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"Schwierige Zeit" Auch die Queen muss sparen

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Muss ein bisschen sparen: Die Queen.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Queen Elizabeth II. kämpft seit Monaten mit gesundheitlichen Problemen. Nun kommen auch noch finanzielle Schwierigkeiten dazu, weil der Buckingham-Palast unter anderem für Renovierungsarbeiten tief in die Tasche greifen musste.

Queen Elizabeth II. und ihr britisches Königshaus müssen weiter sparen. Die weltweite Krisensituation macht laut dem privaten Schatzmeister der Königin, Sir Michael Stevens, auch nicht vor dem Buckingham-Palast halt. Der Keeper of the Privy Purse veröffentlichte den finanziellen Jahresbericht der Queen und sprach dabei von einer "schwierigen Zeit" für die Monarchie. Zwar sei nach der Coronakrise eine "gewisse Rückkehr zur Normalität" eingetreten, aber man müsse weiter zurückhaltend haushalten, um das dicke Minus wieder einzufangen. Das berichtet unter anderem die Zeitung "Daily Mail".

Die gesamten Ausgaben beliefen sich demnach im vergangenen Jahr auf 102,4 Millionen Pfund (circa 120 Millionen Euro), was einen Anstieg um etwa 17 Prozent zu 2020 bedeutet. Die Mehrausgaben lassen sich laut Stevens durch wieder aufgenommene Reisen, Feste und Empfänge der königlichen Familie erklären. Bemerkenswert: Allein 41 Prozent der Ausgaben verschlangen Renovierungsarbeiten am Buckingham-Palast.

Renovierung des Buckingham Palasts für großes Minus verantwortlich

Doch wie finanziert der Hof diese immensen Kosten? Zum einen aus einem Topf mit Steuergeldern, der auch 2021 unverändert mit 86,3 Millionen Pfund (circa 100 Millionen Euro) gefüllt war. Zusätzlich 9,9 Millionen Pfund (circa 11,5 Mio. Euro) kamen durch Eintrittsgelder und andere Geldbeschaffungsmaßnahmen in die Kassen. Bleibt dennoch ein ordentliches Defizit von 14,6 Millionen Pfund (circa 17 Millionen Euro) stehen.

Aktuell sei dies laut Sir Michael aber kein Problem, da man sich in guten Zeiten vorbereitet hätte. Das Minus sei durch Erspartes der Queen ausgeglichen worden. Zwei bis drei Jahre würde die Durststrecke auch noch anhalten, so die Prognose des Finanzfachmannes. Dann seien die wichtigen Sanierungsarbeiten am Buckingham Palasts abgeschlossen und man gehe wieder besseren Zeiten entgegen.

Quelle: ntv.de, cls/spot

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