Der Tag
8. Oktober 2026
imageHeute mit Heidi Ulrich und Alexander Schultze
Zum Archiv
20:28 Uhr

Schüsse in Berngau: "Noch kein Kontakt zum Schützen"

Kontrolleure vom Landratsamt überprüfen im bayrischen Berngau routinemäßig Waffenbesitzer. Dann fallen Schüsse, eine Person stirbt. Der mutmaßliche Schütze verschanzt sich offenbar mit einer Frau in einem Haus. ntv-Reporterin Michaela Johannsen berichtet vom Tatort.

Schüsse in Berngau: "Noch kein Kontakt zum Schützen"
19:58 Uhr

Die deutsche ESC-Stimme geht in Rente

Ohne seine süffisanten Kommentare wären frühere ESC-Veranstaltungen nur halb so amüsant gewesen, nun kehrt er nicht nur dem Musikwettbewerb, sondern auch seinem Arbeitgeber final den Rücken: Der zur Kultfigur gewordene Peter Urban geht in Rente. Wie der NDR mitteilte, lief am Mittwoch seine letzte "Peter Urban Show" im Radioprogramm NDR 2. "Danke fürs Zuhören - nicht nur heute, sondern all die Jahre", wurde Urban zitiert.

Der inzwischen 78-Jährige hatte 25 Jahre lang für die ARD den ESC als weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb kommentiert. Im Jahr 2024 übernahm der Moderator Thorsten Schorn die Aufgabe, der im September vom Westdeutschen Rundfunk zu RTL Radio wechselte. Der NDR dankte Urban für "unzählige schöne Erinnerungen und große Radiomomente". Der Moderator habe Generationen von Journalistinnen und Journalisten geprägt und sei mit seiner umfassenden Expertise ein "wichtiges Vorbild für den Nachwuchs".

Die deutsche ESC-Stimme geht in Rente
19:17 Uhr

Waffenkontrolle in Bayern eskaliert: ein Toter, ein Schwerverletzter - Schütze verschanzt

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Menschen erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Den Angaben zufolge waren zwei Mitarbeiter des Landratsamts Neumarkt in der Oberpfalz zu einer routinemäßigen Waffenkontrolle bei einem Mann in Berngau erschienen. Dabei seien Schüsse gefallen. Ob der Schütze kontrolliert werden sollte und es sich bei den Opfern um die Behördenmitarbeiter handelte, ist unklar. Vor Ort sind Spezialkräfte der Polizei im Einsatz. Das Wohnhaus, in das sich der Verdächtige am Nachmittag zurückzog, ist umstellt. Der Einsatz dauerte am frühen Abend bereits mehrere Stunden.

Waffenkontrolle in Bayern eskaliert: ein Toter, ein Schwerverletzter - Schütze verschanzt
18:46 Uhr

Festnahmen an Nato-Geheimdienst-Gelände in Großbritannien

In Großbritannien sind zwei Männer bei dem Versuch festgenommen worden, in ein militärisches Sperrgelände einzudringen. Zwei Letten im Alter von 32 und 36 Jahren waren in der Nacht auf dem Gelände des Luftwaffenstützpunkts RAF Molesworth in Cambridgeshire aufgegriffen worden waren, wie die Metropolitan Police mitteilte. Auf dem Stützpunkt befinden sich nach Angaben der Nachrichtenagentur PA die Geheimdienst-Operationszentren der USA für Europa und Afrika sowie ein Nato-Geheimdienstknotenpunkt. Die Männer befinden sich weiterhin in Polizeigewahrsam, über die Hintergründe oder Motive der beiden ist bisher nichts bekannt.

Ein Zwischenfall an dem von US-Truppen genutzten Stützpunkt RAF Fairford hatte zuletzt im Vereinigten Königreich und auch in den USA für große Aufregung gesorgt. Mittlerweile wurden sieben Verdächtige zwischenzeitlich festgenommen, alle sind unter Auflagen wieder auf freiem Fuß. Das Pentagon zog alle Langstreckenbomber von dem Stützpunkt ab. Eine Verbindung zwischen den beiden Vorfällen besteht nach aktuellem Kenntnisstand nicht, wie die Polizei mitteilte.

