Sonntag, 17. Januar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Sonntag, der 17. Januar 2021

Sein "Platz ist in Russland", aber doch nicht im Gefängnis. Alexej Nawalny ist zurück in Russland - und wird gleich nach der Ankunft unter Gewaltandrohung festgenommen. Zuvor war sein Flug vom Moskauer Flughafen auf den Airport Scheremetjewo umgeleitet worden. Der Grund: in Wnukowo hatten sich Hunderte Unterstützer des Kreml-Kritikers versammelt. Auch dort kam es zu Festnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht und einen guten Start in die neue Woche! Bis morgen!

22:01 Uhr

Steve Martin: "Schlechte Nachricht" nach Corona-Impfung

Schauspieler und Komiker Steve Martin hat seinen Fans sowohl eine gute als auch eine schlechte Nachricht zu überbringen. Bei Twitter verkündete er: "Ich wurde gerade geimpft!" Dies sei die gute Nachricht. Die schlechte: "Ich wurde geimpft, weil ich 75 Jahre alt bin."

Doch Spaß beiseite. Der Schauspieler zeigte sich für die erhaltene Corona-Impfung dankbar. Der Impftermin in New York City, für den er sich online angemeldet habe, sei "von der US-Armee und der Nationalgarde perfekt organisiert" gewesen, schrieb Martin. Sein Schlusswort: "Danke an alle und danke an die Wissenschaft."

21:20 Uhr

15-Jähriger chauffiert Bekannte mit Auto und kracht in Ampelmast

Nicht umsonst darf man erst ab 18 Jahren und nach einer bestandener Führerscheinprüfung Auto fahren. In Viersen bei Mönchengladbach hat ein 15-Jähriger bei einer Spritztour mit dem Pkw seiner Mutter einen Unfall gebaut. Der Jugendliche habe sich den Wagen offenbar ohne Wissen der Mutter genommen, teilte die Polizei mit. Er fuhr mit einer 20 Jahre alten Bekannten umher. Beim Abbiegen prallte er mit dem Auto in einen Ampelmast. Dabei verletzte er sich schwer, seine Beifahrerin leicht.

20:53 Uhr

Mehr als 80 Tote bei Kämpfen in Darfur

In der sudanesischen Unruheregion Darfur sind bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Angehörigen verschiedener Volksgruppen 83 Menschen getötet worden. 160 weitere wurden verletzt.

Die Kämpfe waren am Samstag durch Auseinandersetzungen zwischen dem Stamm der Massalit und arabischen Nomaden ausgelöst worden. Mehrere Gebäude, darunter auch Wohnhäuser, brannten ab. Die Behörden verhängten eine Ausgangssperre im Bundesstaat West-Darfur. Die Regierung in Khartum entsandte eine Delegation in die Region, um eine Beilegung des Konflikt zu erreichen.

20:04 Uhr

Nachbarn rufen Polizei wegen Mini-Party - Frau flüchtet auf Dach und stürzt ab

Eine kleine Feier mit Freunden hat für eine junge Frau in München im Krankenhaus geendet. Sechs Menschen versammelten sich in einer Wohnung in Maxvorstadt. Als es zu laut wurde, riefen die Nachbarn die Polizei. Mehrere Streifen fuhren hin - und trafen in der Wohnung zwei Frauen und zwei Männer an.

  • Die Beamten bemerkten dann, dass sich auf dem Dach eines Rückgebäudes zwei weitere Personen befanden: eine 24-Jährige und ein 32-Jähriger. Diese wurden aufgefordert, über eine Feuerleiter das Dach zu verlassen.
  • Die 24-Jährige versuchte aber, in die Wohnung zurück zu klettern - und stürzte dabei ab. Sie fiel aus etwa vier Metern Höhe auf ein Kiesbett, wo sie stehend aufkam. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.
  • Alle sechs Party-Teilnehmer wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Zudem gibt es eine Anzeige wegen Ruhestörung.
19:19 Uhr

Sophia Thomalla erhofft sich durch Bikinibild mehr Motivation

Sophia Thomalla erhofft sich von dem neu angebrochenen Jahr eine Veränderung. "Hallo 2021", schreibt sie bei Instagram zu einem Bikinifoto von sich, "bring mich bitte zurück in Form". Das Bild zeigt sie in einem silberfarbenen Triangel-Modell, die Haare unter einer Mütze versteckt, der durchtrainierte Körper im Spiegel abgelichtet. Nach eigenen Angaben handele es sich um ein Throwback-Foto, Thomalla habe aktuell eher mit den "Lockdown-Vibes" zu kämpfen.

