, er sei "vom Präsidenten und anderen mächtigen Menschen" angestiftet worden.
  • Der Senator ließ dann durchblicken, er könnte für eine Verurteilung Trumps stimmen. "Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, wie ich abstimmen werde". Er wolle sich in dem Verfahren die "rechtlichen Argumente" anhören.
  • Eine große Mehrheit der republikanischen Senatoren hat signalisiert, nicht für eine Verurteilung des Ex-Präsidenten wegen der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar stimmen zu wollen. Die Schlussabstimmung in dem Prozess könnte noch heute erfolgen.

Update 17:40 Uhr: Nach einem Votum zum Thema Zeugenbefragung bricht im US-Senat Chaos aus. Die Sitzung wird unterbrochen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:52 Uhr

Schweres Erdbeben trifft Fukushima

EuHTAhcWgAMaVpT.png

Die Behörden gehen nicht von einer Tsunami-Gefahr aus.

Ein schweres Erdbeben hat am späten Samstagabend (Ortszeit) die japanische Provinz Fukushima erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 7,1, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Über Schäden oder Verletzte gab es zunächst keine Informationen. Es gebe keine Gefahr durch einen Tsunami, gab die Wetterbehörde bekannt.

  • 2011 waren Fukushima und andere Gebiete im Nordosten des Inselreiches von einer Tsunami-Katastrophe heimgesucht worden.
  • Damals starben mehr als 18.500 Menschen in den Fluten.
  • Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es in der Folge zu Kernschmelzen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
15:19 Uhr

Katze löst Großbrand in Kraftwerk aus

227377341.jpg

Ein Katze genießt das Panorama von Teheran. Für eine Artgenossin ging ein Ausflug in ein Kraftwerk tödlich aus.

(Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Im vergangenen Sommer ist es immer wieder zu mysteriösen Explosionen und Bränden in iranischen Anlagen gekommen. Dafür machte das Mullah-Regime stets Israel verantwortlich. Doch diesmal scheint der Täter bekannt zu sein: Eine Katze löste in einem Kraftwerk im Südiran einen Großbrand aus. Das berichteten mehrere Medien. Das Tier war demnach in der Nacht zum Samstag in das Kraftwerk auf der Insel Charg eingedrungen und dann weiter bis zum Bereich des Sicherheitskastens gelangt. Dies führte aus bislang unbekannten Gründen zu einem Kurzschluss, einem Kabelbrand und letztendlich zu dem Großfeuer, hieß es. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten zwar das Feuer löschen, aber das Kraftwerk musste für einige Stunden ausgeschaltet werden. Dementsprechend hatten die mehr als 10.000 Einwohner der Insel am Persischen Golf stundenlang keinen Strom. Die Katze starb den Angaben zufolge in dem Feuer.

14:45 Uhr

Polizei: Vater tötete vier Familienmitglieder, dann sich selbst

Nach dem Fund von fünf Leichen in einem Wohnhaus in Radevormwald geht die Polizei von einem Tötungsdelikt innerhalb der Familie aus. Nach bisherigen Ermittlungen habe der Familienvater mit einem Messer seine Ehefrau, die beiden ein und vier Jahre alten Töchter sowie seine 77 Jahre alte Schwiegermutter getötet und dann sich selbst - ebenfalls mit einem Messer. Als Motiv vermutet die Staatsanwaltschaft das Scheitern der Ehe.

  • Am Freitag um 17 Uhr war ein Notruf eingegangen, dass ein Wohnhaus brenne. Bei den Löscharbeiten seien dann die Einsatzkräfte auf die fünf Leichen gestoßen.
  • Um etwa 19.30 Uhr sei die Feuerwehr wieder abgezogen. Es sei "nichts mehr zu machen gewesen". An dem Haus waren Fenster zerborsten, aber keine starken Spuren von Feuer zu erkennen.
  • Derzeit sind die zerborstenen Fenster durch Spanplatten ersetzt, die Rollläden an Fenstern heruntergelassen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
14:15 Uhr

Blitzeis: Autofahrerin prallt gegen Baum

Auf spiegelglatter Straße rutscht eine 24 Jahre alte Autofahrerin in Baden-Württemberg mit ihrem Wagen von der Fahrbahn - sie überlebt den Unfall nicht.

