Sonntag, 06. September 2020Der Tag

mit Volker Petersen
Volker Petersen
23:01 Uhr

Das war Sonntag, der 6. September 2020

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Nein, dieses Bild entstand nicht bei der Begegnung Deutschland-Schweiz, sondern bei einem Nackt-Fußballspiel in Wuppertal zwischen deutschen und niederländischen Spielern - die Herren wollen so gegen die ihrer Ansicht nach fortschreitende Kommerzialisierung des Fußballs protestieren.

(Foto: REUTERS)

Endlich ist das Wochenende bald rum und die Arbeit beginnt wieder! Für Sie zumindest. Beim Schmökern dieser besonders beliebten Meldungen von heute können Sie die Gnadenfrist genießen.

Auch zu späterer Stunde halten wir Sie auf dem Laufenden. Gute Nacht!

22:05 Uhr

Brand - Hund rettet Herrchen Leben und stirbt selbst

Ein Schäferhund hat in Freudenberg seinen Besitzer nachts vor einem Feuer im Haus gewarnt - und ist dann selbst in den Flammen umgekommen. Wie die Polizei mitteilt, hatte der 44-jährige Besitzer wohl nachts noch gekocht und war dabei eingeschlafen. Am Samstagmorgen um kurz nach ein Uhr habe sein Hund ihn geweckt. Die Wohnung habe da schon in Flammen gestanden. Der 44-Jährige rettete sich laut Polizei mit einem Sprung aus dem Fenster und erlitt dadurch und durch die Rauchgase schwere Verletzungen. Den Hund musste er zurücklassen. Das Tier sei bei dem Brand gestorben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der 44-Jährige kam ins Krankenhaus. Das Haus wurde stark beschädigt, der Schaden liegt bei etwa 200.000 Euro.

21:40 Uhr

Pistolen von "Altem Fritz" finden keinen neuen Besitzer

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Zu teuer? Die Pistolen fanden keinen neuen Besitzer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für wertvolle alte Steinschloss-Reiterpistolen aus dem Besitz des preußischen Königs Friedrich II. sind bei einer Auktion in Ahlden keine neuen Besitzer gefunden worden.

  • Das Pistolenpaar stammt aus der Zeit um 1763 bis 1764. Auf der Knaufkappe ist ein Bild von Friedrich II. (1712 bis 1786), bekannt als der "Alte Fritz", zu sehen.
  • Die Zündlöcher sind vergoldet, auch Silber wurde verarbeitet. Der Einstiegspreis für potenzielle Bieter lag bei 145.000 Euro.
  • Die Waffen waren laut Katalog seit 2000 in Privatbesitz in Norddeutschland, davor wurden sie vor etwa 40 Jahren aus dem Besitz von Ernst August Prinz von Hannover erworben.
20:52 Uhr

Trump nahm Kunstwerke aus Botschaft mit

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Trump bei seiner Frankreich-Reise 2018.

(Foto: REUTERS)

Bei einer Frankreich-Reise vor zwei Jahren soll US-Präsident Donald Trump gefallene US-Soldaten als "Verlierer" und "Trottel" bezeichnet haben - nun gibt es neue Enthüllungen über die Reise.

  • Statt einen US-Militärfriedhof zu besuchen, habe sich Trump bei dem Besuch im November 2018 länger in der Residenz des US-Botschafters in Paris aufgehalten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Im Hôtel de Pontalba habe er mehrere Kunstwerke bewundert - und sie anschließend in der Air Force One nach Washington mitgenommen.
  • Trumps Sprecher Judd Deere bestätigte die Mitnahme der Kunstwerke. Trump habe sie nach Washington mitgenommen, um sie an "prominenter" Stelle im Weißen Haus auszustellen, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.
20:11 Uhr

Maas: Vorwürfe aus Russland "weitere Nebelkerze"

Außenminister Maas kann mit den Vorwürfen aus Russland, die deutschen Behörden bremsten Ermittlungen im Fall des vergifteten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny, nicht viel anfangen. In der ARD sagte er, man habe bereits dem russischen Botschafter gesagt, dass man einem Rechtshilfeersuchen Russland zustimmen werde. Eine Sprecherin des russischen Außenministeriums hatte den deutschen Behörden vorgeworfen, sie bremsten Ermittlungen. Eine Anfrage der Generalstaatsanwaltschaft sei bislang nicht beantwortet. Maas sprach von einer "weiteren Nebelkerze, von denen wir ja in den letzten Tagen schon einige gesehen haben. Und ich befürchte, es wird in den nächsten Tagen auch noch andere geben".

