Der Tag
7. Februar 2025
imageHeute mit Johanna Ohlau und Robin Grützmacher
Zum Archiv
22:27 Uhr

Das war Freitag, der 7. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

das Wochenende steht unmittelbar vor der Tür, wahrscheinlich befinden Sie sich längst im Feierabend. Auch hier im Tag von ntv.de gehen gleich die Lichter aus. Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch ein paar wichtige Meldungen des Tages ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht mit erholsamem Schlaf, machen Sie es gut!

Das war Freitag, der 7. Februar 2025
22:00 Uhr

"Pixi"-Erfinderin Eva Wenzel-Bürger ist tot

"Pixi"-Bilderbücher sind eine Legende - auch heute sieht man sie noch in den Kinderzimmern. Nun ist die Schöpferin des gleichnamigen Wichtels und Helden der Buchreihe gestorben. Die Kinderbuchillustratorin Eva Wenzel-Bürger starb am 31. Januar kurz vor ihrem 93. Geburtstag in Berlin, wie der Hamburger Verlag Carlsen mitteilte. Sie sei für den Verlag über Jahrzehnte eine der wichtigsten Bilderbuchillustratorinnen gewesen.

Die "Pixi"-Bilderbücher im Taschenformat, benannt nach dem englischen Wort für Kobold, gibt es bereits seit 1954. Wenzel-Bürger hatte für die Reihe bereits gezeichnet, bevor sie 1982 der Figur Pixi selbst eine Gestalt gab: ein kleiner Wichtel mit Zipfelmütze, grünem Wams und roten Stiefeln. Wenzel-Bürger wurde den Angaben zufolge am 2. Februar 1932 in Berlin geboren und absolvierte dort eine Ausbildung als Grafikerin. Bereits in den 1960er Jahren habe sie sich als Kinderbuchillustratorin einen Namen gemacht.

"Pixi"-Erfinderin Eva Wenzel-Bürger ist tot
21:28 Uhr

Hunderttausende Teilnehmer? Großes Demo-Wochenende steht bevor

Aus Protest gegen Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung rufen Bündnisse in zahlreichen Städten an diesem Wochenende erneut zu Demonstrationen auf. So rechnen die Veranstalter in München am Samstag mit rund 75.000 Teilnehmern - anfangs waren für die Kundgebung 25.000 Menschen angemeldet. Auch in anderen Städten wie Frankfurt, Hannover, Bremen und Stuttgart sind Proteste geplant.

Bereits am vergangenen Wochenende waren Hunderttausende Menschen in ganz Deutschland auf die Straße gegangen. Viele protestierten gegen die gemeinsame Bundestagsabstimmung von Union und AfD zur Verschärfung der Migrationspolitik. Dabei hatte ein Unionsantrag für Zurückweisung an deutschen Grenzen im Bundestag eine Mehrheit auch mit den Stimmen der AfD erhalten. Ein Gesetzentwurf der Unionsfraktion zur Begrenzung der Migration scheiterte am Freitag allerdings.

Hunderttausende Teilnehmer? Großes Demo-Wochenende steht bevor
20:47 Uhr

Schrecklicher Unfall auf Landstraße - Mann stirbt

Ein Autofahrer ist bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Landstraße bei Waghäusel in Baden-Württemberg gestorben. Der 55-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher am Nachmittag sagte. In einer langgezogenen Linkskurve sei er aus noch unbekannter Ursache mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit dem Lastwagen zusammengestoßen. Der 44 Jahre alte Lastwagenfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die betroffene Landstraße 560 war während der Einsatzmaßnahmen noch am Nachmittag voll gesperrt. Wie es genau zu dem Unfall gekommen sei, werde ermittelt.

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Das zerstörte Auto des 55-Jährigen. (Foto: Rene Priebe/pr-video/dpa)
Schrecklicher Unfall auf Landstraße - Mann stirbt
20:30 Uhr

Trump hat bei umstrittenen Gaza-Plänen "keine Eile"

Nach seinem Vorstoß zur Umsiedlung der Palästinenser aus dem Gazastreifen sieht US-Präsident Donald Trump keinen Grund "zur Eile". Trump sagte auf die Frage eines Journalisten nach einem Zeitplan im Weißen Haus: "Die Vereinigten Staaten würden es im Grunde als eine Immobilientransaktion betrachten, bei der wir ein Investor in diesem Teil der Welt sind. Und es gibt keine Eile, etwas zu tun." Er spreche nicht von US-Truppen vor Ort, betonte der Republikaner. Zuvor hatte er eine Entsendung amerikanischer Soldaten in den Gazastreifen nicht ausgeschlossen, um das zerstörte Küstengebiet übernehmen und wiederaufbauen zu können.