Festnahmen an Nato-Geheimdienst-Gelände in Großbritannien
18:12 Uhr

Schüler mussten Erbrochenes essen - Studie enthüllt Gewalt an Ratzinger-Internat

Drohungen, Erniedrigungen, Ohrfeigen, Kopfnüsse - und der Zwang, das eigene Erbrochene zu essen: Eine Studie hat Gewaltvorfälle im katholischen Studienseminar St. Michael in Traunstein ans Tageslicht gebracht. Dort war einst auch Joseph Ratzinger, der später Papst Benedikt XVI., Schüler. Die Studie bezieht sich auf den Zeitraum zwischen 1960 und 1990. In diesen Jahren kam es nach Angaben der Projektleiterin und Autorin Judith Dubiski vom federführenden Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik zu verschiedenen Formen von Gewalt gegen minderjährige Schüler. Am häufigsten wurde den Angaben zufolge von psychischer und körperlicher Gewalt berichtet, die nicht in Einklang mit dem christlichen Anspruch der Einrichtung stand. Die Wissenschaftler sehen eine "mangelnde Vorbereitung und Begleitung des Personals" und Überforderung, die oft Ursache der Gewalt gewesen sei. Außerdem gebe es Hinweise auf geistlichen Missbrauch und Machtmissbrauch - und auch auf einige Fälle von sexuellem Missbrauch von Erwachsenen an Minderjährigen sowie sexualisierte Gewalt zwischen gleichaltrigen Seminaristen. Es sei allerdings kein Fall bekanntgeworden, "wo ein Seminarist über einen längeren Zeitraum sexuellen Missbrauch erleben musste", sagte Dubiski.

2020 wurden erstmals Misshandlungsvorwürfe eines ehemaligen Bewohners öffentlich, danach meldeten sich weitere mutmaßliche Betroffene. 18 Monate lang forschten die Wissenschaftler, sichteten Akten und führten Interviews mit Betroffenen. Hinweise auf systematischen und strukturellen Missbrauch, wie er sich in ähnlichen Studien gezeigt habe, sehen die Wissenschaftler im Fall von St. Michael nicht.

Schüler mussten Erbrochenes essen - Studie enthüllt Gewalt an Ratzinger-Internat
17:57 Uhr

Durchsuchung bei Ex-Prinz Andrew unrechtmäßig - Polizei gesteht Fehler ein

Die britische Polizei hat einen Fehler bei den Ermittlungen gegen Andrew Mountbatten-Windsor eingeräumt. Vor dem High Court in London bestätigte die Thames Valley Police, dass die im Februar verwendeten Durchsuchungsbeschlüsse für zwei seiner Wohnsitze rechtswidrig waren. Das berichtet unter anderem die BBC. Die entsprechenden Beschlüsse seien auf einer falschen gesetzlichen Grundlage erlassen worden. Die Polizei hatte unter anderem ein Anwesen auf dem Sandringham-Gelände sowie Andrew Mountbatten-Windsors früheres Zuhause, die Royal Lodge, durchsucht.

Vorausgegangen war seine Festnahme wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt. Dabei ging es um den Vorwurf, er habe während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben. Andrew bestreitet ein Fehlverhalten. Trotz der nun eingeräumten Rechtswidrigkeit will die Thames Valley Police die Ermittlungen fortsetzen. Auch die Frage, was mit den bei den Durchsuchungen beschlagnahmten Unterlagen und Gegenständen geschieht, ist noch nicht abschließend geklärt.

Durchsuchung bei Ex-Prinz Andrew unrechtmäßig - Polizei gesteht Fehler ein
17:32 Uhr

Pferd galoppiert kilometerweit über die A2

Da staunen Autofahrer nicht schlecht: Auf der A2 bei Bielefeld taucht plötzlich ein Pferd mitten auf der Fahrbahn auf. Das Tier läuft kilometerweit und wird dabei von mehreren Personen gefilmt. Ein Lkw-Fahrer stoppt schließlich kurzerhand den Verkehr. 

Pferd galoppiert kilometerweit über die A2
17:01 Uhr

War es eine Social-Media-Challenge? 15-Jähriger tötet Hausmeisterin in Polen

Bei einem Angriff in einer Schule in Polen ist eine Frau ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der 15-jährige Angreifer wurde von Polizisten überwältigt, wie Innenminister Marcin Kierwinski sagte. Demnach handelt es sich um einen ehemaligen Schüler der Grundschule. Der Vorfall ereignete sich in dem Ort Leszczydol-Nowiny etwa 70 Kilometer nordöstlich von Warschau.

Der 15-Jährige habe am Morgen die Schule betreten und die Hausmeisterin und eine Lehrerin angegriffen, sagte eine Sprecherin der örtlichen Polizei dem Portal "Onet.pl". Der Schuldirektor habe den Lärm gehört und sei daraufhin aus seinem Büro gekommen, um den Angreifer außer Gefecht zu setzen. Auch er wurde verletzt. Rettungskräfte versuchten, die 37 Jahre alte Hausmeisterin vor Ort wiederzubeleben. Sie erlag jedoch ihren Verletzungen. Regierungschef Donald Tusk sagte, der Angreifer habe einen Helm mit einer darauf befestigten Kamera getragen. "Es war seine Absicht, die Messer-Aktion zu filmen." Nach Angaben einer Polizeisprecherin prüft die Abteilung für Cyberkriminalität, ob es derzeit eine Challenge in sozialen Medien gebe, die Jugendliche zu derartigen Angriffen animiere.

War es eine Social-Media-Challenge? 15-Jähriger tötet Hausmeisterin in Polen
16:28 Uhr

Bis Jahresende gesichert - Pflegeversicherung bekommt 700 Millionen Euro

Der Bund sichert die Pflegeversicherung mit einer zusätzlichen Finanzspritze bis zum Jahresende ab. Der Haushaltsausschuss des Bundestags billigte ein Darlehen von bis zu 700 Millionen Euro als überplanmäßige Ausgabe, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage in Berlin mitteilte. Daraus soll in den verbleibenden Monaten jeweils nach Bedarf fehlendes Geld zum Erbringen der Aufgaben der Pflegeversicherung ausgeglichen werden. "Damit wird sichergestellt, dass bis Jahresende genügend liquide Mittel im System sind."

Die Finanznöte der Pflegeversicherung hatten sich zuletzt zugespitzt. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, der auch die Pflegekassen vertritt, hatte Ende August bekannt gemacht, dass voraussichtlich im Oktober die Einnahmen nicht mehr reichen, um die Pflegeleistungen voll zu finanzieren. Dabei kommen aus dem Bundeshaushalt für dieses Jahr bereits 3,2 Milliarden Euro an Darlehen für die Pflegeversicherung, sie reichen aber nicht aus. Die Leistungsausgaben der Pflegekassen seien "aufgrund der weiterhin deutlichen Wachstumsdynamik bei der Zahl der Pflegebedürftigen stärker als ursprünglich angenommen gestiegen", erläuterte das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben an den Haushaltsausschuss.

Bis Jahresende gesichert - Pflegeversicherung bekommt 700 Millionen Euro
15:57 Uhr

Berichte: US-Regierung plant Iran noch vor Midterms erneut zu bombardieren

In ihrem festgefahrenen Krieg im Nahen Osten erwägt die US-Regierung unter Präsident Donald Trump neue Angriffe auf Ziele im Iran. Dabei könnten größere Militäreinsätze in den kommenden Wochen noch vor den wichtigen US-Zwischenwahlen wieder aufgenommen werden, berichteten das Nachrichtenportal "Axios" und der US-Sender NBC News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Entscheidung darüber sei allerdings bislang nicht gefallen. Die Gespräche über mögliche neue Angriffe seien bereits vor einigen Tagen geführt worden.

Laut NBC News hatten Mitglieder von Trumps Team für die nationale Sicherheit vergangene Woche bei einem Treffen in Camp David (US-Bundesstaat Maryland) über die weitere Strategie mit Blick auf den Iran und die Huthi-Miliz im Jemen diskutiert. Das Militär habe daraufhin neue Optionen für das weitere Vorgehen im Iran vorbereitet, die Trump prüfen sollte. Nach Darstellung der Zeitschrift "The Atlantic" bat das Weiße Haus das Pentagon wiederum, Optionen für Angriffe auf iranische Ziele noch vor den Midterms zu entwickeln. Vor einigen Tagen hatte Trump bereits damit kokettiert, die Kämpfe mit dem Iran wieder aufzunehmen, allerdings erst nach den Midterms. "Axios" berichtete unterdessen unter Berufung auf Insider, dass im Falle einer Wiederaufnahme größerer Militäreinsätze diese "voraussichtlich massive Bombardierungen iranischer Energie-, Infrastruktur- und Nuklearanlagen" umfassen würden.

Der Krieg ist in der US-Bevölkerung ungemein unpopulär. Auch unter Experten ist er zudem hoch umstritten. Viele gehen davon aus, dass er schlecht vorbereitet war, Warnungen seitens der Geheimdienste ignoriert wurden und es keine klare Zielsetzung der US-Regierung gibt, weshalb der Konflikt nunmehr seit mehr als sieben Monaten andauert. Mit neuerlichen Angriffen würde die US-Regierung zudem ihre Schwäche eingestehen, keine diplomatische Lösung zu erzielen. Denn, Trump hatte bereits wenige Wochen nach Beginn der Angriffe erklärt, dass der Iran militärisch vernichtet sei.

Berichte: US-Regierung plant Iran noch vor Midterms erneut zu bombardieren
15:22 Uhr

Schusswechsel in Tuttlingen - Polizei erschießt Angreifer

Ein 27-jähriger Mann ist gegen 12.30 Uhr in der Tuttlinger Innenstadt durch Schüsse von Polizeibeamten ums Leben gekommen. Das berichtet die "Schwäbische". Zuvor soll der Mann die Polizisten unvermittelt angegriffen haben. "Die Reanimierungsversuche waren leider erfolglos", heißt es laut der Zeitung aus dem Landeskriminalamt. Weitere Details nennt es nicht.

Augenzeugen berichten der Zeitung, der Mann sei mit einer Waffe in der Hand im Rathaus gewesen. Mitarbeiter hätten dann die Polizei alarmiert. Der Mann verließ das Gebäude und traf draußen auf die Polizeibeamten. Er soll sofort das Feuer eröffnet haben. Bei dem Schusswechsel mit den Beamten sei der 27-Jährige tödlich getroffen worden. Augezeugen berichten, insgesamt seien fünf Schüsse gefallen.

Das Landeskriminalamt ermittelt nun. Passanten soll der Mann nicht bedroht haben, heißt es.

Schusswechsel in Tuttlingen - Polizei erschießt Angreifer
15:10 Uhr

Nach Einbruch klagen Opfer gegen Sparkasse - Sicherheit zu lax?

Über drei Jahre nach der Millionenbeute bei einem spektakulären Sparkassen-Einbruch in Strausberg klagen Schließfachinhaber gegen die Bank. Wertvolle Schmuckstücke und Bargeld im Wert von etwa 20.000 Euro seien verschwunden, schilderte eine Zeugin vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) in einem Fall. Darunter ein goldener Herrenring mit einem Diamanten von ihrem verstorbenen Mann und eine Goldkette mit einem Herz-Anhänger, der von ihrem Vater gewesen sei. Insgesamt gebe es nach dem Einbruch 23 ähnliche Zivilverfahren, teilte eine Sprecherin des Landgerichts Frankfurt (Oder) mit.

Die Kläger legen der Sparkasse Märkisch-Oderland zur Last, keine geeigneten Schutzmaßnahmen eingehalten zu haben. Ein Gerichtsgutachten habe Sicherheitslücken festgestellt; ein weiteres Gutachten sei in Arbeit, hieß es von der Gerichtssprecherin. Eine Entscheidung sei erst in den kommenden Monaten zu erwarten. Der Fall erinnere stark an den filmreifen Bankeinbruch in Gelsenkirchen kurz nach Weihnachten im vergangenen Jahr, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder).

Nach Einbruch klagen Opfer gegen Sparkasse - Sicherheit zu lax?
14:27 Uhr

Wettrüsten mit Pjöngjang dauert an - Nun schickt Südkorea Hyperschallrakete ins All

Wenige Tage nach Nordkorea hat auch Südkorea erstmalig einen Test mit einer selbst entwickelten Hyperschallrakete bekannt gegeben. Präsident Lee Jae Myung habe den Abschuss des Hyperschall-Gleitflugkörpers am Nachmittag beobachtet, teilte die Präsidentschaft in Seoul mit. Den Angaben zufolge befindet sich die Rakete noch in der Entwicklung. Hyperschall-Gleitflugkörper seien in der Lage, "den Verlauf auf dem Schlachtfeld zu verändern", hieß es weiter. Ihr "unvorhersehbarer Flugverlauf und ihre überwältigende Geschwindigkeit" ermögliche es ihnen, wichtige strategische Ziel anzugreifen. Die Flugkörper werden mit Raketenantrieben in die obere Atmosphäre geschossen, von wo aus sie dann mit fünffacher oder noch höherer Schallgeschwindigkeit auf ihr Ziel zugleiten.

Am Wochenende hatte Nordkorea nach eigenen Angaben eine Mittelstrecken-Hyperschallrakete getestet, die ihre Flugbahn mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) verändern kann.

Wettrüsten mit Pjöngjang dauert an - Nun schickt Südkorea Hyperschallrakete ins All
13:58 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Heidi macht wohlverdient Feierabend. Ab sofort betreue ich den Tag für Sie. Mein Name ist Alexander Schultze und ich begleite Sie bis in den Abend. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Schichtwechsel
13:56 Uhr

Merz' False-Flag-Andeutung empört Grüne und Linke

Woher kamen die zusätzlichen Stimmen für den AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt? Grüne und Linke zeigen sich empört über die Andeutung von Bundeskanzler Friedrich Merz, es könnte bei der geheimen Abstimmung zu einer inszenierten Täuschungsaktion gekommen sein. Merz' Spekulation, dass es eine False-Flag-Operation gegeben haben könnte, sei "eine bodenlose Frechheit", sagt die Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic der "Rheinischen Post". "Als verantwortungsbewusster Parteivorsitzender hätte es Friedrich Merz gut zu Gesicht gestanden, wenn er Aufklärung in den eigenen Reihen versprochen hätte." Merz hatte nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten vor "voreiligen Schlussfolgerungen" gewarnt und gesagt, dass es False-Flag-Operationen nicht nur militärisch, sondern auch politisch gebe. Damit verdächtigte er Abgeordnete anderer Fraktionen - der SPD, der Grünen oder der Linken - Rausch gewählt zu haben, um CDU-Abgeordnete als AfD-Unterstützer zu diskreditieren. Linken-Chefin Ines Schwerdtner weist das als "totalen Quatsch" zurück. Merz habe seine Truppenteile nicht unter Kontrolle, sagt sie im Frühstart von ntv.

Merz' False-Flag-Andeutung empört Grüne und Linke
13:26 Uhr

Nobelpreis für Literatur geht an Kanadierin Anne Carson

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Anne Carson erhält den Literaturnobelpreis. (Foto: picture alliance / Andy Kropa/Invision/AP)

Die kanadische Dichterin und Autorin Anne Carson wird in diesem Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Das verkündet die Schwedische Akademie in Stockholm. Die 76-Jährige bekomme die Auszeichnung für ihr "kühnes und erfinderisches Werk, das im spielerischen Dialog mit der klassischen Tradition neue Formen für die zeitgenössische Literatur geschaffen hat", heißt es zur Begründung. Mehr dazu hier.

Nobelpreis für Literatur geht an Kanadierin Anne Carson
13:18 Uhr

Neue 2-Euro-Münze zeigt Genscher

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Hans-Dietrich Genscher starb 2016 im Alter von 89 Jahren. (Foto: picture alliance / dpa)

Sollten Sie ein 2-Euro-Stück genauer betrachten, könnte Ihnen ab dem Frühjahr ein bekanntes Gesicht auffallen. Im März wird eine Gedenkmünze für den ehemaligen Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher herausgegeben. Insgesamt 30 Millionen Stück sollen in Umlauf gebracht werden. "Hans-Dietrich Genscher hat sich sein Leben lang dafür eingesetzt, die Teilung Europas und Deutschlands zu überwinden", schreibt das Finanzministerium. Die Münze ist Teil der Serie "Einigkeit und Recht und Freiheit", bei der jedes Jahr ein neues Motiv erscheint. Übrigens steht bei allen deutschen 2-Euro-Münzen "Einigkeit und Recht und Freiheit" auf dem Münzrand.

Neue 2-Euro-Münze zeigt Genscher
12:46 Uhr

Regierung erwartet mehr Wirtschaftswachstum in 2026

Die Bundesregierung rechnet mit einem deutlichen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Sie hebt ihre Konjunkturprognose an und erwartet in diesem Jahr ein Wachstum von 1,3 Prozent. Im April hatte sie noch mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Denn die Folgen des Iran-Kriegs und die stark gestiegenen Energiepreise hatten die Konjunktur zunächst deutlich belastet. Die deutsche Wirtschaft habe sich aber als widerstandsfähiger erwiesen als erwartet, erklärt das Wirtschaftsministerium nun. Als Grund für das Wachstum werden vor allem Exporte sowie staatliche Investitionen und höhere Verteidigungsausgaben genannt. Der deutsche Außenhandel konnte demnach zeitweise sogar von weltweiten Engpässen profitieren: Käufer stockten ihre Lagerbestände mit energieintensiven Gütern auf, die in Deutschland produziert wurden. Mehr dazu hier.

Regierung erwartet mehr Wirtschaftswachstum in 2026
12:36 Uhr

Riad erlebt neue Welle von Angriffen

Inmitten einer Welle von Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien sind in der Hauptstadt Riad am Mittag abermals Explosionen zu hören. Diplomaten sagen, sie seien angewiesen worden, sich in Schutzräume zu begeben. Schon am Morgen und gestern hatten die vom Iran unterstützen Huthis Flughäfen in dem Königreich angegriffen. Aus dem Geschäftszentrum Riads berichten zwei Angestellte, einige Unternehmen würden ihre Belegschaft aus dem Bezirk abziehen. Zuvor erklärte ein Huthi-Sprecher, die Miliz habe den wichtigsten internationalen Flughafen von Riad "erfolgreich" mit einer ballistischen Rakete angegriffen. Zudem warnte er Fluggesellschaften vor Flügen nach Riad.

Zuvor hatte Saudi-Arabien mitgeteilt, drei Menschen seien bei Angriffen auf Flughäfen des Landes getötet und 36 weitere verletzt worden. Demnach waren die Flughäfen Riad sowie Abha im Südwesten des Königreichs Ziel von Angriffen am Dienstag und Mittwoch. Als Vergeltung seien 82 militärische Ziele der Huthi-Miliz im Jemen zerstört worden, hieß es vom Militär.

Riad erlebt neue Welle von Angriffen
11:45 Uhr

"Bierkönig"-Gründer erschossen - neue Hinweise Jahrzehnte nach Dreifachmord

Neue Hinweise bringen Bewegung in die Ermittlungen zu einem ungeklärten Dreifachmord auf Mallorca, der fast 29 Jahre zurückliegt. Der Fall um den "Bierkönig"-Gründer, Manfred Meisel, war gestern Abend Thema der Sendung "Aktenzeichen XY… International". Bis Mitternacht seien mehr als 50 Hinweise eingegangen, erklärt ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwalt. Sie kämen unter anderem aus dem damaligen unmittelbaren Umfeld von Meisel. "Es deutet sich an, dass es bei Zeugen möglicherweise Loyalitätsverschiebungen gegeben hat und nunmehr Bereitschaft besteht, weitere Aussagen zu tätigen", so der Sprecher. Meisel, sein achtjähriger Sohn Patrick und die Tierpflegerin Claudia Leisten waren in der Nacht zum 12. November 1997 auf Meisels Finca bei S'Aranjassa erschossen worden. Denkbar als Motiv sind Rivalitäten um Meisel wertvolle Vogelzucht denkbar, aber auch Verbindungen zur organisierten Kriminalität.

"Bierkönig"-Gründer erschossen - neue Hinweise Jahrzehnte nach Dreifachmord
11:06 Uhr

Papa gewinnt Nobelpreis - Kinder können es nicht fassen

Karl Deisseroth erfährt nachts von seiner Auszeichnung. Am Morgen weiht der Neurobiologe seine Kinder ein und erntet ungläubige Rufe und Umarmungen. Die Stanford University teilt die emotionale Szene mit der Öffentlichkeit.

Papa gewinnt Nobelpreis - Kinder können es nicht fassen
10:28 Uhr

Sydney Sweeney und Marilyn Monroe verwandt

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Die Väter von Sydney Sweeney und Marilyn Monroe sollen beide von Ezra Perry abstammen. (Foto: picture alliance / AP Photo/Scott A Garfitt)

Die Schauspielerin Sydney Sweeney und die Hollywood-Legende Marilyn Monroe sind anscheinend verwandt. Sie seien Großcousinen neunten Grades, heißt es beim Genealogie-Portal MyHeritage. Demnach hatten sie einen gemeinsamen Vorfahren namens Ezra Perry, der im 17. Jahrhundert zu den englischen Siedlern im späteren US-Bundesstaat Massachusetts gehörte. Mehr dazu hier.

Sydney Sweeney und Marilyn Monroe verwandt
10:01 Uhr

Berliner Linke, Grüne und SPD wollen sondieren 

Linke, Grüne und SPD in Berlin wollen ausloten, ob sie zusammen eine Regierung bilden können. Dazu vereinbaren sie Sondierungsgespräche, wie aus Parteikreisen zu hören ist. Ein Hindernis soll in Vorsprächen ausgeräumt worden sein. Es gibt demnach eine Verständigung über den Umgang mit Antisemitismus. Teilen der Berliner Linken wird eine antisemitische Haltung vorgeworfen. Die Linke hatte die Abgeordnetenhauswahl letzten Monat klar gewonnen. Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte anschließend an, eine Regierung mit Grünen und SPD anzustreben. Eine Mehrheit hätte aber auch ein Bündnis der zweitplatzierten CDU mit Grünen und SPD. Mehr dazu hier.

Berliner Linke, Grüne und SPD wollen sondieren 
09:45 Uhr

Mann versteckt zehn lebende Vögel in seiner Unterhose 

Am Flughafen in Miami ist ein Mann mit zehn lebenden Vögeln in seiner Unterhose erwischt worden. Nachdem er aus Kuba gelandet war, fiel der US-Bürger dem Zoll wegen einer merkwürdigen Wölbung am Körper auf, wie US-Medien berichten. Daraufhin seien in seiner Unterhose mehrere eingenähte Taschen entdeckt worden, in denen sich die Vögel befanden. Dem Mann wird nun Schmuggel vorgeworfen.  

Mann versteckt zehn lebende Vögel in seiner Unterhose 
09:05 Uhr

Gisèle Pelicot berührt auf der Frankfurter Buchmesse

Als Gisèle Pelicot bei der Frankfurter Buchmesse die Bühne betritt, gibt es minutenlang Standing Ovations. Ihre Geschichte bewegt Menschen auf der ganzen Welt. Über das Erlebte hat sie ein Buch geschrieben. Das Schreiben sei für sie wie eine Therapie gewesen, sagt Peliot. Ihre Autobiografie "Eine Hymne an das Leben: Die Scham muss die Seite wechseln" wurde in 22 Sprachen übersetzt.

Gisèle Pelicot wurde über zehn Jahre von ihrem Ehemann betäubt, vergewaltigt und an mehr als 50 Männer zum Missbrauch verkauft. Als es im Herbst 2024 zum Prozess kommt, schließt sie die Öffentlichkeit nicht aus. Dieser Schritt habe ihr ihre Würde zurückgegeben, sagt Pelicot. Ihre Mission sieht sie aber noch lange nicht beendet. Sie sagt: "Ich weiß, dass Frauen es heute wagen, Anzeige zu erstatten und Missstände anzuprangern. Aber ich glaube dennoch, dass die Politik dieses Thema nicht ernst genug nimmt. Es ist wirklich eine weltweite gesellschaftliche Plage."