Bereits vor einigen Monaten entdeckte das Model seine Leidenschaft für den Kraftsport. Im RTL-Interview erklärte es im November vergangenen Jahres, dass es einfach keine Lust mehr auf den "schlaffen Skinny-Look" habe. Zu jener Zeit habe Thomalla bereits zehn Kilogramm Muskelmasse aufbauen können. Zufrieden scheint sie mit ihrem aktuellen Look aber nicht zu sein. Abwarten, was das Jahr 2021 für die 31-Jährige und ihre Fitness bringen mag.

19:14 Uhr
Breaking News

Nawalny nach Landung in Moskau festgenommen

Gleich nach seiner Landung in Moskau ist Alexej Nawalny noch am Flughafen festgenommen worden. Der 44-Jährige sei an der Passkontrolle abgeführt worden, meldete der Telegram-Kanal des Oppositionellen. Russlands Strafvollzug hatte ihn zur Fahndung ausgeschrieben, weil er während seines Aufenthaltes in Deutschland gegen Bewährungsauflagen in einem früheren Strafverfahren verstoßen haben soll.

18:30 Uhr
Breaking News

Nawalnys Flug landet an anderem Flughafen als geplant

Das Flug des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny von Deutschland nach Russland ist zu einem anderen Moskauer Flughafen als ursprünglich geplant umgeleitet worden. Die Maschine landete nach Angaben eines Reuters-Augenzeugen am Flughafen Scheremetjewo im Nordwesten der Stadt. Ursprünglich sollte das Flugezeug der Airline Pobeda auf dem Flughafen Wnukowo südwestlich von Moskau landen, wo sich zahlreiche Anhänger versammelt hatten, um ihn zu begrüßen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:19 Uhr

Beatles-Produzent Phil Spector stirbt in Haft

Der inhaftierte frühere US-Musikproduzent Phil Spector ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte die Gefängnisbehörde im Bundesstaat Kalifornien mit. Spector sei auf "natürliche" Weise gestorben.

14265667.jpg

Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Spector im Gefängnis.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Spector war 2009 zu 19 Jahren Haft wegen des Mordes an der früheren Schauspielerin Lana Clarkson verurteilt worden. Er wurde für schuldig befunden, die 40-Jährige in seiner Villa in Los Angeles erschossen zu haben.

Spector galt als einer der einflussreichsten Produzenten im Bereich der Rock- und Popmusik. Anfang der 70er Jahre produzierte er die letzte Beatles-LP "Let it be" und die ersten Solo-Alben der Ex-Beatles John Lennon ("Imagine") und George Harrison ("All Things Must Pass"). Auch mit anderen Musikgrößen wie Tina Turner und The Ramones arbeitete er zusammen.

17:24 Uhr

Hund beißt wild um sich und wird erschossen

Ein Schäferhundmischling hat im niedersächsischen Kalefeld mehrere Menschen verletzt und ist schließlich erschossen worden.

Das Tier habe seine 65 Jahre alte Halterin nach der Rückkehr von einem Spaziergang mehrfach gebissen und schwer am Arm und am Bein verletzt. Ein Nachbar eilte zur Hilfe und wehrte den Hund ab, so dass die verletzte Frau ins Haus flüchten konnte. Er rief die Polizei. Eine Bekannte der Frau leinte den Hund an, der auch einen Maulkorb bekam. Doch das Tier schaffte es, sich von dem Maulkorb zu befreien. Der Hund riss sich los und biss wild um sich. Dabei verletzte er einen Polizeibeamten mit fünf Bissen in die rechte Hand, ein weiterer Beamter bekam zwei Bisse in den rechten Daumen. Pfefferspray zeigte wenig Wirkung. Als der Hund die Polizisten wieder angreifen wollte, erschossen sie ihn mit der Dienstwaffe. Die 65-Jährige und die beiden Beamten kamen ins Krankenhaus.

16:43 Uhr

Polizei löst Karaoke-Party auf

imago0103282877h.jpg

Singen macht Spaß, kann aber im Lockdown zur Anzeige führen.

imago images/Westend61

Schluss mit lustig! Partys darf man heutzutage mit maximal einer Person aus einem anderen Haushalt feiern. Im pfälzischen Frankenthal haben sich rund zehn Menschen versammelt und mit lautstarkem Singen nicht nur Nachbarn verärgert - sondern sich auch Verfahren wegen Verstößen gegen Corona-Regeln eingehandelt.