20:01 Uhr

Videos des Tages

19:52 Uhr

Löw holt Ginter in die Startelf

Bundestrainer Joachim Löw beginnt das Nations-League-Spiel der Fußball-Nationalmannschaft in der Schweiz mit nur zwei frischen Kräften. Im Vergleich zum jüngsten 1:1 gegen Spanien startet am Sonntagabend in Basel wie angekündigt Bernd Leno statt Kevin Trapp im Tor. In der Abwehr-Dreierkette ersetzt der Gladbacher Matthias Ginter den Dortmunder Emre Can.

Alle anderen neun Positionen bleiben unverändert. Auch der Münchner Leroy Sané ist wieder von Beginn an dabei. Beim Comeback nach seinem Kreuzbandriss hatte Löw ihn am Donnerstag nach gut einer Stunde mit Krämpfen vom Feld nehmen müssen. Löw hatte zunächst wegen der hohen Belastung einiger Spieler über mehrere Wechsel nachgedacht. Die deutsche Aufstellung:

Leno - Ginter, Süle, Rüdiger - Kehrer, Gündogan, Kroos, Gosens - Draxler - Sané, Werner

19:30 Uhr

200 von Flammen eingeschlossene Camper gerettet

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Auf so einen Anblick können die meisten Camper gut verzichten.

(Foto: dpa)

Vor seinem Zelt zu sitzen und ein Feuerchen zu genießen, ist eine schöne Sache. Nicht aber, wenn alles um einen herum brennt, so wie es 200 Camper in Kalifornien erleben mussten. Doch nun gibt es Entwarnung.

  • Die von einem Waldbrand eingeschlossenen Menschen sind in Sicherheit gebracht worden. Die Camper und Urlauber seien mit Hilfe von Militärhubschraubern gerettet worden, teilte der Sheriff im Bezirk Madera County mit. Demnach wurden 20 Verletzte in Krankenhäuser gebracht.
  • Die Flammen des so genannten "Creek Fire" hatten sich in einem Nationalpark in der Sierra Nevada südöstlich von San Francisco bis Sonntag auf rund 150 Quadratkilometer ausgebreitet.
  • Ein Campingplatz an dem Stausee war von der Umgebung abgeschnitten, weil dessen Zugangsstraße wegen des Feuers nicht mehr passierbar war. Das Feuer war am Freitagabend ausgebrochen - direkt vor einem langen Wochenende in den USA, das viele für Ausflüge nutzen.
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18:56 Uhr

Ohr ab - Pferd in Frankreich misshandelt und getötet

Was man gegen Pferde haben kann? Solange man sie nicht finanzieren muss, meiner Meinung nach nichts. Unbekannte in Frankreich und auch Deutschland sehen das offenbar anders.

  • Im Burgund suchen Sicherheitskräfte mit einem Hubschrauber nach zwei Menschen, die ein Pferd auf einer Weide verletzt haben sollen. Im Département Cantal im Zentralmassiv sei am Wochenende eine Stute tot und verstümmelt aufgefunden worden, hieß es. Dem Tier habe unter anderem ein Ohr gefehlt.
  • Vor dem Hintergrund derartiger Vorfälle in ganzen Land seien Pferdehalter aufgefordert worden, die Sicherheitskräfte zu rufen und nicht selbst einzuschreiten, falls Tiere zu Schaden kommen. Wer hinter Angriffen dieser Art steckt, ist bisher unklar.
  • Auch in Deutschland meldeten Pferdebesitzer zuletzt Angriffe auf ihre Tiere. Etwa in der Rhein-Neckar-Region wurden mehrere Stuten und Fohlen teils schwer verletzt, ein Tier musste eingeschläfert werden.
18:00 Uhr

Mädchen nach Unfall mit Kretschmann-Kolonne gestorben

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Der Unfall ereignete sich am vergangenen Montag.

(Foto: dpa)

Nach dem Zusammenstoß eines Autos mit einem Begleitfahrzeug von Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) ist ein einjähriges Mädchen gestorben.

  • Die Einjährige hatte in dem Auto gesessen, das am vergangenen Montag in ein am Fahrbahnrand stehendes Begleitfahrzeug von Kretschmanns Kolonne gekracht war.
  • Das Kind hatte bei dem Unfall auf der Autobahn 81 nördlich von Heilbronn lebensgefährliche Verletzungen erlitten. 

Der Unfall beschäftigt auch die Justiz. Wegen der lebensgefährlichen Verletzungen des Kleinkinds hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn Ermittlungen aufgenommen. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung gegen einen 33-Jährigen, der den Unfall verursacht haben soll, hatte ein Behördensprecher am Freitag erklärt.

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17:18 Uhr

Polizeihubschrauber vertreibt Badegäste auf Mallorca

Zur Durchsetzung der Corona-Maßnahmen setzt die Polizei auf Mallorca nun einen Hubschrauber gegen renitente Badegäste ein.

  • Die Maschine flog am Wochenende abends im Tiefflug über Strände, um die angeordnete nächtliche Schließung ab 21.00 Uhr durchzusetzen, wie die Zeitung "Diario de Mallorca" berichtet. "Räumen sie die Strände", forderte die Polizei über Lautsprecher die Menschen auf.
  • Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie Badegäste angesichts der Lautstärke und der heftigen Winde unter dem Rotor des Hubschraubers vom Strand Richtung Promenade flohen.
17:02 Uhr

Schlagzeilen zum Nachmittag

16:56 Uhr

Slowene Pogacar gewinnt Tour-Etappe

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Pogacar.

(Foto: Pool via REUTERS)

Der slowenische Radprofi Tadej Pogacar gewinnt die zweite und letzte Pyrenäen-Etappe der 107. Tour de France gewonnen. Der 21-Jährige vom UAE Team Emirates setzte sich nach 153 km zwischen Pau und Laruns vor seinem Landsmann Primoz Roglic (Jumbo-Visma) durch. Roglic übernahm damit das Gelbe Trikot des Gesamtführenden vor dem Ruhetag, Emanuel Buchmann (Ravensburg/Bora-hansgrohe) verlor viel Zeit.

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16:39 Uhr

Frankreich will nun auch bei Wasserstoff kooperieren

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Le Maire.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei der Batterietechnik arbeiten Deutschland und Frankreich schon zusammen, nun soll es auch eine Kooperation beim Wasserstoff geben. Dazu will der französische Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kommenden Freitag nach Berlin kommen.

  • Le Maire sagte in einem Interview, Frankreich wolle langfristig sieben Milliarden Euro in die Wasserstofftechnik investieren, in Deutschland seien neun Milliarden Euro geplant. "Ich hoffe, dass wir es schaffen, beim Wasserstoff ein gemeinsames deutsch-französisches und dann europäisches Vorhaben zu finden", so der Ressortchef. 
  • Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein für eine klimafreundliche Energieversorgung. Denn bei der Nutzung entstehen keine Treibhausgase. Allerdings muss zur Herstellung zunächst mit großem Energieaufwand Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden.
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16:00 Uhr

Notfall im Kölner Dom - Frau aus 45 Metern abgeseilt

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Über ein Gerüst wurde die Frau nach unten befördert.

(Foto: Feuerwehr Köln)

Eine Frau ist im Südturm des Kölner Doms kollabiert und musste aus 45 Metern Höhe abgeseilt werden. Die Besucherin hatte am frühen Samstagabend in einem Vorraum des Glockenstuhles einen medizinischen Notfall erlitten, wie die Feuerwehr Köln mitteilte.

  • Die Einsatzkräfte konnten sie nach Absprache mit einem Notarzt nicht durch das enge Treppenhaus ins Freie bringen.  Daher schufen sie eine Konstruktion aus zahlreichen Karabinern, Spezialgeräten und mehr als 100 Metern Seil am eisernen Dachstuhl.
  • Mit einer Korbtrage wurde die laut Feuerwehr etwa 30 Jahre alte Frau schließlich abgeseilt und in ein Krankenhaus gebracht. Über das genaue Alter und den Gesundheitszustand der Frau sagte ein Sprecher am Sonntag nichts.
  • Laut der Feuerwehr werden solche Rettungsaktionen regelmäßig geübt. So sei das Abseilen eines Patienten zufälligerweise erst am Tag zuvor trainiert worden.
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15:28 Uhr

Illegale Raser brettern über A81 - Festnahmen

Zwei junge Männer liefern sich auf der Autobahn 81 in Baden-Württemberg ein Autorennen - mit teils deutlich mehr als 200 Kilometern pro Stunde.

  • Die 26- und 27-Jährigen waren zwischen den Anschlussstellen Horb am Neckar und Empfingen unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zuvor hatten die Beiden mit ihren hochmotorisierten Wagen am Samstagabend den Verkehr ausgebremst.
  • Der 27 Jahre alte Raser wurde von den Beamten kurz darauf auf einer Bundesstraße gestoppt, der 26-Jährige wurde an der Grenze zur Schweiz gestellt. Beide erwartet ein Strafverfahren. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde durch das unerlaubte Rennen niemand verletzt.
14:54 Uhr

Covid-19-Patient Berlusconi in "fragiler Phase"

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Berlusconi gehört mit seinen 83 Jahren zur Risikogruppe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der an Covid-19 erkrankte italienische Ex-Premier Silvio Berlusconi spricht nach Angaben seines Arztes "optimal" auf die Behandlung im Krankenhaus an. Die Entwicklung des 83 Jahre alten, mehrfachen Regierungschefs gebe wie am Vortag Anlass zu vorsichtigem Optimismus, sagte Professor Alberto Zangrillo vor Journalisten in Mailand. Trotzdem sei man in einer "fragilen Phase". Er verwies auf das hohe Alter Berlusconis, das als Risikofaktor gilt.