Gisèle Pelicot berührt auf der Frankfurter Buchmesse
08:36 Uhr

Koalitions-Fraktionschefs sehen Demokratie vor historischer Bewährungsprobe

Sie wollen das Land nicht politischen Extremisten überlassen - das erklären die Fraktionsspitzen von Union und SPD nach ihren Koalitionsausschuss. "Wir sind uns bewusst, dass unsere Demokratie in diesen Tagen vor einer historischen Bewährungsprobe steht", schreiben Unionsfraktionschef Thorsten Frei, SPD-Fraktionschef Matthias Miersch und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann in einer Nachricht an ihre Fraktionen. "Wir sind fest entschlossen, unser Land nicht den Extremisten zu überlassen." Ihren Worten nach ist sich die Koalition einig, "dass wirtschaftliches Wachstum, sichere Arbeitsplätze und der gesellschaftliche Zusammenhalt im Zentrum des weiteren Arbeitsprogramms stehen". Der Koalitionsausschuss hatte am Abend getagt. Neben den anstehenden Reformen dürfte es auch um die Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt gegangen sein. Mehr dazu hier.

Koalitions-Fraktionschefs sehen Demokratie vor historischer Bewährungsprobe
07:50 Uhr

Genetische Untersuchung von Riesenschildkröte aus Darwins Lebzeiten überrascht Forschende

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Die Schildkröte überlebte zwei Weltkriege und den Aufstieg und Fall des Britischen Empires. (Foto: picture alliance/dpa/St Helena/PA Media)

Wenn die Forschenden mit ihrer Schätzung richtig liegen, war Schildkröte Jonathan schon zu Lebzeiten von Charles Darwin und Queen Victoria auf der Welt. Von der Untersuchung der Aldabra-Riesenschildkröte erhoffen sich Forschende Erkenntnisse über Alterungsprozesse, die sich vielleicht eines Tages für medizinische Behandlungsmöglichkeiten nutzen lassen. Mit geschätzten 194 Jahren soll Jonathan aktuell das älteste bekannte Landtier der Welt sein, berichtet das Fachjournal "Science Advances". Die Schildkröte soll im Jahr 1832 auf den Seychellen geschlüpft sein und wurde später als Geschenk für einen Gouverneur auf die Insel St. Helena im Südatlantik gebracht. Ein Forschungsteam der Universität Cambridge und der Longevity-Forschungsorganisation Kallel hat genetische Proben des Tieres analysiert und mit den Genproben von vier anderen Schildkröten verschiedenen Alters verglichen. Erstaunlicherweise ähnelte Jonathans Epigenom stark dem der jüngeren Tiere. Das Epigenom besteht aus Markierungen an der DNA, die beeinflussen, welche Gene aktiviert und welche deaktiviert werden. Üblicherweise verändere sich das Epigenom im Zuge des Alterungsprozesses, schreiben die Autoren. Dies sei einer der Gründe, weshalb in älteren Körpern Dinge nicht mehr so gut funktionierten wie in jüngeren. "Wir haben festgestellt, dass die an der Energieproduktion und der DNA-Reparatur beteiligten Genregulatoren bei Jonathan über fast zwei Jahrhunderte hinweg unglaublich stabil geblieben sind", erklärt Co-Autor Justin Gerlach. Bei der Analyse entdeckte das Team 287 Gen-Varianten, die die üblichen Alterungsprozesse verringern. Sie seien unter anderem dafür verantwortlich, DNA-Schäden zu reparieren, Entzündungen zu verringern oder Krebs zu unterdrücken.

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Ein um 1886 aufgenommenes Foto zeigt Jonathan (l) im Garten der Gouverneurs-Residenz auf der Insel St. Helena. (Foto: picture alliance/dpa/St Helena/PA Media)
Genetische Untersuchung von Riesenschildkröte aus Darwins Lebzeiten überrascht Forschende
07:00 Uhr

Mia Goth reicht Scheidung von Shia LaBeouf ein

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Die Beziehung zwischen den Hollywoodstars hielt etwa 15 Jahre. (Foto: picture alliance / Jonathan Short/Invision/AP)

Auf die Trennung im letzten Jahr soll nun die Scheidung folgen: Die Schauspielerin Mia Goth hat die Scheidung von ihrem Ehemann Shia LaBeouf eingereicht, wie US-Medien melden. Als Begründung würden "unüberbrückbaren Differenzen" angegeben, heißt es. Zudem habe sie das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter beantragt, die 2022 geboren wurde. Das Paar war 2012 zusammengekommen, hatte 2016 geheiratet und über die Jahre immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Für die Scheidung ist es, so wie es aussieht, der zweite Anlauf: Schon 2018 gab es Berichte, dass die beiden die Scheidung eingereicht haben sollen. 

Mia Goth reicht Scheidung von Shia LaBeouf ein
06:39 Uhr

El Niño fällt besonders stark aus - Pazifikregion so warm wie nie seit Messbeginn

Die für das Wetterphänomen El Niño entscheidende Meeresregion im zentralen und östlichen Pazifik ist aktuell so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Laut Daten der Plattform "Climate Reanalyzer" der University of Maine knackt die durchschnittliche Meeresoberflächen-Temperatur in der sogenannten Niño-3.4-Region erstmals die 30-Grad-Marke. Damit liegt sie 3,39 Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020. "El Niño ist angekommen und gewinnt rasch an Stärke", sagt die Chefin der Weltwetterorganisation (WMO), Celeste Saulo. Die Prognosen deuteten darauf hin, dass der El Niño bis Februar anhält - "womit er möglicherweise zu den stärksten seit mindestens 1950 zählen würde", als die Aufzeichungen begannen, so Saulo.

  • Laut WMO dürften überdurchschnittliche Temperaturen in weiten Teilen der Welt die Folge sein, genauso wie veränderte Niederschläge, je nach Region heftige Dürren oder viel zu viel Regen.

  • El Niño ist ein natürliches Phänomen, das alle zwei bis sieben Jahre auftritt. Es ist nicht durch den Klimawandel verursacht, kann dessen Folgen aber verschärfen. In der entscheidenden Meeresregion steigt dann warme, feuchte Luft auf, was die weltweiten Wind- und Luftströmungen verändert. Mehr dazu hier.

El Niño fällt besonders stark aus - Pazifikregion so warm wie nie seit Messbeginn
06:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! 

Ich hoffe, Sie sind gut in den Tag gestartet. Diese Termine erwarten uns: 

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche stellt um 12.15 Uhr die neue Konjunkturprognose der Bundesregierung vor. Erwartet wird, dass die Regierung wie zuvor führende Wirtschaftsforschungsinstitute für das laufende Jahr nun mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent rechnet.  

  • Die Spitzen von Union und SPD haben gestern im Koalitionsausschuss über den weiteren Reformkurs beraten. Zu den Ergebnissen soll im Laufe des Tages mehr bekannt gegeben werden.  

  • Um 13 Uhr gibt die Schwedische Akademie den diesjährigen Literaturnobelpreisträger bekannt. 

  • Der Bundestag berät erstmals über die geplante Einkommensteuerreform der schwarz-roten Koalition. Ein weiteres Thema im Parlament sind Bluttests für Schwangere auf ein Down-Syndrom des Kindes, die seit 2022 unter bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse bezahlt werden.  

  • Zweieinhalb Monate nach seinem Amtsantritt besucht der britische Premierminister Andy Burnham als erstes EU-Land Deutschland. Zusammen mit Bundeskanzler Friedrich Merz wird er einen deutsch-britischen Freundschaftsvertrag in Kraft setzen - den sogenannten Kensington-Vertrag.

  • Der Bundesgerichtshof befasst sich ab 9 Uhr mit Cookies - also jenen Dateien, die beim Surfen im Internet auf dem Onlinegerät eines Nutzers gespeichert werden und zum Beispiel personalisierte Werbung möglich machen. Es geht um die Frage, ob ein Technologie- und Analyseunternehmen dafür haftet, wenn seine Cookies auf Webseiten anderer Unternehmen ohne vorherige Einwilligung der jeweiligen Nutzer auf deren Endgeräten gespeichert werden. 

  • Im Mordprozess um den vor rund einem Jahr getöteten achtjährigen Fabian geht es um 9.30 Uhr um die Frage der Schuldfähigkeit der 30-jährigen Angeklagten. Dazu will ein psychiatrisch-forensischer Sachverständiger sein Gutachten vorlegen.  

  • Eine Studie befasst sich mit Vorwürfen körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt am Studienseminar St. Michael in Traunstein. Die Untersuchung stellt das Frankfurter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik um 16 Uhr vor. 

Mein Name ist Heidi Ulrich, Sie können mich via heidi.ulrich(at)ntv.de erreichen.

Das wird heute wichtig
05:50 Uhr

Puma bei München? Polizei sucht nach Wildtier

Das Landratsamt Erding ruft die Bevölkerung aktuell zur Vorsicht auf. Der Grund: Nahe dem Münchner Flughafen zeigt eine Wildtierkamera ein großes Tier. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen Puma. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach der mutmaßlichen Raubkatze. 

Puma bei München? Polizei sucht nach Wildtier