Die Nachbarn meldeten in der Nacht zum Sonntag eine lautstarke Karaoke-Party. Die Polizei hätte rund zehn Männer und Frauen "mittleren Alters" in einem Haus angetroffen, sagte ein Sprecher. Die Party wurde aufgelöst und Teile der Musikanlage sichergestellt. Außerdem gab es Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung sowie wegen der Ruhestörung.

16:04 Uhr

Teenager und schwangere Freundin liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Jugendlicher und seine schwangere Freundin haben sich in Berlin eine gefährliche Auto-Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

  • Der 16-Jährige ohne Fahrerlaubnis habe auf der Potsdamer Straße sämtliche Anhaltezeichen der Polizei ignoriert, teilte ein Sprecher mit. Stattdessen gab er Gas und wechselte mehrfach die Fahrstreifen. Der Wagen raste mit starker Beschleunigung auch im Gegenverkehr in Richtung Kurfürstenstraße. Er habe mehrere rote Ampeln missachtet, um nicht kontrolliert zu werden.
  • Eine 23-jährige Fußgängerin, die einen Kinderwagen schob, konnte einen Zusammenstoß durch einen Reflex gerade noch verhindern. Das Auto kam schließlich von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Ampelmast auf der Mittelinsel. Der Fahrer stieg aus dem Wagen aus und rannte weg, wurde aber schnell festgenommen.
  • Seine 17-jährige schwangere Freundin saß noch im Auto und klagte über Bauchschmerzen. Sie kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
  • Die Jugendliche ist nicht hochschwanger - das ursprüngliche Fahrziel des 16-Jährigen sei keine Klinik gewesen, erklärte der Polizeisprecher.
15:55 Uhr

Nawalny fliegt zurück nach Russland

Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat Deutschland verlassen und ist auf dem Rückweg nach Russland. Die Maschine der Fluggesellschaft Pobeda startete mit Nawalny an Bord am Nachmittag vom Berliner Flughafen BER mit Ziel Moskau. Nach seiner auskurierten Vergiftung will Nawalny trotz einer drohenden Verhaftung zurück in sein Heimatland.

15:24 Uhr

Altmaier äußert sich zu Merz-Vorstoß

Wirtschaftsminister Peter Altmaier zeigt sich unbeeindruckt von dem Vorstoß von Friedrich Merz, seinen Posten zu übernehmen. "Die Kanzlerin und der neue Vorsitzende haben dazu das Ihrige gesagt, und das sind auch diejenigen, die über solche Fragen zu entscheiden hätten", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Ich mache meine Arbeit, denn die Unternehmen, von denen viele in dieser Corona-Krise gerade um ihre Existenz kämpfen, zählen auf uns. Wir müssen dafür sorgen, dass die deutsche Volkswirtschaft und die Unternehmen ihre Stärke behalten - und bislang gelingt uns das recht gut."

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:43 Uhr

Schiffsunglück im Schwarzen Meer - Tote und Vermisste

Bei einem Schiffsunglück im Schwarzen Meer sind mindestens zwei Seeleute ums Leben gekommen.

  • Fünf Besatzungsmitglieder des gesunkenen Frachters konnten gerettet werden, wie die türkischen Behörden mitteilten. Nach sechs weiteren Besatzungsmitgliedern werde noch gesucht.
  • Nachdem die Behörden zunächst von einem russischen Frachter gesprochen hatten, teilten sie später mit, das Schiff sei unter der Flagge des Inselstaats Palau gefahren.
  • Der Frachter war demnach auf dem Weg von Georgien nach Bulgarien, als er bei schlechtem Wetter kenterte. Starker Wind und Schneefall erschwerten die Sucharbeiten.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntagnachmittag!

13:59 Uhr

83-Jährige schaltet Heizdecke ein - und wird schwer verletzt

Bei einem Zimmerbrand in Bad Essen im Landkreis Osnabrück hat ein 83-Jähriger eine schwere Rauchvergiftung erlitten. Vermutlich wegen eines technischen Defektes sei es auf dem Bauernhof zu einem Zimmerbrand gekommen, teilte die Polizei mit. Der 83-Jährige habe am Samstagabend eine Heizdecke eingeschaltet.

