Der Tag
5. Juni 2018
imageHeute mit Volker Petersen und Friederike Zörner
Zum Archiv
22:34 Uhr

Das war Dienstag, der 05. Juni 2018

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Der Nachthimmel nahe Österreichs Hauptstadt Wien. Dort hat Kanzler Sebastian Kurz den russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen. (Foto: picture alliance / dpa)

Liebe Leserinnen und Leser, der Weltumwelttag neigt sich dem Ende zu. Vielleicht haben Sie dem Anlass entsprechend heute auf den Coffee-To-Go-Becher verzichtet oder sind mit dem Fahrrad zum See gefahren. Aber hoffentlich wurde Ihnen dort nicht die Kleidung und der Haustürschlüssel gestohlen - so wie es Alexander Gauland passiert ist. Sein unfreiwilliger Badehosen-Gang nach Hause brachte dem AfD-Politiker jedenfalls Hohn und Spott im Netz ein.

Weniger Spott dafür umso mehr Kritik löste ein Schnappschuss des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit dem deutschen Fußballer Ilkay Gündogan aus. Letzterer äußerte sich nun zu den heftigen Reaktionen auf die Trikot-Übergabe.

Diese Themen waren heute außerdem wichtig:

Genießen Sie den Sternenhimmel und kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

Das war Dienstag, der 05. Juni 2018
22:18 Uhr

Neue italienische Regierung nimmt nächste Hürde

Der Senat hat der neuen Regierung in Italien sein Vertrauen ausgesprochen. 171 Parlamentarier stimmten für die populistische Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und fremdenfeindlicher Lega. 25 Senatoren enthielten sich, 117 sprachen der Regierung das Misstrauen aus.

Die Zustimmung des Senats war angesichts der Sitzverteilung erwartet worden: Die Regierungsparteien kommen auf 167 Senatoren. Die zweite Vertrauensabstimmung soll am Mittwoch folgen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Neue italienische Regierung nimmt nächste Hürde
21:58 Uhr

"Star Wars"-Schauspielerin löscht Bilder wegen Mobbing

Monatelang muss Kelly Marie Tran gegen Online-Mobbing kämpfen. Unbekannte ändern im "Star Wars"-Wiki "Wookieepedia" die Beschreibung ihrer Figur Rose Tico ab und wandeln den Namen in "Ching Chong Wing Tong" und ihre Herkunft zu "Ching Chong China" um.

Nun hat "Star Wars"-Mechanikerin Kelly Marie Tran offenbar die Reißleine gezogen. Die Schauspielerin, die in "Star Wars: Die letzten Jedi" zu sehen ist, hat alle Bilder auf ihrem Instagram-Kanal gelöscht. Grund für die Aktion waren laut Medienberichten "Monate voller sexistischer und rassistischer Beleidigungen". So ist ihr Instagram-Profil zwar noch immer sichtbar, doch von ihren Fotos ist keines mehr abrufbar. In der Profil-Beschreibung steht: "Afraid, but doing it anyway" (auf Deutsch: "Ängstlich, aber tue es trotzdem").

"Star Wars"-Schauspielerin löscht Bilder wegen Mobbing
21:34 Uhr

Mayweather ist erneut bestbezahlter Sportler der Welt

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Für den Kampf gegen den MMA-Kämpfer Conor McGregor bekam Floyd Mayweather (links) ein hübsches Sümmchen. (Foto: USA Today Sports)

Dieser Mann wird seinem Namen gerecht: Der frühere amerikanische Box-Weltmeister Floyd "Money" Mayweather Jr. ist der bestbezahlte Sportler der Welt. Das vermeldet das US-Wirtschaftsmagazin Forbes. Der 41-Jährige soll in den vergangenen zwölf Monaten 285 Millionen Dollar verdient haben. Er steht damit zum vierten Mal in sieben Jahren an der Spitze der Geldrangliste.

  • Für die beträchtliche Summe musste Mayweather eigentlich auch nur einmal in den Ring steigen: Im August 2017 gewann er den medial überinszenierten Kampf gegen den irischen Mixed-Martial-Arts-Star Conor McGregor.

  • Hinter Mayweather folgen die Fußball-Stars Lionel Messi vom FC Barcelona (111 Millionen Dollar) und Cristiano Ronaldo von Real Madrid (108), der in den vergangenen beiden Jahren auf Platz eins stand.

  • Als einziger deutscher Sportler in der Auflistung steht der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel mit 42,3 Millionen Dollar auf Rang 18 - hinter seinem Rivalen Lewis Hamilton (51 Millionen), der auf Platz 12 rangiert.

  • Trauriger Rekord: Erstmals befindet sich keine Frau unter den Top 100.

Mayweather ist erneut bestbezahlter Sportler der Welt
21:06 Uhr

Feuer in Sperrzone rund um Tschernobyl ausgebrochen

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Im April 1986 kam es zu einer Explosion im Atomkraftwerk Tschernobyl. Inzwischen ist der zerstörte Reaktor 4 von einer Schutzhülle umgeben. (Foto: imago/ZUMA Press)

Die gute Nachricht zuerst: Das Atomkraftwerk Tschernobyl wurde durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen. Nun die Details: Rund um das stillgelegte Kraftwerk ist trockenes Gras in Brand geraten. Rund 130 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, wie die ukrainische Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Der Einsatz spielte sich weniger als zehn Kilometer von dem Akw entfernt ab. Es wurde nach Angaben der örtlichen Verwaltung kein Anstieg der Radioaktivität in der Sperrzone rund um die Anlage oder in den angrenzenden Gebieten verursacht.