  • Die junge Frau fuhr am Samstagmorgen nahe Gutenzell-Hürbel in eine Rechtskurve, wo es plötzlich sehr glatt war, wie die Polizei mitteilte.
  • Die Fahrerin verlor die Kontrolle über ihr Auto, welches erst gegen einen Baum prallte und dann eine mehrere Meter tiefe Böschung hinabstürzte. Die Frau starb noch an der Unfallstelle an ihren Verletzungen.
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Für meinen Kollegen Volker Petersen ist sein freier Nachmittag angebrochen, er hat mir das Staffelholz übergeben. Ich heiße Barbara Mauersberg und begleite Sie bis zum späten Abend durchs Tagesgeschehen. Gerne höre ich - Lob, Vorschläge, Anmerkungen - von Ihnen direkt: barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:42 Uhr

Jetzt wird es wieder wärmer

Schön, aber kalt: Nach turbulenten Wintertagen mit heftigen Stürmen können die Menschen in vielen Teilen Deutschlands das Wetter nun wieder genießen. "Bevor es der Kaltluft in der kommenden Woche zunehmend an den Kragen geht, steht uns nochmal ein kaltes, aber verbreitet traumhaft sonniges Winterwochenende bevor", sagte Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Den schlimmsten Frost haben die Menschen in Deutschland demnach erst mal hinter sich: "Die Talsohle der außergewöhnlichen Kältewelle in Deutschland scheint durchschritten zu sein", so Leyser. Hoch "Helida" sorge für reichlich Sonnenschein und blauen Himmel - jedenfalls dort, wo sich örtliche Nebelfelder auflösen. Auch der schneidende, in Böen starke bis stürmische Ostwind im Südwesten lässt nach DWD-Angaben langsam nach. Behinderungen durch Schneeverwehungen werden so weniger wahrscheinlich.

13:07 Uhr

Einsamer Degu sucht Freundin

232003164.jpg

(Foto: picture alliance/dpa/PA Media)

Greg (3), "Großbritanniens einsamster Degu", sucht zum Valentinstag eine Partnerin. Das Nagetier habe vor kurzem seinen besten Freund verloren und sei von anderen Degus, mit denen es zusammen gehalten wurde, abgelehnt worden, teilte die Tierschutzorganisation Blue Cross in der Stadt Burford knapp 120 Kilometer nordwestlich von London mit.

"Greg ist so einsam", sagte die Leiterin des örtlichen Blue-Cross-Zentrums, Hannah Wiltshire. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Nagetiere gelten als sehr sozial. "Wir haben versucht, ihn mit einigen jungen Männchen zusammenzubringen, er hat sie gemocht - aber sie mochten ihn nicht", sagte Wiltshire. Nun suche die Organisation nach einer Freundin für Greg. "Aber er hat bisher kein Interesse gezeigt. Wir hoffen, dass er vor dem Valentinstag Liebe findet."

12:41 Uhr

Briten wollen ihr Heer verkleinern

Das britische Heer soll Medienberichten zufolge im kommenden Jahrzehnt um fast 10.000 Soldaten auf 72.500 Vollzeitkräfte schrumpfen. Mit den Einsparungen soll zusätzliches Material für die British Army finanziert werden, wie die Zeitungen "The Times" und "Daily Telegraph" berichteten.

  • Die Atommacht Großbritannien reagiere damit auf eine veränderte Bedrohungslage. Die Soldaten sollen allerdings nicht entlassen, Regimenter nicht aufgelöst werden, hieß es weiter. Vielmehr sollen frei werdende Stellen nicht nachbesetzt werden.
  • "Es macht keinen Sinn, 82.000 Leute zu haben, dafür aber nicht die richtigen Drohnen, Artillerie, Luftabwehr und gepanzerten Fahrzeuge", zitierte der "Telegraph" aus Kreisen des Verteidigungsministeriums in London.
12:26 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

12:18 Uhr
Breaking News

Draghi als Ministerpräsident Italiens vereidigt

Der frühere Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, ist ab sofort Ministerpräsident Italiens. Der 73-Jährige leistete den Amtseid im Präsidialpalast in Rom vor Staatschef Sergio Mattarella. Draghi hatte das Amt am Freitag bei einem Treffen mit Mattarella offiziell angenommen; er wird Chef einer Koalition aller großen Parteien im italienischen Parlament. "Ich schwöre, loyal zur Republik zu sein", sagte Draghi.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:50 Uhr