14:43 Uhr

Schichtwechsel

Die Sonne brennt, die Frisur sitzt leidlich und der Kaffee läuft durch. Also, auf Wiedersehen Markus Lippold, vielen Dank und auf geht's. Zum Dienst meldet sich Volker Petersen.

14:17 Uhr

Wäre ein Schulfach Essen und Ernährung sinnvoll?

Die Filmemacherin und Schriftstellerin Doris Dörrie liebt das gemeinsame Essen mit der Familie. "Wir verlernen, wenn wir nicht zusammen essen, nicht nur eine Verbindung innerhalb der Familie, sondern verlieren auch unser Erzähltalent", sagt die 65-Jährige dem Rundfunksender Hit Radio FFH in Bad Vilbel. Zugleich plädiert sie dafür, dass Essen und Ernährung als Schulfach gelehrt werden müsse. "Dass wir uns wirklich darüber klar sind, wo unser Essen herkommt und dass das billige Hackfleisch auf unserem Teller sich direkt verbindet mit den Corona-Erkrankten rumänischen Metzgern, die in den Schlachthöfen arbeiten und in miesen Bedingungen leben. Das gehört zusammen", mahnt die Regisseurin.

Was meinen Sie?

13:53 Uhr

"Klatsch ist eine schlimmere Plage als Covid"

Das ist ja mal eine Aussage: "Klatsch ist eine schlimmere Plage als Covid." Wer hat's gesagt? Papst Franziskus, bei seiner Angelus-Ansprache, die er am Fenster des Vatikan-Palastes über dem Petersplatz hielt. "Wenn wir einen Fehler, Mangel, einen Ausrutscher bei jemandem sehen, ist das erste, was uns einfällt, es anderen zu erzählen", sagt er. "Der Tratsch beschädigt jedoch die Gemeinschaft der Kirche, das ist der Teufel, der Lügner, der die Kirche spalten will (...)." Er bat die Menschen, einen festen Vorsatz zu fassen: "Kein Geschwätz!"

13:40 Uhr

Extinction Rebellion blockiert Zeitungen - London reagiert

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Extinction Rebellion wird den blockierten Zeitungen Falschberichterstattung vor.

(Foto: imago images/i Images)

Eine Aktion der radikalen Umweltbewegung Extinction Rebellion sorgt in Großbritannien für Ärger. Nun will die Regierung gegen die Gruppe vorgehen:

  • Aktivisten hatten am Samstag zwei Druckereien des Rupert-Murdoch-Konzerns ("The Sun", "The Times") blockiert, weshalb viele Briten keine Tageszeitung bekamen.
  • "Es ist völlig inakzeptabel, den Zugang der Öffentlichkeit zu Nachrichten auf diese Weise einzuschränken", twitterte Johnson am Samstag.
  • Die Zeitung "The Telegraph", die selbst von der Blockade betroffen war, berichtet nun unter Berufung auf Regierungskreise, eine der Überlegungen sei, Extinction Rebellion als kriminelle Organisation einzustufen.
  • Premierminister Boris Johnson und Innenministerin Priti Patel hätten ihre Beamten aufgefordert, einen "frischen Blick" darauf zu werfen, wie diese Gruppe gesetzlich einzustufen sei.
13:10 Uhr

Segler "Peking" kehrt nach 88 Jahren nach Hamburg zurück

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Die "Peking" 2016, noch vor New York.

(Foto: AP)

Das Segelschiff "Peking" hat eine lange Geschichte hinter sich - doch bald schließt sich ein Kreis:

  • 1911 wurde die Viermastbark in Hamburg auf der Werft Blohm + Voss für die Reederei F. Laeisz gebaut. Sie diente als Frachtschiff für Salpeter aus Chile, bevor sie in Großbritannien als Schulschiff zum Einsatz kam.
  • Auf dem Segler wurde etwa der Miss-Marple-Krimi "Mörder ahoi!" gedreht. 40 Jahre lang diente die "Peking" zuletzt als Museumsschiff in New York.
  • 2017 wurde es durch ein sogenanntes Dockschiff über den Atlantik geschleppt und - weil das Schiff inzwischen völlig marode war - drei Jahre lang auf einer Werft in Schleswig-Holstein aufwendig restauriert.
  • Am Montag, nach 88 Jahren Abwesenheit, kehrt die "Peking" in ihren Heimathafen Hamburg zurück. Ab 2023 soll sie das Wahrzeichen des neuen Deutschen Hafenmuseums werden.
12:19 Uhr

30 Prozent glauben laut Umfrage an geheime Mächte

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Der Aluhut ist mittlerweile zum Symbol für Anhänger von Verschwörungsmythen geworden.

(Foto: imago images/Jochen Eckel)

In der Corona-Krise kursieren die verschiedensten Verschwörungsmythen und werden im Internet munter verbreitet. Beliebt nach wie vor: eine angebliche Weltverschwörung. Doch es ist keine kleine Minderheit, die darauf anspringt, wie eine Umfrage zeigt:

  • Dass geheime Mächte die Welt steuern, halte knapp ein Drittel der Befragten für wahrscheinlich richtig (19 Prozent) oder sicher richtig (11 Prozent), geht aus einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap für die Konrad-Adenauer-Stiftung hervor.
  • Dem gegenüber stehen 62 Prozent, die diese These für wahrscheinlich falsch (27 Prozent) beziehungsweise sicher falsch (35 Prozent) halten.
  • Der Rest wollte sich nicht entscheiden oder keine Antwort geben. Befragt wurden zwischen Oktober 2019 und Februar dieses Jahres 3250 Wahlberechtigte.
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11:44 Uhr

Deutscher stürzt in Vorarlberg 100 Meter tief in den Tod

Bei einer Bergtour in Österreich stürzt ein Deutscher rund 100 Meter tief in den Tod. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen stieg am Samstag mit seiner Frau auf das Karhorn in Vorarlberg nahe der deutschen Grenze auf, wie die Polizei mitteilt. Am Gipfel traf sich das Paar aus Bad Oeynhausen demnach mit seiner Tochter und ihrer Begleitung. Gemeinsam wollten sie wieder in das Tal absteigen, als es zu dem Unfall kam. Der 57-Jährige rutschte auf losem Geröll aus und stürzte über eine steil abfallende Felswand. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

11:34 Uhr

Mächtiger Taifun "Haishen" trifft auf Japan

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Im Südwesten Japans sind die Auswirkungen des Taifuns bereits zu spüren.

(Foto: REUTERS)

In Ostasien ist derzeit Taifun-Saison. Sturm "Haishen", den Meteorologen als "extrem stark" einstufen, trifft nun im Süden Japans auf Land:

  • Der Leiter der japanischen Meteorologiebehörde, Yoshihisa Nakamoto, warnt vor Rekord-Niederschlägen, heftigen Windböen, Überschwemmungen und Erdrutschen.
  • Die Behörden rufen rund 3,5 Millionen Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Das betrifft vor allem Bewohner auf Kyushu, einer der japanischen Hauptinseln.
  • Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) wurden südwestlich der Insel Yakushima bereits Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 km/h gemessen.
  • Fast 550 Flüge wurden wegen des Sturms abgesagt und zahlreiche Zugverbindungen unterbrochen, wie der Sender NHK berichtet.
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11:05 Uhr

Moskau wirft Berlin Verzögerungen im Fall Nawalny vor

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Nawalny im Dezember 2019.

(Foto: dpa)

Russland wirft Deutschland vor, die Bemühungen zur Aufklärung des Giftanschlags auf Alexej Nawalny zu blockieren:

  • "Berlin verzögert die Untersuchung, zu der es selbst aufruft. Mit Absicht?", schreibt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei Facebook. Berlin habe nicht auf ein Rechtshilfeersuchen der russischen Staatsanwaltschaft vom 27. August reagiert.
  • "Lieber Herr Maas, wenn die deutsche Regierung es mit ihren Äußerungen ernst meint, sollte sie daran interessiert sein, so bald wie möglich eine Antwort auf eine Anfrage der russischen Generalstaatsanwaltschaft zu erstellen", erklärt die Sprecherin. "Bislang sind wir nicht sicher, ob Deutschland nicht ein doppeltes Spiel spielt."
  • Bundesaußenminister Heiko Maas hatte den Kreml kurz zuvor erneut zu einer Aufklärung des Falls aufgerufen und auch Sanktionen nicht ausgeschlossen.
  • Die Berliner Justizbehörden hatten am Freitag den Eingang des Rechtshilfeersuchens der russischen Justiz bestätigt.
10:41 Uhr

Leipziger Polizei prüft nach Krawallen Konsequenzen

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Laut Polizei wurden bisher insgesamt elf Beamte leicht verletzt.

(Foto: dpa)

Seit Donnerstag gibt es in Leipzig jede Nacht gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Diese prüft nun Konsequenzen für weitere Demos und Versammlungen in der Stadt:

  • Das Geschehen der vergangenen drei Nächte werde jetzt ausgewertet, sagt Polizeisprecherin Marias Braunsdorf. Die Erkenntnisse sollen dann in Kooperationsgespräche einfließen, die immer vor Demonstrationen mit den Anmeldern und der Stadt stattfinden.
  • Schon am kommenden Wochenende könnte es in Leipzig wieder unruhig werden. Zu dem Zeitpunkt hätte eigentlich der EU-China-Gipfel in der Stadt veranstaltet werden sollen. Er wurde wegen Corona abgesagt. Linksradikale rufen dennoch zu "kritischen Aktionstagen" auf.
  • Mutmaßliche Linksextremisten hatten erst im Osten der Stadt und dann an zwei Abenden hintereinander im Stadtteil Connewitz randaliert. Bei den Krawallen wurden Einsatzkräfte mit Pflastersteinen und Flaschen beworfen.
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10:18 Uhr

Update zu den Messerstechereien in Birmingham

Bei dem schweren Vorfall in Birmingham (siehe Eintrag um 7:46 Uhr) soll es sich einer Augenzeugin zufolge um einen Kampf zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen gehandelt haben. Sie habe "rassistische Beleidigungen" gehört, sagt die Frau der BBC. In den Clubs in der Umgebung des Tatorts habe es eine "multikulturelle Nacht" gegeben. Bei dem Vorfall in der Nacht hatten mehrere Menschen Stichverletzungen erlitten. Regionale Medien berichten von einer Festnahme im Zentrum der Stadt.

Derweil wurden auch in London fünf Menschen durch Stiche verletzt. Eine Person habe möglicherweise lebensgefährliche Verletzungen erlitten, teilt die Polizei mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am späten Samstagabend im Südosten der britischen Hauptstadt. Laut Scotland Yard wurden fünf Menschen festgenommen.

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10:03 Uhr

"Es tut weh zu atmen" - Jacob Blake äußert sich

Der durch Polizeischüsse in der Stadt Kenosha schwer verletzte Schwarze Jacob Blake äußert sich öffentlich - vom Krankenbett aus:

  • "Es tut weh zu atmen, es tut weh zu schlafen, es tut weh, sich von einer Seite auf die andere zu drehen, es tut weh zu essen", sagt er in einer von seinem Anwalt Ben Crump veröffentlichten Videobotschaft.
  • Er habe Klammern in Bauch und Rücken. "24 Stunden lang Schmerz, nichts als Schmerz", fügt er hinzu. "Dein Leben und nicht nur dein Leben, auch deine Beine können dir einfach so genommen werden, Mann."
  • Dennoch zeigt sich der junge Mann, der derzeit von der Hüfte abwärts gelähmt ist und nicht weiß, ob er jemals wieder wird laufen können, auch optimistisch: "Es bleibt noch viel Leben zu leben."

Dem 29-jährigen Familienvater war am 23. August in Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin vor den Augen drei seiner Kinder von einem weißen Polizisten mehrfach in den Rücken geschossen worden. Der Fall hatte landesweite Demonstrationen ausgelöst.

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09:45 Uhr

DIHK warnt vor Scheitern der Brexit-Verhandlungen

Die EU und Großbritannien verhandeln ab Dienstag wieder über die Handelsbeziehungen nach dem Ende der Übergangsphase im Januar. Bisher gibt es keinen Durchbruch. Die deutsche Wirtschaft wird nervös:

  • Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt, ohne ein Handelsabkommen drohten ab Anfang 2021 die Einführung von Zöllen, die Unterbrechung von Lieferketten und ein erschwerter Datenaustausch zwischen der EU und Großbritannien.
  • "Der deutschen Wirtschaft bereitet es große Sorge, dass die Brexit-Verhandlungen über die künftigen Wirtschaftsbeziehungen noch immer auf der Stelle treten", sagt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Funke Mediengruppe.
  • Er betont, das Ende der Brexit-Übergangsphase am 31. Dezember sei für die Betriebe ohnehin gleichbedeutend mit zusätzlichen wirtschaftlichen Herausforderungen: "Definitiv müssen sich die Unternehmen auf längere Abfertigungszeiten an den Grenzen sowie auf Zollbürokratie und doppelte Zulassungsverfahren für Produkte einstellen", mahnt er.
09:23 Uhr

Österreicher stellt Weltrekord in Eiskabine auf

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Bitte nicht nachmachen: Josef Köberl in der Eiskabine.