Feuer in Sperrzone rund um Tschernobyl ausgebrochen
20:41 Uhr

Trump will weiterhin Kritiker auf Twitter blockieren

Knapp 52,5 Millionen Menschen/Social Bots/Organisationen folgen aktuell Donald Trump auf Twitter. Der US-Präsident twittert vornehmlich über seinen privaten Account @realDonaldTrump. Und bei diesem will er sich weiterhin herausnehmen, unliebsame Follower zu blockieren.

  • Quasi in seinem Namen legte das Justizministerium nun Berufung bei einem Gericht in New York ein. Dort hatte eine Bundesrichterin vor zwei Wochen entschieden, dass der Präsident auf seinem Twitter-Account auch Kommentare von Nutzern zulassen muss, die sich kritisch über ihn äußern.

  • Sie gab damit einer Klage des Knight First Amendment Institute der Colombia University Recht, das sich der Verteidigung der Meinungsfreiheit verschrieben hat.

  • Das Institut hatte die Klage im Namen von sieben Twitter-Nutzern eingereicht. Diese berichteten, sie seien von Trumps persönlichem Account ausgeschlossen worden, nachdem sie kritische Twitter-Botschaften über den Präsidenten verbreitet hätten.

Trump will weiterhin Kritiker auf Twitter blockieren
20:16 Uhr

Gündogan kann Kritik an Erdogan-Treffen verstehen

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Ein Bild für die Ewigkeit: Fußballspieler Gündogan mit dem Staatspräsidenten Erdogan. (Foto: picture alliance / Uncredited/Po)

"Einige Reaktionen haben mich getroffen, vor allem auch die persönlichen Beleidigungen. Ich verstehe, dass man die Aktion nicht gut finden muss." Ilkay Gündogan gibt sich nach seinem umstrittenen Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan reflektiert. Der Fußball-Nationalspieler will die seinerzeit geäußerte Kritik aber auch nicht auf sich sitzen lassen: "In den letzten Jahren haben wir viel dazu beigetragen, die Integration in Deutschland zu fördern."

Gündogan und Weltmeister Mesut Özil hatten Erdogan am 13. Mai in London getroffen und ihm signierte Trikots ihrer Vereine Manchester City und FC Arsenal überreicht. Für kritische Anmerkungen sei er generell offen, sagt Gündogan. "Jeder Mensch hat seine eigene Meinung. Deswegen haben wir auch die Meinungsfreiheit. Dafür stehe ich. Genau dafür fühle ich mich privilegiert, in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein. Aber beleidigen lassen will ich mich auch nicht."

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Gündogan kann Kritik an Erdogan-Treffen verstehen
20:00 Uhr

Videos des Tages

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19:49 Uhr

Discounter verbannt Zigaretten aus seinen Läden

Die guten alten Zeiten, in denen noch am Schreibtisch in der Amtsstube oder am Tresen in der Kneipe geraucht werden durfte, sind bekanntlich längst vorbei. Nun kommt für die gesellschaftlich geächteten Raucher noch ein weitere Schikane hinzu: Der Lebensmitteldiscounter Lidl will langfristig in den Niederlanden Zigaretten aus seinen Läden verbannen.

Geplant sei ein "schrittweiser Abbau" des Zigarettenverkaufs, heißt es in Mitteilung des Unternehmens. Spätestens 2022 werde es in keiner niederländischen Lidl-Filiale mehr Glimmstängel geben. Deutsche Raucher können indes aufatmen: Hierzulande will der Discounter Zigaretten nicht aus den Regalen nehmen. Es gebe zurzeit keine Pläne in diese Richtung, sagte eine Sprecherin. "Wir orientieren uns bei der Sortimentsgestaltung an Kundenwünschen."

Discounter verbannt Zigaretten aus seinen Läden
19:24 Uhr

Polizei führt Razzia wegen organisierter Schwarzarbeit durch

Mehrere Verdächtige sollen mit organisierter Schwarzarbeit in Rheinland-Pfalz und Hessen einen Millionenschaden verursacht haben. Nun sind Ermittler mit einer Großrazzia gegen die Beschuldigten vorgegangen.

  • 600 Einsatzkräfte von Polizei und Zoll durchsuchten rund 90 Wohnungen und Geschäftsräume, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz mitteilte.

  • Sechs Verdächtige kamen den Angaben zufolge in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen richten sich insgesamt gegen 44 Beschuldigte.

  • Die beiden 34 und 38 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter werden verdächtigt, Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und Beiträge zu einer Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft in Höhe von rund eineinhalb Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Polizei führt Razzia wegen organisierter Schwarzarbeit durch
18:57 Uhr

Taschendesignerin Kate Spade tot aufgefunden

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Kate Spade (hier auf einem Archivfoto) wurde nur 55 Jahre alt. (Foto: Peter Kramer/STAR MAX/IPx)

Sie erlangte in den 1990er Jahren mit ihren entworfenen Taschen dank der Serie "Sex and the City" internationale Berühmtheit. Nun ist die Mode-Designerin Kate Spade im Alter von 55 Jahren gestorben. Die Nachrichtenagentur AP berichtet, dass Spade tot in ihrer New Yorker Wohnung entdeckt wurde. Sie soll sich das Leben genommen haben. Demnach sei auch ein Abschiedsbrief gefunden worden.

Ihr Unternehmen namens "Kate Spade New York" hat mehr als 140 Geschäfte in den USA und rund 175 in anderen Ländern der Welt.

Mehr über Kate Spade erfahren Sie hier.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

Bei Suizidgefahr: Notruf 112

Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)

Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.

In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.

Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Taschendesignerin Kate Spade tot aufgefunden
18:34 Uhr

Weise: Bamf bemerkte Anstieg der Asylzahlen zu spät

Das Bundesflüchtlingsamt, Bamf, steht derzeit bekanntlich wegen der fragwürdigen Ausstellung von Hunderten Asylbescheiden in der Kritik. Nun hat der frühere Chef des Amtes erneut schwere Vorwürfe erhoben. Nach Ansicht von Frank-Jürgen Weise sind die Probleme bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 auf mangelnde Weitsicht der Verantwortlichen zurückzuführen. "Das Ansteigen der Flüchtlingszahlen wurde zu spät bemerkt, da es kein Controlling gab", sagte Weise der dpa.

"Als es bemerkt wurde, hat die Behördenleitung um mehr Stellen gebeten, aber vielleicht die Dramatik der Lage nicht deutlich genug gemacht", so Weise weiter. Mit der stark ansteigenden Flüchtlingszahl im Herbst 2015 sei es dann zu spät gewesen. "Wir mussten gleichzeitig Krisenmanagement betreiben und die gravierenden Mängel im Bamf reparieren."

Weise: Bamf bemerkte Anstieg der Asylzahlen zu spät
18:07 Uhr

Krankenwagen fährt mit Patient an Bord gegen Baum

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Die 18 Jahre alte Fahrerin des Rettungswagens wollte nach eigenen Angaben einem Tier ausweichen und kam dadurch von der Straße ab. (Foto: picture alliance / Markus Klümpe)

Auf dem Weg in die Klinik ist ein Krankenwagen in Nordrhein-Westfalen von einer Landstraße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt.

  • Ein 56 Jahre alter Patient und eine 45-jährige Rettungsassistentin wurden nach Angaben der Polizei bei dem Unglück bei Gummersbach lebensgefährlich verletzt.

  • Die 18 Jahre alte Fahrerin des Krankenwagens, die ebenfalls schwer verletzt wurde, gab demnach an, in einer Kurve einem Tier ausgewichen zu sein. Sie kam in der Folge von der Fahrbahn ab und krachte gegen den Baum.

Krankenwagen fährt mit Patient an Bord gegen Baum
17:46 Uhr

Sammler stößt auf Backenzähne von Ur-Elefant

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Der Ur-Elefant Gomphotherium wurde 2013 zum Fossil des Jahres gekürt. (Foto: picture alliance / Benno Schwing)

Er wollte eigentlich nach bestimmten Schnecken suchen. Doch dann sah ein Mineraliensammler aus Bayern glänzende Fragmente am Boden. Ein Fachmann fügte seinen Fund von mehr als 1000 einzelnen Bruchstücken zu drei gigantischen Backenzähnen zusammen. Sie gehören mutmaßlich zu einem Ur-Elefanten, der vor mehr als 15 Millionen Jahren lebte: dem Gomphotherium.

Der Hobbygeologe war in Vorarlberg in Österreich unterwegs, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Die Zahn-Fragmente seien am Rande eines urzeitlichen Sees gefunden worden, der wahrscheinlich die Wasserstelle des Tieres war. Zu Lebzeiten des Ur-Elefanten herrschte in der Region noch subtropisches Klima.

Sammler stößt auf Backenzähne von Ur-Elefant
17:15 Uhr

Dieb klaut Gauland beim Baden die Klamotten

Dass Alexander Gauland nicht überall herzlich in Empfang genommen wird, dürfte auch ihm klar sein. Doch nun ist der AfD-Politiker in seiner eigenen Nachbarschaft bestohlen worden. Wie die "Märkische Allgemeine" berichtet, hat ein Unbekannter in der vergangenen Woche die Klamotten und den Haustürschlüssel des Politikers entwendet, als dieser gerade im Heiligen See in Potsdam baden war. Der Dieb soll "Nazis brauchen keinen Badespaß!" gerufen haben.

Der "Bild"-Zeitung bestätigte Gauland den Vorfall. Demnach lebt der AfD-Chef nur wenige hundert Meter entfernt in einem Mehrfamilienhaus. Der 77-Jährige wurde nach Angaben von Zeugen nach dem Vorfall in Badehose von der Polizei nach Hause begleitet. Angesichts des vermutlich politischen Hintergrunds hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Mehr über den Vorfall lesen Sie hier.

Dieb klaut Gauland beim Baden die Klamotten
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:55 Uhr

Minister fordert Tötung von Drachen-Angreifern

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400 Feuerdrachen konnte das israelische Militär abfangen. Rund 200 richteten allerdings einen beträchtlichen Schaden an. (Foto: REUTERS)

In den vergangenen Wochen haben Palästinenser als Teil von Massenprotesten rund 600 Drachen mit brennenden Materialien von Gaza nach Israel gelenkt. Durch sie wurden rund 200 Feuer ausgelöst.

  • Neun Quadratkilometer landwirtschaftliche Fläche und Wald sollen verbrannt seien. Nach Medienberichten beträgt der Schaden mittlerweile umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro.

  • Ein israelischer Minister hat als "Gegenmaßnahme" nun gezielte Tötungen jener Palästinenser gefordert, die die Drachen nach Israel lenken.

  • "Ich erwarte von der israelischen Armee, auf die Drachenlenker genauso zu reagieren wie auf jeden anderen Terroristen", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan. "Die gezielten Tötungen durch die israelische Armee müssen für Drachenlenker passieren."

Minister fordert Tötung von Drachen-Angreifern
16:33 Uhr

Harvey Weinstein plädiert vor Gericht auf nicht schuldig

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Harvey Weinstein hat mehrere Klagen am Hals. (Foto: AP)

Zahlreiche Frauen werfen ihm sexuelle Übergriffe vor. Die Enthüllungen über sein Fehlverhalten und seinen Machtmissbrauch haben die Filmbranche - wenn nicht gar den ganzen Globus - in Aufruhr versetzt. Und obwohl die schiere Menge der Anschuldigungen erdrückend sein mag: Harvey Weinstein ist sich keiner Schuld bewusst.

Der ehemalige Produzent erschien nun im Supreme Court und beteuerte seine Unschuld. Dem 66-Jährigen werden Vergewaltigung und erzwungener Oralsex vorgeworfen. Eine Grand Jury muss nun über sein Schicksal entscheiden.

Harvey Weinstein plädiert vor Gericht auf nicht schuldig
16:09 Uhr

Hund beißt Grundschüler auf Schulhof ins Gesicht

Er schnappte unvermittelt zu: Ein angeleinter Hund hat einem Siebenjährigen ins Gesicht gebissen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Schulhof der Grundschule in Pampow in Mecklenburg-Vorpommern. Zu diesem Zeitpunkt waren viele Kinder auf dem Weg ins Schulgebäude.

Die Polizeiinspektion Ludwigslust vermutet daher eine Stresssituation für das Tier als möglichen Grund für die Attacke. Der verletzte Junge wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf.

Hund beißt Grundschüler auf Schulhof ins Gesicht
15:45 Uhr

Elf Tote bei Explosion in chinesischem Bergwerk

Wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen sind tödliche Unfälle in chinesischen Bergwerken leider keine Seltenheit. Nun sind bei einer Explosion mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden verletzt.

25 Menschen seien nach der Verpuffung in der Eisenerzmine in der nordöstlichen Provinz Liaoning noch eingeschlossen, berichtete der staatliche chinesische Fernsehsender CCTV. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, die Behörden entsandten ein Rettungsteam an den Unglücksort.

Elf Tote bei Explosion in chinesischem Bergwerk
15:18 Uhr

Stromausfall kostet Flughafen rund halbe Million Euro

Dass unsere moderne Gesellschaft absolut abhängig von Strom ist, hat nicht zuletzt der Kurzschluss am Hamburger Flughafen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Inzwischen haben die Verantwortlichen eine erste Schadensbilanz gezogen.

Demnach habe der Stromausfall den Airport rund eine halbe Million Euro gekostet. Hinzu kämen Schäden bei Airlines und Passagieren, sagte Flughafenchef Michael Eggenschwiler. Der Imageschaden sei noch nicht abzusehen. "Ich hoffe, dass wir den klein halten können." Ich drücke die Daumen - und tippe munter weitere Meldungen an meinem Arbeits-Computer.

Stromausfall kostet Flughafen rund halbe Million Euro
14:59 Uhr

143 Kinder wurden 2017 in Deutschland getötet

143, 13.539, 4247. Diese Zahlen sind erschreckend hoch und machen unglaublich traurig. 143 Kinder sind 2017 in Deutschland durch ein Verbrechen wie Mord, Totschlag oder Körperverletzung zu Tode gekommen. 13.539 Kinder unter 14 Jahren wurden im gleichen Zeitraum Opfer von sexuellem Missbrauch. 4247 Kinder wurden schwer misshandelt.

Nachzulesen ist das in der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik, die von der Kinderschutzorganisation Deutsche Kinderhilfe, dem Bundeskriminalamt und dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung in Berlin vorgestellt wurden. Die Dunkelziffer dürfte allerdings wohl noch höher liegen.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

143 Kinder wurden 2017 in Deutschland getötet
14:34 Uhr

Frauenleichen in Springfield gefunden

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Die Polizei in Springfield ist noch mit der Spurensicherung beschäftigt. (Foto: picture alliance / Greg Saulmon/)

Auf dem Grundstück eines mutmaßlichen Entführers in der US-Stadt Springfield hat die Polizei eine grausige Entdeckung gemacht: drei Frauenleichen. Die örtliche Polizei teilte mit, zwei der drei Frauen seien zuvor vermisst worden.

  • Die drei Frauen waren 27, 34 und 47 Jahre alt und lebten alle in der Region, hieß es in einem Bericht des Senders Western Mass News. Die Polizei hatte die Leichen bereits vergangene Woche entdeckt, als sie das Haus durchsuchte.

  • Der Bewohner war am 27. Mai bei einer Polizeikontrolle seines Autos festgenommen worden. Eine Frau, die mit ihm in dem Fahrzeug war, sagte der Polizei, sie sei von dem 40-Jährigen entführt und sexuell missbraucht worden, wie der Sender ABC 7 berichtete.

Mehr zu dem Fall erfahren Sie hier.

Frauenleichen in Springfield gefunden
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Über die Autorin

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Liebe Leserinnen und Leser, die Sonne kämpft sich langsam durch die Wolken über Berlin und mein Kollege Volker Petersen verabschiedet sich in den Feierabend. Ab jetzt begleite ich Sie durch den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

Schichtwechsel
14:09 Uhr

Italiens neuer Regierungschef schlägt radikale Töne an

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Staatspräsident Matarella beglückwünschte Conte zur Regierung. (Foto: dpa)

Immerhin, Italiens neuer Ministerpräsident Guiseppe Conte bekennt sich zu Europa. Dennoch soll sich nach Ansicht des Chefs der neuen Koalition einiges ändern. Vor allem in Sachen Schulden- und Asylpolitik.

  • Das "Geschäft mit der Einwanderung" müsse beendet werden. Die Schulden des Landes seien vollkommen tragbar. Sie müssten aber über das Wirtschaftswachstum verringert werden. Dieses wiederum müsse über die Haushaltspolitik und öffentliche Ausgaben sichergestellt werden.

  • Die Regeln in der Euro-Zone sollten darauf ausgerichtet sein, "den Bürgern zu helfen". Conte sagte, Italien stehe zur Nato. Die westliche Diplomatie müsse sich aber auch für Russland öffnen.

Italiens neuer Regierungschef schlägt radikale Töne an
13:49 Uhr

Rajoy zieht sich zurück

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Mit einem Comeback Rajoys, ist nun wohl nicht mehr zu rechnen. (Foto: picture alliance / Francisco Sec)

Sechseinhalb Jahre war Mariano Rajoy Ministerpräsident Spaniens - vergangene Woche fiel er dann einer Rebellion im Parlament zum Opfer. Dank eines konstruktiven Misstrauensvotums ist nun der Sozialistenführer Pedro Sánchez Regierungschef. Rajoy zieht nun auch in seiner Partei Konsequenzen. Er gab den Vorsitz ab. "Ich denke es ist an der Zeit, diese Phase endgültig und vollständig abzuschließen", sagte Rajoy nach einem Treffen der Parteispitze in Madrid. Rajoy war seit dem Jahr 2004 Chef der konservativen "Volkspartei" Partido Popular (PP). Die Volkspartei müsse vorankommen und "ihre Geschichte im Dienst der Spanier unter einer anderen Führung weiter schreiben", sagte Rajoy.

Rajoy zieht sich zurück
13:05 Uhr

Kaum glaublicher Blitzrekord in Frankreich

Auch in Frankreich hat es im Mai heftige Unwetter gegeben, vor allem hat es sehr häufig gewittert. Dabei maßen Experten gar einen neuen Blitzrekord. 180.000 Mal wurde das Phänomen beobachtet. Sage und schreibe doppelt so viel wie im bisherigen Rekordmonat, dem Mai 2009. Heute ist bei Unwettern außerdem ein Mann ums Leben gekommen. Er ertrank in seinem Auto, nachdem er sich überschlagen hatte und in einer überschwemmten Senke liegen blieb. In gut einem Viertel der 101 französischen Départements haben die Behörden wegen der anhaltenden Regenfälle und Gewitter die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. n-tv Meteorologe Björn Alexander zufolge dürfte das mit der ungewöhnlichen warmen, fast schon tropischen Luft zu tun haben, die im Mai auch zu zahlreichen Gewittern bei uns führte. Frankreich liege da gewissermaßen in der Einflugschneise dieser aus dem Süden heraufziehenden Luftmassen. Übrigens: Um das als Teil des Klimawandels zu bezeichnen ist es noch zu früh - dafür müsste es jetzt jedes Jahr solch warme Mai-Monate geben. So ist der vergangene Monat erstmal nur ein Ausreißer.

Kaum glaublicher Blitzrekord in Frankreich
12:45 Uhr

Suche nach Ursache für Hauseinsturz in Himmelstadt

Eine Verpuffung bringt ein Wohnhaus im Norden Bayerns zum Einsturz. Im unterfränkischen Himmelstadt kommt es gestern Abend zu der Katastrophe. Auch heute ist die Ursache noch unklar. Die vier verletzten Opfer stammen alle aus einer Familie. Ein 53-Jähriger erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Eine Frau und zwei jüngere Männer wurden leichter verletzt, auch sie wurden im Krankenhaus behandelt. Wie die vier Verletzten miteinander verwandt sind, konnte die Polizei noch nicht sagen.

Suche nach Ursache für Hauseinsturz in Himmelstadt
12:24 Uhr

Mars-Rover "Curiosity" wacht nach einem Jahr auf

Ein Jahr lang war der Mars-Rover "Curiosity" nicht einsatzfähig, doch jetzt haben Experten der Nasa ihn wieder flott bekommen.

  • "Das war nicht einfach", sagte der zuständige Projektmanager Jim Erickson im kalifornischen Pasadena. Sein Team habe etliche Monate daran gearbeitet, den Rover wieder einsatzbereit zu machen.