Kretschmer: Werde mit dem Tod bedroht

Michael Kretschmer, der Ministerpräsident von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Michael Kretschmer, der Ministerpräsident von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

(Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wird nach eigener Darstellung in sozialen Netzwerken verbal bedroht. "Mir haben Menschen geschrieben, dass in Telegram-Gruppen gesprochen wurde, ob man mein Haus anzündet und ob man mich am Mast davor aufhängt", sagte der CDU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung". Er wisse, dass im Netz und in Chatgruppen viel Hass geschürt werde, "auch gegen mich, und da bin ich über Rückmeldungen sehr dankbar".

Kretschmer kritisierte, dass in der angespannten Corona-Situation Politiker als "Blitzableiter" herhalten müssten. "Wir leben in einer Zeit, die keine Zwischentöne mehr kennt. Bei allen liegen die Nerven blank", zitiert ihn das Blatt. "Wir wehren uns alle gegen etwas, aber da ist nur das unsichtbare Virus, das kann man nicht greifen."

11:23 Uhr

Moskau steuert auf Schneerekord zu

Nach stundenlangen starken Schneefällen und -stürmen steuert die russische Hauptstadt Moskau auf eine Rekordschneedecke zu. Am Samstagmorgen lagen bereits 56 Zentimeter Schnee auf den Straßen von Europas größter Metropole - so viel wie seit fast acht Jahren nicht mehr, wie der Wetterdienst Fobos meldete. Es sei gut möglich, dass in den kommenden Tagen auch der bisherige Rekord einer 60 Zentimeter hohen Schneedecke gebrochen werde, der im Jahr 1965 registriert wurde. Innerhalb von nur etwas mehr als einem Tag sind demnach 75 Prozent des durchschnittlichen Februar-Schneefalls vom Himmel gekommen.

11:03 Uhr

Biden lässt Zehntausende Migranten einreisen

Der neue US-Präsident Joe Biden bricht mit der harten Migrationspolitik seines Vorgängers Donald Trump: Ab kommender Woche lassen die Vereinigten Staaten Zehntausende Migranten einreisen, die bislang in Mexiko auf die Entscheidung in ihren Asylverfahren warten mussten.

  • "Vom 19. Februar an wird das Heimatschutzministerium Phase eins eines Programms starten, um die sichere und geordnete Abwicklung (von Migration) an der Südwestgrenze wiederherzustellen", hieß es in einer Mitteilung.
  • Zuvor hatte Biden das Heimatschutzministerium angewiesen, Trumps umstrittenes Programm "Remain in Mexico" (Bleibt in Mexiko) zu beenden. Im Rahmen des 2019 in Kraft getretenen Programms waren rund 70.000 überwiegend mittelamerikanische Asylbewerber nach ihrer Einreise in die USA zurück nach Mexiko geschickt worden, wo sie auf den Ausgang ihrer Asylverfahren warten sollten.
  • Das Vorgehen löste an der US-mexikanischen Grenze eine humanitäre Krise aus, die durch die Corona-Pandemie noch verschärft wurde.
10:27 Uhr

Explosion in Feuerwerksfabrik in Indien - viele Tote

Bei einer Explosion in einer Feuerwerkskörper-Fabrik in Indien sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. 34 weitere Menschen seien bei dem Vorfall vom Freitagnachmittag im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu verletzt worden, sagte ein Vertreter der örtlichen Behörden.

  • Da einige von ihnen schwer verletzt waren, sei mit einem weiteren Anstieg der Todeszahlen zu rechnen. Insgesamt hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks mehr als 70 Menschen in der Fabrik befunden.
  • Nach Medienberichten wurde die Fabrik illegal betrieben. Der Besitzer werde gesucht, berichtete das Nachrichtenportal "The Newsminute". Die Polizei untersuche, wie es zu dem Unfall kam.
  • Indiens Regierungschef Narendra Modi kündigte Entschädigungszahlungen in Höhe von 200.000 Rupien (2270 Euro) für die Familien der Toten an.
10:07 Uhr

Achter Tag in Folge: Tausende protestieren in Myanmar

In Myanmar halten die landesweiten Massenproteste gegen den Militärputsch den achten Tag in Folge an. In Yangon, der Wirtschaftsmetropole und größten Stadt des südostasiatischen Landes, demonstrieren erneut Tausende Menschen. Auch in der Hauptstadt Naypyitaw, der zweitgrößten Stadt Mandalay sowie weiteren Städten kam es zu Demonstrationen.

Die Proteste richteten sich auch gegen die jüngste Verhaftungswelle: "Stoppt die nächtlichen Entführungen", stand auf einem der Transparente die Demonstranten in Yangon. Dem Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen (UN) zufolge wurden seit dem Putsch am 1. Februar mehr als 350 Menschen festgenommen, darunter Regierungsvertreter Beamte, Aktivisten und Mönche, von denen einige aus "zweifelhaften Gründen" angeklagt worden seien. Auch die entmachtete De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist festgesetzt worden.

09:39 Uhr

Ashley Judd im Dschungel gestürzt, Bein-Amputation drohte

102246876.jpg

(Foto: picture alliance / Javier Rojas/)

Ashley Judd (52, "Twisted: Der erste Verdacht") ist nicht nur eine weltberühmte Schauspielerin, sie setzt sich auch leidenschaftlich für den Erhalt bedrohter Tierarten ein. Doch ihr Engagement zur Rettung der Bonobo-Menschenaffen im kongolesischen Regenwald hätte sie fast mit dem Verlust eines Beines bezahlt. In einem Video-Interview auf Instagram mit dem "New York Times"-Kolumnisten Nicholas Kristof (61) schaltete sich Judd live aus der Intensivstation eines südafrikanischen Krankenhauses zu und berichtete von ihrem "katastrophalen" Unfall.

Demnach habe der Star "grausame 55 Stunden" hinter sich, nachdem sie im Dunklen über einen Baumstamm gestürzt war und sich dabei eines ihrer Beine vierfach gebrochen hatte. Auch Nervenschäden habe sie sich dabei an ihrem Bein zugezogen, sogar eine Amputation soll thematisiert worden sein. Mit einem Motorrad und einem Stock im Mund, um wegen der Schmerzen draufzubeißen, sei sie in ein Krankenhaus gebracht worden. Dabei habe sie "wie ein wildes Tier gejault", erinnert sich Judd an ihr Martyrium zurück. Immer wieder habe sie aufgrund der Qualen ihr Bewusstsein verloren.

Trotz allem betont Judd, was für ein Glück sie als privilegierte US-Amerikanerin in dieser Situation hatte: "Der Unterschied zwischen einer Person aus dem Kongo und mir ist eine Unfallversicherung, die es mir erlaubte, 55 Stunden nach meinem Sturz auf einem Operationstisch in Südafrika zu liegen." Ein Kongolese hätte in derselben Situation wohl sein Bein - oder gar sein Leben - verloren.

08:50 Uhr

Wangerooge von Außenwelt abgeschnitten

Die Insel Wangerooge ist seit dem massiven Wintereinbruch vom Festland abgeschnitten, Lebensmittel werden per Flugzeug gebracht. In dieser Lage komme der Insel der Corona-Lockdown zugute, sagte Inselbürgermeister Marcel Fangohr. Denn ohne Lockdown wären "die ganzen Karnevalsflüchtlinge" auf der Insel, statt 1300 könnten dann bis zu 3500 Menschen auf Wangerooge sein. Dann würden bestimmte Lebensmittel möglicherweise noch schneller knapp. Zudem rechnet er für die kommende Woche mit Entspannung beim Wetter. Die Stimmung auf der Insel sei "sehr entspannt", meinte Fangohr: "Wir sind es hier auf der Insel schon ein bisschen gewohnt, wir haben alle fünf bis sechs Jahre mal den Fall, dass die Insel für mehrere Tage vom Festland abgeschnitten ist."

08:22 Uhr

Experte: Winter stört Stechmücken kaum

Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt: das macht Hoffnung auf einen Sommer ohne Stechmücken - oder? Leider nein, sagte der Biologe Dirk Reichle in Speyer.

  • "Das Märchen, dass Stechmücken in einem kalten Winter sterben und damit im Frühjahr weniger zu befürchten sind, wird zwar Jahr für Jahr immer wieder aufgekocht. Dran ist aber so gut wie nichts." Als Beispiele nennt der Wissenschaftliche Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) etwa Skandinavien und Sibirien. "Würde das Märchen stimmen, gäbe es dort keine Stechmücken mehr.
  • In der Realität ist das aber nicht so." In sehr kalten Wintern würden vielleicht einige Dauereier absterben. "Die Masse ist aber im Frühjahr nach wie vor schlupffähig, was wiederum alleine vom Vorhandensein von Wasser in den Brutstätten abhängt", sagte Reichle.
07:47 Uhr

Familienunternehmen suchen Mitarbeiter

Wer einen technischen Beruf erlernt hat, vielleicht sogar Ingenieur muss sich um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt keine Sorgen machen. Und viele der jungen Experten zieht es in die Städte - das wiederum bereitet dem Rückggrat der deutschen Wirtschaft Probleme: Den Familienunternehmen im Mittelstand. Die haben sich zwar oft zu Weltmarktführern in ihrer Nische entwickelt ("Hidden Champions"), sind aber oft fernab der großen Magnete Hamburg, Berlin oder München angesiedelt.

  • "Der anhaltende Trend zum urbanen Arbeiten" mache es angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels für Unternehmen in ländlichen Regionen besonders schwer, geeignete Fachkräfte zu finden, schreibt die Wirtschaftsprofessorin Alwine Mohnen in ihrer Studie. Dazu komme, dass große Unternehmen im Schnitt höhere Löhne zahlten als kleine. Für junge Bewerber sei eine attraktive Vergütung bei der Wahl des Arbeitgebers neben einem gutem Arbeitsklima und guten Karrierechancen am wichtigsten.
  • Weil Familienunternehmen im Bereich gutes Arbeitsklima und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten besonders positiv eingeschätzt würden, könnten sie viel mehr damit werben. Und weil Berufsanfängern auch bezahlbarer Wohnraum wichtig sei, könnten sie den Standortnachteil gar in einen Vorteil ummünzen.

Gut 90 Prozent der Firmen in Deutschland sind Familienunternehmen. Sie stellen fast 60 Prozent der Arbeitsplätze.

07:29 Uhr

Deutscher Erfolg bei Australian Open

Mittlerweile ist es schon wieder fünf Jahre her, dass Angelique Kerber die Australian Open gewonnen hat - nun müssen sich hiesige Fans, die es mit hiesigen Spielerinnen halten, über kleinere Erfolge freuen. Zum Beispiel, dass Laura Siegemund im Doppel in die nächste Runde eingezogen ist. Die 32 Jahre alte Schwäbin gewann an der Seite der Russin Vera Swonarewa gegen das ukrainische Tennis-Duo Kateryna Bondarenko und Nadija Kitschenok mit 6:4, 6:2. Alle anderen Deutschen, darunter Andrea Petkovic sind bereits ausgeschieden.

Im vergangenen Jahr hatten Siegemund und Swonarewa überraschend den Titel bei den US Open gewonnen. Mitfavoritin Jelina Switolina erreichte derweil ohne große Mühe das Achtelfinale erreicht. Die 26 Jahre alte Ukrainerin gewann gegen die Kasachin Julia Putinzewa mit 6:4, 6:0. Und Angelique Kerber? Ist in der ersten Runde ausgeschieden.

07:11 Uhr

Online-Rückerstattung bei der Bahn kommt im Juni

Die Deutsche Bahn fährt mit Macht ins digitale Zeitalter. Online-Buchungen sind schon lange möglich, nun soll man sich endlich auch online Geld zurückholen können. "In diesem Juni werden wir unseren Kunden digitale Erstattungsmöglichkeiten anbieten", sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber.

  • Geld zurück können Kunden der Bahn bislang nur analog einfordern. Sie müssen ein entsprechendes Formular ausfüllen und per Post abschicken. Damit soll dann Schluss sein. Die Online-Erstattung ist laut Huber aber nur ein Bestandteil eines weit umfassenderen digitalen Umbaus der Bahn-Systeme.
  • "Wir bauen das Vertriebssystem komplett neu. Wir bauen auch den Navigator komplett neu", sagte Huber mit Blick auf die Buchungs-App des Konzerns. "Auch das Thema Komfort-Check-in hängt mit dem neuen Vertriebssystem zusammen."