Etwa eine halbe Stunde später habe er den Rauchmelder gehört und starke Rauchentwicklung im Schlafzimmer bemerkt. Er brachte die Decke nach draußen und alarmierte die Feuerwehr. Die etwa 40 Einsatzkräfte löschten die Decke und die Möbel im Zimmer, sie verhinderten ein Übergreifen des Feuers. Der 83-Jährige kam ins Krankenhaus.

13:25 Uhr

Polizei findet erste Todesopfer nach Hüttenbrand in Norwegen

Nach einem nächtlichen Brand in einer Hütte in Norwegen haben die Einsatzkräfte zwei erste Todesopfer gefunden. Identifiziert wurden die beiden noch nicht, wie die zuständige Polizei am Mittag mitteilte. Nach dem Hüttenbrand in einer abgelegenen Gemeinde im hohen Norden des skandinavischen Landes hatten fünf Menschen als vermisst gegolten, darunter vier Minderjährige im Alter von unter 16 Jahren.

Ein Mann hatte sich am frühen Samstagmorgen aus der brennenden Hütte in der Gemeinde Andøy auf der Inselgruppe Vesterålen retten können. Er musste aber Medienberichten zufolge kilometerweit laufen, ehe er zu Nachbarn gelangte, die den Notruf alarmierten. Die Polizei befürchtete, dass es alle fünf Vermissten nicht geschafft haben, aus der niedergebrannten Hütte zu entkommen. Die Suche ging am Sonntag weiter.

12:45 Uhr

Trotz EuGH-Urteil: Ungarn schiebt immer noch ab

66083506.jpg

picture alliance / dpa

Einen Monat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen die pauschale Abschiebung von Asylsuchenden hält Ungarn immer noch an dieser Praxis fest. Seit dem Urteil am 17. Dezember habe die Grenzpolizei mehr als 3000 Flüchtlinge und Migranten über die Grenze zu Serbien gezwungen, ohne dass diese die Möglichkeit gehabt hätten, einen Asylantrag zu stellen, sagte Andras Lederer vom ungarischen Helsinki-Komitees am Sonntag in Budapest.

"Dass die ungarische Grenzpolizei auch einen Monat nach dem EuGH-Urteil diese Abschiebungen praktiziert, stellt einen offenen Rechtsbruch dar", sagte Lederer. "Dass die Dinge nach dem Urteil so weiterlaufen, ist einfach ungeheuerlich."

12:07 Uhr

Polizei stoppt Geisterfahrer auf A2 mit 2,21 Promille im Blut

Die Polizei hat auf der Autobahn 2 (Berlin-Hannover) in der Nacht bei Magdeburg einen betrunkenen Geisterfahrer gestoppt. Der Mann war gegen 2.30 Uhr mit einem Transporter in Richtung Hannover auf der falschen Fahrbahn unterwegs. Er ignorierte einen Funkstreifenwagen und wendete auf der Autobahn, als er bemerkte, dass er in der falschen Richtung fuhr, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten stoppten das Fahrzeug. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Fahrer einen Wert von 2,21 Promille. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:34 Uhr

Alarm am Frankfurter Flughafen: 38-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen

Nach einem Zwischenfall mit großem Polizeieinsatz am Frankfurter Flughafen ist ein 38-jähriger Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Er hatte am Samstagabend mit aggressivem Verhalten und Drohungen eine Teilsperrung des Terminals I ausgelöst. Es gebe keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund der Tat oder auf mögliche Mittäter, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Eine Streife der Bundespolizei hatte den 38-Jährigen auf seinen fehlenden Mund-Nasen-Schutz angesprochen, woraufhin der Mann aggressiv wurde und drohte: "Ich bringe Euch alle um, Allahu Akbar." Der Verdächtige sei wegen Körperverletzungsdelikten aktenkundig, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Gegen den 38-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung sowie des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

11:08 Uhr

Gilt in Zügen der Bahn auch bald FFP2-Maskenpflicht?

Die Deutsche Bahn prüft offenbar intern die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht in Regional- und Fernzügen. Wie die "Bild am Sonntag" berichtete, hat die Bahn deswegen bis April bereits vorsorglich 10 Millionen Masken bestellt. Bislang gilt in den Zügen der Deutschen Bahn nur die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. FFP2-Masken haben einen höheren Sicherheitsstandard und schützen anders als die sogenannten Alltagsmasken oder auch einfache OP-Masken nicht nur die Umgebung, sondern auch die Trägerin oder den Träger selbst.