  • Das mit zahlreichen Werkzeugen ausgestattete Fahrzeug hatte zuletzt im Oktober 2016 eine Gesteinsprobe gesammelt, bevor der Bohrer im darauffolgenden Dezember von technischen Problemen außer Gefecht gesetzt wurde.

  • "Curiosity" war 2012 auf dem Mars gelandet und sucht dort nach Spuren von früherem Leben. Er ist mit fast 900 Kilogramm und 3 mal 2,7 Metern der größte mobile Forschungsroboter, der bislang auf den Roten Planeten geschickt wurde.

Schauen Sie sich dazu unsere Bildergalerie vom vergangenen Jahr an.

Mars-Rover "Curiosity" wacht nach einem Jahr auf
12:12 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
12:06 Uhr

Zschäpe-Verteidiger fordern Freispruch und Freilassung

Ist Beate Zschäpe eine Terroristin? Die drei ursprünglichen Verteidiger der NSU-Hauptangeklagten antworten darauf mit einem klaren Nein. Zu Beginn seines Plädoyers sagte Rechtsanwalt Wolfgang Heer vor dem Oberlandesgericht München, Zschäpe sei "keine Terroristin, keine Mörderin und keine Attentäterin". Sie sei "wegen aller angeklagter Staatsschutzdelikte freizusprechen und unverzüglich freizulassen".

Mehr dazu lesen Sie hier.

Zschäpe-Verteidiger fordern Freispruch und Freilassung
11:44 Uhr

Conti verbietet Mitarbeitern WhatsApp und Snapchat

Aus Angst vor Bußgeldern

Conti verbietet Mitarbeitern WhatsApp und Snapchat
11:20 Uhr

Berliner Polizei im Großeinsatz an Grundschule

Was genau da im Norden Berlins los ist, wissen wir noch nicht. Die Polizei meldet aber per Twitter, es gebe eine Gefahrenlage an der Grundschule in Berlin-Gesundbrunnen. Sie sei geräumt worden, nun überprüfen Beamte die Räumlichkeiten. Wir berichten weiter.

Update 12:57 Uhr: Die Polizei gibt Entwarnung. Bei einer Durchsuchung der Schule sei nichts Verdächtiges gefunden worden. Die Beamten twittern, sie seien mit 250 Mann vor Ort, Anrufer hätten gemeldet, dass zwei verdächtige Personen die Schule betreten hätten.

Berliner Polizei im Großeinsatz an Grundschule
11:00 Uhr

Hai tötet Jungen mit Biss in Oberschenkel und Genitalien

Es passierte am Strand von Recife in Brasilien. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat dort ein Hai einen Jugendlichen angegriffen und getötet. Videobilder, die wir hier nicht weiterreichen wollen, zeigen, wie ein Retter den leblosen Körper des 18-Jährigen aus dem Wasser zieht und am Strand ablegt. Am Oberschenkel und im Genitalbereich klafft eine große Wunde. Er sei schließlich im Krankenhaus aufgrund des hohen Blutverlustes gestorben. Dem Bericht zufolge ignorierte er entsprechende Warnschilder. Seit 1992 soll es 24 tödliche Haiangriffe auf Menschen gegeben haben.

Hai tötet Jungen mit Biss in Oberschenkel und Genitalien
10:33 Uhr

Kiel - Mann nach "Allahu-Akbar"-Rufen in Psychiatrie

Der Mann, der gestern durch "Allahu Akbar"-Rufe nahe des Kieler Hauptbahnhofs auffiel, ist nun in der Psychiatrie. Es gebe keinen terroristischen Hintergrund, der Mann sei psychisch aber auffällig, hieß es von der Polizei. Passanten hatten den Notruf gewählt, weil sich der Verdächtige am Bahnhof auffällig verhielt und "Allahu Akbar" (arabisch für: "Gott ist am größten") rief.

Kiel - Mann nach "Allahu-Akbar"-Rufen in Psychiatrie
10:07 Uhr

Auch US-Senatorin für Abberufung von Botschafter

Der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, eckt an - so sehr, dass in Berlin schon seine Abberufung diskutiert wird. In Washington nun offenbar auch. US-Senatorin Jeanne Shaheen sprach sich ebenfalls dafür aus. "Wenn Botschafter Grenell nicht bereit ist, auf politische Erklärungen zu verzichten, sollte er unverzüglich abberufen werden", twitterte die Demokratin. Auch ihr Parteikollege Senator Chris Murphy kritisierte Grenells Äußerungen. "Dieses Interview ist schrecklich, Botschafter sollten keine politische Partei im Ausland 'stärken'", erklärte Murphy, der auch Mitglied des Senatsausschusses für Außenpolitik ist. Grenell habe ihm persönlich versichert, dass er sich als Botschafter aus der Politik heraushalten werde, sagte der Senator.

Auch US-Senatorin für Abberufung von Botschafter
09:36 Uhr

Deutlich weniger Asylbewerber in EU

Deutlich weniger Menschen beantragen Asyl in der EU, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Demnach stellten in den ersten vier Monaten dieses Jahres rund 176.000 Menschen einen entsprechenden Antrag in einem EU-Land - 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Schon 2017 war die Zahl der Asylbewerber in der EU demnach im Jahresvergleich um 50 Prozent gesunken. Die Zeitungen beriefen sich auf vorläufige Zahlen der EU aus dem Frühwarn- und Vorsorgesystem, in das alle Mitgliedstaaten Zahlen zur aktuellen Asylentwicklung einspeisen.

Deutlich weniger Asylbewerber in EU
09:13 Uhr

Jetzt verhängt auch Mexiko Strafzoll gegen USA

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Seine Zölle stoßen auf wenig Gegenliebe, das hatte Trump vermutlich aber auch nicht erwartet. (Foto: REUTERS)

Auch Mexiko will sich die Strafzölle auf Stahl und Aluminium der US-Regierung nicht gefallen lassen und reagiert wie die EU mit Gegenmaßnahmen. Das Land verhängt einen 20-Prozent-Zoll auf Schweinefleisch aus den USA. Das Volumen der Schweinefleischeinfuhren aus den USA beträgt gut eine Milliarde Dollar pro Jahr.

Jetzt verhängt auch Mexiko Strafzoll gegen USA
09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:28 Uhr

Geschiedener Mann erschießt sechs Menschen

Ein geschiedener Mann ist in den USA zum Serienkiller geworden. Er soll innerhalb von fünf Tagen sechs Menschen im Bundesstaat Arizona erschossen haben, so die Polizei. Mindestens vier der Opfer stünden in Zusammenhang mit der Scheidung und einem Sorgerechtsstreit. Der Mann wird verdächtigt, die Morde seit Donnerstag in den Städten Phoenix und Scottsdale begangen zu haben, wo ihn die Polizei schließlich tot in einem Hotelzimmer fand. Er hatte bereits vor neun Jahren die Scheidung eingereicht - seine Ex-Frau sagte, sie habe seitdem um ihre Sicherheit gefürchtet. Ihr Ex sei "emotional gestört" gewesen.

Geschiedener Mann erschießt sechs Menschen
08:05 Uhr

Main-Schiffe kämpfen gegen eindringendes Wasser

Gleich zwei Schiffe auf dem Main drohen im Frankfurter Hafen zu sinken. Gestern Abend mussten die Besatzungen eines Schubbootes und eines Imbissschiffes gegen eindringendes Wasser kämpfen.

  • Um kurz nach 20 Uhr hatte zunächst der Schubbootführer einen Wassereinbruch im Maschinenraum gemeldet, wie die Wasserschutzpolizei mitteilt. Aus dem im Osthafen liegenden Schiff wurde das Wasser nach außen gepumpt, was zu einer leichten Gewässerverunreinigung führte. Das Schiff hatte ein etwa vier Zentimeter großes Loch, das offenbar durch Rost entstanden war.

  • Nur wenig später wurde der Besitzer eines am Ufer liegenden Imbiss-Boots von einem vorbeifahrenden Güterschiff in Bedrängnis gebracht: Das Transportschiff verursachte so hohe Wellen, dass große Wassermengen in das Imbiss-Boot gespült wurden. Im Innenraum wurden Teile der Bordelektronik und der Gasanlage stark beschädigt.

Kommentar einer Kollegin: "Oh Gott, die schönen Currywürste!" Wie hoch die Verluste in dieser Hinsicht sind, weiß ich aber nicht.

Main-Schiffe kämpfen gegen eindringendes Wasser
07:53 Uhr

Seltenes Dino-Skelett für Millionenbetrag versteigert

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Das ist lediglich der Vorderfuß des Sauriers, der mehr als neun Meter lang und 2,6 Meter hoch war. (Foto: dpa)

Wenn man schon alles hat, gibt es eigentlich nur eines, was man noch braucht: ein Dinosaurier-Skelett. Ein französischer Kunstsammler hat diesen Mangel in seinem Besitzstand nun behoben. Auf einer Auktion in Paris erstand er das Knochengerüst einer vermutlich neuen Art des fleischfressenden Allosaurus. Preis des rund 150 Millionen Jahre alten Objekts: mehr als zwei Millionen Euro.

Mehr dazu hier.

Seltenes Dino-Skelett für Millionenbetrag versteigert
07:18 Uhr

"Macrons Anruf bei Trump war schrecklich"

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Bei Macrons Besuch Anfang Mai in Washington wirkten er und Trump wie beste Freunde für immer. Ob das noch immer so ist, würden wir auch gern wissen. (Foto: picture alliance / Andrew Harnik)

Als die USA vergangene Woche tatsächlich die Strafzölle gegen die EU erließen, rief Frankreichs Präsident Macron bei Donald Trump an und sagte ihm die Meinung. Keine gute Idee offenbar, wie ein anonymer Mitarbeiter des Präsidenten laut CNN sagte. "Einfach übel. Es war schrecklich", fasst dieser zusammen. "Macron dachte, er könne frei seine Meinung sagen, da die beiden ein gutes persönliches Verhältnis haben. Aber Trump kann nicht damit umgehen, so kritisiert zu werden." Im Januar hatte Macron demnach in einem BBC-Interview gesagt: "Ich bin immer extrem direkt und offen. Er auch. Manchmal schaffe ich es, ihn zu überzeugen, manchmal nicht." Wie Trump letztlich genau reagierte, sagte die CNN-Quelle offenbar nicht.

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"Macrons Anruf bei Trump war schrecklich"
07:01 Uhr

Zahl der Toten nach Vulkanausbruch steigt auf 65

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Extrem gefährlich: der "Feuervulkan" in Guatemela. (Foto: AP)

Der Ausbruch des sogenannten Feuervulkans in Guatemala kostet noch mehr Menschen das Leben als bislang bekannt. Auf 65 ist die Zahl der Toten mittlerweile gestiegen. Der Feuervulkan südwestlich von Guatemala-Stadt war am Sonntag ausgebrochen und hatte mindestens ein Dorf weitgehend zerstört. Über 3200 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Präsident Jimmy Morales erklärte den Notstand, um schneller Hilfe in das Unglücksgebiet bringen zu können.

Zahl der Toten nach Vulkanausbruch steigt auf 65
06:51 Uhr

Warum die "Vogelschiss"-Debatte der AfD nützt

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Gauland. (Foto: imago/Eibner)

Es war wieder mal das eigentlich bekannte AfD-Muster. Jemand von der Partei, in diesem Fall Gauland, sagt etwas Provokantes, daraufhin regen sich viele auf, woraufhin die AfD behauptet, es gebe keine Meinungsfreiheit in Deutschland. Diesmal hatte der Parteichef gesagt, die Nazizeit sei ein "Vogelschiss" in mehr als 1000 Jahren "erfolgreicher deutscher Geschichte". Der Historiker Michael Wolffsohn hat nun der "Passauer Neuen Presse" gesagt, warum das der AfD nützt. "Die empörten AfD-Gegner haben zwar inhaltlich recht, politisch aber die AfD gestärkt. Sie wurden unfreiwillig die nützlichen Idioten der AfD und erkennen bis heute nicht, dass und wie sie in die AfD-Falle tappen", sagte er. "Es war nicht meine Absicht, die Verbrechen des Nationalsozialismus zu bagatellisieren", hatte Gauland anschließend gesagt. Welchen Stellenwert wohl die AfD in mehr als 1000 Jahren "erfolgreicher deutscher Geschichte" einnimmt?

Warum die "Vogelschiss"-Debatte der AfD nützt
06:28 Uhr

Manafort soll versucht haben, Zeugen zu beeinflussen

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Manafort. (Foto: dpa)

Bei den Ermittlungen zu Donald Trump und der Russland-Affäre kommt Paul Manafort eine Schlüsselrolle zu. Der einstige Wahlkampfleiter des heutigen US-Präsidenten muss sich nun eines neuen Vorwurfs erwehren. Er soll versucht haben, Zeugen zu beeinflussen. Sonderermittler Robert Mueller teilte in einem Gerichtsdokument mit, der frühere Vorsitzende von Trumps Wahlkampagne, Paul Manafort, habe Aussagen beeinflussen und Beweise verheimlichen wollen. Mueller bat den zuständigen Richter, Manafort vor seinem Prozess wieder in Haft nehmen. Manafort ist einer Reihe von Verbrechen angeklagt, darunter Geldwäsche sowie Bank- und Steuerbetrug. Er bestreitet die Vorwürfe.

Manafort soll versucht haben, Zeugen zu beeinflussen
06:22 Uhr

Das wird heute wichtig

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Kurz und Putin sehen sich heute wieder. Dieses Bild entstand im Februar als der österreichische Kanzler Moskau besuchte. (Foto: REUTERS)

Es ist bewölkt, es ist kühl, es ist kurz nach sechs in Berlin. Was heute wohl passiert? Schauen wird doch mal in den Kalender:

  • Russlands Präsident Putin besucht Österreich.

  • Nach seinem Besuch bei Kanzlerin Merkel reist Israels Premier Netanjahu nach Paris weiter und trifft dort Präsident Macron.

  • Bundespräsident Steinmeier besucht Polen.

  • Eine Statistik zu Behandlungsfehlern erscheint. Erstellt hat sie der Medizinische Dienst der Krankenkassen.

  • Die Kinderhilfe und das BKA stellen eine Auswertung zu Kindern als Gewaltopfer vor.

  • Astronaut Alexander Gerst gibt seine letzte Pressekonferenz vor seinem Start ins Weltall morgen.

Ich heiße Volker Petersen bin unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter erreichbar. Ich gehe jetzt zur Kaffeemaschine und mache vielleicht einmal in meinem Leben etwas Verrücktes. Vielleicht drücke ich statt auf Café Creme auf Espresso. Mal sehen.

Das wird heute wichtig
06:18 Uhr

Es bleibt sonnig

Heute geht es über der Nordhälfte oft wolkig los, während der Süden bereits zu Beginn deutlich mehr Sonne bekommt. Im Tagesverlauf werden die Wolken dann auch im Norden und der Mitte immer dünner, so dass es meistens recht sonnig weitergeht. Einzig über den Bergen im Süden entwickeln sich später örtliche Gewitter. Die Temperaturen erreichen an der Küste maximal 17 bis 20, ansonsten aber sommerliche 23 bis 30 Grad, wobei es vom Rhein-Main-Gebiet bis herüber nach Franken am heißesten sein dürfte. Die weiteren Aussichten: im Norden und Nordosten dominiert weiterhin die Sonne und damit steigt dort auch die Waldbrandgefahr. Unterdessen wird es im Süden und der Mitte allmählich schwüler und die Gewitterneigung legt zu. Stellenweise drohen leider auch neue Unwetter. Die Temperaturen bleiben hierbei natürlich sommerlich warm bis heiß - oft bei 22 bis 32 Grad. Ihr Björn Alexander

Es bleibt sonnig
05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

Schlagzeilen aus der Nacht