"Wir wollen nicht, dass alle zurückkehren und dann in zehn Jahren wieder wegziehen. Das geht nun schon seit 50 Jahren so. (...) Wir wollen einfach nur Stabilität sehen", sagte Trump mutmaßlich mit Blick auf die Palästinenser im Gazastreifen. "Wir haben es nicht eilig. Es ist absolut nicht eilig", wiederholte Trump und betonte, dass die USA erstmals nichts investieren müssten - darum würden sich andere kümmern. Es war offen, was genau er meinte.

Trump hat bei umstrittenen Gaza-Plänen "keine Eile"
19:47 Uhr

Olaf Scholz hat eine überraschende Idee ...

Derzeit sieht es so aus, als könnte die politische Karriere von Olaf Scholz in ein paar Wochen mit einem bitteren Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl enden. Nun hat der Bundeskanzler aber noch eine Überraschung parat. Er würde - wenn es denn so käme- in einer zweiten Amtszeit seinen Politikstil ändern. Warum ist er da nicht vorher drauf gekommen, mag man sich fragen. In der Wahlarena des "Mannheimer Morgens" sagte Scholz: "Ich wäre nicht nur derjenige, der Ergebnisse verkündet, sondern ich müsste ab und zu auch mal den Spielstand kommentieren." Das habe er zu wenig getan: "Ich habe gewartet, bis wir einig sind."

In den vergangenen Jahren habe er seine Rolle zu oft als "Kapitän" verstanden, der dafür sorgen müsse, "dass der Laden zusammenhält" und als Team auftrete, sagte Scholz. "Wenn das nicht der Fall ist, muss man wohl - und das ist jetzt meine Konsequenz - früher öffentlich sagen: So geht das nicht." In einer Demokratie funktioniere es nicht, Meinungsverschiedenheiten hinter den Kulissen lösen zu wollen. Unterschiedliche Auffassungen müssten stattdessen rechtzeitig öffentlich gemacht werden. "Auch wenn das das Leben vielleicht nicht einfacher macht."

Olaf Scholz hat eine überraschende Idee ...
19:29 Uhr

Umstrittenes Klaasohm-Fest auf Borkum: Ermittlungen eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Aurich hat alle Ermittlungen wegen möglicher Übergriffe auf Frauen beim umstrittenen Klaasohm-Fest auf der Nordseeinsel Borkum eingestellt. Es habe zwar 25 Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt und Strafvereitelung im Amt gegeben, sagte ein Sprecher. Mögliche Geschädigte hätten jedoch keine Straftaten angezeigt. Die Anzeigen seien allein aufgrund der Berichterstattung in den Medien erfolgt.

Ein Bericht des ARD-Magazins "Panorama" über den Nikolausbrauch Klaasohm, dessen Bestandteil auch das Schlagen von Frauen mit Kuhhörnern war, hatte bundesweit für Empörung gesorgt. In dem Beitrag berichten Borkumerinnen anonym von aggressiven Übergriffen. Ein Team hatte gefilmt, wie die Klaasohms mit einem Kuhhorn Frauen auf den Hintern schlugen. Nach heftiger Kritik hatten die Veranstalter, der Verein Borkumer Jungens angekündigt, den "Brauch des Schlagens" abzuschaffen. Im vergangenen Dezember verlief das Fest laut Polizei friedlich.

Umstrittenes Klaasohm-Fest auf Borkum: Ermittlungen eingestellt
18:55 Uhr

Elon Musk verbreitet Fake-Video - Schauspieler mit Klarstellung

Kürzlich gab Elon Musk auf X in seinem Feldzug gegen die US-Entwicklungsbehörde USAID wilden Verschwörungstheorien aus der QAnon-Wahnwelt seine Zustimmung. Dabei handelt es sich nicht um einen Ausrutscher, das Ganze hat wohl Methode. Musk teilte ebenfalls einen Beitrag, in dem behauptet wird, USAID habe Steuergelder dazu genutzt, um berühmten Amerikanern Trips in die Ukraine zu finanzieren und damit die Popularität des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu fördern. Eine glatte Lüge.

Die Aussagen basieren auf einem Video, das angeblich das US-Medienunternehmen E! News erstellt haben soll. Darin heißt es zum Beispiel, Angelina Jolie habe 20 Millionen Dollar bekommen und Ben Stiller vier Millionen. Der Clip ist allerdings ein Fake. Das Video stamme nicht von dem Unternehmen, teilte ein Sprecher mit. Auch Ben Stiller meldete sich auf X zu Wort und schrieb, er habe seine humanitäre Reise in die Ukraine vollständig selbst finanziert. Es habe keine Mittel von USAID gegeben.