So soll künftig die automatische Übertragung von Reservierungen bei einem unplanmäßigen Zugwechsel kein Thema mehr sein. "Das neue System reserviert Sie bei einem Zugwechsel automatisch in den neuen Zug um und Sie kriegen per Smartphone die Info über den neuen Platz", versprach Huber. "Uns wurde immer wieder vorgeworfen: Ich habe 4,50 Euro für die Reservierung bezahlt - und die ist jetzt weg. Das gehört dann der Vergangenheit an."

06:48 Uhr

Das wird heute wichtig

Die Corona-Zahlen entwickeln sich weiterhin in die richtige Richtung - wieder gibt es einen spürbaren Rückgang bei den neuen Fällen. Alles Weitere zum Thema Nummer 1 erfahren Sie in unserem Liveticker zum Thema. Und sonst so?

  • Am Abend steht wieder das Impeachment-Verfahren gegen den Ex-Präsidenten der USA im Mittelpunkt.
  • In Italien soll Mario Draghi als neuer Ministerpräsident vereidigt werden.
  • Wir beobachten außerdem wie es in Myanmar weitergeht.
  • Die Deutsche Bahn drängt mit Macht ins 21. Jahrhundert (ja, das war jetzt Ironie): Heute soll ein digitales Erstattungsformular vorgestellt werden.
  • Fußball gespielt wird auch: Dortmund empfängt beispielsweise Hoffenheim, die weiteren Paarungen hier.

Heute vor 76 Jahren verließen die Menschen in Dresden die Luftschutzbunker und sahen etwas, das sich wohl kaum in Worte fassen lässt. Die Alliierten hatten die Stadt in Schutt und Asche gebombt. Die Grausamkeit, die die Nazis, die Deutschen, in die Welt getragen hatten, war so mit Macht zurückgekehrt. Dazu gibt es heute zahlreiche Gedenkveranstaltungen in der heute wieder wunderschönen Elb-Metropole.

06:22 Uhr

US-Senat macht Biden wegen Nord Stream 2 Druck

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 sorgt auch unter dem neuen US-Präsidenten Biden für Streit. Denn in den Vereinigten Staaten lehnen diese Demokraten wie Republikaner ab. Nun haben zwei Senatoren aus beiden Parteien dem Präsidenten eine Nachricht zukommen lassen. Tenor: Jetzt bitte nicht weich werden.

  • "Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um diesem gefährlichen Projekt ein Ende zu setzen", schrieben der republikanische Senator Jim Risch und seine demokratische Kollegin Jeanne Shaheen in einem Reuters vorliegenden Brief an die US-Regierung.
  • Darin beziehen sich die beiden Autoren auf Berichte, wonach die deutsche Regierung "ein Angebot unterbreitet hat, das von den Vereinigten Staaten verlangen würde, die gesetzlich vorgeschriebenen Sanktionen zu missachten". Ein Sprecher des US-Außenministeriums bekräftigte, dass die Pipeline ein "schlechtes Geschäft" für Europa sei.
  • In dieser Woche war ein Schreiben von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vom August 2020 an die Regierung des damaligen Präsidenten Donald Trump bekannt geworden. Darin wird angeboten, mehr amerikanisches Flüssiggas zu importieren, wenn die USA auf ihre Nord-Stream-Sanktionen verzichten.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:07 Uhr

Gemüsehändler nimmt Eiszapfen ins Angebot

Wer im Kapitalismus überleben will, muss hin und wieder sein Geschäftsmodell anpassen. Das hat ein Gemüsehändler aus Coburg nun getan: Er nahm Eiszapfen ins Sortiment. Wie er dem "Coburger Tageblatt" sagte, verbrachte er immerhin anderthalb Stunden damit, die Dinger zu ernten. "Momentan ist es ziemlich kalt bei uns, da geht vieles kaputt", erklärte Michael Gröner, der auf dem Wochenmarkt einen Stand betreibt. "Wenn die Kunden mit ihren Einkäufen auch nur 200 Meter zum Auto gehen, können die Kartoffeln süß werden und der Salat einfrieren." Was er für einen Eiszapfen haben will? Nichts. Das ganze war dann doch eher ein Gag. Er habe die Leute mal wieder zum Lachen bringen wollen, es sei ja Fasching, sagte Gröner. Kapitalismus hin oder her.

05:54 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht