Wie Verantwortung wirktAnzeige

Elektromobilität Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreiben

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Zentral für die Mobilitätswende: mehr Ladestationen

(Foto: © Adobe Stock)

Die Förderung von E-Autos zeigt Wirkung. Für den Boom zeigt sich jedoch eine andere Förderung als ebenso effektiv: die für den Bau privater Ladestationen. Bereits zwei Mal wurde sie neu aufgelegt.

Steigende Spritpreise, spürbarer Klimawandel, großzügige staatliche Förderung und ja – auch ein gewisser Coolnessfaktor: Die Elektromobilität in Deutschland wird immer populärer. So wurden im ersten Halbjahr 2021 367.905 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, was einem Marktanteil von 22,6 Prozent entspricht. Damit schlägt der Elektroantrieb bereits den Diesel, der nur noch auf 22,2 Prozent Marktanteil kommt. Die Zahlen machen Hoffnung. Denn bis zum Jahr 2030 will Deutschland 55 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen als 1990. Das funktioniert nur, wenn die Elektromobilität noch mehr Tempo aufnimmt.

Deutsche sehen Elektromobilität positiv

Doch seien wir ehrlich: Es könnte und es muss noch besser laufen. Zwar können sich 40 Prozent aller Haushalte in Deutschland vorstellen, in den nächsten zehn Jahren ein Elektroauto zu nutzen, doch es gibt auch Bedenken. Als größter Hemmschuh wird noch immer die vermeintlich mangelnde Reichweite der Stromer wahrgenommen. "Hauptgründe gegen eine Anschaffung sind neben dem hohen Preis vor allem Bedenken hinsichtlich der Praktikabilität, zum Beispiel mit Blick auf Reichweite und Ladeinfrastruktur", heißt es in einer aktuellen Studie der KfW*. Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur spiele für das Gelingen der Mobilitätswende daher eine zentrale Rolle.

Das Ziel: mehr private Ladestationen

Bequem und nachhaltig: E-Auto zu Hause laden

Bequem und nachhaltig: E-Auto zu Hause laden

(Foto: © Adobe Stock)

Wie steht es um die Ladeinfrastruktur in Deutschland? Während sich seit Jahresanfang die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos mehr als verdoppelt hat, ist die Anzahl der Ladestationen nur um die Hälfte gestiegen. Rein rechnerisch kommen damit auf einen Ladepunkt mittlerweile schon über 20 E-Autos. Staus an Ladestationen sind dennoch nicht zu befürchten, denn der größte Teil der Ladevorgänge findet an nicht öffentlichen Ladestationen statt: am Arbeitsplatz (19 Prozent) oder zu Hause (54 Prozent). Die Bundesregierung hat das erkannt und 2020 eine finanzielle Förderung für den Bau von Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen in Milliardenhöhe beschlossen. Mit großem Erfolg – die Fördergelder wurden bereits zweimal aufgestockt.

Üppige 2 Milliarden Euro Förderung

Verantwortlich für die Vergabe der Gelder ist Deutschlands führende Förderbank, die KfW. Bis zu 900 Euro Zuschuss pro Ladepunkt sind es, was in den meisten Fällen einen Großteil der Kosten für die Installation einer sogenannten Wallbox abdeckt. Antragsberechtigt sind die Eigentümer, aber auch die Mieter bzw. Bewohner von Wohngebäuden. Dabei muss der Strom an der Wallbox zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien oder aus der eigenen Fotovoltaik-Anlage kommen. Seit dem Start des Förderprogramms im November 2020 wurden so bereits rund 660.000 Anträge mit mehr als 807.000 Ladepunkten gestellt – das entspricht über 2.500 Anträgen täglich. Viel Arbeit also für die KfW. Und das ist gut so, denn jeder neue Ladepunkt bringt die Elektromobilität einen kleinen Schritt voran – und stärkt damit den Klimaschutz in Deutschland.

Zum Weiterlesen: das KfW Online-Magazin

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* Studie "Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf", KfW Research Nr. 331 vom 18. Mai 2021.

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