Elon Musk verbreitet Fake-Video - Schauspieler mit Klarstellung
18:29 Uhr

Kleinflugzeug stürzt auf Straße und kracht in Bus

Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Brasilien verlieren zwei Menschen ihr Leben, sechs weitere werden verletzt. Bei den beiden Toten handelt es sich um Insassen der Maschine, die auf eine viel befahrenen Straße kracht und ausbrennt:

Kleinflugzeug stürzt auf Straße und kracht in Bus
18:00 Uhr

Beispielloser Vorgang: Ex-Präsident Sarkozy trägt jetzt Fußfessel

Frankreichs verurteilter Ex-Präsident Nicolas Sarkozy hat eine Fußfessel angelegt bekommen, um seine einjährige Haftstrafe abzusitzen. Der Konservative darf nur noch zwischen 8 und 20 Uhr das Haus verlassen, wie es von der Pariser Staatsanwaltschaft hieß. Montags, mittwochs und donnerstags darf er demnach bis 21.30 Uhr unterwegs sein. An diesen Wochentagen steht Sarkozy in einem weiteren Prozess vor Gericht.

Sarkozy war wegen Bestechung und unerlaubter Einflussnahme zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Zwei davon sind auf Bewährung ausgesetzt, eines muss er zu Hause mit einer Fußfessel verbüßen. Das Kassationsgericht als oberstes französisches Gericht hatte ein entsprechendes Urteil des Pariser Berufungsgerichts im Dezember bestätigt. Der Urteilsspruch wurde damit rechtskräftig. Sarkozy hatte die Vorwürfe bestritten. Die Strafe ist für ein ehemaliges Staatsoberhaupt in der jüngeren französischen Geschichte beispiellos.

Beispielloser Vorgang: Ex-Präsident Sarkozy trägt jetzt Fußfessel
17:27 Uhr

Merz teilt heftig gegen die FDP aus - Lindner reagiert

Vier Prozent seien vier Prozent zu viel - mit dieser deutlichen Aussage über die aktuellen Umfragewerte der FDP überraschte CDU-Chef Friedrich Merz kürzlich. Oft heißt es doch, die Freien Demokraten seien die einzige Partei, mit der die Union gut könne. Alles vorbei? Wahrscheinlich hat Merz die Befürchtung, dass so einige CDU- und CSU-Anhänger die FDP wählen werden, um sie über die 5-Prozent-Hürde zu heben.

In einer Videobotschaft wendete sich nun Christian Lindner an den "lieben Friedrich". Über die Warnung, bei der Bundestagswahl für die Freidemokraten zu stimmen, könne er sich "nur wundern", sagte Lindner in dem Video auf X. Seine Meinung: "31 oder 33 Prozent für die Union macht keinen Unterschied, vier oder sechs Prozent für die FDP ändert die Republik."

Merz teilt heftig gegen die FDP aus - Lindner reagiert
16:45 Uhr

Publikum nicht gecastet: ZDF stellt Klatsch-Ärger um Politik-Talk klar

Aufregung um die ZDF-Sendung von gestern Abend mit FDP-Chef Christian Lindner, BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, dem Linken-Co-Vorsitzenden Jan van Aken, Grünen-Co-Parteichef Felix Banaszak und dem AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla. In einem "Bild"-Bericht heißt es, für die Sendung seien "Linksgrüne Bewunderer offenbar bevorzugt gecastet" worden. Das Publikum soll zum Beispiel bei der Begrüßung nur beim Linken- und Grünen-Vertreter geklatscht haben. ZDF-Hauptstadtkorrespondent Dominik Rzepka hatte gesagt, dass im Publikum "relativ viele Zuschauer von der HU Berlin und FU Berlin saßen". Die zwei "eher linke Universitäten" seien "extra angeschrieben und eingeladen" worden. "Es war so gesehen nicht wirklich repräsentativ", sagte Rzepka.

Von einem Casting war jedoch nicht die Rede. Das ZDF teilte mit: Für die Sendung sei kein Publikum gecastet worden. Zudem wurden nicht nur die HU und FU eingeladen. Zu einer Auflistung von mehreren Institutionen heißt es vom Sender: "Um interessierte Menschen für einen Besuch der Sendung zu gewinnen, wurden im Vorfeld unter anderem auch verschiedene Berliner Institutionen kontaktiert." Das sei ein übliches Verfahren und erfolge auch mit Blick auf die Möglichkeit einer kurzen Anreise des Publikums.

Publikum nicht gecastet: ZDF stellt Klatsch-Ärger um Politik-Talk klar
16:06 Uhr

Venezuela: US-Außenminister Rubio ist ein "Flugzeugdieb"

Venezuela hat die Beschlagnahmung eines venezolanischen Flugzeugs in der Dominikanischen Republik durch die USA als "dreisten Diebstahl" angeprangert. US-Außenminister Marco Rubio, der den Befehl dazu gegeben habe, sei ein "Flugzeugdieb", erklärte das venezolanische Außenministerium. Die USA hatten zuletzt im vergangenen September ein venezolanisches Flugzeug im Rahmen ihrer Sanktionen gegen das südamerikanische Land beschlagnahmt.

Rubio erklärte im Onlinedienst X, das Flugzeug sei genutzt worden, um US-Sanktionen zu umgehen und Geldwäsche vorzunehmen. Die Beschlagnahmung sei "ein starkes Beispiel für unsere Entschlossenheit, das illegitime Maduro-Regime für seine illegalen Handlungen verantwortlich zu machen", fügte der Außenminister hinzu.

Venezuela: US-Außenminister Rubio ist ein "Flugzeugdieb"
15:02 Uhr

Erste Pumuckl-Ampel der Welt erstrahlt in München

In einer Schreinerei spielt Pumuckl seinem Meister gerne Streiche, jetzt soll er auf Münchens Straßen für Sicherheit sorgen. Denn ab sofort zeigt der rothaarige Kobold den Fußgängern im Stadtteil Lehel an, ob sie gehen oder stehen sollen. Der Standort ist dabei alles andere als willkürlich.

Erste Pumuckl-Ampel der Welt erstrahlt in München
14:19 Uhr

Irre Forderung an Donald Trump

Massenweise Klagen wegen sexuellen Fehlverhaltens und ein Prozess, der erst im Mai beginnt. Trotzdem fordert Kanye West die Freilassung von Sean "Diddy" Combs, der in Untersuchungshaft sitzt. Combs Freilassung auf Kaution wurde von Richtern mehrfach abgelehnt. Donald Trump, der einst wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde, solle ihn begnadigen, meint West.

"FREE PUFF", schrieb der Rapper auf X. Combs trat in der Vergangenheit als "Puff Daddy" auf. In einem weiteren Tweet richtete sich Kanye West direkt an Donald Trump: "Bitte befreien Sie meinen Bruder Puff." Zudem schimpfte er über andere Prominente, die seiner Meinung nach "zusehen, wie unser Bruder verrottet, und kein Wort sagen". Auch gegen West, der Trump-Unterstützer ist und seit Jahren mit Skandalen auffällt, gibt es Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs:

Irre Forderung an Donald Trump
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

die letzte Schicht hier im Tag in dieser Woche ist angebrochen. Bis in den Abend hinein versorge ich Sie mit Nachrichten. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Schichtwechsel
13:57 Uhr

Nach Attacke mit elf Toten: Schweden will Waffengesetze verschärfen

Zehn Menschen haben am Dienstag im schwedischen Örebro ihr Leben verloren. Ein Mann hat in einer Einrichtung für Erwachsenenbildung das Feuer auf sie eröffnet. Auch er ist tot. Sechs Menschen kamen zudem mit teils lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Schweden will als Konsequenz seine Waffengesetze verschärfen. Das geht aus einer Mitteilung der schwedischen Regierung hervor. "Die schreckliche Gewalttat in Örebro wirft mehrere zentrale Fragen der Waffengesetzgebung auf", hieß es darin. Demnach solle der Zugang zu bestimmten halbautomatischen Waffen beschränkt und die Regeln für die Überprüfung von Waffenbesitzern überarbeitet werden. Der mutmaßliche Schütze besaß nach Polizeiangaben vier Waffen und die dazugehörigen Lizenzen. Drei der Waffen wurden demnach am Tatort gefunden. In der Regierungsmitteilung hieß es, Waffen wie beispielsweise das Sturmgewehr des Typs AR-15 könnten in kurzer Zeit großen Schaden anrichten. Daher sollten Zivilisten sie nur in Ausnahmefällen besitzen dürfen. Das Tatmotiv ist bislang unklar.

Nach Attacke mit elf Toten: Schweden will Waffengesetze verschärfen
13:29 Uhr

Herr Scholz, Nutella mit oder ohne Butter?

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Nutella? Keine Wahl für Olaf Scholz. (Foto: picture alliance/dpa)

Wie kann man nur mit! Was verpasst du nur ohne! Die deutsche Gesellschaft ist definitiv gespalten, was eine Leckerei auf dem Frühstück betrifft: Nutella. Mit Butter oder ohne Butter auf dem Brot? Das wurde auch Bundeskanzler Olaf Scholz bei einer Wahlkampfveranstaltung in Baden-Württemberg gefragt. Überraschend für manch einen, aber es gibt wohl noch ein Lager: das der "Nicht-Nutella-Wähler" und dazu zählt der Kanzler. "Ich frühstücke meistens gar nicht", sagte der SPD-Politiker auf die Frage eines Schülers in Ludwigsburg. Mit der Nuss-Nougat-Creme kann der SPD-Politiker nichts wirklich anfangen. "Nutella esse ich, seitdem ich zwölf bin, nicht mehr", sagte Scholz.

Herr Scholz, Nutella mit oder ohne Butter?
12:48 Uhr

Mann hält 20 hochgiftige Schlangen in Wohnung

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Unter den beschlagnahmten Reptilien war auch eine Grüne Bambusotter. (Foto: ZFA Essen)

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, deshalb gibt es ja auch nicht die eine Hunderasse, die alle zu Hause haben. Die Haustiere, die sich ein 40-Jähriger in Bochum ausgesucht hat, sind gefährlich - lebensgefährlich: Zollfahnder haben in seiner Wohnung 26 exotische Giftschlangen und andere Reptilien sichergestellt. Dabei waren auch 20 hochgiftige Schlangen wie Puffottern, Grüne Bambusottern und Grubenottern. Der Mann steht im Verdacht, die artgeschützten Tiere ohne Genehmigung eingeführt, gehalten und verkauft zu haben, wie das Zollfahndungsamt Essen mitteilt. Die Wohnungsdurchsuchung fand Ende Januar statt. Mitarbeiter einer Reptilienauffangstation kümmerten sich um die Tiere. Gegen den Mann werde bereits seit vergangenem August im Auftrag der Bochumer Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Gifttiergesetz ermittelt.

Mann hält 20 hochgiftige Schlangen in Wohnung
12:09 Uhr

Pendlerzug geht kurz hinter Philadelphia in Flammen auf

Ein Nahverkehrszug hat gerade Philadelphia verlassen, als plötzlich Rauch aufsteigt. Kurz darauf steht der Zug in Flammen. Alle 350 Menschen an Bord können Rettungskräften zufolge unverletzt aus den Waggons evakuiert werden.

Pendlerzug geht kurz hinter Philadelphia in Flammen auf
11:42 Uhr

Gespräche mit den USA? Irans Oberhaupt Chamenei lehnt ab

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Ali Chamenei (Foto: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire)

Der Amtsantritt von Donald Trump in den USA sorgt auch in Iran für Gesprächsstoff. Soll das Mullah-Regime Verhandlungen mit der neuen US-Regierung aufnehmen oder nicht? Das ölreiche Land steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seiner Geschichte. Eine Aufhebung von Sanktionen könnte zu einer Entspannung der Lage führen und die Wiederaufnahme von Atomverhandlungen könnte ein erster Schritt sein. Weiter befeuert wurde die Diskussion durch Trumps Aussage, generell gesprächsbereit zu sein - woraufhin er Teheran jedoch auch direkt drohte. Irans Präsident Massud Peseschkian hatte daraufhin mehrfach Gesprächsbereitschaft signalisiert. Nun hat der oberste Führer Ali Chamenei sich dazu geäußert - und zwar ablehnend: "Solche Verhandlungen sind weder rational noch ehrenhaft", erklärte Ali Chamenei laut der Nachrichtenagentur Irna. Er betonte, dass die Vorstellung, durch Gespräche mit den USA die Probleme des Landes lösen zu können, schlichtweg falsch sei. Als Beleg verwies er auf das Wiener Atomabkommen von 2015, das von den USA unter Trump 2018 einseitig aufgekündigt wurde. "Genau dieser Herr, der jetzt an der Macht ist, hat das Abkommen einfach zerrissen (…). Diese Erfahrung sollten wir nicht wiederholen", so Chamenei. Und laut der iranischen Verfassung hat er das Machtwort in solchen Fragen und nicht der Präsident.

Gespräche mit den USA? Irans Oberhaupt Chamenei lehnt ab
11:14 Uhr

Deutsche Touristin stirbt in Sri Lanka - Bettwanzen-Gift im Zimmer?

Zwei junge Frauen aus Deutschland und Großbritannien sind während ihres Urlaubs in Sri Lanka gestorben. Als Ursache steht ein giftiges Schädlingsbekämpfungsmittel im Verdacht. Die Polizei gehe unter anderem Hinweisen nach, wonach in der Unterkunft beider Frauen möglicherweise ein solches Mittel versprüht worden sei, berichten der Sender Ada Derana und andere sri-lankische Medien. Ob die Todesfälle damit in Verbindung stünden, sei aber unklar. Die Behörden planten die Obduktion der Leichen, um die genaue Todesursache zu bestimmen. Auch eine Lebensmittelvergiftung werde nicht ausgeschlossen, hieß es. Beide Frauen wohnten den Berichten zufolge im selben Hostel in der Hauptstadt Colombo. Die 24-jährige Britin sei zunächst mit Symptomen wie Erbrechen und Bewusstseinstrübung in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort sei sie gestorben. Die 26- oder 27-jährige Deutsche starb demnach wenig später ebenfalls in einer Klinik.

Die Deutsche habe mit einer weiteren Person im selben Zimmer gewohnt, berichtete Adas Derana. Die dritte Person werde ebenfalls wegen ähnlicher Krankheitssymptome behandelt. Die Britin und das deutsche Paar waren demnach Ende Januar in die Unterkunft eingezogen. Dort soll kurz vorher in einem der Zimmer ein Mittel gegen Bettwanzen versprüht worden sein. Das Hostel wurde inzwischen auf gerichtliche Anordnung hin geschlossen, wie die Zeitung "Daily Mirror" berichtete.

Deutsche Touristin stirbt in Sri Lanka - Bettwanzen-Gift im Zimmer?
10:38 Uhr

Münchner Polizei setzt (sich) auf Pferde gegen Einbrecher

Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt seit Jahren zu. Auch im Münchener Nobelvorort Grünwald erzählt ein Einbruchsopfer von einer "totalen Verwüstung" in ihrem Zuhause. Daher setzt die Polizei nun aufs Pferd, um München sicherer zu machen.

Münchner Polizei setzt (sich) auf Pferde gegen Einbrecher
10:12 Uhr

Mann bedroht Menschen mit falscher Schusswaffe - SEK-Einsatz

Was für ein Schockmoment für die Menschen in einem Wohnhaus in Rheinland-Pfalz: Ein Mann hat im Kreis Altenkirchen mit einer vermeintlichen Schusswaffe rumhantiert und die Bewohner bedroht. Deshalb wurde das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei alarmiert. Wie ein Sprecher der Koblenzer Polizei sagte, habe sich im Laufe des Einsatzes herausgestellt, dass der 29-Jährige keine echte Schusswaffe bei sich trägt. Der Mann habe das Haus zudem freiwillig verlassen.

Mann bedroht Menschen mit falscher Schusswaffe - SEK-Einsatz
09:41 Uhr

Herzstillstand in 142 Metern Höhe: Arbeiter stirbt auf Windrad

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Obwohl sein Kollege Erste Hilfe leistete, konnte der Arbeiter nicht mehr gerettet werden. (Foto: picture alliance/dpa)

Tragischer Vorfall in Brandenburg: Ein Arbeiter hat auf einem Windrad in Spremberg einen Herzstillstand erlitten und ist gestorben. Der Kollege des 40-Jährigen habe in 142 Metern Höhe noch versucht, ihn wiederzubeleben, sagte ein Sprecher der Leitstelle Lausitz. Die Leitstelle habe den Kollegen bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung angewiesen. Verschiedene Rettungsdienste seien im Einsatz gewesen, darunter die Höhenrettung der Werksfeuerwehr des Energiekonzerns Leag. Es sei schwierig gewesen, so der Sprecher weiter, den Mann zu erreichen. In dem Windrad gebe es zwar eine Art Fahrstuhl, dieser brauche jedoch elf Minuten, um die Höhe von 142 Metern zu erreichen. Ein Hubschrauber mit einer Seilwinde habe witterungsbedingt nicht starten können. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um den Kollegen des Mannes. Zuvor hatten der RBB und "Bild" berichtet.

Herzstillstand in 142 Metern Höhe: Arbeiter stirbt auf Windrad
08:58 Uhr

Bericht: Netanjahu schenkt Trump "goldenen Pager" - Anspielung auf Hisbollah-Attacke?

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Benjamin Netanjahu mit seinem "größten Freund" Donald Trump. (Foto: IMAGO/NurPhoto)

Die sogenannte Pager-Attacke des israelischen Mossad gegen die Hisbollah-Kämpfer ist sicherlich eine beispiellose Geheimdienstoperation gewesen. Zunächst explodierten am 17. September Tausende Pager im Libanon, mit denen die Miliz kommunizierte, einen Tag später detonierten Walkie-Talkies. Allein bei der ersten Aktion wurden mehr als 2800 Menschen verletzt, rund 200 von ihnen schwer. Zwölf Menschen starben, darunter auch zwei Kinder. Wenn man daran denkt, ist es umso unangenehmer zu lesen, was Israels Staatschef Benjamin Netanjahu Donald Trump jetzt wohl für ein Geschenk gemacht hat: Berichten zufolge soll Netanjahu dem US-Präsidenten einen vergoldeten Pager geschenkt haben. Das lässt sich kaum anders verstehen als als Anspielung auf Israels tödliche Operation gegen die Hisbollah.

