Nach Prügelei in New OrleansGericht verhängt Bewährungsstrafe gegen Shia LaBeouf

Im Februar wird Shia LaBeouf in New Orleans festgenommen, nachdem er vor einer Bar in eine Auseinandersetzung verwickelt war. Nun bekennt sich der Hollywood-Star der Körperverletzung schuldig. Er muss jetzt eine Bewährungsstrafe sowie mehrere Auflagen erfüllen.
Monate nach der Festnahme von Shia LaBeouf in New Orleans ist in dem Fall eine Entscheidung gefallen. Wie diverse US-Medien übereinstimmend berichten, bekannte sich der Schauspieler in drei Anklagepunkten der einfachen Körperverletzung schuldig. Mit dem Schuldeingeständnis wolle der Star aus den "Transformers"-Filmen Verantwortung für sein Verhalten übernehmen, erklärte eine Anwältin laut der "Los Angeles Times".
Den Berichten zufolge wurde LaBeouf zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Darüber hinaus muss er mehrere Auflagen erfüllen. Dazu zählen Aggressionsbewältigungskurse, ein Sensibilisierungstraining sowie eine Rehabilitationsmaßnahme wegen Alkoholmissbrauchs.
Ausgangspunkt des Verfahrens war ein Vorfall am 17. Februar in New Orleans. Damals wurde LaBeouf festgenommen, nachdem er zwei Männer vor einer Bar angeblich geschlagen hatte. Kurz nach seiner Festnahme kam der Schauspieler wieder auf freien Fuß. Später hinterlegte er laut den Berichten eine Kaution in Höhe von 100.000 US-Dollar. In einem Interview bestritt der 39-Jährige später, ein "Alkoholproblem" zu haben, und erklärte, er halte nichts von einer Reha, da er glaube, dort keine Antworten zu finden.
Anwältin weist Vorwurf von Hassmotiv zurück
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen kam ein zusätzlicher Anklagepunkt hinzu. Zudem wurde angeordnet, dass LaBeouf eine Entzugstherapie absolvieren und sich regelmäßigen Drogentests unterziehen muss.
Einer der mutmaßlich Geschädigten hatte behauptet, der Schauspieler habe ihn während des Vorfalls homophob beleidigt. Diesen Vorwurf weist die Verteidigung zurück. In ihrem Statement erklärte LaBeoufs Anwältin, die Ermittlungen hätten bestätigt, "was Shia LaBeouf von Anfang an gesagt hat: Dass es sich lediglich um eine Rauferei in einer Bar beim Mardi Gras handelte". Zudem gebe es "keine Beweise" dafür, dass die Auseinandersetzung "auf Vorurteilen oder Diskriminierung beruhte".
Nach Abschluss des Verfahrens wolle sich der Schauspieler nun wieder seinem Privatleben und seiner Karriere widmen. Laut seiner Anwältin freue sich LaBeouf darauf, sich jetzt "auf seine Familie, seine Arbeit und neue kreative Projekte zu konzentrieren".