(Foto: dpa)

Sie denken, das frühe Herbstwetter sei viel zu kalt? Darüber dürfte Extremsportler Josef Köberl nur lachen. Er hat gerade einen neuen Weltrekord aufgestellt, in einer Eiskabine:

  • Der Österreicher hielt nur mit einer Badehose bekleidet in einer Glaskabine voll Eis zwei Stunden, 30 Minuten und 57 Sekunden durch, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet. Er verbessert damit seinen eigenen Rekord um mehr als 20 Minuten.
  • "Ich bin überglücklich, vor allem die Sonne - die Wärme tut gut", sagt der 42-jährige Mitarbeiter des Klimaschutzministeriums nach dem Verlassen der Eiskabine im österreichischen Melk.
  • Ihm geht es nach eigenen Aussagen nicht so sehr um die körperliche Herausforderung, sondern um Aufmerksamkeit für das Schmelzen der Gletscher.
  • Auch im Alltag verzichtet Köberl größtenteils auf Wärme: "Ich habe schon einmal einen Brief vom Fernheizwerk bekommen, dass sie glauben, ich hätte meinen Zähler manipuliert, da der Verbrauch so gering ist."
09:07 Uhr

Camper in Kalifornien von Feuer eingeschlossen

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Seit Wochen kämpft Kalifornien gegen mehrere Waldbrände.

(Foto: AP)

Drei Wochen nach dem Ausbruch zahlreicher Waldbrände in Kalifornien spitzt sich die Lage zu. Auf einem Campingplatz in einem Nationalpark der Sierra Nevada sind Medienberichten zufolge rund 1000 Menschen von der Umgebung abgeschnitten. Die einzige Zugangsstraße ist wegen eines Feuers nicht passierbar. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsflugzeuge bemühen sich demnach, sich Zugang zu der Gegend zu verschaffen. Die von den Flammen bedrohten Camper seien angewiesen, sich zur Not in das Wasser des Mammoth Pool Reservoirs zu retten, berichtet "The Fresno Bee" unter Berufung auf einen Sprecher des Nationalparks.

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08:37 Uhr

Kritik an Schröders Nord-Stream-2-Posten

Nach dem Anschlag auf den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny wird das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 infrage gestellt. Damit rückt auch eine Personalie in die Kritik: Altkanzler Gerhard Schröder. Dieser ist Präsident des Verwaltungsrates der Nord Stream 2 AG und Aufsichtsratsvorsitzender von Rosneft. Politiker von CDU und Grünen fordern, dass er diesen Posten räumt:

  • Unionsfraktionsvize Johann Wadephul sagt dem Berliner "Tagesspiegel", Schröder müsse "umgehend seine Ämter und Posten in Russland aufgeben". Für den Nawalny-Anschlag trage allein die russische Regierung die Verantwortung. Auch wenn Moskau die Verantwortung leugne, dürfe das gerade ein ehemaliger Bundeskanzler "weder politisch noch moralisch" ignorieren.
  • "Wenn Herr Schröder noch politischen Anstand und Wertmaßstäbe besitzt, dann verbietet sich für ihn eine weitere Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen, die von einer solchen Regierung abhängig sind", sagt Wadephul.
  • Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt ruft Schröder ebenfalls auf, seine Tätigkeit für Gazprom aufzugeben. "SPD-Altkanzler Schröder muss sich jetzt entscheiden, ob er auf der Seite der Demokratie und der Menschenrechte steht", sagt sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Und was meinen Sie?

08:19 Uhr

Keine Hoffnung auf Überlebende in Beirut mehr

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Schwache Lebenszeichen hatten die Hoffnung geweckt, unter den Trümmern Überlebende zu finden.

(Foto: dpa)

Eine traurige Nachricht aus dem Libanon: Nach drei Tagen Hoffen und Bangen haben die Rettungskräfte keine Hoffnung mehr, einen weiteren Überlebenden der Explosionskatastrophe in Beirut zu finden. Unter den Trümmern eines eingestürzten Hauses gebe es "aus technischer Sicht" keine Anzeichen für Leben mehr, sagt der Leiter des chilenischen Rettungsteams "Topos" ("Maulwürfe"), Francisco Lermanda. Die fieberhafte Suche nach einem Verschütteten hatte am Donnerstag begonnen, nachdem die chilenischen Rettungshelfer mit Ortungsgeräten und ihrem Suchhund "Flash" Hinweise auf einen Überlebenden entdeckt hatten. Sie konnten unter anderem mehrfach schwache Atemsignale ausmachen. Bei der Explosionskatastrophe am 4. August waren mindestens 190 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 6000 verletzt worden.

07:46 Uhr

"Schwerer Vorfall" in Birmingham mit mehreren Verletzten

Die Polizei im englischen Birmingham berichtet von einem "scheren Vorfall". Zunächst habe es eine Messerstecherei im Zentrum der Stadt gegeben, heißt es auf Twitter. Kurz danach gab es Berichte über weitere Vorfälle. Es gebe mehrere Verletzte. Angaben zur Anzahl der Opfer und Schwere der Verletzungen gibt es bisher nicht. Auch die Hintergründe sind noch unklar.

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07:28 Uhr

Angelzubehör von Bonnie und Clyde unter dem Hammer

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Dürfte in einer Vitrine oder einem Safe landen: das Angelzubehör des Gangsterpaars.

(Foto: dpa)

Bonnie und Clyde - da denken Sie vielleicht zuerst an Pistolen oder Maschinengewehre. Aber jetzt kommt etwas ganz anderes aus dem Besitz des legendären Gangsterpaares unter den Hammer:

  • Das Angelzubehör von Bonnie Parker und Clyde Barrow soll in den USA versteigert werden.
  • Die Holzschatulle von Clyde, die unter anderem Haken, Gewichte und Leine enthalte, könne mehr als 5000 Dollar (etwa 4200 Euro) einbringen, schätzt das Auktionshaus Heritage Auctions in der texanischen Metropole Dallas.
  • Das Angelzubehör sei von dem Paar auf seiner Flucht vor der Polizei oft benutzt worden und nach ihrer Erschießung in ihrem Auto gefunden worden.
  • Bonnie und Clyde waren Anfang der 1930er-Jahre während der Wirtschaftskrise raubend und mordend durch die USA gezogen.

Dazu empfehle ich Ihnen übrigens die Verfilmung von Arthur Penn mit Faye Dunaway und Warren Beatty in den Titelrollen, der das Gangsterpaar zur popkulturellen Ikone machte.

07:10 Uhr

Auch Maas bringt Stopp von Nord Stream 2 ins Spiel

Der Giftanschlag auf Kreml-Kritiker Alexej Nawalny sorgt weiter für Diskussionen über mögliche Sanktionen gegen Russland. Nun droht erstmals auch Bundesaußenminister Heiko Maas mit dem Stopp des Gaspipeline-Projekts Nord Stream 2. "Ich hoffe jedenfalls nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu ändern", sagt er der "Bild am Sonntag". Der SPD-Politiker räumt allerdings auch ein, dass ein Stopp der fast fertig gebauten Pipeline auch deutschen und europäischen Firmen schaden würde. "Wer das fordert, muss sich der Konsequenzen bewusst sein. An Nord Stream 2 sind mehr als 100 Unternehmen aus zwölf europäischen Ländern beteiligt, etwa die Hälfte davon aus Deutschland." Die Debatte jetzt allein auf Nord Stream 2 zu verengen, werde dem Fall nicht gerecht, warnt der Minister. Den russischen Präsidenten Wladimir Putin ruft er erneut zur Aufklärung im Fall Nawalny auf.

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06:29 Uhr

Mehrere Boote sinken bei Pro-Trump-Parade in Texas

Auf dem Lake Travis nordwestlich der texanischen Stadt Austin soll die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump mit einer Bootsparade unterstützt werden. Doch die läuft nicht so wie geplant:

  • Bei der Parade seien mehrere Boote voller Wasser gelaufen und ein paar sogar gesunken, teilt das Büro des Bezirkssheriffs von Travis auf Twitter mit. Verletzte oder andere medizinischen Notfälle seien nicht gemeldet worden.
  • Für Sabotage als Ursache für die Unglücke gebe es keine Hinweise, heißt es. Auf Fotos auf Twitter sind Boote mit Pro-Trump-Flaggen in unruhigen Gewässern zu sehen. Womöglich wurden die hohen Wellen durch die Vielzahl der Boote und Schiffe auf dem See verursacht.
  • Eine Behördensprecherin bestätigt, dass außergewöhnlich viele Boote auf dem See unterwegs gewesen seien. "Manche liefen voller Wasser, manche wurden blockiert, manche kenterten - es passierte alles Mögliche." Wie viele Boote untergingen, müsse noch geprüft werden."
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(Foto: via REUTERS)

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(Foto: via REUTERS)

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06:00 Uhr

Ausschreitungen und Jagdszenen in Leipzig

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Als Auslöser der Krawalle gelten Hausbesetzungen, die von der Polizei beendet worden waren.

(Foto: dpa)

In Leipzig kommt es den dritten Abend in Folge zu Ausschreitungen. Im Stadtteil Connewitz läuft in der Nacht auf Sonntag eine Demonstration gegen Gentrifizierung und Verdrängung von Anwohnern schon nach wenigen Hundert Metern aus dem Ruder. "Unmittelbar nachdem der Aufzug sich in Bewegung gesetzt hat, kam es aus der Versammlung heraus von Teilnehmern zu Steinwürfen gegen Polizeibeamte sowie gegen Gebäude und zum Zünden von Pyrotechnik", sagte Polizeisprecherin Mandy Heimann. Aufgrund der "unfriedlichen Situation" sei die Versammlung für aufgelöst erklärt worden. Danach gab es in Seitenstraßen Jagdszenen zwischen Vermummten und den Einsatzkräften. Mehrere Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Gegen 15 Menschen wird ermittelt. Zwei Polizisten werden verletzt.

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