Auf Fotos, die in den sozialen Medien kursieren, ist ein goldener Pager auf einem Stück Holz montiert zu sehen. Unten ist eine goldene Plakette angebracht mit der Aufschrift: "An Präsident Donald J. Trump, unseren größten Freund und größten Verbündeten. Premierminister Benjamin Netanyahu."

Bericht: Netanjahu schenkt Trump "goldenen Pager" - Anspielung auf Hisbollah-Attacke?
08:17 Uhr

Drew Barrymore verrät: Das war mein bester Filmkuss!

Vergeben sein und trotzdem wen anderes küssen? Für Schauspielerinnen und Schauspieler gehört das zum Job vor der Kamera dazu. US-Schauspielerin Drew Barrymore hat jetzt verraten, mit welchem Kollegen sie den besten Filmkuss hatte: Adam Sandler. Doch gleichzeitig liebe sie es, "dass Adam und ich so platonisch sind", sagte die 49-Jährige in der Sendung "Watch What Happens Live" auf die Frage von Moderator Andy Cohen, mit wem sie den besten Kuss vor der Kamera gehabt habe. Zwar sei sie Sandler nie hinter der Kamera näher gekommen und außerdem mit dessen Frau Jackie gut befreundet, betonte Barrymore. "Aber ich liebe es, mit ihm in Filmen mitzuspielen, weil ich glaube, dass wir etwas Größeres repräsentieren als heiße, sexuelle Chemie: Wir verkörpern echte Bewunderung für einen anderen Menschen." Mit dem 58-Jährigen hatte Barrymore bereits mehrfach das Vergnügen, auch Kuss-Szenen drehen zu dürfen: Sie spielten zusammen in drei Liebeskomödien "Eine Hochzeit zum Verlieben" (1998), "50 erste Dates" (2004) und "Urlaubsreif" (2014).

Drew Barrymore verrät: Das war mein bester Filmkuss!
07:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Auf dem Weg zur Arbeit könnte es heute Schwierigkeiten geben, wenn Sie auf Bus und Bahn angewiesen sind - und eher im Norden oder Nordwesten unterwegs sind. Die Gewerkschaft Verdi ruft zum Warnstreik auf und deshalb bleiben beispielsweise in Hamburg und im Umland heute alle Busse im Depot stehen. Die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) haben einen 24-stündigen Warnstreik begonnen. "Alle VHH-Linien stehen und werden nicht bedient", sagte ein Verdi-Sprecher. Bis Samstag um 3.00 Uhr wollen die Beschäftigten die Arbeit niederlegen. Auch in Köln, Bonn und im angrenzenden Rhein-Sieg-Kreis fahren einen Tag lang weder Bus noch Straßenbahn. Ausgenommen seien verschiedene Subunternehmen: "Abgesehen von denen bleiben jedoch alle im Depot", so ein Gewerkschaftssprecher. So will Verdi den Druck auf den Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. In Berlin ruckelt es etwas im Zugverkehr ab Mitte Februar. Das hat jedoch mit Bauarbeiten am Hauptbahnhof zu tun.

Was sonst noch im Terminkalender heute ansteht:

  • Die polnische Regierung und die EU-Kommission beraten in Danzig über Fragen der europäischen Sicherheit. Polen führt in der ersten Jahreshälfte die EU-Ratspräsidentschaft.

  • Wie haben sich die Ausfuhren von Waren "Made in Germany" im vergangenen Jahr entwickelt? Dazu gibt es am Morgen Zahlen vom Statistische Bundesamt.

  • Zeichen für Meeresschutz setzen: Bundesumweltministerin Steffi Lemke von den Grünen und der Grünen-Co-Vorsitzende Felix Banaszak wollen gemeinsam die Nordseeinsel Borkum und den Nationalpark Wattenmeer besuchen zusammen mit weiteren Bundestagsabgeordneten der Grünen.

  • US-Präsident Donald Trump trifft den japanischen Regierungschef Shigeru Ishiba im Weißen Haus. Ishiba ist nach dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu der zweite ausländische Staatenlenker, den Trump seit seinem Amtsantritt am 20. Januar empfängt.

  • Der UN-Menschenrechtsrat beschäftigt sich mit der verheerenden Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

  • Weil er den Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft getötet haben soll, muss sich von heute an ein 35-Jähriger vor Gericht verantworten.

Bei Fragen, Hinweisen oder Kritik gern melden per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de

Ihre Johanna Ohlau

Das wird heute wichtig
07:38 Uhr

Im Livestream zu sehen: Mann verprügelt Priester während Gottesdienst

In der "Our Lady of Lourdes Cathedral" im US-Bundesstaat Washington kommt es während eines Gottesdienstes zu einer Rangelei. Aus den Reihen der Gläubigen stürmt ein Mann zum Altar und schlägt auf den Priester ein. Besucher halten den Angreifer fest, die Messe kann im Anschluss fortgesetzt werden.

Im Livestream zu sehen: Mann verprügelt Priester während Gottesdienst
07:18 Uhr

Mindy Kaling bekommt einen Stern auf "Walk of Fame"

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Mindy Kaling (Foto: picture alliance / Globe-ZUMA)

Besondere Ehre für Mindy Kaling: Die US-Schauspielerin, die auch als Autorin, Regisseurin und Komödiantin Erfolg hat, wird auf Hollywoods "Walk of Fame" geehrt. Am 18. Februar soll sie die 2800. Plakette auf dem berühmten Bürgersteig enthüllen. Kaling wird nach Angaben der Veranstalter in der Sparte Fernsehen ausgezeichnet.

Kaling, in den USA als Tochter indischer Einwanderer geboren, gehörte schon mit 24 Jahren zum Drehbuchautoren-Team der amerikanischen Hit-Serie "The Office" und übernahm zugleich eine Rolle vor der Kamera. Sie entwickelte die Comedy-Serie "The Mindy Project" (2012-17) und spielte darin die Hauptrolle einer Frauenärztin, bei der Beruf und Privatleben kollidieren. Für Netflix wirkte sie unter anderem als Produzentin an den Serien "Noch nie in meinem Leben" und "Running Point" mit.

Mindy Kaling bekommt einen Stern auf "Walk of Fame"
06:54 Uhr

Ozzy Osbourne: "Ich kann nicht mehr gehen"

Noch einmal kehrt Ozzy Osbourne mit Black Sabbath auf die große Bühne zurück und zwar am 5. Juli im Villa Park im britischen Birmingham. Doch für den 76-jährigen Musiker wird das ein Kraftakt, wie er jetzt noch mal in einem Interview erzählt hat. Er leidet an Parkinson und inzwischen könne er nicht mehr gehen. Bei "Sirius XM" sagte Osbourne nun laut "The Independent" zu seinen gesundheitlichen Problemen: "Ich habe es bis 2025 geschafft. Ich kann nicht mehr gehen, aber wisst ihr, was ich über die Feiertage gedacht habe? Trotz meines Gejammers bin ich noch am Leben." Er fügte dem Bericht zufolge hinzu: "Ich jammere vielleicht darüber, dass ich nicht mehr gehen kann, aber wenn ich zurückblicke, sehe ich Leute, die nicht halb so viel getan haben wie ich und es nicht geschafft haben."

Das Konzert in Birmingham hatte Ozzy Osbourne auf der offiziellen Instagram-Seite seiner Band Black Sabbath angekündigt. Das Event mit dem Titel "Back to the Beginning" soll die "größte Heavy-Metal-Show aller Zeiten" werden. Und für dieses finale Konzert kommt erstmals nach 20 Jahren noch mal die Original-Besetzung von Black Sabbath zusammen: Neben Osbourne werden auch Geezer Butler, Tony Iommi und Bill Ward auf der Bühne stehen.

Ozzy Osbourne: "Ich kann nicht mehr gehen"
06:26 Uhr

Taiwan: Sechs chinesischen Ballons vor der Küste gesichtet

Wenn es nach China geht, wäre das demokratische und eigenständige Taiwan nicht mehr als eine chinesische Provinz. Das will Peking notfalls mit Gewalt durchsetzen und droht dem als abtrünnige Provinz betrachteten Land. Nun hat das Verteidigungsministerium in Taiwan die Sichtung von sechs chinesischen Ballons gemeldet. Die sechs Flugobjekte seien am Morgen (Ortszeit) binnen 24 Stunden entdeckt worden, erklärte das Ministerium in Taipeh in seinem täglichen Bericht über militärische Aktivitäten Pekings rund um die selbstverwaltete Insel. Weiter hieß es, im gleichen Zeitraum seien zudem neun chinesische Militärflugzeuge, sechs Kriegsschiffe und zwei offizielle chinesische Schiffe nahe Taiwan gesichtet worden.

Taiwan: Sechs chinesischen Ballons vor der Küste gesichtet