Laut "BamS" rechnet die Bahn allein für die 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt mit einem täglichen Bedarf von 80.000 Masken. Dabei werde von einem Verbrauch von zwei Masken pro Tag und Person ausgegangen. Sollten durch das Unternehmen auch FFP2-Masken an Reisende verkauft oder ausgegeben werden, wären dafür laut interner Planung täglich 6,6 Millionen Stück erforderlich, hieß es in der "BamS" weiter. Die Kosten für die Masken nur für das eigene Personal wurden demnach mit monatlich 2,2 Millionen Euro angegeben. Dazu kämen monatlich 1,7 Millionen Euro als Erschwerniszulage für die Betroffenen.

10:28 Uhr

Obamas Halbschwester tanzt bei Let's Dance

97501279.jpg

(Foto: picture alliance / Uwe Anspach/dpa)

Das Kandidatenfeld für die 14. Staffel der RTL-Tanzshow "Let's Dance" steht fest. Wie der Sender mitteilte, werden in diesem Jahr unter anderem der frühere "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer und die Soziologin und Journalistin Auma Obama, die Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, teilnehmen. Sie ist die Tochter von Barack Obama Senior, dem Vater des früheren US-Präsidenten. 

"Normalerweise hätte ich nicht den Mut, bei einem solchen Wettbewerb teilzunehmen. Ich bin zwar eine leidenschaftliche Tänzerin, aber am liebsten tanze ich im Wettbewerb mit den Kindern aus meiner Stiftung "Sauti Kuu" in Alego/ Kenia", sagte Obama. Auch wenn die Kinder besser tanzen würden als sie selbst, bereite es ihr viel Freude. Ihr Motto für "Let's Dance" laute deshalb "Hauptsache Spaß", so die 60-Jährige gegenüber rtl.de.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:39 Uhr

21-Jähriger erleidet bei Verpuffung in Feuertonne schwere Brandverletzungen

Bei einer Verpuffung in einem Kleingartenverein im Hamburger Stadtteil Langenhorn ist ein 21-Jähriger schwer verletzt worden. Der Polizei zufolge hatte der Mann am Samstagnachmittag ein Feuer in einer Feuertonne machen wollen. Dabei seien Flüssigkeiten entzündet worden, wie ein Sprecher berichtete. Aus zunächst unbekannter Ursache kam es zu einer Verpuffung. Der 21-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen an Kopf und Oberkörper. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach Angaben des Sprechers jedoch nicht. Zuvor hatten regionale Medien über den Vorfall berichtet.

09:10 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:36 Uhr

Deutsche Autobauer wollen chinesischen Markt angreifen

Die deutschen Autobauer wollen einem Medienbericht zufolge auch weiterhin massiv in den chinesischen Markt investieren. Allein der bayerische Hersteller BMW will im Jahr 2021 eine Milliarde Euro in China investieren, wie die Zeitung "Welt am Sonntag" berichtete. Es handle sich dabei um Mittel für Werkstrukturen sowie für Fahrzeugprojekte, meldete die Zeitung unter Berufung auf einen internen Bericht.

Auch Volkswagen setzt laut "Welt am Sonntag" weiter stark auf seinen wichtigsten Absatzmarkt. Bis 2024 will das Unternehmen demnach zusammen mit seinen chinesischen Joint-Venture-Partnern 15 Milliarden Euro in die Elektrifizierung stecken. Nachdem die Absätze in Europa und den USA zuletzt stark gesunken sind, hat der chinesische Automarkt für die deutschen Hersteller weiter an Bedeutung zugenommen.

07:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

fünf Monate nach seiner Vergiftung will der Kremlkritiker Alexej Nawalny von Deutschland nach Russland zurückkehren - wo ihm die direkte Festnahme droht. Das Flugzeug der russischen Gesellschaft Pobeda soll am Nachmittag vom Berliner Flughafen BER starten und um 17.20 Uhr am Moskauer Flughafen Wnukowo landen. Der Oppositionsführer hatte seine Anhänger aufgerufen, ihn dort zu treffen. Die Moskauer Staatsanwaltschaft warnte vor unerlaubten Kundgebungen auf dem Flughafengelände und drohte mit Konsequenzen. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • In der Corona-Pandemie ist vieles anders - auch das renommierte Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) in Saarbrücken. Es startet heute als reines Online-Festival. Los geht es bei der insgesamt 42. Ausgabe mit der Verleihung des Ehrenpreises an Regisseur, Fotograf und Produzent Wim Wenders für seine Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film.
  • Spitzenreiter FC Bayern München kann in der Fußball-Bundesliga seinen Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig ausbauen. Nach dem 2:2 der Sachsen beim VfL Wolfsburg würde der deutsche Rekordmeister mit einem Sieg gegen den SC Freiburg seinen Abstand auf vier Punkte vergrößern. Im zweiten Sonntagsspiel will der FC Schalke 04 bei Eintracht Frankfurt mit dem zweiten Erfolg nacheinander wieder den letzten Tabellenplatz verlassen.
  • Nach dem blendenden Auftritt der Damen-Staffel gehen die deutschen Biathleten zuversichtlich in die Massenstartrennen in Oberhof. Benedikt Doll, Erik Lesser und Arnd Peiffer sowie drei der vier Staffelsiegerinnen und Maren Hammerschmidt sind für die Schlussrennen am Rennsteig qualifiziert. In Flachau strebt Deutschlands bester Slalomfahrer Linus Straßer eine Top-Platzierung im Riesenslalom an.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nama.de.

07:33 Uhr

Totentempel in Ägypten: Archäologen finden 50 Sarkophage in zwölf Meter Tiefe

Archäologen haben bei Ausgrabungen in Ägypten rund fünfzig Sarkophage und einen mehr als 2500 Jahre alten Totentempel entdeckt. Wie das ägyptische Ministerium für Tourismus und Altertümer mitteilte, wurden die Särge in 52 jeweils zwölf Meter tiefen Schächten in der altägyptischen Grabstätte Sakkara südlich von Kairo gefunden.

Der Totentempel sei zu Ehren der Königin Naert, der Frau von Pharao König Teti, gebaut worden, teilte Ausgrabungsleiter Zahi Hawass mit. Er hoffe, dass die Entdeckung weitere Details über die Geschichte von Sakkara ans Licht bringe, sagte der bekannte Ägyptologe. Die hölzernen Särge können demnach auf die Zeit des Neuen Reichs (16. bis 11. Jahrhundert vor Christus) datiert werden. Die archäologischen Schätze seien in der Nähe der Pyramide von König Teti gefunden worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:40 Uhr

Neuer Kurs in zehn Tagen: Biden will keine Zeit verlieren

Inmitten der Anspannung wegen möglicher Ausschreitungen bei seiner Vereidigung am Mittwoch hat der neue US-Präsident Joe Biden den Blick auf die politischen Weichenstellungen unmittelbar nach seinem Amtsantritt gelenkt. Noch an seinem ersten Amtstag will Biden ein Dutzend Dekrete zum Kampf gegen die Corona-Krise, den Klimawandel und Diskriminierung unterzeichnen, wie sein designierter Stabschef Ron Klain

Bei den "vier Krisen" Corona-Pandemie, Erderwärmung, kriselnde US-Wirtschaft und Ungleichbehandlung von Menschen bestehe "dringender Handlungsbedarf", schrieb Klain in einem Memo an hochrangige Mitarbeiter des Weißen Hauses. Daher werde Biden bereits an seinem ersten Amtstag mit rund einem Dutzend Dekreten Maßnahmen dagegen auf den Weg bringen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:18 Uhr

Zahl der Bundeswehr-Rekruten deutlich gesunken

214943497.jpg

Linkspolitiker Norbert Müllerbewertet den Rückgang an minderjährigen Rekruten bewertete als "gutes Zeichen".

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr deutlich weniger neue Soldaten rekrutiert. Wie die Zeitung "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Partei Die Linke berichtete, konnten im Jahr 2020 insgesamt 16.442 Männer und Frauen für die Truppe gewonnen werden - rund 18 Prozent weniger als im Jahr 2019, als 20.070 Soldaten rekrutiert worden waren.

Dem Bericht zufolge ist auch die Zahl der minderjährigen Rekruten stark gesunken. 2020 entschieden sich demnach 1148 junge Menschen, der Bundeswehr vor ihrem 18. Geburtstag beizutreten - 558 weniger als im Vorjahr. Der Anteil der Minderjährigen an den neuen Rekruten sank damit dem Bericht zufolge von 8,5 auf sieben Prozent.

05:53 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht